Beiträge von nils

    Öko-Obi: 8o 8o 8o AUA! Sah denn die Tochter auch so gut aus, wie die Mutter (oder gar noch besser?)


    Ich kann ich an Geschichten aus meiner Zeit in einer Tanz-und Showband erinnern. Der Chef der Truppe (verh., 2 Kinder) hatte an jedem regelmäßigen Spielort mind. 1 feste Freundin und baggerte zwischendurch noch andere Frauen an.
    Da wir meistens Hotelgigs mit Übernachtung vor Ort hatten, hatten wir auch Zimmer. Die nutzte er gern mal in einer Spielpause für ne schnelle Nummer. So weit so übel.
    Aber einmal dauerte es wohl etwas länger und er kam :rolleyes: nicht rechtzeitig zum Ende der Spielpause (wieder ). Die Hotelleitung fragte sichtlich irrtiert wo ... denn sei. Sehr unangenehm das Ganze.


    Bei einem anderen Gig kam seine Familie mit - aber es tauchte auch eine seiner Freundinnen auf. Beide winkten ihm immer aus dem Publikum zu. Plötzlich hatte er in den Spielpausen Dünschiss.


    Ja, so war das damals.


    Nils

    Mein uralt-BLX, Modell frühe 80er, erworben Mitte der 80er, sollte ursprünglich knapp 4000 DM kosten. Der Preis stand noch dran, als ich es im Laden sah. Ich hab dann 2300 bezahlt, weil es ein Auslaufmeodell und Vorführgerät war.


    Die Ausstattung: 12-13-16-22, Snare, Fußmaschine, Hihatständer, 1 Galgenbeckenständer. Der Verkäufer hat mir dann noch das 12er abgeschwatzt und dafür ein 14er mitgegeben. Ich dachte damals "Geil, mehr Trommel fürs selbe Geld". Naja.


    Nils

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    Original von DukeNukan
    160 Kilo Holz müssen kokeln, um ein Kilogramm marktfähigen Tabak zu erzeugen...
    Quelle: DEine oben angegebene


    8o 8o 8o - ich hätte nie gedacht, dass das Rauchen so umweltschädlich ist.


    Formaldehyd, Feinstaub, Kohlenstoffmonoxyd und 1000 andere Gifte im Moment der Verbrennung - das war bekannt. Aber so viel Holz für ein bisschen Paffen. :( X(


    Nils

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    Original von nd.m
    Frage an Nils: Gibt es einen Grund, dass das Buch nicht direkt bei Amazon erhältlich ist, sondern nur über andere Verkäufer auf deren Marktplatz? Ändert sich daran vielleicht auch noch etwas? Ich bestelle lieber direkt bei Amazon, da Portofrei und irgendwie "sicherer".


    Hallo n.dm,


    ich habe keine Ahnung, warum das Buch bei Amazon nicht gelistet ist. Es war dort Ende Novemder gelistet und wurde dann wieder rausgenommen. Hmmm.
    Edit: Gerade hab ich nochmal bei Amazon gesucht und gefunden!



    Viele Grüße,
    Nils

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    Original von noVocals
    Super gemacht, Nils!
    P.S.: Sprichst du das eigentlich selbst auf der CD? :D


    Danke!


    Ja, das bin ich selbst. Es war meine erste CD auf der ich sprechen musste.
    Vor Mikros zu trommeln kannte ich ja, aber sprechen ist einfach anders.


    Bei einem professionellen Sprecher hätte es sicher anders geklungen, aber irgendwie hätte ich das seltsam gefunden, nicht selbst auf der CD zu reden.


    Für manche Textabschnitte habe ich 5-6 Takes einsprechen müssen, weil ich mich immer wieder verhastpelt hatte. Am Ende war ich ganz schön heiser.


    Meine Freunde Michael und Roland, die die Aufnahmen und den Mix gemacht haben, haben mich immer wieder angetrieben, das Bestmögliche rauszuholen. "Sprich langsamer", "nicht so früh atemen", "anders betonen"......letztlich habe ich ca. 8 Stunden nur Texte eingesprochen.


    Nils

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    Original von Reed311
    Falls Nils mitliest:
    Kann man da auf der MuMe mal reinschnuppern in Dein Werk?
    LG


    Hallo Reed,


    im letzten Jahr waren auf der MuMe die musikalischen Fachbuchverlage in der Etage über der Halle mit den Schlagzeugen. Dort hatte der/mein Verlag einen recht großen Stand mit vielen der dort veröffentlichten Werke. Ich habe zwar noch niemanden gefragt, ob in diesem Jahr auch meins dort sein wird, aber ich denke, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, immerhin handelt es sich um eine Neuerscheinung.


    Ausserdem möchte ich gern selbst auf einem Stand in der Schlagzeughalle mit dabeisein, allerdings werde ich mir keinen ganz eigenen leisten können. Also versuche ich es so zu organisieren, dass ich bei jemand anderem mit dabei bin. Es sieht auch ganz gut aus, dass das klappt. Mehr möchte ich derzeit dazu noch nicht sagen.


    fwdrums: Danke für den Fred und für die Glückwünsche Frank!


    Nils

    Nimm Pinstripes und etwas Gaffer mit Taschentüchern drunter, dann klingst du wie Lars Ulrich. Das funktioniert sogar mit nem Gretsch Round Badge.


    In umgekehrter Richtung hast du das Problem, dass schwere Kessel nicht ganz so gut resonieren, wie dünne. Zusätzlich sprechen sehr tiefe Kessel etwas langsamer an als kürzere. Ist aber nicht unlösbar.


    Um etwas offener zu klingen helfen dünnere Schlagfelle, also Ambassadors oder äquivalente (Evans G1 etc.). Bei den Resos kann man auch was machen. Diplomats machen den Sound ebenso obertonreicher.


    Stimmungsmäßig waren die 80er eher am unteren Ende des Stimmumfangs einer Trommel angesiedelt. Es lohnt es sich höher zu gehen, als für die typische 80er-Stimmung, wenn man moderner klingen will. Ich persönlich bevorzuge recht knackig straffe Resos und im Verhältnis dazu tiefer gestimmte Schlagfelle. Das gibt viel Klangfülle und einen gut definierten Attack bei gleichzeitig mittlerem Sustain.


    Nils

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    DAS trifft den (einen *g*) Kern meiner Frage. Die Frage, konsonantes oder dissonantes Intervall, stellt sich für Dich also nicht.
    Wie verhält es sich mit der Frage, sauberes oder unsauberes Intervall? Wenn ich ohne Referenzinstrument stimme, also nur spanne, ist es doch höchst unwahrscheinlich, dass der Abstand der Grundtöne der jeweiligen Trommeln exakt einem Intervall der wohltemperierten Stimmung entsprechen.


    Das Ding mit der wohltemperierten Stimmung ist aus meiner Sicht nicht wirklich relevant.


    Das hat mehrere Gründe:


    1 - Die Obertonreihe einer schwingenden Membran ist, im Gegensatz zu der einer Saite, ohnehin nicht harmonisch. Dazu hab ich hier im Forum schon was geschrieben. Es gibt also eine "eingebaute" Dissonanz in jeder Trommel.


    2 - Ich stimme selten auf maximale Resonanz. Meistens bevorzuge ich eine Stimmung mit recht hoch gezogenem Reso und mittelstark gespanntem Schlagfell - etwa 2-3 Ganztöne Unterschied, aber auch mal mehr mal weniger. Das kürzt auf natürliche Weise den Sustain und verleiht der Trommel mehr Bauch. Es führt aber auch dazu, dass die Trommel keinen eindeutigen Grundton mehr hat, sondern schon in sich einen Zweiklang produziert.


    3 - In tonale Beziehung zu den anderen Instrumenten kann man die Trommeln in der Regel ohnehin nicht bringen, es sei denn im Studio. Schade eigentlich. Mir geht es manchmal sogar so, dass ich den Dominanten Ton des Rides als dissonant zum Grundton eines Stückes empfinde. Dann spiele ich lieber Hihat. Das gilt selbstverständlich auch für Tromeln. Man kann aber im Livekontext nicht viel tun, denn miten im Gig stimmt man nicht das ganze Set um.


    Nils

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    Hört man das, klingt so etwas dann unmusikalisch?


    Also, my 2cents:


    ich persönlich halte nichts davon, Snare und Bass in tonalem Zusammenhang zu den Toms zu betrachten, solange es sich nicht um eine sehr offene Jazzstimmung handelt. Hier unterschiedet sich meine haltung deutlich von der DT Bible.


    Snare und Bass sind in der Pop/Rock/Funk/Hastenichtgesehen-Musik so zentral wichtig, dass sie für sich alleine stehen können und auch so betrachtet werden dürfen. Ich suche bei diesen Trommeln immer nach dem für die einzelne Trommel optimalen Klang im jeweiligen Raum und musikalischen Kontext.


    Es geht also allein um das Intervall zwischen den beiden Toms. Hier suche ich immer nach einem ausgewogenen Gesamteindruck der zusammen gespielten Trommeln.
    Nach meinem persönlichen Geschmack würde ich das sehr große Intervall als etwas unausgewogen empfinden. Daher wäre meine Strategie, das 12er ein klein wenig herunter und das 16er ein klein wenig höher zu stimmen, dann wäre für mich alles gut.


    ABER: direkt unmusikalisch ist auch das große Intervall nicht und ich habe schon Trommler gehört, die so spielen und dabei gut klingen. Eine Quinte wäre lediglich fetter. Je mehr Ton da ist, und du hast ja auf max. Sustain und viel Resonanz gestimmt, desto mehr fällt das Intervall überhaupt auf. Aber machn kann man das auf jeden Fall.


    Es wäre in etwa so, als ob ich bei meinem Set direkt vom 10er auf das 16er gehen würde, denn ich habe die Toms in großen und kleinen Terzen gestimmt. (8-16 zoll mit je 2" Abstand). Das tue ich zwar selten, weil der Weg so lang ist, aber gemacht hab ich es schon, ohne dabei unangenehm aufzufallen.


    Nils

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    ...wenn Du nun wiederum das Schlagfell nachstimmst, um das Verhältnis zwischen den Fellen wieder zu korrigieren, änderst Du gleichzeitig den Rebound.


    Stimmt. Wenn man den Rebound als zusätzliche Zielvorgabe mit hineinnimmt, verkompliziert sich die Sachen nochmals.


    Ehrlich gesagt handelt es sich immer um die Suche nach einem Kompromiss. Einen extrem wichtigen Faktor hatten wir hier noch nicht mal erwähnt: Der Raum. Was letzendlich möglich ist, wird ganz entscheidend durch den Raum mitbestimmt.


    Nils

    Hallo,


    was du beschreibst klingt so, als ob es einen Unterschied geben muss zwischen Stimmen auf Ton und einstellen des Klangcharakters. Also dass man sich quasi entscheiden müsste.


    Dem ist nach meine Erfahrung nicht so. Man kann auch beides zugleich tun.
    Wobei ich zugeben muss, dass ich mich bei der Wahl der Intervalle zwischen den Trommeln meistens auf mein Gefühl verlasse. Aber ich stimme auch hin und wieder auf exakte Noten.


    Der Punkt ist, dass man den dominanten Ton einer Trommel vorwiegend (nicht nur) über den Ton des Resonanzfells einstellt.


    Den Klangcharakter, vielmehr den variablen Teil des Klangcharkaters, also das Obertonspektrum der Trommel soweit es vom Kessel unabhängig ist, stellt man über das Verhältnis der Töne von Schlag- und Resonanzfell ein.


    So kann man relativ leicht das Timbre aller Trommeln aneinander angleichen und gleichzeitig die Intervalle so wählen wie man möchte.


    Zu den Grenzen des Unterfangens: Du hast den Kesseleigenton erwähnt. Nun ist es so, dass der Abstand des dominanten Tons zum Kesseleigenton auch Einfluss hat. Aber der ist nicht so groß, dass ich ihn allzzu hoch bewerten würde. Je dünner/leichter der Kessel, desto mehr Einfluss hat der Eigenton.
    ABER: Es gibt leider nicht DEN Kesseleigenton, sondern mehrere.


    Die Einflussparameter sind (Gesamt-)Masse und Festigkeit (Steifheit) des Kessels.
    So gibt es drei Eigentöne:
    1. ohne alles
    2. mit Hardware, ohne Felle
    3. mit Hardware und Fellen


    1. ist irgendwo in der Mitte. 2. ist wesentlich tiefer, weil Masse hinzukommt aber keine Steifheit.


    Es stellt sich die Frage der Relevanz der veirschiedenen Eigentöne.


    Nummer 3. ist eigentlich der, um den es geht, denn ohne Felle wird eine Trommel selten betrieben.
    Ein Fell versteift aber den Kessel und daher steigt der Ton mit Fellen deutlich über Nr 1. Er ist noch nicht mal genau bestimmbar, da er von Fellspannung und Dehnbarkeit des verendeten Fells abhängt.


    Man kann sich da an einer Konservendose ganz gut veranschaulichen. Am geöffneten Ende ist sie sehr leicht zu verformen, am geschlossenen ist sie sehr viel stabiler.


    Ich kann hier unmöglich alles aufschreiben, was es dazu zu sagen gäbe, aber du könntest mal auf den link in der Signatur klicken.


    Nils

    Ich hab 1-2 uralte Zeppelin-Bootlegs in meiner Plattensammlung, was war ich damals stolz drauf! Wie schwer war es doch früher an Bootlegs ranzukommen, und heute sind die ersten VIDEOS (!) bereits wenige Stunden nach dem Event weltweit verfügbar.


    P.S.: Wenn ich die alten Bootlegs mit den modernen vergleiche, scheint es, dass die band als Liveact sogar besser geworden ist als früher. Damals waren sie live i.d.R. nicht so tight, wie manche "Konkurrenten" (z.B. Purple).


    Nils