Kleine Anekdote, geschehen letzte Woche Donnerstag und Freitag:
Tagwache um 04.00 Uhr, Aufbruch zum Treffpunkt, dann mit dem Bus weiter nach München. Viel zu früh am Flughafen, also die restliche Zeit mit Kaffee und Tabak totschlagen. Bevor jetzt wer meint, ich fliege schon zu Gigs, mitnichten: wir waren zu einer Firmenbesichtigung einer bekannten Elektrofirma nach Lüdenscheid (NRW) geladen. Nach kurzem Flug nach Köln/Bonn und längerem Bustransfer zum Firmensitz, klang der Tag spät Nachts mit Walnuß-Schnaps und teils sportlichen Aktivitäten aus. So weit so gut.
Die Übernachtung im Hotel (übrigens genau neben der BVB-Zentrale) in Dortmund verlief ohne Zwischenfälle und nach kurzem Frühstück ging es wieder relativ früh raus, richtig, nach Lüdenscheid. Ist ein großes Werk dort.... Für den Nachmittag waren wir dann im Zweitwerk angekündigt, was wiederum eine längere Busfahrt bedeutete. Die teils selbst für mich Alpenländer bergige Straße forderte auch dann ihren Tribut in Form eines außerplanmäßigen Haltes. Man sollte ja ab einem gewissen Alter den Alkohol doch eher zu genießen beginnen. Gut das ich dieses Alter schon längst erreicht habe...
Den ganzen Tag hatte ich schon so irgendwie was im Hinterkopf bezüglich der Ortschaft wo wir uns nun befanden. Da war doch was. Hmh? Plötzlich deutet einer in Richtung Industriegebiet, weil er dachte wir müssten da jetzt abbiegen. Taten wir aber nicht. Und da sah ich es und es fiel mir wie Schuppen von den Augen, ja, ich muss sogar sagen, es war mir sogar ein wenig peinlich. Aue/Bad Berleburg sollte man speziell in meiner Situation eigentlich schon assoziieren können. 
Die Zweit-Werksbesichtigung, sowie Rückreise, Heimflug und Transfer waren dann natürlich noch einen Tick unlustiger.