Beiträge von T120

    Beide Felle kannst Du in den oben verlinkten Video vergleichen.Ich meine er hat beide dort drin.
    Grundsätzlich klingen die EVANS Dry Felle schon sehr trocken, andere sagen pappig. Ich bin ein Fan davon, wobei mir die einlagigen Snarefelle insgesamt besser gefallen.


    Hmm, ich spiele auch langsam und soft oft mit Heel-Up.


    Was ich meinte ist eigentlich, dass die Sticktechnik auch geübt werden sollte. Bzw. eben die gesamte Koordination am Set. Ich halte es für keine gute Idee, nach 20 Jahren Spielpause am Anfang so exzessiv und - nach deinen Beschreibungen zu urteilen - scheinbar fast ausschließlich durchgehende Doublebass hinsichtlich "Speed" zu üben. Musikgenres, in denen sehr schnelles und wirklich schwieriges Blasten gefragt ist, sind selten. Und dort reichen flinke Füße dann auch nicht aus, die Hände müssen genau so mithalten können.


    Dann kam das etwas falsch rüber. Das DoubleBass ist nur ein Teil meines Übungspensums. Ich habe wie geschrieben einen Schlagzeuglehrer, der mich mit Sticktechniken, Noten usw. auch quält und hier bekomme ich auch gut Hausaufgaben die ich zu erledigen habe. Da sind Sachen am Pad dabei und auch auch am Drumset.
    Gesamt nehme ich mir mit Pad und Drumset inkl. DoubleBass in Gänze 2-2,5h am Tag zum Üben. Am WE auch mal mehr...wie gerade Zeit ist.


    Beim DoubleBass übe ich auch verschiedenste Dinge. Ich bin hier nur speziell auf die AnkleMotion eingegangen, weil der Kollege Probleme bei der AnkleMotion hat.
    Ich sitze auch ganz viel an "Start/Stop Sachen", weil das fast noch schwerer ist als durchgängig die 16tel zu spielen. Doubles usw. und alles in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und somit auch in unterschiedlichen Techniken und auch Geschwindigkeits/technikübergreifend.. :thumbup: Versuche soviel Abwechslung wie möglich reinzubringen.


    Allerdings merkt man auch das fortgeschrittene Alter. :S Es dauert einfach alles ewig lange bis sich Verbesserungen einstellen und man Fortschritte sieht.

    Joa, und irgendwann kann man dann nicht mal mehr einen AC/DC Song mit einer Band zum Grooven bringen, weil die Füße ständig ballern wollen.


    :D Ja so ungefähr. :thumbsup:


    Nee, nee ganz so schlimm ist es nicht. Ich habe parallel Unterricht bei einem Schlagzeuglehrer, bei dem ich erst einmal ganz klassisch Heal Down lernen muss/darf. Und erst wenn das langsam und sauber aufm Punkt funktioniert, darf ich wenns schneller wird auch irgendwann mal Heelup spielen. :D

    Ich kenne genau dieses Problem sehr gut!


    Ich habe im Sommer letzten Jahres nach über 20 Jahren wieder angefangen und mich gerade dem Thema DoubleBass spielen dabei sehr gewidmet und kann nach dieser Zeit 180 bpm DoubleBass durchgängig spielen. D.h. aber z.B. nicht dass alles in dem Bereich schon sauber funktioniert. Um in diesen 1,5 Jahren an dieses Ziel zu kommen, habe ich quasi täglich zwischen einer halben bis 1,5h konsequent am DoubleBass gearbeitet.


    Und dass jeder das anders erlebt, erlese ich hier wieder und bestätigt mich im Nachinein in meiner Denkweise. Ich kann gerade den Bereich ab 150bpm-170bpm besonders gut mit AnkleMotion spielen und habe meine Probleme eher zwischen 110-140bpm, wo eine Mischung aus Full-Leg und Ankle Motion gefragt ist. D.h. jeder hat seine Probleme woanders und es gibt kein Patentrezept.
    ICH für MICH habe festgestellt dass ich in den unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterschiedliche Techniken nutze, die auch jeweils einzeln und im Verbund zu üben sind, damit der Wechsel untereinander sauber funktioniert. Und das Ganze dauert einfach ewig. Das ist auch keine Kopfsache o.ä. sondern das sogenannte Muscle Memory und üben üben üben.
    Und gerade die Ankle Motion (also die Bewegung aus dem Fußgelenk) die ich so ab 140/150 BPM spiele, sieht viel leichter aus als sie ist. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass ein gutes DoubleBass Spielen das Lernen eines eigenes Instrumments gleich kommt.


    Ich versuche hier mal meine Tipps aus den gesammelten Erfahrungen des DoubleBass erlernens zu formulieren:


    Einstellung FuMa:
    Federspannung: Mittel (stärker wird erst bei höheren Geschwindigkeiten interessant, wobei man sich auch hier nur langsam rantasten sollte um auch weiterhin die langsameren Dinge spielen zu können
    Was sich für mich auch als gut herausgestellt hat ist, die Federspannung so hoch einzustellen, dass die Feder das Pedal inkl aufliegenden Fuss allein in die Ausgangsstellung hebt. Warum, erkläre ich unten bei der Ankle Motion.
    Beaterwinkel: 45 Grad (nur mit genügend Abstand hat der Beater die Möglichkeit zu schwingen, was für die AnkleMotion zwingend nötig ist.



    Problem lernen der AnkleMotion:
    Genau wie Du, hatte ich das Problem des zuckenden Fußes. Man muss also versuchen die Bewegung aus dem Fußgelenk getriggert nur durch dem Wadenmuskel zu erlernen und in das Muscle Memory zu bekommen.
    Pack erstmal das Metronom und irgendwelche Geschwindigkeiten beiseite und versuche mit nur ganz leicht angehobener Ferse das Pedal zum Schwingen zu bringen und dabei den Fuß immer im Kontakt zum Pedal zu halten. Dabei ist es erst einmal egal, ob der Beater auf das Fell trifft oder nicht. Es geht nur um die korrekte Bewegung. Und es ist auch weniger so dass du den Fuß vorn herunter drückst, sondern her die Hacke hinten hoch ziehst, also die Bewegung aus dem Wadenmuskel kommt - die Bewegung umd das Gelenk herum - ist schwierig zu erklären. Die Bewegung vom Fell zurück erledigt komplett das Pedal/die Feder (deswegen die Federeinstellung so wie oben beschrieben) Die Gesamtbewegung ist dann eine Schwingbewegung aus Pedal zum Fell anstoßen und von selbst zurückschwingen lassen.


    Das zu erlernen dauert, auch wenns so einfach aussieht. Bei mir ganze 3 Monate täglichen!!! übens. Da war es mir möglich jeweils rechts und links diese Bewegung halbwegs auszuführen. D.h. nicht, dass man nach 3 Monaten Ankle Motion super spielen kann, sonder nur, dass man erstmal die Bewegung ansich hinbekommt. Dann gehts ans koordinieren beider Füße mit Metronom.


    Das Pedal hat an einer bestimmte Stelle auf dem Trittbrett einen "Sweet Spot", der bei jeden Pedal an einer anderen Stelle ist. Ähnlich wie beim Stick. Diesen gilt es ebenso beim Üben zu finden und zu nutzen.


    Tipp:
    Nicht zu lange üben. Ich habe erst jetzt wieder festgestellt, wenn man das Ganze zu viel übt ist das kontraproduktiv. Im Urlaub wegen zuviel Zeit, habe ich eine Woche lang wie ein Berserker mehrere Stunden auch DoubleBass am Tag geübt. Ergebnis --> Aus die Maus. Ich war schon ziemlich gut bei 190Bpm unterwegs, Sequenzen bei 200 bpm gingen auch schon. Ich brauchte über 2 Wochen um wieder halbwegs 180 spielen zu können, weil die Muskeln einfach so platt waren, dass gar nix mehr ging.
    Ich denke 2x5min pro Fuß am Tag ist ausreichend um erstmal die Bewegung rein zu bekommen.



    Ich hoffe das hilft Dir ein wenig



    Nachtrag:
    "Ab 135 bpm versucht mein rechter Fuß 32tel zu spielen und das aus dem Gelenk heraus (statt Full-Leg). Mein Lehrer ist der Ansicht, dass es reine Kopfsache ist und ich das natürlich ablegen soll, sonst werde ich mich nie verbessern."


    Dies ist zB ein Indiz dafür, dass das Ganze jeder anders sieht und viele Wege nach Rom führen. 135bpm würde ich nie als Full-Leg-Motion spielen. Für MICH ist das schon der Bereich wo der Wechsel zwischen Full-Leg-Motion und Ankle-Motion stattfindet , also eine Mischung aus beiden ist. Dieser Bereich liegt m.M.n. zwischen ca. 110-120 bis 140/150 bpm.


    Ein großer Fehler (den ich vor allem bei den Händen gemacht hab) ist, dass man ständig die Technik wechselt, weil man meint mit der Alten nicht weiter zu kommen. Damit kommt man aber noch schlechter voran, weil man immer wieder von vorn beginnt. Also irgendwann sollte man sich auf etwas festlegen und daran arbeiten.


    Ach ja und der Kollege oben in dem Video, hat für mich eine total besch... Technik beim DoubleBass spielen...na und...er kanns trotzdem und das Ergebnis ist das was zählt. ;-)

    Ist ja mehr oder weniger schon alles geschrieben worden. Basix Custom, Magnum Birch und die weiteren baugleichen Drumsets der großen Versender aus der Zeit sind günstige ganz gut klingende Drums mit halbwegs brauchbarer Hardware. Die gibts immer wieder in teilweise einwandfreien da fast ungespieltem Zustand. Das Basix von oben steht schon ewig bei ebay drin, aus meiner Sicht zu teuer, deswegen stehts ja auch schon ewig. Gibts locker für die Hälfte bei Kleinanzeigen. Völlig ausreichend zu Start wenn der Rest alles vorhanden ist. Und warum jetzt vorhandenes Blech was noch gut ist verkaufen? Unnötiger Aufwand, Zeit und ggfls. Verlustgeschäft.


    Womit wir schon bei T120 sind: Ich bin nicht sicher, ob man so genau die "Ankle-Motion" also das Schnappen aus dem Fußgelenk lernen kann.


    Da wären wir wieder bei dem Thema, dass auch die Ankle-Motion in zig verschiedenen Variationen ausgeführt werden kann.
    Ich garantiere dir zu 100% du kannst das was ich erlernt habe auch erlernen! Es kostet nur Zeit und Geduld.


    In YT Video´s sieht man sehr häufig, dass die Ferse sehr weit hoch genommen wird und man praktisch den Fussballen nach unten drückt.


    Bei mir sieht die Technik eher so aus, dass ich die Ferse nur ein klein wenig anhebe. Der Fuß liegt mit dem Vorderfuß locker auf dem Pedal (Pedal ist so eingestellt, dass das Pedal in der Ruheposition so nicht ans Fell kommt)das Bein/Hüfte ist völlig entspannt. Nun beginnt eine Art Wippbewegung um das Fußgelenk herum. Man versucht den Schlegel zum Schwingen zu bringen und geht dabei schön mit dem Fuß mit. Wenn man das hinbekommt kann man immer stärkere Schwingbewegungen machen bis der Schlegel das Fell trifft. So arbeitet man sich an die Bewegung ran. Wenn man das sauber hinbekommt, kommt das Metronom ins Spiel. Und so gehts dann nach und nach weiter und schneller.
    Kurz gefasst...keine Drückbewegung vom Vorderfuß auf das Pedal, sondern eher eine Schwingbewegung um das Fußgelenk herum. Da muss man sich stark drauf konzentrieren diese Bewegung allein aus dem Wadenmuskel zu steuern. Und weil der Fuß relativ flach auf dem Pedal ruht, braucht es quasi keine Anspannung im Bein oder der Hüfte.

    Jürgen
    Ich hatte letztes Jahr einen Unfall und mein rechter Arm war für 2 Monate mit Gips und Orthese außer Gefecht gesetzt. In dieser Zeit MUSSTE ich ALLES mit Links erledigen. Gebracht hat es Null. Ich konnte nach den 2 Monaten genauso bescheiden das Brötchen schmieren oder mir nach dem K den H. abwischen. Der These viel mit Links zu machen und dadurch besser zu werden, stehe ich seit dem eher kritisch gegenüber.

    Jürgen
    Grundsätzlich gebe ich Dir da recht. Wobei man das mit der "Lockerheit" auch ein wenig Fehlinterpretieren kann, vor allem wenn man an dieser Stelle noch nicht ist - so wie ich vor einem Jahr.


    Man muss wie ich in einem Beitrag zuvor schon geschrieben habe gerade bei schnellen Passagen das Pedal eben auch sehr schnell treten und das erfordert eine gewisse Kraft sprich auch Anspannung - und wenn man das länger macht, ermüden die Muskeln eben auch. Ich formuliere es mittlerweile eher so, dass man nicht verkrampfen darf weil man dadurch die freie Bewegung verliert. Anspannung benötigt es trotzdem. Beim DoubleBass ist es aus meiner Sicht eine Mischung aus Anspannung und Locker lassen.


    DerNeue
    Genau, versuch es herauszufinden. :thumbup:


    Wie lange hast du es mit der AnkleMotion versucht? Wie gschrieben, ich brauchte allein 5 Monate um dem Fuß diese Bewegung beizubringen und sie unverkrampft ausführen zu können. Erst ab da ging es mit Metronom los. Hätte ich da parallel nicht eine Unterstützung von außerhalb gehabt, hätte ich es vermutlich hingeschmissen. Gerade nach ca 3 Monaten hatte ich echt ein Tief. Jeden Tag die Sch... geübt...Tag für Tag, Woche für Woche...Monat für Monat...und keine wirklichen Fortschritte. ?( Ich war da schon echt am Verzweifeln. Liegt vermutlich auch an meinem fortgeschrittenen Alter... :S

    Flachatmer


    Toller Beitrag! :thumbup:


    Ich musste schmunzel als es um das Fühlen geht, weil so ziemlich das Gleiche hatte ich nach meinem "Techniktief" auch zu meinem Lehrer gesagt. "Ich fühle den Stock links überhaupt nicht. Ich merke eigentlich gar nicht was der macht und kann somit natürlich auch nicht das Richtige mit dem Stock tun.


    Ich versuche es nun ziemlich ähnlich wie Du...vielleicht nicht ganz so detailiert. Ich versuche Rechts so gut wie möglich auf Links zu kopieren und mich darauf zu konzentrieren dass ich den Stock usw. fühle.


    Nunja...es ja ja seit dem wieder gut 4 Wochen vergangen...Fortschritte sind zu vermelden...in ganz geringem Maße. Die gleichen Bewegungen wie rechts bekomme ich mit Links trotzdem nicht gebacken.

    Wie geschrieben muss man am besten für sich selbst herausfinden, was einem technisch am besten liegt. Allerdings mit Bein und Fußgelenk zusammen, wirst Du von der Geschwindigkeit in gewisser Art her sicher beschränkt bleiben.


    Die Fellspannung halte ich persönlich für überbewertet. Wenn man jetzt keine extremen Änderungen an der Fellspannung vornimmt, ist das aus meiner Sicht irrelevant. Ich spiele DoubleBass mit einer SpeedCobra im Haus auf einem Übungspad bespannt mit Schaumgummi wegen der Lautstärke. Ist was komplett anderes als am Kit mit ner Direct Drive Maschine und geht trotzdem beides gleich gut bzw. schlecht.


    Bezüglich der Einstellungen an der Fußmaschine ist meine Empfehlung:


    1. Beaterwinkel mind. 45 Grad zum Fell. Nur so hat der Schlegel genug Platz zum "Schwingen". Du kannst die Bewegungsenergie und Dynamik optimal nutzen und kannst genug "Bums" aufbauen! Das geht wenn der Schlegel zu nah am Fell ist einfach nicht.
    2. Federspannung so einstellen, dass die Feder es schafft, deinen Fuß der auf dem Pedal ruht selbst anzuheben - also nicht dass es du aktiv mit Fuß anheben tun musst. So ist es einfacher schneller zu spielen, weil man den Fuß nicht so stark selbst anheben muss sondern die Feder inkl. des Rebounds dieses erledigt. Stärker muss es eigentlich nicht sein.

    Ich habe letztes Jahr im Mai nach über 20 Jahren wieder angefangen Schlagzeug zu spielen und in der Form wie jetzt mit dem DoubleBass eigentlich erst letztes Jahr. Habe ich also auch früher nicht gespielt/gekonnt. Ich nutze ab 140bpm die AnkleMotion, in niedrigeren Geschwindigkeiten auch Heel Up und möglichst den Schlag aus der Wade ausgeführt.
    Was soll ich sagen in dem Jahr habe ich es geschafft mich bis auf 180bpm zu steigern. 170 laufen schon ziemlich tight auch für längere Zeit. 20 min am Stück gehen da.


    Zurückblickend auf dieses wirklich anstrengende Jahr mit reichlich Frustration kann ich folgendes dazu sagen:


    1. Bleib bei einer Technik, auch wenns manchmal nicht vorwärts geht und man richtig gefrustet ist. Der Versuch mit einer anderen Technik schneller an Ziel zu kommen, bringt einen nicht wirklich weiter, eher im Gegenteil.
    2. Es gibt nicht DIE Technik, auch nicht beim DoubleBass. Ich habe im Vorfeld soviel Zeit damit „verschwendet“ um alles über Technik aufzusaugen. Schau Dir die Video´s auf YT an. Schau dir die Profils an…sieht bei fast allen iwi anders aus, teilweise richtig skuril und überhaupt nicht nach "perfekte Technik". Selbst die "AnkleMotion" kann man unterschiedlich ausführen, nimm die die sich für Dich am besten anfühlt.
    3. Ohne einer gewissen Kraft und sozusagen auch Anspannung geht mMn nix. Klar sollte man locker bleiben, aber man muss den Muskel schon betätigen um den Schlägel ins Fell zu bringen und bei 180 bpm 8tel sind das eben 320x pro Minute und das kostet auch Kraft die es aufzubauen gilt. Vor allem bei einer solch ungewöhnlichen Bewegung wie dieser. Wichtig ist nicht verkrampfen! Außer dem Wadenmuskel beim Impuls zur BassDrum hin darf nichts im Bein oder Hüfte unter Anspannung stehen. Man muss lernen den Impuls allein aus dem Wadenmuskel zu generieren und alles ringsum locker zu halten - auch die Füße selbst.
    4. Es geht nur in Monatsschritten ganz langsam weiter, trotz täglichen Übens. Ich habe allein 5 Monate gebraucht nur um dem Fuß erst einmal die Anklemotion beizubringen und diese bei 150bpm zu spielen. Das hieß jeden Tag diese Bewegung üben über Wochen und Monate hinweg mit kleinsten Fortschritten. Das frustriert teilweise sehr. Die restlichen 7 Monate brauchte ich für 20 BPM mehr. Jetzt knabbere ich an 180/190 bpm. Ich übe mind. 1h DoubleBass, quasi jeden Tag. Am WE auch mal 2-3h. Übe immer verschiedene Geschwindigkeiten und nimm Dir für das korrekte Starten/Stoppen mindesten genauso viel Zeit wie fürs DoubleBass spielen selbst. Denn auch das erfordert viel Kontrolle.
    5. Wie hier schon geschrieben helfen Ausdauerübungen sehr beim Fortschritt. Zumindest kann ich das auch bei mir bestätigen. Ich streue auch mal 45min DoubleBass Dauersessions ein. Danach kann man natürlich nichts mehr anderes groß üben, aber es hilft wie geschrieben enorm.
    6. Ansonsten halt üben üben üben, „Practice every fucking day“…


    PS: Ein Wort zur FuMa, weil das ja auch häufig kommt. Es ist schlichtweg Wurscht mit welcher du spielst, ob da Axis, Trick, Tama, DW oder sonst was dran steht. Wenn die Maschine sauber läuft und korrekt eingestellt ist geht das mit jeder, zumindest bei den Geschwindigkeiten bis 180 definitiv.


    Durch Youtube und Konsorten eröffnete sich mir ein ganz neuer Kosmos: Ich hörte erstmals von Rudiments und überhaupt, Grifftechniken! Mir war dann, wie Dir auch, klar, dass ohne einen Lehrer nix geht. Seit einem Jahr nehme ich also Unterricht im Jazz-Drumming. ALs Vollzeit-Arbeitender schaffe ich es etwa auf 2 Stunden alle 2-3 Tage + Bandprobe.


    Das letzte Jahr war ein Jahr voller Frustrationsmomente - vor allem wegen meiner linken Hand! Das fühlte sich teilweise an, als wenn sie nicht mir gehören würde, wie ein Alien, das mir einfach nicht gehören will. Mittlerweile gibt es aber Fortschritte, und in diesem Thread sind auch schon viele sehr gute Hinweise gegeben worden, die ich vollsten bestätigen kann. Was mir geholfen hat:


    Das bringt die Sache zu 100% auf den Punkt. Deckt sich mit meiner "Laufbahn" absolut! :thumbsup: Und die Beschreibung zur linken Hand "das unbekannte Wesen" - genauso fühlt sich das an.


    Mein Lehrer hat an der Stelle jetzt nicht soooo genau auf die Technik geschaut wie du das bei deinem Lehrer beschreibst, aber gemacht haben wir das auch.


    Ich habe am WE beschlossen nochmal einen Neustart zu versuchen. Ganz langsam starten, genau auf die Bewegungen zu achten und erst dann die Geschwindigkeit zu erhöhen, wenn es wirklich locker ist. Ich vermute ich wollte in kurzer Zeit einfach zu viel und habe eigentlich zu schnell und vielleicht auch zu viel "unter Stress" gemacht.