Beiträge von nils

    Zitat

    Original von JanD
    Kurze Frage: Ist jemandem von euch beim stimmen schonmal ein Fell gerissen?


    Ja, z.B. im Stimmworkshop beim Df-treffen in Hamburg hab ich ein Reso doch etwas zu hart hochgezogen. Naja, sowas fällt unter die Kategorie Kollateralschäden und ist schwer zu vermeden, wenn man die Grenzen testen will.


    Nils

    Naja, wenn man etwas eine Minute sicher konstant kann, dann funktioniert es beim Gig auch noch nach drei Stunden "volle Kraft voraus" für ein kurzes Intermezzo. Das nennt man dann Sicherheitsreserve.

    Um den Punkt genau zu treffen bedarf es mehrerlei Dinge:


    - die Schlagstärke muss in einem gewissen Bereich liegen, um den Trigger des Drumometer überhaupt auszulösen
    - der Stick darf nicht prellen, sonst bekommt man unkontrollierte "Extraschläge"
    - Man muss genau wissen, wann man anfängt und aufhört, damit die Schlagzahl wirklich stimmt


    Wenn ich irgendein beliebiges Break spiele, müssen diese Dinge doch auch stimmen. Und eiern sollte es ohnehin nicht. Alles gehört zur Kontrolle.


    Das ganze kann man dann auch mit Doubles machen.


    Nils

    Also, was ich wirklich interessant finde, ist nicht, draufzuhauen, bis der Arzt kommt, sondern VORHERSAGBAR zu agieren.


    Speed is nothing without control!


    Sprich: ich ziele auf GENAU 1000 Schläge in einer Minute. Dazu stelle ich mein Metronom exakt so ein, dass diese rauskommen müssen, also 250BPM, wenn ich 16tel Singles spiele. Und dann spiele ich eine Minute. Gewonnen hab ich nur, wenn ich eine Punktlandung hingelegt habe. 999 oder 1001 Schläge sind nicht gut.


    Allerdings würde ich zu Beginn eine deutlich niedrigere Geschwindigkeit wählen, eher 160 BPM, was 640 Schläge Pro Minute ergeben würde. Dann langsam steigern.


    Nils


    P.S.: für wirklich ehrgeizige gibt es hier ein kostenloses Metronom, das bis zu 480 BPM schafft!!!!!

    Nein, nein nein, ich poste nicht in diesem Fred, nein, ich will nicht, es muss nicht sein, es ist eh schon viel zu viel gepostet worden - 8o Scheisse, schon passiert. X(


    Leute, viele von Euch sind doch Musiker. Und als solcher weiss man, dass der Ton die Musik macht.


    So oute ich mich denn als Unterstützer der Positionen von Miles und Luddie sowie weiterer Posts, die den gleichen Geist in sich tragen. Dies Ding hier ist schon viel zu lang.


    Nils

    Ich bevorzuge einen Hihatsound. Der hat eine gewisse Breite und gibt einem nicht gleich das Gefühl neben der Spur zu liegen, wenn man den Beat auf der Time atmen lässt.
    Natürlich läuft man Gefahr zu ungenau zu spielen, aber ich will auch nicht wie eine Maschine klingen.


    Die kostengünstigste Lösung, die ich finden konnte ist ein alter PC als Metronom. Ich hatte das Ding rumstehen, also warum nicht benutzen?


    Nils

    Jo, es muss nicht lange dauern, wenn man:
    - seine Trommeln kennt
    - weiss, was man hören will UND
    - welche Schraube man dazu in welche Richtung drehen muss
    - Erfahrung mit Anpassung der Stimmung an den jeweiligen Raum hat=>weiss, was in einem Raum geht und was nicht


    Das geübte Gehör steht über allem, wenn man dann noch weiss, wo man in welche Richtung schrauben muss, kann auf Tape und Taschentuch meist auch auf Fellwechsel verzichtet werden.


    Nils

    Ich denke, dass uns in anderen Sportarten ähnliches bevorsteht. Ausnahmen bilden da wohl nur die Motorsportarten und Schach. Im Motorsport wird eher die Karre illegal frisiert und im Schach bringts einfach nix.
    Wo Geld zu holen ist, wird auch betrogen.


    Nils

    Tschuldigung, ich meinte natürlich Reso!!!!! (Oben editiert)


    Ich persönlich finde Schaumstoff ungeeignet, weil er verhältnismäßig unflexibel ist und daher zu viel Energie aus dem Klang nimmt. Ich verwende sowas wie EQ-Pad oder zusammengerollte Geschirrtücher, die in der Trommel fixiert werden. Manchmal Klebe ich auch das Bassreso von innen ganz leicht ab.


    Luddie verwendet übrigens Fiberskyns für einen wirklich exquisiten Bassdrumsound mit hohem BOOM-Faktor ohne viel Geklingel.


    Nils

    Zitat

    Original von Der-Junge
    Nöö nicht ganz das sind beide ausschnitte aus dem aktuellen Drums & Percussion Magazin......die sind vom test eines pearl visions.......


    Hmm, es gibt große Ähnlichkeiten.


    Zitat

    Original von Der-Junge
    ja es is mir schon klar das so ne flache bass kein bumm sondern nur ein platsch von sich geben kann......aber selbst wenn sie so klingen würde wie in dem soundfile wär ich schon überglücklich :P
    Any Tips?


    Also,
    auch ne flache Bass kann BOOM machen, wenn man entsprechende Felle und Stimmung verwendet.
    Mein Klangbeispiel ist als Mikrofoncheck in einem Studio aufgenommen worden. Da es sich um eine ziemlich rockige Angelegenheit handelte, sollte die Bass nicht zu "boomy" sein. Obendrein hab ich eins der totesten Bassdrumfelle verwendet, die der Markt zu bieten hat: Evans EQ2. Plus EQ Pad und EQ3 Reso.
    UND das Reso ist sehr tief gestimmt. Wenn man es höher zieht, fängt sie von ganz alleine an, Ton zu erzeugen und Sustain zu entwickeln.


    Die Aufnahme ist übrigens roh, also nicht nachbearbeitet.


    Für mehr Boom-Faktor würde ich
    - Reso hoch genug stimmen
    - ein leichteres Schlagfell verwenden (Edith sagt, Schlagfell mit Loch ist doof!)
    - Reso evtl. ohne Loch
    - nur leichte Dämpfung einsetzen.


    Nils

    Manni v. B. hat also dein Klangideal getroffen. Das sind 22*18er, soweit ich weiss. Achtung bei Verbreitung Copyright geschützten Materials, denn die Beispiele habe ich als ausschnitte von "Master your Drumsound" erkannt.


    Hör dir mal diese Bassdrum (mit Kit dran) an, das ist eine 22*14er (höchstpersönlich eingespielt).


    Was denkst du?