Beiträge von nils

    Zitat

    Das würde mich jetzt auch interessieren- exakt den gleichen Gedanken hatte ich beim Lesen nämlich auch.


    LG


    DAS wäre natürlich ein echter Hammer, wenn das "Reso" ein Tom-Fell wäre. 8o


    Die Folienstärken sind
    Ambassador clear (Tom): 10mil
    Ambassador Snare (Snare Reso): 3 mil


    Bei einem Tomfell als Reso geht natürlich garnix. :(


    Nils

    Hallo,


    Die zwei Kardinalsfehler beim Stimmen einer Snare:


    1. Resonanzfell zu schlaff. Man glaubt garnicht, wie viel Kit man da geben kann. Dreh mal pauschal alle Stimmschrauben am Reso 2 Umdrehungen fester. Und wenn es noch nichts gebracht hat, 1-2 halbe Umdrehungen dazu.


    2. Zu fest gepannter Teppich. Lies bitte hierzu den Abschnitt über die Teppichzonen in diesem Dokument:
    http://www.ppvmedien.de/pdf/LP%20Drum%20Tuning.pdf
    Da sind auch noch ein paar andere Hinweise drin.


    Ich hoffe, das hilft dir etwas weiter.


    Nils

    Zitat

    Original von Korki


    Aber ja doch:
    Hier gibt es eine als pdf.


    Danke, die hatte ich direkt übersehen. 8o Ich werde alt - vielleicht brauche ich bald eine Brille ;(


    Zitat

    Werde auf Stimm-Workshop im musicworld Augsburg am 07.02. hoffentlich da sein.
    Mach das ganze da lieber nicht _zu_ ausführlich, dann kauf ich das Buch nämlich noch dazu


    Ich freue mich, Dich dort kennenzulernen. :)


    Hier nochmal ein Link für die Physikinterssierten : http://www.falstad.com/circosc/


    Da kann man mit der schwingenden Membran selbst rumspielen und sich die einzelnen Obertöne direkt anschauen. Man braucht allerdings Java dazu.


    Viele Grüße,
    Nils

    Hi Oliver,


    WOW, so viel Arbeit!
    Ich hatte noch keine Zeit, alles anzuhören, schon garnicht auf Studiomonitoren. Aber ich finde schon mal die Unterschiede zwischen den versch. Mikros bereits auf dem kleinen Rechnerlautsprecher enorm.


    Ich lade mir mal alle Tracks runter und brenne sie mir auf CD, dann kann ich besser abhören. Dann kann ich mehr dazu schreiben.


    Die verschiedenen Positionen finde ich sehr sinnig. Was mir noch fehlt ist eine Angabe zur Ausrichtung der Mikros, denn man muss sie ja nicht immer genau zum Aufschlagpunkt richten.


    Viele Grüße,
    Nils

    Hi Daniel,


    Ich wills versuchen:


    Die Frequenzberechnung der schwingenden Kreismembran beruht auf der sog. Besselfunktion. Tatsächlich handelt es sich um eine Menge von Funktionen Jm, deren Verlauf von der Ordnung m der Schwingung abhängt.


    Die Ordnung m beschreibt die Anzahl der Diagonalen, die für die jeweilige Schwingung bewegungslos sind.


    n ist die Ordnungszahl der jeweiligen Nullstelle der Besselfunktion Jm und beschreibt die Zahl der konzentrischen Linien, die bewegungslos sind.


    m und n sind aus der Menge der natürlichen Zahlen, wobei m bei 0 beginnt und n bei 1. Das liegt daran, dass die Grundschwingung wegen des befestigten Randes, der im Fall des Trommelfells auf der Gratung aufliegt, eine bewegungslose konzentrische Linie hat => m=0, n=1.


    Die Flächen zwischen diesen diagonalen und konzentrischen "Teilungen" sind unterschiedlich geformt, schwingen aber alle mit der selben Frequenz.


    So leitet sich aus der Ordnung der Funktion und der Nullstelle das her, was in deiner Gleichung (ka)mn ist.


    Hinzu kommt die Division durch 2(pi)r, was in deiner Gleichung als 2(pi)a angegeben ist, weil das Ergebnis der Besslfunktion im Bogenmaß, also als sog. Kreisfrequenz angegeben ist.


    Der Term unter der Wurzel ist das Verhältnis von Spannung (S) und Massendichte (ph), die für die letzendliche Frequenz ebenso bedeutsam sind wie der Durchmesser.


    Ich hab hier nochmal ein Bild eines Teils der Herleitung aus einer Vorlesung zur Physik der Musikinstrumente von Prof. Lohse der Uni in Berlin, die hoffentlich hilft. Die Buchstaben sid z.T. andere, aber die meisten gehören nicht zum Zeichensatz der Schrift von Forumsposts.



    Dieses Bild wird durch draufklicken größer!!!


    Jedes der kleinen Kreisbilder stellt eine einzige Schwingungsfrequenz dar. Die blauen und roten Zonen schwingen jeweils in entgegengesetzter Richtung (=> 180 Grad Phasenunterschied).
    Es gibt natürlich viel mehr als sechs. Die Reihe ist theoretisch unendlich, praktisch interessieren beim Schlagzeug aber nur Frequenzen der hörbaren Bereichs. Alle zusammen ergeben die sog. Obertonreihe.


    Es handelt sich hierbei um das idealtypische Verhalten. Ein reales Fell ist nochmal komplizierter, weil es niemals rundherum absolut exakt gleichmäßig gespannt ist und die Massendichte auch nicht immer exakt gleichverteilt ist.


    Viele Grüße,
    Nils


    P.S.: so explizit ist das im Buch leider nicht erklärt, kommt dann vielleicht in der 2. Auflage mit rein :D

    Zitat

    Original von basco
    bestellt! teile davon sind in drumheads zu finden. sind das zusammenfassungen oder ist es direkt aus dem buch, nils?


    Im wesentlichen sind die Formulierungen so, wie sie auch im Buch sind. Es ist aber nicht ganz der exakte Buchtext, sondern es wurden wichtige Passagen zusammengefasst, was leichte Umformulierungen erfordert. Natürlich fehlen dadurch auch Teile des Textes.
    Das würde sonst auch allein schon wegen der Textmenge den Rahmen der Zeitschrift sprengen.


    Nils

    Was man im Netz so alles findet!


    Zitat

    gefunden auf http://www.milius-web.de
    03.01.2008 SECRECY REUNION


    Die wiederauferstandenen SECRECY haben eine neue Homepage auf MySpace. Sie werden im Juni beim "Bang Your Head" mit den Originalmitglieder Peter Dartin (v), Steve Kerby aka Stephan Kerber (b, Manni Meccyca aka Manfred Dubbert (g) und Alex Zasso alias Sascha Trödel (d) antreten. Wer den zweiten Gitarristenposten übernimmt ist noch unklar.


    Die Bremer Prog-Metal-Helden der späten 80er und frühen 90er ! Wer hätte das gedacht.


    Und es gibt sogar noch ne myspace-Seite:
    http://www.myspace.com/secrecygermany


    Nils

    Ich will mal die Liste verlängern (beliebige Reihenfolge, so wie mir die Wörter eingefallen sind):
    Setup: Aufbau des Schlagzeugs
    Ergonomie: Wissenschaft von den Gesetzen menschlicher Arbeit
    Heel up/down: Hacke oben oder unten beim Bassdrumspiel
    Swivel: ????
    Möller: Spieltechnik, mit der man richtig schnell spielen kann :D
    Rebound: Zurückprallen des Sticks vom Fell/Becken
    (to be continued)


    Nils

    Die 505er sind damels billiger gewesen als die 2002er. Von daher sollten sie auch heute auf dem Gebrauchtmarkt billiger sein.
    Die Legierung ist die selbe und die Textur, die auf die Verarbeitung hindeutet, auch.
    Ich habe mal gehört, die 505er seien die Becken, die bei Paiste durch die Qualitätskontrolle für 2002er gefallen sind. DIES IST EIN UNBESTÄTIGTES GERÜCHT.


    Nils

    Hallo,


    ich sehe das so: die Krux dieser Aufnahmetechnik ist, dass Schwächen in der internen Dynamik des Schlagzeugspiels offenbar werden. Die Balance muss also spieltechnisch erreicht werden.


    Nils

    Hmm, einige meiner Becken wären dafür zu groß.


    Viele Becken haben einen Schutzlack, der wäre dann wohl dahin.
    Der Reiniger könnte zu Grünspan oder anderen Oxydationsphänomenen führen.


    Ich würde es mit meinen Becken nicht tun.


    Nils

    Hallo Hilitefreak,


    Hast du den Durchmesser von Gratung zu Gratung oder von Schraube zu Schraube gemessen?


    Wenn es sich auf den reinen Kesseldurchmesser bezieht: 1 cm bei einem 16er Tom - das ist viel. Ich hatte mal Besuch von jemandem, der ein 16er Standtom mit 4mm Abweichung hatte. Das war schon schlecht zu stimmen.
    Ohne am Kessel was zu machen , konnte ich ihm nur vorschlagen, einlagige Felle zu verwenden und möglichst hart zu zentrieren. So konnte man noch was brauchbares da rauskriegen.


    Dein Problem scheint größer zu sein. Ich schlage vor, du fragst mal bei Gabriel Ashford (Lunar Percussion) nach, was sie in diesem Fall vorschlagen würde. Von Höxter nach Bremen ist ja nicht so weit.



    Nils