Beiträge von T120

    Oh, das ist sehr schade. :-(
    Und ja, er war auf der "Human" von Death zu hören und hat m.M.n. mit diesem Album das moderne Death-Metal Drumming eingeläutet. Chuck Schuldinger, der Frontman und Gitarrenvirtuose von Death ist ja leider auch schon mit knapp über 30 Jahren Anfang der 2000er an Krebs verstorben.

    Hallo,


    ich spiele die Trick Pro1 V jetzt ein gutes Jahr und ich werde auf ein anderes Modell wechseln. Die Trick wird aber als "Übungsmachine" für´s Pad bleiben.


    Ich kenne die Pearl DD und kann Dir sagen, dass zwischen den Maschinen gefühlte Welten liegen. Für sich betrachtet ist die DD völlig ausreichend und auch mit dieser bekommst Du gleiche Geschwindigkeiten hin. Mit einer Speed Cobra übrigens auch und eigentlich mit jeder Maschine in diesem Preissegment. Wenn man beide Teile aber nebeneinander stellt, anfasst und spielt dann wirkt die DD wie ein klapperiges Spielzeug aus China. Die solide und an jeder Ecke spielfreie Bauweise der Trick ist absolut beeindruckend. Nach dem einen Jahr täglichen Spielens mit der Maschine, zeigen sich bis auf die Spuren an den Trittplatten keinerlei Verschleiß - und ich hatte die Maschine schon gebraucht erworben. Wenn ich mir die DD meines Kollegen dagegen anschauen - was für ein klappriges ausgenuddeltes Ding. Das wäre so der erste Unterschied. Die Trick ist für die Ewigkeit gebaut. Der Kollege oben hatte ja auch schon was zur Laufruhe usw. geschrieben. Das gilt auch für die Pro 1V.


    Sehr eigenwillig dafür ist das Spielgefühl durch das Druckfederprinzip, das solltest Du unbedingt vorher antesten - das ist nicht jedermanns Sache. Überhaupt sollte der Kauf eines Doppelpedals kein Preisthema sein, sondern die Maschine muss zu DIR und Deinen Vorlieben passen.


    Warum die Trick nicht mein Hauptpedal bleibt. Vorab nochmal erwähnt - das ist MEIN persönlicher Eindruck der nur für mich gilt! Der Nächste kann das schon wieder ganz anders sehen!
    Neben dem gewöhnungsbedürftigen Spielgefühl durch die Druckfeder, benötigt das Pedal schon bei relativ moderater Federspannung einen recht kräftigen Impuls für den ersten "Schlag", was ich eher nicht so mag. Gerade bei der Anklemotion Technik mag ich es lieber etwas leichter. Und da ich bei langsamerem Spiel auch nicht die Fulllegmotion nutze, sondern auch das Zeug aus dem Fußgelenk spiele ist ein "strammer" Erstimpuls nicht Meins. Da liegt mir eine TAMA Speed Cobra deutlich besser. Bei der TAMA fehlt es mir aber an Spielgefühl wenns zackiger wird, das kann wiederum die Trick besser, wobei die Trick auch bei schnellerem Spiel mehr Kraft benötigt. Zudem sind die Wellen mit diesen Gleitlagern (Oder was das auch immer ist) wie den Cobras oder den anderen Maschinen in dem Preissegment aus meiner Sicht absoluter Schrott. In die Wellen gehören ordentliche Lager für sauberes Spiel.


    Ich für mich brauche dem Kompromiss aus leichtem Antritt, aber noch genug Fleisch und Gefühl/Kontrolle unterm Fuß bei schnellerem Spiel... =)


    Ich kann Dir nur raten probiere die Maschinen aus. Bei Thomann kannste 30 Tage testen oder Du fährst mal hin. Da stehen locker 15 Maschinen zum testen.

    Ich bin ja eher im Metalbereich unterwegs, aber duchaus auch mal offen für anderes...finde den Song wirklich sehr cool! Tolle Stimmung und den Gesang finde ich spitze - das ist meist die Achillesferse in "Amateurbands". Der Sound ist ebenfalls sehr passend zum Gesamtkontext.
    Hut ab!

    Ich reihe mich mal mit ein, falls jemand noch einmal sowas sucht. Ich habe für den einen unserer beiden 4 jährigen Zwillinge zu Weihnachten eine GOKI Spielmannszugtrommel gekauft. Die ist mit 30-40 Euro Euro zwar nicht ganz billig, klingt aber wie eine richtige Trommel, ist gut verarbeitet und man kann das Fell stimmen und wechseln. Dazu gibts ein paar Sticks, einen Stimmschlüssel und ein Trageriemen.


    https://www.amazon.de/Goki-140…mel&qid=1579504944&sr=8-3

    Wenn ich mich in die Treaderstellerin versetze und mir diesen 4 Seiten Tread so durchlese, wäre ich persönlich nicht wirklich viel schlauer. 10 Leute 10 Meinungen. Hilft Null. Und ja ist alles individuell und ja so ist das hier und ist das dort.


    Wenn ich etwas richtig lernen möchte, gehe ich in die Schule oder suche mir jemanden der es mich von Anfang an korrekt lernt. Ist bei jedem Beruf so den ich erlernen möchte und im Regelfall ist ein Facharbeiter meist der der es besser kann. Und jetzt bitte nicht wieder mit "Aber es gibt auch gute Handwerker die es nie gelernt haben" kommen.
    Selbstreflexion, Selbstkontrolle und die ganze Dinge kann man doch nicht von jemanden erwarten, der gerade beginnt ein Instrument zu spielen, da muss man sich auf ganz andere Dinge konzentrieren.


    Mein pragmatischer Ansatz. Lehrer nehmen und wenn möglich die Stunden nach Budgetlage einstreuen. Sprich mit Ihm Deine Ziele durch und und er wird Dir das Werkzeug dazu an die Hand geben und den von Anfang an richtigen Weg zeigen. Ich habe im Monat max. 1-2h. Das reicht völlig aus um neben dem beruflichen und familiären Dingen das Pensum an Hausaufgaben zwischen den Stunden zu bewältigen, denn das braucht eh Zeit.
    Man erspart sich einfach viele unnötige Erfahrungen und damit auch viel Zeit.


    Ich bin jetzt nach einem Jahr mit einem Lehrer und ohne Band weiter, als damals nach 6 Jahren Autodidakt mit Band. ;)

    Zitat von 'T120

    Zitat von »T120«Das reine Autodidakten, die nie einen Lehrer hatten behaupten, dass man diesen nicht zwingend braucht, erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht. Ich kann aus "Nichterfahrungen" auch keine Ratschläge erteilen, das ist zumindest meine Meinung.


    Umgedreht gilt das doch genau so: Du kannst als nicht-erfahrener Autodidakt auch nicht beurteilen, wie es ist ein Autodidakt zu sein.


    Dann hast Du meine Posts nicht richtig gelesen. ;)
    Ich habe viele Jahre als Autodidakt Schlagzeug "gelernt" und "gespielt" und habe erst jetzt zu meinen späten Tagen zu einem Lehrer gefunden, was die beste Entscheidung war. Das weiß man aber erst hinterher.


    Zitat von Druffnix


    Ich bin als Autodidakt gestartet, nach sage und schreibe 25 Jahren habe ich dann Unterricht genommen, zumindest eine Zeit lang. Da hab ich dann gemerkt, was ich alles nicht kann, und der Lehrer hat mir Tipps zum effizienteren Übengegeben, plus Technikverbesserungen, die einiges leichter gemacht haben.


    Punkt :!:

    Gerade die letzten Post´s (warum ein guter Schlagzeuglehrer eigentlich nur Vorteile bietet) kann ich aus eigens erlebter Erfahrung alle absolut unterschreiben und nur empfehlen --> Mach es!


    Das reine Autodidakten, die nie einen Lehrer hatten behaupten, dass man diesen nicht zwingend braucht, erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht. Ich kann aus "Nichterfahrungen" auch keine Ratschläge erteilen, das ist zumindest meine Meinung.


    Und zum Double-Bass. Es ist wirklich ein zeitraubender und frustrierender Part am Schlagzeug. Daniel Wilding (Drummer in vielen Metal Bands) sagte mal in einem Interview, dass Erlernen des Doube-Bass gleicht dem Erlernen eines neuen Instruments. Kann ich bestätigen. ;( Meine letzten 1,5 Jahre Intensivtrainig an der Doppeltrommel waren sehr anstrengend mit vielen auf und ab´s. :) Ich würde es nicht auf die lange Bank schieben und in den Übungsplan mit aufnehmen, wenn Du es in Deinem Spiel benötigt bzw. haben möchtest. Aber auch hier gilt, die richtige Technik hilft enorm um weiterzukommen. Disziplin, Ausdauer und Geduld sind die Schlüssel zum Erfolg.

    Okay seht ihr, dass ich die 40 Rudiments nicht alle auswendig können muss wusste ich nicht, kann das halt noch gar nicht einschätzen was ich brauche und was nicht.


    Und genau deswegen ist jemand gut der das weiß und dich führt, sprich ein Lehrer. :) Vor allem wenn man nicht mehr soviel Zeit hat und möglichst ohne Um- oder Fehlwege ans richtige Ziel zu kommen.



    Von solchen Online Drumlessons halte ich auch nicht so viel. Habe ich probiert, da ist keiner da den man zu einer Lesson Fragen stellen kann und ich hatte viele Fragen. Da gibts auch keinen der Dich korrigiert und mein Lehrer muss mich zB sehr viel korrigieren.


    Und gerade im Metal Bereich, wo man aufgrund der Geschwindigkeit und einer ggfls. falschen Technik dazu neigt verkrampft zu spielen ist jemand der das einem auch zeigt wichtig. Und auch hier bringe ich den Zeitfaktor rein. Wenn man allein rumdümpelt, verliert man ggfls. unnötig viel Zeit die einem erspart bleibt, wenns einem gleich richtig gezeigt wird.

    Ich kenne beide Wege. Als Autodidakt vor vielen Jahren mal angefangen und 6 Jahre gespielt und vor 1,5 Jahren wieder begonnen und seit einem Jahr mit einem Lehrer.


    Mit den Erfahrungen die ich bis jetzt gemacht habe, würde ich definitiv zu einem Lehrer raten, wenn man wirklich dabei bleiben und auch einen gewissen Anspruch an sein Spiel erreichen möchte. Ob man jetzt jede Woche dorthin muss würde ich wieder in Frage stellen. Ich handhabe das mit meinem Lehrer so, dass wir die Termine eher spontan entscheiden, weil ich berufstätig bin, er auch als Berufmusiker und an Musikschulen tätig ist - da suchen wir uns immer einen Termin der passt und das läuft seit einem Jahr super und würde ich jedem empfehlen der das zusammen mit seinem Leher so umsetzen kann.
    Ein Lehrer kann einem soviel zeigen, wo ich als Autodidakt nie im Leben dran gedacht hätte, Noten, Stickhaltung, aus meiner Sicht das Wichtigste überhaupt sind die verschiedenen Spieltechniken z.B. mit Akzenten (Upstroke, Downstroke, Reboundstroke usw.). Diese Techniken korrekt gezeigt und angewendet öffnen Türen! Da wäre ich für mich allein nie drauf gekommen, was da alles möglich ist. Und Ja, lass die Finger von den YT Erklärvideo´s. Das ist die größte Sch... die es gibt. Da verrent man sich ganz schnell in irgendwas.


    Was ich u.a. auch durch den Lehrer gemerkt habe ist, dass meine Autodidakterlerntechnik von damals für´n A... war, weil vieles technisch völlig falsch war und man deshalb teilweise nict weiterkam. Ich habe jetzt nach 1,5 Jahren einen besseren Stand als damals nach 6 Jahren, wo ich auch noch in einer Band spielte.


    Mein Ziel ist es Metal Drumming und klassisches Drumming iwi miteinander zu verbinden und aus meiner Sicht war es für mich am besten gerade das Thema klassisches Drumming mit einem Lehrer von der Pieke auf anzugehen. Und einen Lehrer mit Lehrstoff im Nacken ist auch ein wenig Motivation.


    Öhmm..das Behringer ist ein hochwertiges Teil und in dieser Leistungsklasse unschlagbar. ;)


    Würde ich deutlich dem Mackie und dem Soundcraft vorziehen.
    Meine Empfehlung wäre ein XR16, ein SM 57 für die Snare und für Overheads ein Pärchen Line Audio CM4


    OK :thumbup:


    Und für die Tom´s? Hab davon 5 an der Zahl. Ich würde eventuell 1 Micro für die 3 HT nehmen und eines für die beiden Standtoms?


    Und über den Kopfhöreranschluss am XR16 kann ich dann die bearbeiteten Mikrofonsignale direkt und Verzögerungsfrei anhören? Das wäre eigentlich genau die passende Lösung für mich und das sogar ohne das iPad für die Soundbearbeitung einbeziehen zu müssen. Das läuft ja so wie ichs verstanden hab alles in dem Behringerteil ab. Die App ist sozusagen nur das externe Auge des XR16.

    Ich habs gerade bei Youtube gesehen. Das ist ja cool und klingt so grundsätzlich erst einmal gar nicht so kompliziert! :-D


    Da würde ich vielleicht sogar etwas sparen und ein etwas hochwertigeres Teil nehmen, wo man zumindest auch meint den Namen schonmal gehört zu haben.
    Wie das Mackie DL16S.


    Das schaue ich mir mal näher an. Vielen Dank für den Tipp!


    Der Mikrofonkoffer wurde ja nun zerlegt. BassdrumMikro brauch ich nicht, da ich diese Triggere. Was wären denn für den Anfang 2/3 halbwegs brauchbare Mirkro´s zum Abnehmen? Wie geschrieben NICHT aufnehmen.

    Also ums nochmal richtig zu stellen.


    Es geht NICHT!!! ums aufnehmen, sondern "nur" Drumset abnehmen, den Sound etwas aufhübschen und über Kopfhörer beim ÜBEN! an dem besseren Sound erfreuen.


    Das das/der XR16 jetzt schon häufiger genannt wurde, was ist das genau? Also ich kann dort mit den Mikro reingehen, ok, da gibts 4 integrierte Effektprozessoren - aber keine Knöpfe zum rumdrehen. Und Wo/Wie mixt man damit?

    500-700 Euro für Mikros und Stative. Bitte mal die Kirche im Dorf lassen. :-D Ich bin Laie und das soll eher zum Probieren in der Scheune wo mein Drumset steht reichen.
    Ein Roland Modul hängt da übrigend schon dran. So ein TD12 ist das glaube ich. Nutze ich nur zum Bassdrum Triggern, Metronom aufm Kopfhörer abspielen und zu Playalongs üben.



    Ich dachte an das Mikroset von Thomann o.ä. für 150 Euro, denke das reicht völlig aus.
    https://www.thomann.de/de/the_…c1500_drummikrofonset.htm


    Und das fängt auch an wieder kompliziert zu klingen. Ich dachte in Zeiten wie heute gibts einfache Lösungen. Also die 5 Mikros in ein Audiointerface und zack per USB
    in den Rechner oder iPad und dort mit nem Softwaremischer bissel Höhen/Bässe/Mitten angepasst, vielleicht nen Kompressort oder sowas drauf und ab zum Kopfhörer damit
    und fertig. :-D

    Hallo zusammen,
    sorry für meine verspätete Antwort, aber mich hat es gesundheitlich einige Tage entschärft.


    Wie Nick geschrieben hat, geht es mir hauptsächlich erst einmal ums Abnehmen ein bissel am Sound drehen und während des Spielens den abgemischten Sound über Kopfhörer hören.
    Also so in der Art wie das einige Youtuber machen. (SAMUS666 zB )


    Da ich davon überhaupt keine Ahnung habe, würde es mir sehr helfen, wenn jemand der sowas nutzt oder tut mal genau die Teile auflistet die man dafür braucht.


    Bezüglich der Rechenleistung stellt das ipad Pro 11 so ziemlich das meiste wo Laptop dran steht in den Schatten, ob das allerdings für so eine Soundbearbeitung hilft, weiß ich natürlich nicht.

    Hallo zusammen,


    ich habe mir in meiner Laienhaftigkeit gedacht: "Mensch das ipad ist doch so Leistungsstark, kann man das nicht als Mixer/Soundbearbeiter nutzen"


    Was habe ich mir überlegt?
    Drumset einfach mit ein paar Mikros abnehmen und in so ein Audiointerface stecken und darüber in Richtung ipad schicken und dort in einem Mixer oder einem Progamm ein bisschen den Sound optimieren und über Kopfhörer beim Spielen dran erfreuen.


    Nun kommen so die Hinkebeine:
    1. Gibt es so ein Audiointerface mit so vielen Eingängen, welches man an das ipad stöpseln kann?
    2. Gibts für ipad solch eine Software
    3. Am aktuellen iPad fehlt die Klinkenbuchse. Wie kann man dann sein Zeugs hören?



    Hat hier jemand Erfahrungen und kann diese hier teilen?


    Besten Dank im Voraus!

    Ich stimme mein Drumset auch mit dem TuneBot und der zugehörigen Handy App. Dort kann man angeben ob mans höher oder tiefer gestimmt haben möchte und mit eher viel oder wenig Sustain. Ich finde die Ergebnisse die damit zu erzielen sind super. Toms waren gut aufeinander abgestimmt und vor allem ohne stundenlang das Thema Stimmen zu studieren.
    Ich habe auch das Problem mit der hoch gestimmten Snare. Hier kann man den Filter nutzen der, wenn eingeschalten, nur noch in dem zuletzt angezeigten Frequenzbereich misst. Das funktioniert zumindest so 80%. Muss halt mehrfach anspielen und ggfls. die Postition den Tunebot ändern. Und wichtig, das gegenüberliegende Fell/Teppich schön abdämpfen.

    Ich habe mir übrigens auch einen TonBot gekauft und bin beim Lesen der Bedienungsanleitung ebenfalls über diesen Grundton gestolpert. Ich habs dann einfach ignoriert, mir die App runtergeladen und das Schlaggzeug nach der Vorgabe gestimmt. Wobei ich auch hier etwas abgewandelt hatte.
    Ergebnis --> Schlagzeug klingt gut mit guten Intervallen. Ich für mich habe so in relativ kurzer Zeit ein gut gestimmtes Schlagzeug hinbekommen.
    Natürlich kann man sich über einen langen Zeitraum Erfahrunge zum Stimmen anlernen, aber ich nutze die wenige Zeit die mir aus beruflichen und familiären Gründen zum Üben bleibt lieber dafür, als mich stundenlang mit dem Thema auseinanderzusetzen und zu probieren.