Gaffer und Sticks: Bein vergessen
Nils
Beiträge von nils
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Hallo,
es ist schon eine Weile her, dass dies passiert ist, aber ich hab erst heute die Fotos bekommen. Es war ein kleiner Gig, also kam nur das kleine Kit mit. Die 18er Bass war mal ein Standtom und wurde mit Hilfe des Pearl Jungle Set Adapters zu Bass.
Beim Aufbau dann der Schreck: ein Bein fehlt
Hab ich beim Zusammenpacken wohl vergessen. Shice. Und nu ?

Wie gut, dass es Gaffer-Tape gibt.....

Nils
Edith sagt: Nachdem der Fred hier zu einem allgemeinen Begeisterungsfred über die Qualitäten von Klebeband mutiert ist, musste der Titel geändert werden.
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die dann auch gern 10 Jahre halten darf.
Ein Oberklasse-Set sollte deutlich länger halten als 10 Jahre, insbesondere, wenn es dein letztes Set sein soll und Du ja noch recht jung bist.
Mein gutes altes Pearl BLX, vor ca. 23-24 Jahren erworben und damals eine der Topserien bei Pearl, hält erstens noch ganz gut und kann zweitens klanglich auch gut mithalten und sieht drittens, was die Lackierung angeht, immer noch sehr gut aus. Ein paar Macken von Gigs gehören bei dem Alter irgendwie dazu. Die Kessel-Hardware mag etwas vintage-mäßig aussehen, tut aber zweifelsfrei noch ihren Dienst.
Genau so wie bei meiner alten Kiste würde ich bei allen Herstellern in der Oberliga eine Verarbeitungs- und Materialqualität erwarten, dass das Instrument 30, 40 oder 50 Jahre schafft, vielleicht auch mehr. Als Tourkit, das täglich herumgeworfen wird vielleicht nicht, aber im heimischen Übungsraum mit gelegentlicher Bühnenpräsenz allemal.
Nils
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So, noch ein paar Bilder von den anderen Abenden.
Nils
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Jo, die Trommeln oben sind zwei Bassdrums mit Metallrohren dran. Ich schätze aber, dass die kleiner sind als die am Boden.
Nils -
Dies ist ein altes Foto von einem Gig von Pep Per(r)ine, der in den 60ern mit ob Seger unterwegs war.

Über seinen späteren Verbleib gibt es irgendwie nur wiedersprüchliches zu lesen, aber sein Set sieht innovativ aus.
Nils
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Vielen Dank für die viele positive Resonanz! Sobald ich die Bilder von den anderen Terminen habe, stelle ich noch ein paar rein.
Gab's da Freibier

Ja, jedenfalls hinterher für mich...
Zitatvon maetes
und wann kommst du jetzt Mal zu uns nach Köln?
Warte immer noch sehnsüchtig......
Ich hoffe, dass ich im Februar auch nach Köln kommen kann. Die Termine werden bald feststehen und dann kann ich noch etwas drum herumplanen.ZitatVielleicht sieht man dich ja auch mal in Österreich. ....... Ich würde ein Set in der Schweiz zur Verfügung stellen ........ Mein Vorschlag wäre da das Musikhaus Markstein in Hartenstein
Ich werde dem Sponsor mal vorschlagen, die genannten Orte in die Planungen einzubeziehen.Nils
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Hallo,
Es gibt neues zu berichten von der Jazzehead:
Zu den neuen Bildern von der jazzahead 2009Zu den Bildern vom drum day 2009
Nils
Bericht von der Workshop Tour 2008
Auf Einladung der Firma Remo durfte ich vom 1.12. bis zum 4.12.08 an vier verschiedenen Orten Drum Tuning Workshops halten.
An dieser Stelle herzlichen Dank an alle beteiligten Firmen!!!
Ich wurde überall ausserordentlich freundlich empfangen und habe sehr viel Unterstützung von Remo und den Teams der Händler vor Ort erfahren.Vielen Dank für das große Interesse und die rege Beteiligung an alle Teilnehmer, die zu den Workshops gekommen sind. Ihr wart ein wunderbares Publikum!
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht jeden Abend mehrere Stunden über eins meiner Lieblingsthemen zu sprechen. Ich habe mich über die vielen Fragen , die ich beantworten durfte und über sehr viel positives Feedback gefreut. In diesem Jahr wird es weitere Workshops geben, die Termine werde ich hier bekanntgeben.
Der erste Abend
Workshop bei Dr. Drum in Wiesbaden
Volles Haus - 65 Leute
Gleiche Snares mit verschiedenen FellenDer Zweite Abend
Workshop bei Drumsonly in Schorndorf
Wenigstens einmal Pro Abend das ganze Set spielen....:-)Der dritte Abend
Workshop im Drumpoint in Dettingen
Unterschiedliche Felle auf gleichen Trommeln
Die Visuelle Methode
Allgemeine Bemekrungen zu Trommeln
Die Trommel steht im MittelpunktDer vierte Abend
Workshop im Drumladen in St.Leon-Rot
Zentrierungsverfahren mit Föhnmethode
Auch die Bassdrum muss gestimmt werden
75 Teilnehmer! (Da wurde ich schon ein wenig nervös)Edith sagt (wegen fwdrums):
OK, dann schreib ich noch ein wenig dazu.Ich habe nach der Tour eine Email bekommen zum Thema Intervalle zwischen den Toms. Dabei habe ich die Bonanza-Stimmung vorgeschlagen. Um die Intervalle auf Sinnhaftigkeit zu prüfen, habe ich die "Bonanza"-Melodie (die älteren unter uns kennen die Serie noch) zur Überprüfung auf den Toms gespielt. Leider sind in der Melodie keine keine Terzen, sondern Quarten enthalten. In sofern ist diese Melodie also ungeeignet - ich gelobe Besserung. Trotzdem klingt das nach Bonanza, was laut der Mail daran liegt, dass man Melodien primär an ihrer Phrasierung erkennt. Nun denn, es wird nicht wieder vorkommen.
Ich kann noch berichten, dass ich in der Woche zugenommen habe. Jeden Abend essen gehen bleibt nicht ohne Folgen.
Ach ja, ich bin beim beyerdynamic drumday am 7.3. dabei, was letztlich auch der Tour zu verdanken ist und bei der MuMe kann mn mich in diesem Jahr voraussichtlich am GEWA-Stand treffen.
Nils
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Die Workshop Tour 2008
Auf Einladung der Firma Remo durfte ich vom 1.12. bis zum 4.12.08 an vier verschiedenen Orten Drum Tuning Workshops halten.<br><br>An dieser Stelle herzlichen Dank an alle beteiligten Firmen!!!
Ich wurde überall ausserordentlich freundlich empfangen und habe sehr viel Unterstützung von Remo und den Teams der Händler vor Ort erfahren.Vielen Dank für das große Interesse und die rege Beteiligung an alle Teilnehmer, die zu den Workshops gekommen sind. Ihr wart ein wunderbares Publikum!
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht jeden Abend mehrere Stunden über eins meiner Lieblingsthemen zu sprechen. Ich habe mich über die vielen Fragen , die ich beantworten durfte und über sehr viel positives Feedback gefreut. In diesem Jahr wird es weitere Workshops geben, die Termine werde ich hier bekanntgeben.
Workshop im Drumpoint in Dettingen

Unterschiedliche Felle auf gleichen Trommeln
Die Visuelle Methode
Allgemeine Bemekrungen zu Trommeln
Die Trommel steht im Mittelpunkt -
war zu langsam.....
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Die von 00Schneider empfohlene Software Sounds hat es in sich. Viele tolle Features, übersichtlich angeordnet, kann ich nur empfehlen.
Wer sich näher mit der Struktur seiner Klänge beschäftigen will, kann damit wirklich einiges mehr beginnen als mit Audacity.Nils
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Hallo,
es freut mich, dass sich offenbar einige die Mühe machen, so nerdige Dinge wie die Eigentonbestimmung genau anzugehen. So will ich meinen Senf dazugeben, auch wenn der Fred schon eine Woche ruht, ich hatte vorher einfach keine Zeit dazu.
Es gibt beim Umgang mit einem Spectrum Analyzer ein paar Dinge zu beachten, damit man auch zu einem brauchbaren Ergebnis kommen kann.
Spektralanalyse - was ist das
Die Spektralanalyse (auch die von Audacity) basiert auf der Fourier-Transformation. Das ist ein mathematisches Verfahren, das einen Signalverlauf in seine Frequenz- und seine Zeitkomponente aufspaltet (Sinus - und Cosinusfunktion). Das Ergebnis sind zwei Kurven. Eine ist eine zeitlose Darstellung der im Signal enthaltenen Frequenzen, die andere eine Darstellung des zeitlichen Verlaufs ohne Frequenzbezug, genauer: die Phaseninformation des Signals. Durch rückwärtige Transformation (Fourier-Synthese) erhält man das ursprüngliche Signal zurück. Audacity zeigt übrigens nur die Frequenzkomponente, die Phasenkomponente wird unterschlagen.
Es gibt zwei Extremfälle von Signalen und dazugehörigen Fourier-Transformierten:
a. Ein Sinussignal
Ein sauberes Sinussignal, we z.B. die 50 Hz Netzspannung, ist Fourier-transformiert, also in Spektraldarstellung, ein senkrechter Strich, denn es ist nur eine einzige Frequenz enthalten.b. Der Dirac-Stoß
Hier handelt es sich um einen unendlich kurzen unendlich hohen Peak, der als Kurve dargestellt lediglich ein senkrechter Strich ist, auch Nadelimpuls genannt. Die Frequenzkomponente der Fouriertransformierten ist ein waagerechter Strich der Amplitude 1. Das bedeutet ALLE FREQUENZEN KOMMEN GLEICHZEITIG UND GLEICHSTARK VOR.Verschiedene Effekte, auch in Audacity, beruhen darauf, das Signal in kleinen Zeitabschnitten einer Fast-Fourier-Transformation (FFT, ein Verfahren für digitale Signalverarbeitung, das Performancevorteile hat) zu unterziehen und dann zu bearbeiten, um es anschliessend zurückzutransformieren. Hoch oder heruntertransponieren bedeutet bei FFT-transformierten Signalen lediglich die Frequenzkurve nach rechts bzw. links zu verschieben, mathematisch also einfach zu allen Frequenzen etwas zu addieren oder zu subtrahieren, um anschliessend wieder zurückzutransformieren. Der zeitliche Verlauf bleibt der selbe, die Musik wird also nicht langsamer oder schneller.
Macht man das selbe statt mit der Frequenzkurve mit der Zeitkurve, macht man die Musik schneller oder langsamer ohne den Ton zu verändern.Der Bezug zur Eigentonbestimmung
Die Ergebnisse einer Fourier-Transformation beziehen sich IMMER UND AUSSCHLIESSLICH auf den betrachteten Abschnitt des Ausgangssignals. Hier liegt ein wichtiger Schlüssel. Wenn die Attack-Phase im betrachteten Zeitfenster enthalten ist, wird das Ergebnis anders aussehen als erwartet. In erster Näherung ist der Moment der Aufschlagens des Stick auf dem Fell oder einem Becken so ein Dirac-Stoß. (Deshalb braucht das Mikro an der Hihat z.B. einen Low-Cut). Zumindest kommen sehr viele Frequenzen über ein breites Spektrum im Attack vor und diese sind auch noch sehr laut im Verhältnis zum späteren Signal. Deshalb muss man für die Analyse die Attackphase aussparen und nur einen Abschnitt beim Ausklingen des Kessels verwenden.Nils
Edith sagt: Rächtsschraipunk
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sondern ecker 48eckig...
Mathematisch betrachtet ist ein 48-eckiges Polygon eine gute Näherung für einen Kreis

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Hallo Obi,
vielleicht kann man in Post.Me das Format der Mail ändern. Wenn Du NICHT in HTML sendest, gibt es ne Chance, daß das Umbruch-Problem verschwindet.
Nils
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Oha, damit sind die Möglichkeiten weitgehend ausgeschöpft. Bin gespannt auf den Preis.....
NilsBTW: Hast Du SP3 schon mal ausprobiert? Hier kann man das runterladen: http://www.microsoft.com/downl…d4f3d4%26displaylang%3dde
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Hast Du Vista auf dem neuen Rechner? Wenn ja => das ist die Ursache.
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Hallo Gerald,
also das hört sich alles andere als angenehm an und ich kann nur mein Mitgefühl aussprechen, da ich leider keine juristische Bildung habe, die hier weiterhelfen würde. Was ich nicht ganz verstanden habe ist, ob ausschließlich der Händler das Problem ist, oder auch der Vertrieb der zur Debatte stehenden Produkte.
Nils
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Da ist Drumstudio1 genau der richtige, um das zu beantworten. Gerald, magst Du was dazu sagen?
Nils
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PS: Wie heissen die dünnen Dinger bei Aquarian und Evans?
Bei Evans heissen die Resonant Glass, als Schlagfelle gibst die dort glaube ich nicht. Die aktuelle Website zeigt sie 2 verschiedene in 7 mil (Diplomat 7,5 mil): Resonant Black und Resonant Glass. Allerdings ordnet Evans sie mehr in Richtung "focused" ein als die dickeren Resos. Hmmm.
Nils




