Beiträge von nils

    Lassen wir den Amateur mal aussen vor. Für mich gibt es einen Unterschied zwischen...sagen wir dem bereits angeführten Steve Jordan und Thomas Lang.
    Der eine beeindruckt durch Groove und musikalisches Spiel, der andere durch hammermäßige Technik und atemberaubende Geschwindigkeit.


    Was würde passieren, wenn man - nur so als Gedankenspiel - beide jeweils einen halben Abend lang statt Herrn Garibaldi bei Tower of Power spielen lassen würde?


    Nils

    Es geht um Musik. Für mich sind da zwei Aspekte wichtig: Handwerk und Kunst.


    Große Kunst gedeiht in der Regel nur auf solidem Handwerk. Die Basis muss also stimmen. Aber jenseits der Basis ist in meinen Augen virtuoses Handwerk kein Garant für große Kunst und ebenso gibt es große Kunst ohne virtuoses Spiel.


    Ich weiss nicht wer das gesagt hat als es um Groove ging (inhaltliches Zitat von Unbekannt):
    "Groove ist wie Liebe, du kannst ihn nicht erklären, aber du weisst, wenn er da ist."
    Ich finde, dass man das auf die Musik als Ganzes übertragen kann. Richtig geil ist sie, wenn sie dein Herz berührt. Der Grund dafür ist oft nicht zu bennen und auch wurscht. :)


    Ein Beispiel für einen Schlagzeuger, den ich grandios finde, der aber nicht Virtousität rauskehrt ist für mich Steve Jordan. Er spielt für die Musik und sein Groove packt mich.


    Nils

    Hallo,


    Das sieht ja interessant aus, kann aber aus meiner speziellen Perspektive nicht gut sein, denn es könnte mich arbeitlos machen 8o :D


    Ich hoffe sehr , dass ich die Gelegenheit habe, das auf der Mume anzuschauen. Es gibt ja noch das Sytem mit Seilen und kleinen Winkeln, das an konvetionellen Trommeln nachrüstbar ist. Ertseres sieht solider und gezielter aus, zweiteres ist vermutlich billiger.


    Nils


    rotekdrums: that looks very interesting. Are you or is your product to beseen at the Musikmesse in Frankfurt next week?

    Jo, maetes liegt schon ganz richtig.


    So ein Lammfellbeater ist ne feine Sache, weicher geht der Sound nicht.


    Ich selbst spiele zwei Ambassador coated mit ganz wenig Dämpfung und meist sogar einen Filzbeater auf meiner 18er.


    Nils

    Mein Zeugs ist alles alt.


    Verstärker und Tuner von Cybernet (70er Jahre), Tape ist auch noch da aber defekt. Statt dessen ist ein Denon im Einsatz. CD-Player von Maranz, ein alter 1-Bit-er.


    Die Boxen sind SABA 1300 (?) Professional mit 30cm Bass und zwei über Kreuz angeordneten Hochtönern, die einzeln gepegelt werden können.


    Besser Bilder hab ich gerade nicht:


    My 2cents:


    Je draussener, desto mehr Ton und desto weniger Dämfpung braucht man, weil der Schall gleich einfach so weg ist.


    1. hohe Stimmung vewenden, insbesondere das reso muss straff gespann sein => tief und draussen kannste ziemlich vergessen.


    2. Wenig gedämpfte Felle => Ambassador/Ambassador. Man kann drüber diskutieren, ob man beschichtete oder klare als Schlagfell nimmt, aber aus einschichtigen kriegste einfach mehr raus.


    Edit: was saubere Stimmung angeht, hat seven selbstverständlich absolut Recht.


    Nils

    Nun, das werde ich mir in zwei Wochen bei der MuMe genauer anschauen.


    Aber seien wir mal ehrlich: die letzt große Innovation bei Trommeln war doch die Freischwingaufhängung. Die Trommel als solche ist immer noch vorwiegend zylindrisch und aus Holz oder Metall gefertigt. Ein höherer Preis bürgt zumeist für eine bessere Verarbeitung und teurere Ausgngsmaterialien, aber klingen kann so gut wie alles.
    Sollten sich nicht irgendwo gravierende Verarbeitungsmängel finden, kann man mit einem Set der auslaufenden Masters-Klasse eigentlich nichts falsch machen.


    Nils

    Testbericht hin oder her - ich finde den Kauf eines neuen Instruments für einen Anfänger eigentlich grundsätzlich wenig ratsam.


    Ein ordentliches Gebrauchtset aus der Pearl Export/Yamaha Stage Custom... Klasse oder besser ist auch für nen halbem Tausi zu haben und hat zumeist gleich noch Becken dabei.


    1. braucht man dann so schnell nix Neues


    und


    2.Wenn man nach einem Jahr oder schneller merkt, dass man doch lieber Gitarre spielen will, kann man so ein Set zum selben Preis wieder Verkaufen zu dem man es erworben hat. => Der Wertverlust ist gering bis nicht vorhanden!



    Nils

    Zitat

    Original von Reed311
    Ich sehe das nicht als Feinschliff- aber das Mikrotiming innerhalb eines Taktes sollte in sich stimmig sein- das heisst, dass die 16tel (mal als Beispiel) in diesem einen Takt ganz genau an ihrem Platz sitzen. Im nächsten Takt, wenn der im Livebetrieb auf Grund des Adrenalins schneller ist, sitzen sie aber in diesem Takt wieder an der genau richtigen Position.


    So kann das Mikrotiming stimmen, auch wenn der Trommler (bzw. die Band) schon mal ein bisschen eiert- es sind alles nur Menschen!


    Jau, mein Microtiming ist z.B. deutlich besser als das Macrotiming. Das führt immerhin dazu, dass alles ganz ordentlich klingt, selbst wenn es schwankt, weil es erst mal sauber klingt.


    Was nicht heissen soll, dass ich nicht am Makrotiming arbeite.


    Nils

    Also mir hilft es immer sehr, wenn ich mir die physikalischen Zusammenhänge der Tonentstehung und die mathematischen Zusammenhänge vor allem der Rhythmik klarmache.


    Die Frequenzverhältnisse von Intervallen, Obertonreihen und dergl. zu verstehen hilft mir einen Zugang zur Harmonielehre zu finden. Das ist schwerpunktmäßig Physik, aber keine Physik ohne Mathe.


    Was Rhythmen angeht, habe ich tatsächlich schon welche sozusagen mathematisch konstruiert. It ganz interessant, was da rauskommen kann, manchmal groovt es sogar richtig.


    Mir erscheint es aus meiner persönlichen Erfahrung heraus sehr sinnvoll Mathe und Physik in den Musikunterricht einzubringen oder auch die Musik als praktisches Beispiel in einem der Ntw-Fächer zu bringen. so kann man singuläre Wissensinseln miteinander verbinden.


    Nils

    Zitat

    Original von lunarsnare
    Hoffe sehr das du zum jungfrau tuning kommst…….Pleeeease. :D


    Habe hin and her gedacht ueber die gratungen :)


    1. Yeah! In jedem Fall! :D
    2. Wegen der Reinforcement-rings ist leider nicht viel Platz für Experimente. 8o



    Viele Grüße,
    Nils


    Edit
    zur Erklärung: Es ist so, dass man nicht beliebig oft eine neue Gratung schneiden kann, weil der Kessel bei jedem Gratungsschnitt etwas kürzer wird und irgendwann keine Ringe mehr da sind. Dann wird der Kessel zu instabil.