Beiträge von nils

    Stimmt, ich hab wohl irgendwo einen Zahlendreher bei der Rechnung eingebaut. Mein angenommener Durchschnittspreis waren 35$/Fell, weil Bassdrumfelle ja mittlerweile gerne das doppelte davon kosten. Damit käme man auf 48 Millionen Felle, nicht 30. Die Dimension bleibt aber so ähnlich.

    1.700.000.000$ weltweites Marktvolumen entspricht etwa 30.000.000 48.000.000 (Korrektur, Grund siehe unten) Fellen pro Jahr, weltweit, Endverkaufspreis. Das meiste davon bleibt aber unterwegs hängen, bei Transport, Großhandel und Einzelhandel und nicht zu vergessen, Steuern und Zölle. Standardfelle kriegt man in Asien für einen Euro Pro Fell eingekauft. Bei 30 48 Millionen Fellen wären das also 48 Millionen Umsatz für alle Hersteller zusammen, was die 10 Mio für Remo nicht so ganz abwegig erscheinen lassen, wenn auch immer noch etwas niedrig.

    Zwischen 1968 bis heute habe ich mir drei Neukäufe gegönnt

    Ich war 1968 noch nicht geboren. Mein erster Neukauf war ca. 1985 ein Paiste 505 Crash. Danach habe ich eine 2002er Medium Hihat ebenfalls neu erworben und nicht so lange danach ca. 1987 das Pearl BLX Project Set. Die Sachen sind alle noch da.

    Zwischendrin hatte ich mal ein Maxtone Billigset, das mich aber wieder verlassen musste.

    Ansonsten hab ich noch drei Neukäufe getätigt. Irgendwann in den 2010er Jahren eine 13" Dream Bliss Hihat und letztes Jahr eine zweite, 2003 war es ein 16" Sabian Paragon.

    Alles andere waren Gebrauchtkäufe, die ich nicht so detailliert wiedergeben kann, wie HOHK das in seinem Post getan hat.

    Aber jetzt alle festhalten: Es ist keinesfalls von 1986.

    Die Badges, die Hardware, die Tomhalter, alles nicht Pearl von 1986.

    !!! Im Katalog von 1980 gibt es Sets mit dem Design, aber die Farbe ist nicht in dem Katalog zu finden.

    Es gibt in dem Katalog auch schon die Nachfolger-Badges, aber eben auch die aus dem OP Foto mit modernerer Hardware.

    Hier ein Beispiel:


    Ich habe das gleiche Problem mit meinem Junglekit.

    Dito. Ich benutze ein 16er Floortom mit Optimount und dem JG-16 Adapter als Bassdrum. Die Optimount bekomme ich nur sehr schlecht in meine Koffer von Roadcase rein, deswegen kommen oft die ganz alten Koffer von Mapex aus den 80ern zum Einsatz.

    Schon krass.

    Ich selbst war als Nordlicht nur einal da und wollte mit dem Menschen, der die Schlagzeugabteilung leitet, über Workshopmöglichkeiten sprechen. Da lief aber nix, der wollte aber nur Remo machen.

    Das war damals schon viel Geld. Der Dollar stand bei 2,55DM, also waren das fast 10.000DM pro Woche. Mein Vater hat in der Zeit mit einem gut bezahlten Auslandsjob 10.000DM pro Monat verdient. Er hat natürlich Recht, dass Leute mit Dumpingpreisen das Leben für alle schwer machen.

    15er Felle gibt's doch in nahezu jeder Ausführung?!

    Warum müssen Toms gleichmäßige Intervalle haben?

    Beim großen T kann die sicher bestellen, aber findet man die auch im Laden um die Ecke? Da hab ich Zweifel.


    Selbstverständlich müssen Toms keine gleichmäßigen Intervalle haben, aber es gibt einige Vorteile einer solchen Stimmung.


    Einerseits klingt eine Tomreihe in gleichmäßigen Intervallen kompakter, was aber eine Geschmacksfrage ist, ob man danach sucht.

    Andererseits hat eine Stimmung in Terzen den Vorteil, dass man von einem Tom zum übernächsten eine Quinte findet. Spielt man zwei Toms im Quintenabstand gleichzeitig, bekommt man einen besonders günstig gelegenen Differenzton geschenkt (=> Hüllkurvenmodulation des Zweiklangs), nämlich die Oktave unter dem tieferen der beiden Töne. Das klingt besonders fett, ohne dass man etwas tun oder können müsste. Das ist quasi die Übersetzung des Powerchords für Schlagzeug.

    Das soll in Friedrichshafen ausgestellt gewesen sein. Nun ja, die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, aber warum stellt sich jemand Heavy Toms mit Lite Floortoms und einer Medium Snare zusammen?

    https://www.kleinanzeigen.de/s…ttons&utm_content=desktop

    Nicht nur die Zusammenstellung der Kesseldicken ist seltsam, auch die Durchmesser sind 10-12-13-15-18 recht unausgewogen. Allein 15er Felle zu bekommen ist schon nicht ganz trivial und diese Reihe in einigermaßen ähnlichen Intervallen zu stimmen, ist eine echte Herausforderung.


    Verschiedene Hölzer und Dicken sind jetzt in Mode!

    Auch wieder eine schwer in gleichmäßige Intervalle zu stimmende Tomreihe mit 10-12-16.

    Anreise Freitag, Show Sa & So,

    Abreise heute früh. Hin- und Rückfahrt mit Stau und Umleitung

    knapp zehn Stunden. Zwei Tage Urlaub.

    Das war bei mir so ähnlich, nur dass wir Sonntag direkt nach der Show alle gepackt haben und gegen 18 Uhr abgereist sind. Kurz vor 3 Uhr morgens war ich dann wieder zu Hause.

    Auf Steve Jordan war ich total gespannt. Leider war es für mich die große

    Enttäuschung.

    Ich fand die Veranstaltung eigentlich ganz inspirierend. Dass sich im Rahmen einer Messe-Masterclass mal einer die Zeit nimmt, Amateurtrommlern ein Beat-Fitting zu verpassen, fand ich ziemlich gut. Sein Mantra "Einfachheit und Konsistenz" ist mir zwar nicht neu gewesen, weil ich das auch als meine zentrale Richtschnur sehe, aber als ich ihm so zuhörte, wurde mir klar, dass auch ich mein Spiel noch weiter aufräumen sollte. Dass man mit einem konsequenten Ostinato eine meditative Spannung aufbauen kann, die vom kleinsten Lick schon zerstört werden kann, vergesse ich im Eifer des Gefechts schon mal.

    Aber es haut mich doch wieder vom Hocker,

    wenn er einem das in natura vor Augen führt.

    Danke für die Blumen. Es war mir ein Vergnügen, mit Dir ins Thema zu gehen.

    Sein Modell hat eine ganz entscheidende Schwäche: den Grenznutzen. Wenn man immer mehr Ressourcen auf dieselbe Sache konzentriert, nimmt der Nutzen jeder zusätzlichen Ressource ab. Man kennt das vom Sport. Je höher das Niveau, desto mehr zusätzliches Training braucht man, um noch besser zu werden. Sein Bild verkauft das aber als linear, was es nicht ist.