Selbstverständlich gibt es immer einen noch schlechteren Drumsound, aber daran sollte man sich nicht orientieren ![]()
Beiträge von nils
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Was ich noch nicht verstehe ist, warum Du in der Sache die Rolle des Arschlochs von den anderen Bandmitgliedern zugewiesen bekommen hast. Schliesslich hätte doch auch der beleidigte Bassist gehen können, oder?
Nils
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Ich mag es, wenn eine Snare richtig ringt, deshalb mag ich auch harte Resos.
Ebenso mag ich es, wenn die Snare hart, kurz und präzise im Hauptklang ist, also viel Durchsetzungskraft hat. Gleichzeitig möchte ich noch Sensivität haben. Die bekommt man leichter, wenn das Schlagfell nicht zu hoch gezogen ist. So gehe ich bem Reso entsrechend hart ran. Bisher hat mich das erst zwei Felle gekostet.Und es ist tatsächlich so, dass dünnere Felle größere Änderungen an den Schrauben für die selbe Tonerhöhung brauchen als dickere, eben weil sie sich leichter dehnen, auch im elastischen Bereich.
Nils
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... Was ist passiert? -
alex:

Naja, das ist bloss ein Erfahrungswert.
Der Sinn des Zentrierens z.B. liegt ja gerade darin, das Fell dauerhaft (=>plastisch) so zu verformen, dass es der Gratung angepasst ist.
Ich finde es jedenfalls immer wieder erstaunlich, was alles geht, wenn man nicht so zimperlich ist
und das Snarereso mal richtig anknallt 
Nils
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Hallo Dementius,
mein Raum ist deinem nicht unähnlich. Eine richtig tiefe Bassdrumstimmung funktioniert einfach nicht, ganz im Gegensatz zu dem Gemeindesaal, in dem ich regelmäßig spiele. Man muss also höher stimmen, als man das sonst tut. Bassdrums sind leider extrem raumsensitiv.
Mein Tip:
Suche die zur Bassdrum passende Raumresonanz, indem du das Reso langsam und rundrum gleichmäßig immer höher ziehst. Es sollte nicht gedämpft sein.
Tippe es zwischendurch immer wieder an und höre genau hin, ob der Raum reagiert. Wenn das erreicht ist, tritt mal das Pedal.
Ggf. muss das Schlagfell auch höher gezogen werden, damit die Trommel insgesamt harmoniert.Nils
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fwdrums: gerne, sobald es veröffentlicht ist.
Derzeit bin ich gerade mit einem interessierten Verlag im Gespräch, was mich persönlich natürlich sehr freut. Die Chancen stehen also nicht schlecht, dass ich es nicht im Selbstverlag herausbringen muss.Wegen der Videoproduktion hab ich auch schon jemd angesprochen, weiss aber noch nicht, ob er das Projekt mit mir machen will.
Nils
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Du hast das Problem schon ganz richtig erkannt. Das Snarebed mach eine exakt gleichmässige Stimmung schwierig.
Aber das nimmt man in Kauf, um die Teppichansprache präziser zu machen, deshalb das Snarebed.
Ich ziehe die beiden Schraubenpaare neben dem Snarebed auf beiden Seiten immer so weit an, dass ich eine möglichst gleichmäßige Stimmung erhalte. Ich weiss, dass andere Drummer gerade diese Schrauben extra locker machen, um das Mitrascheln des teppichs zu vermindern.
Aber mich stört das Teppichrascheln nicht so, weil ich weiss, dass es im Gesamtsound kaum wahrgenommen wird, und ich bekomme einfach einen besseren Snaresound.
Es stimmt zwar, dass die Folie des Reso sehr dünn ist (Diplomat 2 mil, Ambassador 3 mil), aber ich staune immer wieder, wie weit man die Dinger ziehen kann. Besonders das dünne Diplomat muss man sogar recht kräftig hochschrauben, um überhaupt eine ordentliche Tonerhöhung zu bekommen. 5 ganze Umdrehungen vom tiefsten Ton an sind da schon mal drin.
Nils -
Zitat
Original von Gernot
nils: tension watch ist was anderes ( hab ich auch probiert und funktioniert nur in der Theorie, z.B. bei coated Fellen nicht usw.)Das war mir schon klar.
Die von mir festgestellte Gemeinsamkeit bei beiden Geräten war, dass ich sie für 'interessant' halte. Darin steckt keine Aussage über technische Gemeinsamkeiten, die es offensichtlich auch nicht gibt.
Lediglich die Zielsetzung, dass sie als Stimmhilfe dienen sollen, ist gleich.Ich hab eine Selbstbau-Tensionwatch in meinem Übungsraum liegen, weil ich einfach wissen wolllte, ob so ein Ding genauer arbeitet als mein Ohr. Tut es aber nicht. Ich hab mal einen längeren Text über derartige Stimmhilfen geschrieben, den du hier finden kannst.
Nils
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Zitat aus Led Zeppelin's 'Lemon Song':
Squeeze me baby, till the juice runs down my leg. [X2]
The way you squeeze my lemon,baby, I'm gonna fall right out of bed.
babe, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey,I'm gonna leave my children down on this killing floor.
Yeah, wenn das man nicht hohe Kunst ist.

Nils
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Das Resotune ist interessant, genau wie die Tension Watch.
Aber beide beantworten die zentrale Frage, wie man eigentlich klingen will und wie man dafür stimmen muss, nicht.
Und sie sind im Vergleich zum geübten Ohr weder schnell genug noch präzise genug.
Nils
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Zitat
Original von Luddie
Das können wir mal bei mir machen, ich hab alles da.
Oh, ja, da bin ich dabei!ZitatOriginal von Luddie
Nils, in meinem Raum funktioniert das extrem (!!) angezogene Resofell nicht. Da klingt die abgewürgt und kratzig. Das mögen die Bradys wohl nicht.
max
Was ich immer sage: der Raum ist extrem wichtig für die Entscheidung, wie man stimmt. In meinem Raum hat das harte Reso ja gut funktioniert. Die beiden Räume sind wirklich sehr verschieden.Nils
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Stimmt, die Snare ist die aus dem DIY Showroom. Dann ist es auch nicht so schlimm, dass ich kein Foto von gestern hab, ich bin ja auch nicht der beste Fotograf, wie man unschwer an meinen Schnappschüssen erkennen kann.
Ja, schade, dass ich nicht da sein konnte, Gabriels Werkstatt ist immer eine Reise wert.
Nils
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Hallo,
das ist eine sehr saubere Arbeit mit einem schwierigen Material.
Ich habe den Kessel im Rohzustand gesehen. Die Gratungen waren echt nicht schön. Es war eine Fläche von ca. 2mm Breite und man konnte die typischen Riefen der Säge sehen. Das Snarebed war eckig ausgeschnitten.
ZitatBild von Seite 1
Man erkennt rechts deutlich das hart ausgeschnittene Snarebed

Gestern sah ich dagegen eine Babypopo-glatte Gratung und ein weich eingepasstes Snarebed, wie man das von Holztrommeln, speziell von Gabriels, kennt. Ein Unterschied wie Tag und Nacht, wobei vorher Nacht war, nun ist Tag.

So wünscht man sich das!
Handelsübliche Acrylgratungen kommen oft nicht an die von Holztrommeln heran, weil das Material so spröde und empfindlich ist.
Die Sache mit der Platzierung der Hardwareteile ist ebenfalls ein Kunststück, wenn man vermeiden muss, die Abhebung auf die Kesselnaht zu setzen.
Herzlichen Glückwunsch zu der gelungenen Arbeit!
Nils
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Gerne!
Brady:
- präzise
- holzig
- singt schön, wenn man das Reso etwas anzieht
- nicht sooo sensitiv
- hat ordentlich BauchWahan:
- eher weich, viel weicher, als bei Stahl erwartet
- warm
- sehr sensitiv
- sehr gutes DynamikverhaltenLunar:
- viel Bauch (sehr viel Bauch bei Bedarf), hoher Tieftonanteil
- sehr sensitiv in allen Lagen
- warm
- präzise
- sehr großes Stimmspektrum, geht von ganz tief bis knallhart und behält dabei den Bauch und den CharakterDie Zeit hat nicht gereicht, um jedes Instrument auf Herz und Nieren zu testen, also verschiedene Felle und das gesamte Stimmspektrum auszuprobieren. Das machen wir demnächst aber noch!
Nils
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Hallo Leute,
wegen eines kleinen Umzugs trafen wir uns gestern in meinem Raum und haben die Gelegenheit für einen weiteren Stammtisch genutzt.
(Es gab letzte Woche auch einen spontanen Stammtisch bei Gabriel in der Werkstatt, an dem ich aber leider nicht teilnehmen konnte und so gibt's davon auch keine Bilder.)Es hat wieder sehr viel Spass gemacht und war ein Augen- und Ohrenschmaus. Selbstverständlich wurde neben dem Snarebuffet auch Gerstenkaltschale gereicht.
Es war der reinste Snare-Wah(a)n!!!!
Die Liste der Schätzchen (Miles, Luddie, Lunar, korrigiert mich, wenn die Maße falsch angegeben sind):
Acryl Custom Snare 14*6,5 (Golden Times Shell)


Lunar Stock Koa (aussen)/Maple(innen) 14*5 (kein Bild, so'n Mist)
..und meine gute alte Pearl (ohne Bild), die es natürlich schwer hatte mitzuhalten, bei dem ganzen Nobelzeugs.

Geschätzte 3000 € Snarematerial auf engstem Raum


Und noch mehr schöne Bilder......

So, Kommentare sind willkommen.
Nils
Edith sagt: der Bilderhost war nicht dauerthaft, deshalb Links getauscht.
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Hat hier jemand schon mal die Videos von Derrik Pope erwähnt?
Der zeigt sehr einleuchted, wie Moeller funktioniert.
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Dann musst du nur den Lochabstand prüfen, ob die neuen Böckchen in die vorhandenen Löcher passen.