....die potentiellen Käufer stellen sich doch nicht einfach zusammen auf irgendeine Wiese und warten, bis jemand kommt, der Ihnen was verkauft. Vielmehr stellen sich doch die Händler auf, und die Käufer kommen zu Ihnen, weil's da was gibt. (ok, ok, bißchen sehr allegorisch ausgedrückt, aber Du weißt schon...)
" kann man anbieten was man will ( sei es auch noch so unsinnig )" -> das tun mehr Firmen, als man meinen sollte....
Ja, absolut. Anders ist es schwer zu erklären, warum so große Umsätze mit Flaschenwasser erzielt werden, obwohl es gerade in Deutschland in erwiesenermassen guter Qualiät zu wesentlich günstigeren Konditionen aus der Leitung fliesst.
Klar, manche Dinge erweisen sich als unverkäuflich. Gelegentlich weil sie ihrer Zeit voraus sind, oder auch weil sogar der dümmste potenzielle Käufer die sinnlosigkeit der betreffenden Ware erkannt hat. Oft sind aber völlig sinnlose Waren echte Verkaufsschlager. Der Tamagotchi zum Beispiel.......
Womit wir bei einem anderen Thema wären: Marketing. Da steckt auch Markt drin. Anbieter <=> Marketing <=> Käufer oder so. Der Markt entsteht, wenn der Anbieter einen Weg findet, dem potenziellen Käufer den Wert oder Mehrwert der angebotenen Ware, glaubhaft zu machen.
Dazu muss dieser Wert in brauchbarer Form kommuniziert werden. Man muss die Ware kennen (hier: wissen, was man kann und zu geben hat) und die Zielgruppe. Dann entwickelt man den Weg der Kommunikation.
Es reicht, wenn genügend viele von dem Wert der Ware überzeugt sind, damit ein Markt und ein Marktwert entstehen, ob dieser objektiv da ist, ist bedeutungslos. Vorhin kam schon der Hinweis auf Antifaltencremes.
=> Wie vermarkte ich mich selbst als Musiker/Lehrer? Welche Kontakte muss ich aufbauen, wo und wie werben, wie auftreten? Wie positioniere ich mich im Markt? (der ja schon recht voll ist) Das sind Fragen, die es zu beantworten gilt. Das Ergebnis könnte man Geschäftsplan nennen. Sowas braucht man, wenn man einen Kredit zur Existenzgründung haben will. (Bin ich dann mehr Geschäftsmann als Musiker?)
Nils