Jo, die gabs in heavy und medium, evtl. sogar in thin, auf jeden Fall aber glatt und als Sound edge. Sie sind den 2002ern sehr nahe verwandt.
Nils
Jo, die gabs in heavy und medium, evtl. sogar in thin, auf jeden Fall aber glatt und als Sound edge. Sie sind den 2002ern sehr nahe verwandt.
Nils
Hallo,
ich sehe das so: die Krux dieser Aufnahmetechnik ist, dass Schwächen in der internen Dynamik des Schlagzeugspiels offenbar werden. Die Balance muss also spieltechnisch erreicht werden.
Nils
Hmm, einige meiner Becken wären dafür zu groß.
Viele Becken haben einen Schutzlack, der wäre dann wohl dahin.
Der Reiniger könnte zu Grünspan oder anderen Oxydationsphänomenen führen.
Ich würde es mit meinen Becken nicht tun.
Nils
hmmmm.....Tower of Power.
extrem OT: Shaun das Schaf als Avatar ist ziemlich cool! ![]()
Hallo Hilitefreak,
Hast du den Durchmesser von Gratung zu Gratung oder von Schraube zu Schraube gemessen?
Wenn es sich auf den reinen Kesseldurchmesser bezieht: 1 cm bei einem 16er Tom - das ist viel. Ich hatte mal Besuch von jemandem, der ein 16er Standtom mit 4mm Abweichung hatte. Das war schon schlecht zu stimmen.
Ohne am Kessel was zu machen , konnte ich ihm nur vorschlagen, einlagige Felle zu verwenden und möglichst hart zu zentrieren. So konnte man noch was brauchbares da rauskriegen.
Dein Problem scheint größer zu sein. Ich schlage vor, du fragst mal bei Gabriel Ashford (Lunar Percussion) nach, was sie in diesem Fall vorschlagen würde. Von Höxter nach Bremen ist ja nicht so weit.
Nils
Öko-Obi:
AUA! Sah denn die Tochter auch so gut aus, wie die Mutter (oder gar noch besser?)
Ich kann ich an Geschichten aus meiner Zeit in einer Tanz-und Showband erinnern. Der Chef der Truppe (verh., 2 Kinder) hatte an jedem regelmäßigen Spielort mind. 1 feste Freundin und baggerte zwischendurch noch andere Frauen an.
Da wir meistens Hotelgigs mit Übernachtung vor Ort hatten, hatten wir auch Zimmer. Die nutzte er gern mal in einer Spielpause für ne schnelle Nummer. So weit so übel.
Aber einmal dauerte es wohl etwas länger und er kam
nicht rechtzeitig zum Ende der Spielpause (wieder ). Die Hotelleitung fragte sichtlich irrtiert wo ... denn sei. Sehr unangenehm das Ganze.
Bei einem anderen Gig kam seine Familie mit - aber es tauchte auch eine seiner Freundinnen auf. Beide winkten ihm immer aus dem Publikum zu. Plötzlich hatte er in den Spielpausen Dünschiss.
Ja, so war das damals.
Nils
Mein uralt-BLX, Modell frühe 80er, erworben Mitte der 80er, sollte ursprünglich knapp 4000 DM kosten. Der Preis stand noch dran, als ich es im Laden sah. Ich hab dann 2300 bezahlt, weil es ein Auslaufmeodell und Vorführgerät war.
Die Ausstattung: 12-13-16-22, Snare, Fußmaschine, Hihatständer, 1 Galgenbeckenständer. Der Verkäufer hat mir dann noch das 12er abgeschwatzt und dafür ein 14er mitgegeben. Ich dachte damals "Geil, mehr Trommel fürs selbe Geld". Naja.
Nils
ZitatOriginal von DukeNukan
160 Kilo Holz müssen kokeln, um ein Kilogramm marktfähigen Tabak zu erzeugen...
Quelle: DEine oben angegebene
- ich hätte nie gedacht, dass das Rauchen so umweltschädlich ist.
Formaldehyd, Feinstaub, Kohlenstoffmonoxyd und 1000 andere Gifte im Moment der Verbrennung - das war bekannt. Aber so viel Holz für ein bisschen Paffen.
![]()
Nils
ZitatOriginal von nd.m
Frage an Nils: Gibt es einen Grund, dass das Buch nicht direkt bei Amazon erhältlich ist, sondern nur über andere Verkäufer auf deren Marktplatz? Ändert sich daran vielleicht auch noch etwas? Ich bestelle lieber direkt bei Amazon, da Portofrei und irgendwie "sicherer".
Hallo n.dm,
ich habe keine Ahnung, warum das Buch bei Amazon nicht gelistet ist. Es war dort Ende Novemder gelistet und wurde dann wieder rausgenommen. Hmmm.
Edit: Gerade hab ich nochmal bei Amazon gesucht und gefunden!
Viele Grüße,
Nils
ZitatOriginal von noVocals
Super gemacht, Nils!
P.S.: Sprichst du das eigentlich selbst auf der CD?
Danke!
Ja, das bin ich selbst. Es war meine erste CD auf der ich sprechen musste.
Vor Mikros zu trommeln kannte ich ja, aber sprechen ist einfach anders.
Bei einem professionellen Sprecher hätte es sicher anders geklungen, aber irgendwie hätte ich das seltsam gefunden, nicht selbst auf der CD zu reden.
Für manche Textabschnitte habe ich 5-6 Takes einsprechen müssen, weil ich mich immer wieder verhastpelt hatte. Am Ende war ich ganz schön heiser.
Meine Freunde Michael und Roland, die die Aufnahmen und den Mix gemacht haben, haben mich immer wieder angetrieben, das Bestmögliche rauszuholen. "Sprich langsamer", "nicht so früh atemen", "anders betonen"......letztlich habe ich ca. 8 Stunden nur Texte eingesprochen.
Nils
Hi Gabriel,
sehr schön 3D-mäßig! Das muss ich mir mal aus der Nähe anschauen - es wird wohl mal wieder Zeit für einen Besuch ![]()
Nils
ZitatOriginal von Reed311
Falls Nils mitliest:
Kann man da auf der MuMe mal reinschnuppern in Dein Werk?
LG
Hallo Reed,
im letzten Jahr waren auf der MuMe die musikalischen Fachbuchverlage in der Etage über der Halle mit den Schlagzeugen. Dort hatte der/mein Verlag einen recht großen Stand mit vielen der dort veröffentlichten Werke. Ich habe zwar noch niemanden gefragt, ob in diesem Jahr auch meins dort sein wird, aber ich denke, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, immerhin handelt es sich um eine Neuerscheinung.
Ausserdem möchte ich gern selbst auf einem Stand in der Schlagzeughalle mit dabeisein, allerdings werde ich mir keinen ganz eigenen leisten können. Also versuche ich es so zu organisieren, dass ich bei jemand anderem mit dabei bin. Es sieht auch ganz gut aus, dass das klappt. Mehr möchte ich derzeit dazu noch nicht sagen.
fwdrums: Danke für den Fred und für die Glückwünsche Frank!
Nils
Nimm Pinstripes und etwas Gaffer mit Taschentüchern drunter, dann klingst du wie Lars Ulrich. Das funktioniert sogar mit nem Gretsch Round Badge.
In umgekehrter Richtung hast du das Problem, dass schwere Kessel nicht ganz so gut resonieren, wie dünne. Zusätzlich sprechen sehr tiefe Kessel etwas langsamer an als kürzere. Ist aber nicht unlösbar.
Um etwas offener zu klingen helfen dünnere Schlagfelle, also Ambassadors oder äquivalente (Evans G1 etc.). Bei den Resos kann man auch was machen. Diplomats machen den Sound ebenso obertonreicher.
Stimmungsmäßig waren die 80er eher am unteren Ende des Stimmumfangs einer Trommel angesiedelt. Es lohnt es sich höher zu gehen, als für die typische 80er-Stimmung, wenn man moderner klingen will. Ich persönlich bevorzuge recht knackig straffe Resos und im Verhältnis dazu tiefer gestimmte Schlagfelle. Das gibt viel Klangfülle und einen gut definierten Attack bei gleichzeitig mittlerem Sustain.
Nils
ZitatDAS trifft den (einen *g*) Kern meiner Frage. Die Frage, konsonantes oder dissonantes Intervall, stellt sich für Dich also nicht.
Wie verhält es sich mit der Frage, sauberes oder unsauberes Intervall? Wenn ich ohne Referenzinstrument stimme, also nur spanne, ist es doch höchst unwahrscheinlich, dass der Abstand der Grundtöne der jeweiligen Trommeln exakt einem Intervall der wohltemperierten Stimmung entsprechen.
Das Ding mit der wohltemperierten Stimmung ist aus meiner Sicht nicht wirklich relevant.
Das hat mehrere Gründe:
1 - Die Obertonreihe einer schwingenden Membran ist, im Gegensatz zu der einer Saite, ohnehin nicht harmonisch. Dazu hab ich hier im Forum schon was geschrieben. Es gibt also eine "eingebaute" Dissonanz in jeder Trommel.
2 - Ich stimme selten auf maximale Resonanz. Meistens bevorzuge ich eine Stimmung mit recht hoch gezogenem Reso und mittelstark gespanntem Schlagfell - etwa 2-3 Ganztöne Unterschied, aber auch mal mehr mal weniger. Das kürzt auf natürliche Weise den Sustain und verleiht der Trommel mehr Bauch. Es führt aber auch dazu, dass die Trommel keinen eindeutigen Grundton mehr hat, sondern schon in sich einen Zweiklang produziert.
3 - In tonale Beziehung zu den anderen Instrumenten kann man die Trommeln in der Regel ohnehin nicht bringen, es sei denn im Studio. Schade eigentlich. Mir geht es manchmal sogar so, dass ich den Dominanten Ton des Rides als dissonant zum Grundton eines Stückes empfinde. Dann spiele ich lieber Hihat. Das gilt selbstverständlich auch für Tromeln. Man kann aber im Livekontext nicht viel tun, denn miten im Gig stimmt man nicht das ganze Set um.
Nils
ZitatHört man das, klingt so etwas dann unmusikalisch?
Also, my 2cents:
ich persönlich halte nichts davon, Snare und Bass in tonalem Zusammenhang zu den Toms zu betrachten, solange es sich nicht um eine sehr offene Jazzstimmung handelt. Hier unterschiedet sich meine haltung deutlich von der DT Bible.
Snare und Bass sind in der Pop/Rock/Funk/Hastenichtgesehen-Musik so zentral wichtig, dass sie für sich alleine stehen können und auch so betrachtet werden dürfen. Ich suche bei diesen Trommeln immer nach dem für die einzelne Trommel optimalen Klang im jeweiligen Raum und musikalischen Kontext.
Es geht also allein um das Intervall zwischen den beiden Toms. Hier suche ich immer nach einem ausgewogenen Gesamteindruck der zusammen gespielten Trommeln.
Nach meinem persönlichen Geschmack würde ich das sehr große Intervall als etwas unausgewogen empfinden. Daher wäre meine Strategie, das 12er ein klein wenig herunter und das 16er ein klein wenig höher zu stimmen, dann wäre für mich alles gut.
ABER: direkt unmusikalisch ist auch das große Intervall nicht und ich habe schon Trommler gehört, die so spielen und dabei gut klingen. Eine Quinte wäre lediglich fetter. Je mehr Ton da ist, und du hast ja auf max. Sustain und viel Resonanz gestimmt, desto mehr fällt das Intervall überhaupt auf. Aber machn kann man das auf jeden Fall.
Es wäre in etwa so, als ob ich bei meinem Set direkt vom 10er auf das 16er gehen würde, denn ich habe die Toms in großen und kleinen Terzen gestimmt. (8-16 zoll mit je 2" Abstand). Das tue ich zwar selten, weil der Weg so lang ist, aber gemacht hab ich es schon, ohne dabei unangenehm aufzufallen.
Nils
Zitat...wenn Du nun wiederum das Schlagfell nachstimmst, um das Verhältnis zwischen den Fellen wieder zu korrigieren, änderst Du gleichzeitig den Rebound.
Stimmt. Wenn man den Rebound als zusätzliche Zielvorgabe mit hineinnimmt, verkompliziert sich die Sachen nochmals.
Ehrlich gesagt handelt es sich immer um die Suche nach einem Kompromiss. Einen extrem wichtigen Faktor hatten wir hier noch nicht mal erwähnt: Der Raum. Was letzendlich möglich ist, wird ganz entscheidend durch den Raum mitbestimmt.
Nils
Hallo,
was du beschreibst klingt so, als ob es einen Unterschied geben muss zwischen Stimmen auf Ton und einstellen des Klangcharakters. Also dass man sich quasi entscheiden müsste.
Dem ist nach meine Erfahrung nicht so. Man kann auch beides zugleich tun.
Wobei ich zugeben muss, dass ich mich bei der Wahl der Intervalle zwischen den Trommeln meistens auf mein Gefühl verlasse. Aber ich stimme auch hin und wieder auf exakte Noten.
Der Punkt ist, dass man den dominanten Ton einer Trommel vorwiegend (nicht nur) über den Ton des Resonanzfells einstellt.
Den Klangcharakter, vielmehr den variablen Teil des Klangcharkaters, also das Obertonspektrum der Trommel soweit es vom Kessel unabhängig ist, stellt man über das Verhältnis der Töne von Schlag- und Resonanzfell ein.
So kann man relativ leicht das Timbre aller Trommeln aneinander angleichen und gleichzeitig die Intervalle so wählen wie man möchte.
Zu den Grenzen des Unterfangens: Du hast den Kesseleigenton erwähnt. Nun ist es so, dass der Abstand des dominanten Tons zum Kesseleigenton auch Einfluss hat. Aber der ist nicht so groß, dass ich ihn allzzu hoch bewerten würde. Je dünner/leichter der Kessel, desto mehr Einfluss hat der Eigenton.
ABER: Es gibt leider nicht DEN Kesseleigenton, sondern mehrere.
Die Einflussparameter sind (Gesamt-)Masse und Festigkeit (Steifheit) des Kessels.
So gibt es drei Eigentöne:
1. ohne alles
2. mit Hardware, ohne Felle
3. mit Hardware und Fellen
1. ist irgendwo in der Mitte. 2. ist wesentlich tiefer, weil Masse hinzukommt aber keine Steifheit.
Es stellt sich die Frage der Relevanz der veirschiedenen Eigentöne.
Nummer 3. ist eigentlich der, um den es geht, denn ohne Felle wird eine Trommel selten betrieben.
Ein Fell versteift aber den Kessel und daher steigt der Ton mit Fellen deutlich über Nr 1. Er ist noch nicht mal genau bestimmbar, da er von Fellspannung und Dehnbarkeit des verendeten Fells abhängt.
Man kann sich da an einer Konservendose ganz gut veranschaulichen. Am geöffneten Ende ist sie sehr leicht zu verformen, am geschlossenen ist sie sehr viel stabiler.
Ich kann hier unmöglich alles aufschreiben, was es dazu zu sagen gäbe, aber du könntest mal auf den link in der Signatur klicken.
Nils
Ich könnte das jedenfalls NICHT spielen.
Nils