ZitatOriginal von miles_smiles
Ich gehe auch nicht zum Proktologen, wenn ich Halsschmerzen hab.
DAS Endoskop hätte ich auch nicht gern im Hals
So fängt der Montag gut an!
ZitatOriginal von miles_smiles
Ich gehe auch nicht zum Proktologen, wenn ich Halsschmerzen hab.
DAS Endoskop hätte ich auch nicht gern im Hals
So fängt der Montag gut an!
Nein, nein nein, ich poste nicht in diesem Fred, nein, ich will nicht, es muss nicht sein, es ist eh schon viel zu viel gepostet worden -
Scheisse, schon passiert. ![]()
Leute, viele von Euch sind doch Musiker. Und als solcher weiss man, dass der Ton die Musik macht.
So oute ich mich denn als Unterstützer der Positionen von Miles und Luddie sowie weiterer Posts, die den gleichen Geist in sich tragen. Dies Ding hier ist schon viel zu lang.
Nils
Ich bevorzuge einen Hihatsound. Der hat eine gewisse Breite und gibt einem nicht gleich das Gefühl neben der Spur zu liegen, wenn man den Beat auf der Time atmen lässt.
Natürlich läuft man Gefahr zu ungenau zu spielen, aber ich will auch nicht wie eine Maschine klingen.
Die kostengünstigste Lösung, die ich finden konnte ist ein alter PC als Metronom. Ich hatte das Ding rumstehen, also warum nicht benutzen?
Nils
Solche Freds brauchts mehr!
Nils
ZitatOriginal von freak-928
Irgendwo habe ich mal folgenden Spruch gelesen:
"Das Leben ist zu kurz um sich mit Mittelklasse zu beschäftigen"
Dazu passt auch folgender Spruch: "Das Gute ist der Feind des Besten."
Nils
Jo, es muss nicht lange dauern, wenn man:
- seine Trommeln kennt
- weiss, was man hören will UND
- welche Schraube man dazu in welche Richtung drehen muss
- Erfahrung mit Anpassung der Stimmung an den jeweiligen Raum hat=>weiss, was in einem Raum geht und was nicht
Das geübte Gehör steht über allem, wenn man dann noch weiss, wo man in welche Richtung schrauben muss, kann auf Tape und Taschentuch meist auch auf Fellwechsel verzichtet werden.
Nils
Kunstrasen find ich praktisch.
- leicht
- wetterfest
- haltbar
- rutschfest (hat Gumminoppen unten drunter)
Nils
ZitatOriginal von Crossroad
2006 wurde die WM wegen Cheating - elektronischem Doping - deswegen kurzzeitig unterbrochen. http://sport.guardian.co.uk/chess/story/0,,1885775,00.html
Ich fass es nicht!
Wie schön, dass, bis auf WFD, das Schlagzeugerdasein keinen Wettbewerbscharakter hat und deshalb anders ist als typische Hochleistungssportarten.
Ich denke, dass uns in anderen Sportarten ähnliches bevorsteht. Ausnahmen bilden da wohl nur die Motorsportarten und Schach. Im Motorsport wird eher die Karre illegal frisiert und im Schach bringts einfach nix.
Wo Geld zu holen ist, wird auch betrogen.
Nils
Tja, wozu Geldbedarf einen treiben kann....:
http://unterhaltung.de.msn.com…spx?cp-documentid=5625031
...ausserdem hängt der optimale Punkt extrem stark von den raumakustischen Gegebenheiten ab.
Nils
Tschuldigung, ich meinte natürlich Reso!!!!! (Oben editiert)
Ich persönlich finde Schaumstoff ungeeignet, weil er verhältnismäßig unflexibel ist und daher zu viel Energie aus dem Klang nimmt. Ich verwende sowas wie EQ-Pad oder zusammengerollte Geschirrtücher, die in der Trommel fixiert werden. Manchmal Klebe ich auch das Bassreso von innen ganz leicht ab.
Luddie verwendet übrigens Fiberskyns für einen wirklich exquisiten Bassdrumsound mit hohem BOOM-Faktor ohne viel Geklingel.
Nils
ZitatOriginal von Der-Junge
Nöö nicht ganz das sind beide ausschnitte aus dem aktuellen Drums & Percussion Magazin......die sind vom test eines pearl visions.......
Hmm, es gibt große Ähnlichkeiten.
ZitatOriginal von Der-Junge
ja es is mir schon klar das so ne flache bass kein bumm sondern nur ein platsch von sich geben kann......aber selbst wenn sie so klingen würde wie in dem soundfile wär ich schon überglücklich
Any Tips?
Also,
auch ne flache Bass kann BOOM machen, wenn man entsprechende Felle und Stimmung verwendet.
Mein Klangbeispiel ist als Mikrofoncheck in einem Studio aufgenommen worden. Da es sich um eine ziemlich rockige Angelegenheit handelte, sollte die Bass nicht zu "boomy" sein. Obendrein hab ich eins der totesten Bassdrumfelle verwendet, die der Markt zu bieten hat: Evans EQ2. Plus EQ Pad und EQ3 Reso.
UND das Reso ist sehr tief gestimmt. Wenn man es höher zieht, fängt sie von ganz alleine an, Ton zu erzeugen und Sustain zu entwickeln.
Die Aufnahme ist übrigens roh, also nicht nachbearbeitet.
Für mehr Boom-Faktor würde ich
- Reso hoch genug stimmen
- ein leichteres Schlagfell verwenden (Edith sagt, Schlagfell mit Loch ist doof!)
- Reso evtl. ohne Loch
- nur leichte Dämpfung einsetzen.
Nils
Manni v. B. hat also dein Klangideal getroffen. Das sind 22*18er, soweit ich weiss. Achtung bei Verbreitung Copyright geschützten Materials, denn die Beispiele habe ich als ausschnitte von "Master your Drumsound" erkannt.
Hör dir mal diese Bassdrum (mit Kit dran) an, das ist eine 22*14er (höchstpersönlich eingespielt).
Was denkst du?
ZitatOriginal von noVocals
Gibt es denn schon konkreteres bzgl. der Stimm-DVD?
Zur DVD kann ich nicht viel neues sagen, aber es scheint sicher, dass es noch in diesem Jahr etwas in anderer Form geben wird.
Nils
Du darfst deine Hoffnung auch auf mir ruhen lassen. ![]()
Ich stimme mein Set primär nach Einsatzzweck und räumlichen Gegebenheiten. Eine für's Ohr sinnvolle tonale Beziehung zwischen den verschiedenen Trommeln ist dabei selbstverständlich.
Was du mit Resonanz bezeichnest, meint vermutlich eher eine Schwebung. Sowas bekommt man eher zwischen Schlagfefell und Reso als zwischen zwei Trommeln.
Ebenezer: viel herumprobieren ist gut. Dabei lernt man viel über die Trommeln, die man hat.
Bein einlagigen fellen, wie dem Amba, ist häufiges zentrieren weniger problematisch, es sei den man macht das nicht ordentlich und zu hart (dann beschädigt man das Fell). Bei zweilagigen Fellen rate generell zu Vorsicht, weil die äussere Lage konstruktionsbedingt immer stärker gedehnt wird als die innere. Das kann zu Problemen führen.
Nils
Ebenezer:
- Was für eine Art Stimmgerät hast du verwendet?
- War das Fell neu oder gebraucht?
alex: Genau richtig beschrieben. Bei Workshops ist das Abgleichen der einzelnen Schrauben für die Teilnehmer immer die schwierigste Hürde. Aber es ist ein entscheidender Faktor auf dem Weg zum guten Klang und deshalb so wichtig.
Zum Kesseleigenton hab ich noch einige Anmerkungen.
Die Veröffentlichung von Eric J. Macaulay „Properties of Drum Shells and Bearing Edges“ (Department of Physics, University of Illinois at Urbana-Champaign August 8, 2003) deutet darauf hin, dass die Eigenresonanz des nackten Kessels nur bedingt Aussagen über die Resonanzfrequenz des „Gesamtsystems schwingende Trommel“ zulässt. Demnach liegt der sog. „Sweet Spot“ einer Trommel mit Fellen bei einer höheren Frequenz als die Eigenresonanz des nackten Kessels. Die der Veröffentlichung zugrundeliegende Untersuchung liefert zwar interessante Hinweise, ist aber aufgrund geringer Breite nicht geeignet, bereits als empirischer Beweis zu gelten. Dennoch lässt sich folgender Schluss ziehen:
Man hat also drei Resonanztöne.
1 - nackter Kessel
2 - Kessel mit Hardware (tiefer als 1)
3 - Kessel mit Hardware und Fellen (höher als 1)
Die Eigenresonanz ist eine Funktion von Masse und Steifheit des Kessels.
Da ein gespanntes Fell den KEssel versteift, muss auch der Ton höher sein.
Nils
Zitatvon Luddie
..... führt zu einer etwas knusprigeren Note.....
Hast Du die Snare gegessen? ![]()
Schöner Bericht, hat Spass gemacht ihn zu lesen. Zum Glück muss ich mich nicht mit "totem Text" begnügen, sondern geniesse das Privileg, die beteiligten Instrumente in Natura erlebt zu haben (bis auf die Tama).
Nils