Beiträge von nils

    Ich bin der Meinung das Ding auf der MuMe schon gesehen zu haben. Kann mich aber auch irren.


    Interessantes Teil, ohne Frage. Aber die Reitergewichte gibt es schon lange bei etlichen verschiedenen Beatern.
    Der Trick ist, dass man damit die rotierende Masse, und damit das Spielgefühl, weitgehend unabhängig von der ausgezogenen Länge des Beaters einzustellen. Also kann man den Aufschlagpunkt frei wählen und trotzdem das "richtige" Gefühl und die gewünschten Geschwindigkeitsoptionen im Fuß haben.


    Nils

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    Original von Seven
    Bislang ist es afaik nicht gelungen ein solches Portal [völlig unabhängig von den Kosten pro Song] mit einem einheitlichen gebrauchsüblichen Format bereitzustellen.


    Solche Beispiele gibt es leider viele im Medienbereich. Man denke nur an kontinentale DVD-Gebrauchsrestriktionen, das Chaos bei DVD+R, -R und jetzt auch noch BlueRay, das Elend mit Fritz-Chip, DRM, Lizenzgehampel mit Aktivierungsblödsinn für diverse Software und anderen Kopierschutzmechanismen, die einem z.T sogar gesetzlich verbriefte Rechte vorenthalten.

    Zitat

    Original von Seven
    Ein weiteres "Problem" ist scheinbar der Preis. Es ist zu hinterfragen ob 1 € pro Song "angemesen" ist. Ich persönlich halte das für zu teuer.


    !!! Praktisch mengenunabhängige Vertriebskosten, keine Datenträger notwendig, keine Cover, keine Verpackungen......



    Gute Idee.


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    Original von Seven
    Statt zu jammern und die CDs noch teurer zu machen und die Konzertkarten beinahe unerschwinglich [bei den "Stars"] sollte sich die gesamte Industrie mal auf die Suche nach kreativen Lösungsansätzen machen.


    Das gegenwärtige Geschehen führt hoffentlich zu einer Gesundschrumpfung der überdimensionierten Battallione von schlipstragenden Mutlosigkeitsverwaltern im Musikbusiness. (is doch wahr) Schafft Platz für Kreative!


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    Original von Seven
    Und ja, ich bin der Meinung das der hier geltende Rechtsrahmen "richtig" ist und das das unerlaubte Kopieren und Downloaden von Musikdaten illegal ist.


    Sehe ich auch so.


    Die Krise ist strukurell und die Verantwortung ist wesentlich in der der Branche selbst zu suchen. Da versuchen alt, fett und faul gewordene Manager ihre angestammten Pfründen zu verteidigen. Sie verwenden dafür fast ihre gesamte Energie anstatt dem Konsumenten Produkte zu liefern, für die er gerne zahlt. Die Branche hat massiv zu der Verramschung der Ware Musik beigetragen.
    Ich habe ca. +-1000 schwarze Scheiben zu Hause stehen. Alle bezahlt, versteht sich (wenn auch manche von denen, die sie mir schenkten). Vieles davon ist einfach sein Geld wert. Vieles von dem, was man heute kaufen soll, ist es nicht (NICHT ALLES: ich besitze z.B. eine nicht allzu alte DoppelDVD Chicago+Earth,Wind&Fire, die ist jeden Cent wert).
    Heute will man für Ramsch Spitzenpreise haben - und scheitert letztlioch damit. ZU RECHT, wie ich finde.
    Erschwerend kommt hinzu, dass die junge Generation andere Prioritäten hat, möglicherweise auch mit bedingt durch den festgestellten durchschnittlichen Qualitätsverlust der Musikangebote. Unsereins hat das Musikhören regelrecht zelebriert. Heute gibt "die Jugend" ihr Geld eher für Games und Mobiltelefone aus.



    Nils

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    Original von miles_smiles
    @nils....also ich kenne ja nicht die ganze welt, aber NIEMAND spielt jazz um damit geld zu verdienen! :D

    ?( ?( ?( Dann ist das also eine Form von Masochismus 8o 8o 8o
    :D :D :D :D :D :D :D :D :D

    Gilt das auch für Tanzmucke/TOP40? ?( :rolleyes:


    Manches möchte man vielleicht spielen, weil es Geld bringt oder weil es eine Herausforderung darstellt und nicht, weil man die Musik besonders mag.


    Nils

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    Ob du dann schlussendlich mit Deinem Können "geil", mit Feeling oder mit "Herzblut" spielst ist aber was total anderes... Manche haben's eben, andere nicht.


    Stimmt. Mein Vater, der mit Mitte 50 auf einem meiner Sets anfing zu spielen, ohne Unterricht wohlgemerkt, kann technisch einentlich fast nichts, aber wenn er swingt, dann klingt das einfach besser als wenn ich das mache.
    Er ist mit dieser Art Musik aufgewachsten und hat sie so verinnerlicht, dass es er das Feel der Musik einfach trifft, weil es seine Musik ist.


    Nils

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    Original von freak-928
    dieses aber wieder die ganzen Jahrtausende brauchen würde um sich wieder umzuwandeln. Daher schlecht.


    Dafür müssten wir aber Moor- und Sumpfgebiete in großem Umfang erhalten, denn nur dort kommt es zu dauerhafter Bindung von CO2 an Land. Ansonsten kann es nur in Form toter Meereesorganismen, die zum Grund sinken und unter Sauerstoffabschluss bleiben, gebunden werden.


    Nils

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    Ein umweltverträgliches Schlagzeug ist eines, auf dem man mindestens zwanzig jahre spielt


    Da es politisch korrekt zu sein scheint, oute ich mich jetzt mal als Schlagzeug-Öko :D
    Meine Trommeln stammen größtenteils aus den frühen bis mittleren 1980er Jahren und sind aus Birke (=>kein Tropenholz). Einige davon habe ich damals neu erworben, andere später gebraucht dazugekauft (=>lange Nutzungsdauer).
    Sie benötigen für den Betrieb weder Elektrizität noch fossile Brennstoffe - obendrein stellen sie mich klanglich sehr zufrieden.
    Die in unregelmäßigen Intervallen erfolgende Reinigung wird unter Zuhilfenahme eines Mikrofasertuchs in Verbindung mit klarem Wasser bewerkstelligt.
    Nur die Felle sind noch nicht aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. 8o Ausser Earthtone kenne ich auch keine Produkte, die dieses Kriterium erfüllen würden - und die haben keinen Vertrieb in Europa.


    Nils

    Hut ab, Respekt, sich so zu exponieren.


    Eines gebe ich zu bedenken: Bei dieser ganzen Diskussion kann es nur um die Zukunft gehen, also künftige Kaufentscheidungen.
    Wenn man so ein Kit schon erworben hat, ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen. Der Baum ist abgeholzt, die Gewinne sind eingestrichen und verteilt.
    Es nützt also nichts, das Schlagzeug wieder zu verkaufen, denn dann spielt es einfach ein anderer. Verbrennen hilft ebenfalls wenig. Also spielt die Trommeln, die ihr habt und kauft in Zukunft nur noch ökologisch unbedenklich.
    Nils