Beiträge von nils

    ...und trifft nicht einen einzigen Ton, der Gitarrist kann keine Soli, das Zusammenspiel holpert.

    Damit könnte ich durchaus leben, wenn es sich um eine Schülerband von 12-jährigen handeln würde. Aber es sind Herren aus meiner Generation, die an sich genügend Selbstreflexion aufbringen können sollten, um zu diesem Schluss zu gelangen:

    Das muss man doch hören und so ehrlich sein, dass man das so eigentlich nicht vor Publikum aufführen kann.

    Daher teile ich diesen Eindruck von trommla:

    In den hier präsentierten Videos hat es aber fast den Anschein, als ob weder Dirigent noch Orchester überhaupt Erfahrung haben. Und wenn der Blinde vom Tauben lernen muss, relativiert sich auch die Nachwuchsförderung in meinen Augen. Fast könnte man meinen, ein Grundschulorchester zu hören.

    aber mit den gegebenen Umständen macht es tatsächlich am meisten Sinn ein Mikro in die Bassdrum zu stecken.

    Ich verstehe immer noch nicht so ganz, was gegen eine reduzierte Lautstärke im Proberaum spricht. Ihr spielt ja derzeit hoffentlich alle mit Gehörschutz, was man bei geschickter Wahl der Einstellungen und Positionen auch lassen kann. Nun denn, in Technik investieren geht natürlich immer.

    Tut natürlich weh. Aber was spricht dagegen das Projekt mit neuen Mitgliedern weiterzuführen?

    Diese Band war für mich sehr besonders, weil es musikalisch so gut und mühelos zusammenpasste. Egal was und wie, es kam immer Musik heraus. So eine Mühelosigkeit bei der Improvisation hatte ich mit anderen MusikerInnen noch nie vorher erlebt. Deswegen denke ich, dass es schwierig, aber sich nicht unmöglich, wird, andere Leute zu finden, mit denen es ähnlich gut funktioniert. So, wie ich mich derzeit fühle, brauche ich aber erst mal eine Pause, bevor ich mich auf den Weg mache. Und die andere Band ist ja auch noch da.

    Gibt es irgendwelche Tricks, die Bassdrum Hörbarkeit nur für mich zu erhöhen, ohne sie abzunehmen?

    Ja gibt es. Das Maßnahmenpaket besteht aus mehreren Teilen:


    - Bassdrum auf den Raum stimmen, indem man die sog. Raummoden sucht. Zuerst Reso so tief wie es geht stimmen, dann in sehr kleinen Schritten langsam höher stimmen und immer wieder anschlagen, bis der Raum mehr zurück gibt. Noch ein-zwei mal etwas höher stimmen und wenn der Raum weniger zurück gibt, wieder runter. Trifft man eine Raummode, entsteht eine stehende Welle, die die Energie länger in der Luft hält.


    - Attack/Kickanteil der Bassdrum erhöhen: Schlagfell etwas herunterstimmen


    - Amps leiser drehen (ja, ich weiß, es hilft aber wirklich)


    - Amps besser positionieren. Die Amps sollten so stehen, dass alle den Kernschall in Kopfhöhe abbekommen, nicht in Kniehöhe. Das geht meist gut, indem man die Amps seitlich aufstellt und leicht nach oben neigt, oder gleich erhöht aufstellt. So kann man die Dinger nochmal leiser machen.


    My2cents

    warum auch nicht, wenn Profis das oft nicht besser können als man selbst.

    ...

    Natürlich gibt es Amateure, die ähnlich professionell drangehen wie Profis. Und es gibt erstaunlich unprofessionelle Berufsmusiker.

    Unprofessionelle Berufsmusiker hab ich auch schon erlebt. So auch beim schlechtesten Konzert, für das ich jemals Geld bezahlt habe: Lenny Kravitz in Hamburg im Stadtpark, muss in den frühen 1990ern gewesen sein. Der war so breit (wovon auch immer), dass er kaum stehen konnte und von der Bühne gefallen ist.


    Aber auch im Coverbereich, also Unterhaltungsbranche zum Geldverdienen, hab ich Bands gesehen, die so schlecht gespielt haben, dass ich am liebsten eingegriffen hätte. Manchmal hab ich Profis zugeschaut und gedacht "Das kann ich auch, und zwar mindestens genauso gut".

    Tja, was soll ich sagen, die Band ist Geschichte. Zu meinem allergrößten Bedauern, wie ich betone. Gescheitert an Egos und schlechter Kommunikation. Shit. Also, wenn jemand einen leisen Trommler im Bremer Umland braucht, ich bin derzeit verfügbar.

    Ich hab mir mal eine Bodenplatte für ne Cajon gebaut und ein kleines Schlagzeug draus gemacht:


    Letztendlich fand ich den Bassdrum Sound der Cajon aber nicht sooo gut und hab stattdessen jetzt ein 16er Floortom als Bassdrum in meinem Miniset.

    Ich spiele ja öfter mal live und auch gerne mal draussen. Für die Bassdrum hat sich das Behringer BA 19-a Grenzflächenmikro etabliert, sehr günstig und macht genau, was es soll. Dann hab ich noch zwei günstige Kondensatoren als Overheads (Superlux H08), und ein Superlux Hi-10 für die Hihat, mehr braucht man eigentlich nicht. Wer dann unbedingt noch Snare und Toms abnehmen will, der greife zu einfachen dynamischen Mikros.

    Wenn Du wieder ne günstige Hi-Hat hinzupackst, etwas putzt und die Felle stimmst bzw. kaputte durch weniger gebrauchte austauscht, kannst Du es als Komplettset wieder für ähnliches Geld guten Gewissens an einen Anfänger verkaufen.

    Ich hab noch einen kompletten Satz einfache Messingbecken herumliegen, die ich dranhängen könnte. Stimmen sollte ja nicht so ein Problem werden :)

    Tach zusammen,

    Ich habe in der Nachbarschaft ein altes Tama Swingstar angeboten bekommen. Das Schlagzeug selbst interessiert mich nicht wirklich, das würde ich direkt weiterverkaufen, ABER die Becken sind interessant. Die 602er Hihat und das 505er Crash würde ich wohl behalten wollen.

    Der Verkäufer will alles komplett verkaufen, er ruft 470 € auf, die aber noch verhandelbar sind. Ist das angemessen? Was würdet ihr dafür ausgeben?

    Viele Grüße, Nils

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