ZitatOriginal von moschus
Versucht mal eine komplette Ecke des betreffenden Raumes mit massig Dämmaterial *absolut* reflexionsarm zu bekommen. Also alles grosszügig mit 10 cm Rockwool verkleiden, und danach mit dünnmaschigen Stoff überziehen (wegen der Staubentwicklung). Auch die Decke des Raumes könntet Ihr bedämmen. Den Microständer dreht Ihr dann so, daß das Mic direkt in diese Ecke zeigt. Der Sänger quetscht sich nun dazwischen, und damit habt Ihr zumindest die geringstmöglichen Einstreuungen des Direktschalls der Drums, Boxen etc. Auch die Raumreflexionen könnt Ihr so minimieren.
Ja, das hört sich praktikabel an... Das wird EIN Weg sein, um den Anteil an Störschall zu minimieren.
ZitatOriginal von moschusZusätzlich könnte man in der Tat einen der bereits genannten Absorber hinter das Mic stellen, der das Teil auch noch von dort abschirmt, denn jedes Nierenmic fängt sich in einem schalen Bereich auch noch von hinten was ein. (Wird schätzungsweise aber nicht soo viel bringen) Ganz wichtig wäre, daß der Sänger Closemic singt, also permanent mit den Lippen den Korb berührt. Der Nutzpegel steigt dadurch ganz erheblich an, im Vergleich zu auch nur 5 cm Abstand können das Welten sein.
Sagte ich schon, dass ich ihm das Mic mit Marmelade bestreichen werde, damit er lernt an der Kapsel zu schnullern ![]()
ZitatOriginal von moschusEmfehlenswert wäre vielleicht ein MD421, auch das blendet den Müll hervorragend aus. Wenn man dann (wahrscheinlich) Probleme mit zuviel Luftgeräuschen hat, stülpt Ihr einfach einen billigen Schaumstoff-Popschutz über das Mic, das bringt eine ganz erhebliche Verbesserung gegenüber dem nackten Korb, zumindest beim SM58. Den obigen Tipp mit der Gegenphase solltet Ihr ebenfalls unbedingt mal ausprobieren!
Ein MD421 könnte ich - mit Chance - geliehen bekommen. Das werde ich auch mal probieren.
Hast Du diesen Gegenphasenvorschlag auch mal getestet und Erfahrungen damit? Das hört sich einfach richtig schön strange an... Muss ja was dran sein...
ZitatOriginal von moschusMal davon ab - kann es sein, daß Euer Sänger recht leise singt?
Definitiv nicht! Einzig seine Aversion gegen den direkten Lippenkontakt könnte man optimieren...
Ist ein alter Schreihals ![]()
ZitatOriginal von moschusIch hab schon live Aufnahmen mit nem schnöden SM58 gemacht, die Gesangsspur hinterher saubergeschnitten, und durch nen Urei Limiter völlig plattkomprimiert - Ich hatte trotzdem nie das Problem, daß die anderen Instrumente derart hineinbraten, daß der Track unbrauchbar gewesen wäre. Allerdings war der betreffende Sänger sehr laut - die Band aber auch!
Also, alles steht ja sehr dicht beieinander. DAS allein ist schon Problem genug. Hauptschmutz sind die einstrahlenden Becken!! Die machen den Gesamtsound sehr scharf, wenn die Gesangsspur dazu kommt.
Im Bassbereich ist die Einstreuung nicht auffällig negativ. Auch die Gitarren kommen gar nicht soooo stark drüber... Ist wirklich primär der Frequenzanteil der Becken, der so richtig satt mit draufgeht..
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Vielen Dank für Deine zahlreichen Anregungen,
zwaengo