Beiträge von nils

    Nachdem ich mal gehört habe, dass Buddy Rich seine Fuma ganz ohne Feder gespielt haben soll, habe ich die Spannung an meiner Fuma dramatisch verringert.
    Zusammen mit einer nur sehr wenig gedämpften Bassdrum bekomme ich so viel Rebound, dass mir die Federspannung nicht fehlt und ich auch sehr schnell spielen kann.


    Nils

    Das mit dem "brauchen" ist in der Tat so eine Sache.


    Mein großes Kit ist zumindest an der Grenze zu dem, was landläufig als "Monster" oder "Burg" bezeichnet wird. Brauche ich 6 Toms, 3 Bassdrums und drei Snares? Sicher nicht. Die Gigs werden mir 4-5-teiligen Sets gespielt, das reicht völlig und könnte im Notfall sogar noch weiter abgeschmolzen werden.


    Nur beim Klang mache ich ungern Kompromisse. Dass heisst ich verwende intakte Trommeln und intakte, wenn auch nicht unbedingt neue, Felle, die allesamt gut gestimmt sind. Gut im Sinne von passend zum Musikstil, Raum und Situation. Damit ich das geht, muss ich vorbereitet sein und schnell stimmen können.


    Aber ich bin mir auch darüber im Klaren, dass, was für mich wichtig ist, nicht unbedingt auch für andere wichtig sein muss.


    Nils

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    Original von chickenjoe
    Was ist ein Normaltrommler?


    Jeder Trommler, der nicht täglich so viele (Studio)jobs mit sehr hohen Klanganforderungen zu erledigen hat, dass ein Fellwechsel erforderlich wird. Also fast alle.


    Zitat

    Original von chickenjoe2-3 Minuten bei einem 8-er Tom oder auch bei einem 18-er?
    Was für drums benutz der Normaltrommler denn so...


    Solange nur ein Fell zur Zeit gewechselt wird und das zweite wie gehabt bleibt, bin ich so schnell. Es ist nicht schwer, damit das vorher bestehende tonale Verhältnis wieder herszustellen. Ob 5 oder 8 Schrauben ist dabei nicht kriegsentscheidend.
    Der Normaltrommler benutzt dabei die Trommeln, die er für das, was er tut gerade braucht.


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    Original von chickenjoe
    wie auch immer die 2- 3 Minuten nehm ich Dir gerne mit der Stopuhr ab,
    aber es geht, wie ich zum -ich weiss nicht wie vielten mal- gesagt habe nicht nur um die Zeit, sondern um den Komfort, die Optik und mir persönlich darum etwas zu bewegen.


    Völlig OK. Deine Behauptung war nur, dass die Pfriemelei davon abhält, die Felle zu wechseln, was ich für mich verneinen kann.
    Mir geht es eher um die Kosten für neue Felle.
    In meinem Vorrat befinden sich ca. 5 Sätze verschiedener Felle, die ich alle mal ausprobiert habe. Gelegentlich setze ich einen davon ein, aber solange die Resos nicht gleichzeitig gewechselt werden, ist das schnell erledigt. Zuerst das Schlagfell und dann das Reso geht auch gut, denn so trifft man den ursprünglichen Pitch und die Klangfarbe mit Leichtigkeit.


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    Original von chickenjoe
    Und, wie auch einige Beiträge zeigen, haben das ja schon einige Hersteller im Ansatz versucht, also
    irgend etwas muss ja dran sein...


    Aber auch nicht so viel, dass es zum Standard geworden wäre. Wie bei der Parallelabhebung auch.
    Die sechseckigen Trommeln oder auch die North Drums haben sich nie in der Breite durchgesetzt.


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    Original von chickenjoe
    Und einige Pro´s wechseln ihre Felle vor jedem Gig, zugegeben nicht so viele aber das gibt´s
    genauso wie solche die jeden Tag im Studio aufnehmen, aber das sind dann wohl auch keine Normaltrommler.


    sh. oben


    Zitat

    Original von chickenjoe
    Normalität ist nichts, das Innovation bringt...


    Innovation ist für mich kein Wert an sich. Erst, wenn für mich ein fühl- oder hörbarer Mehrwert gegenüber dem alten bzw. normalen Material herauskommt, ist die Innovation auch geglückt.


    Nils

    Zitat

    Fellwechsel: Mal ehrlich, wechseln wir unsere Felle nicht deshalb so selten, weil es immer eine elende Pfriemelei ist, ...


    Ganz klar: nein.


    Häufige Fellwechsel sind für den Normaltrommler bei ordentlicher Spieltechnik schlicht überflüssig.
    Und obendrein kosten neue Felle auch ein wenig Geld.


    Ich wechsle die Felle nur, wenn sie verschlissen sind oder wenn ich einen Studiojob zu erledigen habe.


    Ansonsten nur, wenn ich den Sound ändern will und auch dafür brauche ich nur 2-3 Minuten pro Fell incl. Stimmen.


    Nils

    Hallo,


    wenn ihr Schüler seid, dann habt ihr doch noch Eltern, oder? Können die nicht helfen?


    Ich meine, zunächst könnten die sich die 240 Tacken für den Vermieter teilen und dann hat vielleicht sogar einer ne Rechtsschutzversicherung.


    Nils

    Wenn ich das nächste Mal in meinen Übungsraum komme schau ich mal nach. Ich habe eigentlich seit den 80er immer nur die gerasterten gehabt, aber als ich neulich das BLX-Shellset ersteigert habe, kamen auch stufenlose Tomarme mit. Mal schauen, wie deren Zustand ist.


    Nils

    Also,


    pack das Ding mit einem Beutel Silica Gel (in jedem neuen Koffer den man kauft enthalten und bei vielen elektrogeräten) in einen Karton. Mit der Zeit wird das Kondenswasser verschwinden.


    Wozu brauchst du die 0? Eigentlich ist die TW nur für Vergleichmessungen wirklich geeignet, also für die Gleichmäßigkeit der Fellspannung. Absolute Werte ergeben keinen Sinn, weil die mit vielen Faktoren schwanken, wie z.B. Temperatur. Aber wenn du es unbedingt nullen willst, mimm eine ebene Fläche und stell es drauf. Da ist die einzig sinnvolle Null, die man sich vorstellen kann.


    Nils

    ?( ?( ?(
    Auch nach mehrmaligem genauen hinhören finde ich das Ride immer noch zu klickig mit nur leisem Hintergrundrauschen.
    Der Abstand zwischen Schlag und eigentlichem Beckensound ist mir zu groß. Das hat vermutlich mit der Position des Mikros zum Becken zu tun.


    Aber die Snare ist doch genau so, wie ich sie bschrieben habe. Hmmmm.. ?(

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    Original von macmarkus


    nun gut, vielleicht sind meine ohren einfach falsch.
    und Gasts auch ... ;)


    Die Snarestimmung ist typisch für Jazzer. Ziemlich tief und "ringy", dadurch sehr sensitiv und artikuliert, großer Dynamikumfang mit Ton.


    Auf der Jazzahead und für die MuMe hab ich die Lunars auch alle so gestimmt, weil die Zielgruppe das so schätzt.
    Ich persönlich mag sie lieber etwas höher, aber ich bin auch kein Filigrantechniker.


    Nils

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    Original von TheK


    Stößt man sich da nicht den Kopf an den Mics? Oder wie darf man sich das vorstellen?


    Naja, im Idealfall sitzt man mit ausbalanciertem Oberkörper am Set und bewegt nur Hände und Arme. Schau dir mal ein Video von Dennis Chambers an, dann siehst du, was ich meine. So kommt man mit wenigen Zentimetern Abstand der Mikros vom Kopf aus. Mikros in Ohrhöhe, fertig.


    Nils

    Hallo,


    schöne Aufnahme.


    An dem von anderen bereits angesprochenen Ridesound kann man vielleicht durch verändern der Position des Beckens was machen.


    Ich hab vor 10-11 jahren mal aus Geldmangel bei der Aufnahme eines Demos nur 4 Mikros für das Schlagzeug eingesetzt. 2 für die Bassdrum (ja, Schlagfell und Reso getrennt abgenommen) und 2 neben den Ohren, respektive über den Schultern.
    Das Ergebnis ist ein sehr natrürlicher Drumsound mit ebenso natürlichem Stereobild. Es hört sich schlicht so an, wie man es selbst hinter dem Kit hört, quasi eine Kunstkopfaufnahme.
    Man hat aber auch etwas weniger Druck drin als bei Nahmikrofonierung jeder einzelnen Trommel.


    Nils

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    Original von Reed311
    Keine Meinung ist besser als eine andere, sondern nur anders. Ich habe da kein Problem mit. IHR???


    Ich dachte immer, meine Meinung sei die beste.