Bei mir im Proberaum freut sich ein acht (8!) Jahre altes MacBook Pro mit 3 GB RAM (und dem Ötzi-Core2Duo-Chip) über sein Gnadenbrot. Die Uralt-Rübe dient als Abspielstation für Musik und bisweilen auch für Drum-Aufnahmen mit teilweise 10, 11, 12 Kanälen (gleichzeitig). Ein Thema? Nööö! Abmischen würde damit vielleicht ein bisschen schwieriger, aber auch das hab ich schon hinbekommen (dann eben nicht mit zig Plug-Ins pro Kanal).
Das Ganze läuft bei mir über FireWire und mit Treiber, Latenz & Co. hab ich mich nie beschäftigen müssen, läuft einfach, ganz ohne Agonie.
Das ist bei mir auch so: 16 Spuren SIMULTAN-Aufzeichnung ohne jegliche DropOuts und sonstige Probleme mit zwei FirePods in DaisyChain via FireWire mit Cubase auf MacBookPro (knappe 8 Jahre alt, 4GB RAM, Mac OS X abgespeckt auf reinen Musik-Betrieb). Das geht also auch mit echt alten Möhren! Alles läuft seit Jahren superstabil ohne auch nur irgendwann mal gehakt zu haben...
Ein entsprechendes MacBook Pro kriegst man gebraucht für um die 300.- Euro ... Voraussetzung ist aber absolut, dass die Hintergrundprozesse abgeschaltet werden, die nichts mit der Musikanwendung zu tun haben: Bei 16-Spur-Simultanaufzeichnung schalte ich dann auch WLAN ab, weil´s sonst zu Knacksern kommt.
Sowas geht absolut auch mit alten Windows-Oldtimern, wenn man sich die Mühe macht, das Betriebssystem mal kräftig zu entschlacken und die unnötigen Hintergrundprozesse zu entfernen, die unfassbar Rechenpower fressen und den Datenfluss unterbrechen.
Ich persönlich halte das Mac OS X für das für Audio-Betrieb bessere OS, aber es gibt genügend Windows-User, die beweisen, dass es auch auf der Ebene störungsfrei funktionieren kann.