Jo, gute Musik ist Musik, die die Herzen der Zuhörer berührt.
Nils
Beiträge von nils
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Original von Reed311
Ich sehe das nicht als Feinschliff- aber das Mikrotiming innerhalb eines Taktes sollte in sich stimmig sein- das heisst, dass die 16tel (mal als Beispiel) in diesem einen Takt ganz genau an ihrem Platz sitzen. Im nächsten Takt, wenn der im Livebetrieb auf Grund des Adrenalins schneller ist, sitzen sie aber in diesem Takt wieder an der genau richtigen Position.So kann das Mikrotiming stimmen, auch wenn der Trommler (bzw. die Band) schon mal ein bisschen eiert- es sind alles nur Menschen!
Jau, mein Microtiming ist z.B. deutlich besser als das Macrotiming. Das führt immerhin dazu, dass alles ganz ordentlich klingt, selbst wenn es schwankt, weil es erst mal sauber klingt.
Was nicht heissen soll, dass ich nicht am Makrotiming arbeite.
Nils
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Also mir hilft es immer sehr, wenn ich mir die physikalischen Zusammenhänge der Tonentstehung und die mathematischen Zusammenhänge vor allem der Rhythmik klarmache.
Die Frequenzverhältnisse von Intervallen, Obertonreihen und dergl. zu verstehen hilft mir einen Zugang zur Harmonielehre zu finden. Das ist schwerpunktmäßig Physik, aber keine Physik ohne Mathe.
Was Rhythmen angeht, habe ich tatsächlich schon welche sozusagen mathematisch konstruiert. It ganz interessant, was da rauskommen kann, manchmal groovt es sogar richtig.
Mir erscheint es aus meiner persönlichen Erfahrung heraus sehr sinnvoll Mathe und Physik in den Musikunterricht einzubringen oder auch die Musik als praktisches Beispiel in einem der Ntw-Fächer zu bringen. so kann man singuläre Wissensinseln miteinander verbinden.
Nils
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Zitat
Original von lunarsnare
Hoffe sehr das du zum jungfrau tuning kommst…….Pleeeease.
Habe hin and her gedacht ueber die gratungen

1. Yeah! In jedem Fall!

2. Wegen der Reinforcement-rings ist leider nicht viel Platz für Experimente.
Viele Grüße,
NilsEdit
zur Erklärung: Es ist so, dass man nicht beliebig oft eine neue Gratung schneiden kann, weil der Kessel bei jedem Gratungsschnitt etwas kürzer wird und irgendwann keine Ringe mehr da sind. Dann wird der Kessel zu instabil. -
Sehr Geile Optik. Ich bin gespannt, wie das klingen wird.
Nils
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Zitat
Original von drummertarzan
Hol ich mir jetzt viel Haue, wenn ich meine meinung mitteile, dass ich das Robbie-Williams-Cover von "Let me entertain you" nen Tick besser finde?Nein, ich stimme dir voll zu.
Nils
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Interessanter Ansatz. Wenn die Regeln korrekt formuliert sind, sollte sogar alles spielbar sein. Cool.
Nils
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Solche Unterschiede kommen meist daher, dass entweder die Gratung nicht ganz eben ist oder das Fell nicht sauber zentriert wurde. Wenn du das Problem schon beim Zentrieren hast, geh erst mal 1-1,5 Umdrehungen höher und gleiche dann erst ab.
Viele Grüße,
Nils -
Hallo shardik,
leider ist die Situation oft so, dass man beim Stimmen die Trommel nicht mal vom Rack/Ständer nehmen kann, weil z.B. schon Mikros dran sind. Deswegen ist es am besten, wenn man ohne jede Dämfung am gegenüberliegenden Fell auskommt und trotzdem den Ton an der zu stimmenden Schraube hören kann.
Zur Übung kann man mal ein normal montiertes Tom an einer Schraube grob verstimmen und dann dort neu stimmen.
Nils
P.S.: Ich finde den Bassdrum/Snaredrum-Trick von Gerald (drumstudio1) ausgesprochen hilfreich. => http://www.geraldkloos.de
Zitat....diese kinn-auf-hand/faust-auflegen-posen....
Posen ist das richtige Wort. Das Foto ist am Ende eines langen Tages im Fotostudio des fotografen entstanden, der auch die ganzen Erklärungsfotos mit meinen Trommeln gemacht hat. Er sagte sowas wie"...und jetzt machen wir noch ein Umschlagfoto..." und dann musste ich mich in diversen Posen hinsetzen und "immer schön entspannt in die Kamera schauen". Man glaubt garnicht, wie schwierig das sein kann. Ich hab seit dem großen Respekt vor den Mädels von GnT.
Nils
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Hier nochmal ein Bild, auf dem man das Finish besser sieht:

Es heisst "Pewter Glass" #408.
Was die Kessel angeht könnte es sich sogar um Bonham-Größen handeln. Also 14-16-18-26.
Nils
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Jo, der Sound ist amtlich, aber das Getrommel finde ich viel beeindruckender.
Nils
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Interessant finde ich die Variante, noch 2 aus drei auf der Bass dazuzuspielen. Dann hat man immer zwei Schläge gleichzeitig.
Nils
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@threadstarter: Ich kenne die CD nicht, weil ich mir die neue Ausgabe noch nicht gekauft habe. Aber Artist Bashing gehört nicht zu den Dingen, mit denen man sich besonders beliebt macht.
Nils
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Ich hab neulich im Fernsehn ein Konzert gesehen, wo eine Hangdrum zum Einsatz kam und war auch sofort angefixt.
Nils
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basco:
Ja, die Föhnmethode ist für Situationen gedacht, wo die Zeit fehlt, die Trommel liegen zu lassen.Das Feintuning kann eigentlich nicht direkt vom Punkt der hohen Fellspannung aus begonnen werden, weil man normalerweise so hoch gezogen hat, dass man ohnehin recht weit zurückdrehen muss, um den Bereich der sinnvollen Fellspannung zu erreichen (aber bitte nicht komplett lösen!).
Achte darauf, dass das sehr gleichmäßig geschieht, damit das Fell in seiner Position bleibt! Am besten mit zwei Schlüsseln gleichzeitig.
Man soll ja ohnehin nicht runter- sondern immer hochstimmen, weil es andernfalls zu spontanem Detuning kommen kann. Also nach dem Zentrieren erst mal runterstimmen, aber das Fell nicht ganz spannungslos machen. Dann wieder raufstimmen.
Niop:
Danke!Paiste: Ich bin gespannt, was du schreibst, sobald du mit den praktischen Sachen angefangen hast. Denn alles was sich ggf. schön liest, muss trotzdem beweisen, dass es auch hilfreich ist.
Viele grüße,
Nils -
Zitat
von Tier777
Hab da mal ne Frage zu Track 5 auf der CD (Schlag- und Resofell):Laut Ansage ist das Resofell höher als das Schlagfell gestimmt, im Klangbeispiel klingt das angeschlagene Resofell aber (für mich) deutlich tiefer als das Schlagfell.
Höre ich da auf irgendetwas falsches?
Rubberbeat hat Recht. es ist nicht so einfach, den richtigen Ton, aslo den Grundton, in dem Gemisch mit den Obertönen zu hören.
Ala Übung schlage ich vor eine Trommel mit zwei gleichen Fellen zu nehmen und dann ein Fell fühlbar weicher zu spannen als das andere. Das weichere ist in jedem Fall das mit dem tieferen Ton. Dann schlage die Felle wie im Klangbeispiel an.
Anschliessend stimme das weichere Fell etwas höher und nähere die Töne so einander an. So erhöhst du den Schwierigkeitsgrad.Viele grüße,
Nils -
Zitat
Original von Stefan
Ja und wenn ich bei Gigs mit ner Peltor Gehörschutzkapsel anmarschier guckt mich die halbe BB doof an...Naja, Mickeymäuse sind auf der Bühne auch etwas übertrieben, aber kleine Stöpsel sind nicht verkehrt.
Die Spitzenimpulse einer Trommel können ganz schön heftig für die Ohren sein.
Nils
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Original von Lite-MB
tja, und mich überrascht, daß vor allem Drummer immer wieder Schlagzeug mit laut gleichsetzen!Es überrascht mich nicht, wenn Schlagzeuger ihr Instrument als laut empfinden. Schliesslich tragen viele von uns einen Gehörschutz am Set - nicht ohne Grund, wohlgemerkt.
ZitatIch sehe das Problem einfach darin, das durch übertriebenes "zurückpfeifen" durch Bandleader einem die komplette Spiellust genommen werden bzw man sich nicht SO einbringen kann wie man theoretisch könnte.... Das heißt die eigenen Fähigkeiten bleiben zurück...
Das ist wieder die Sache mit dem Unterschied zwischen Trommlern und Musikern, die mit der Sicht auf sich selbst oder das große Ganze, wie weiter vorne jemand treffend bemerkte. (Lite-MB)Nils
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HALLO! Ich wette, du weisst nicht, was und wie heute in modernen Gemeinden gespielt wird. Nicht immer spielt man dort leise, aber die meisten Kirchntrommler können leise spielen.
Nils
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Die Stimme - das ist ja n Mädel !
