Ok, ich hab's bis 3:34 geschafft. Da spricht er darüber, dass Materie größerer Dichte Materie geringerer Dichte durchdringen kann. Ich weiß nicht, wo er das her hat, von einem Physiker stammt das jedenfalls nicht. Dann könnte ja z.B. Stahl Aluminium durchdringen. Mit genügend Kraft dahinter geht das auch, also man kann sicher einen Stahlnagel durch Alufolie schlagen.
Grundsätzlich ist es so, dass beliebige Materie von bestimmten Teilchen, wie etwa Neutrinos, durchdrungen wird, weil die so klein und dazu noch elektrisch neutral sind, sodass sie meist hindurchpassen. Die meisten durchdringen beispielsweise die Erde, ohne je mit einem Atom oder Molekül zu kollidieren. Das hat aber nichts mit der Dichte von Materie im makroskopischen Sinne zu tun, sondern damit, dass die Materie im mikroskopischen Sinne punktweise konzentriert ist, in Form von Atomkernen und der Elektronenhülle, und dazwischen, aus Teilchen-Perspektive, ziemlich viel Platz bleibt.
Dann behauptet er noch, dass es ja eigentlich keine feste Materie gäbe. Nun, es kommt auf die Perspektive an. Vermutlich hat er irgendwie die Äquivalenz von Masse und Energie schlecht verstoffwechselt. Die berühmte Einstein'sche Formel E=MC² besagt, dass eine gegebene Masse vollständig in Energie zerstrahlen kann (also umgewandelt werden kann) und dabei die in der Formel beschriebene Energiemenge als Strahlung frei wird. Es gibt auch Phänomene, bei denen sich Teilchen, etwa ein Strahl aus beta-Teilchen oder Elektronen, am Einfachspalt gebeugt werden, sich also benehmen, wie elektromagnetische Strahlung (Der Welle-Teilchen-Dualismus beschreibt, dass Quantenobjekte wie Licht und Elektronen sowohl Eigenschaften von Wellen als auch von Teilchen besitzen können, je nachdem, wie sie gemessen oder beobachtet werden). Insofern ist die Unterscheidung zwischen Masse und Energie nicht immer hilfreich und sinnvoll. In unserem makroskopischen Erleben als Menschen gibt es aber Materie. Die ist nur nicht so statisch, wie sie aussieht.
Man kann sich auch die Masse als eine in begrenztem Raum schwingende stehende Welle aus Energie vorstellen. Theoretisch könnte man an einem Punkt ganz viel Energie konzentrieren und dort Materie erzeugen.
Und dieses perfekte Timing ist natürlich vom Kosmos vorgegeben.
Es gibt tatsächlich eine wissenschaftliche Publikation zum Thema Schwingungen und Kosmos. Johannes Kepler, Astronom im 17. Jahrhundert, veröffentlichte 1619 "Harmonices Mundi". In diesem Buch verband Kepler seine astronomischen Entdeckungen mit Ideen über musikalische Harmonie.