Beiträge von nils

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    Original von matzdrums
    stimmen auf konkrete töne ist imho nur dann gegeben wenn ich wirklich auf die tonart des songs hinaus will. das ist in einer live-situation leider nicht praktikabel.


    !!! Schliesslich sind Toms mit einem Hebel an der Seite zum Verstellen des Tons ziemlich selten. Sowas geht, wenn denn Zeit ist, nur im Studio.


    Nils

    Ich stimme allerdings nur sehr selten mit Hilfe eines Melodieinstruments.
    Ich höre auch so, ob das Intervall stimmt oder nicht.


    In einem Stimmworkshop ist für die meisten Drummer die größte Hürde bereits zu hören, ob das Fell in Stimmung mit sich selbst ist. Da fang ich dann auch nicht mit stimmen nach Noten an. Ich bin froh, wenn erkannt wird, welches Fell höher oder tiefer ist als das andere.


    Nils

    Brauche ich Quarten?


    Mir kommt es bei der Rockschüssel darauf an, dass jedes Intervall zwischen zwei Trommeln gut klingt und es Intervalle gibt, bei denen man durch den mächtigen Klang beeindruckt wird. Bass und Snare stimme ich dagegen hauptsächlich nach Raumresonanzen.


    Nils

    Ok, falsch beschrieben:


    - reine kleine Terz plus reine große Terz = reine Quinte (701,96 cent)
    - gleichtemperierte kl Terz+gleitemp. große Terz = gleichstufige Quinte (700 cent)


    Nachzulesen u.a. bei Wikipedia.


    Also: abwechselnd große und kleine Terzen bei 2", und man hat immer Quinten bei 4". Rein oder gleichstufig, wie gewünscht. Wobei die reine noch etwas fetter ist.


    Nils

    Das verwirrt mich. Zwei Quarten sind keine Oktave, soweit ich weiss. Eine Oktave ist doch eine Quarte und eine Quinte, so hab ich das in der Schule mal gelernt (Quintenzirkel, Dur-Moll Parallelen....)


    ein verwirrter Nils

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    Original von maxPhil
    Ich dachte der "Idealabstand" zwischen Toms wären Terzen.


    as hängt davon ab, was man will. Ich spiele z.B. 5+1 Tom, also 8,10,12,14,16 und das 13er links.


    Die 5 mit gleichem Größenabstand sind in Terzen gestimmt. So klingt alles ganz harmonisch zusammen, aber wenn man zwei im Abstand von 4" schlägt, dann wirds erst richtig fett, weil es sich um eine Quinte handelt. Sozusagen das Power-Chord-Prinzip auf Trommeln übertragen.
    Bei Stimmung in Quarten geht das nicht.


    Nils

    Hallo,


    hab ich in ähnlicher Form auch schon mal gemacht. Als Experiment ganz interessant und für Studiogeschichten kann man schon mal das Set auf die Grundtonart des Stückes stimmen , das man gerade aufnehmen will.


    Allerdings stimme ich meistens das Reso anders als das Schlagfell. Deshalb taugt die Methode für meinen Geschmack nur bedingt.


    Im Falle der Bassdrum ist es nach meiner Einschätzung meist auch nicht sinnvoll das zu tun, weil die optimale Tonhöhe sehr vom Raum abhängt, in dem man das Set gerade spielt.


    Nils

    Der 12mm Kessel des besagten Sonor ist ohnehin viel zu schwer, um zu schwingen, deshalb ist so eine Aufhängung auch ziemlich sinnlos an so einer Trommel.
    Resonanz ist so schweren Kesseln praktisch fremd - das ist die Philosophie dahinter, man wollte es so. Es waren schliesslich die 80er.


    Nils

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    Original von drumsandbeats
    Ich bin nach etwa 3,5 Jahren bei 30 Schülern pro Woche angekommen, verteilt auf 4 Tage. Das reicht mir vollkommen.


    Hartes Stück Brot. Bist du des Öfteren heiser?


    Du kannst vermutlich erst gegen späteren Mittag anfangen, weil deine Schüler vormittags entweder zur Schule gehen oder tagsüber arbeiten. Wann ist durchschnittlich Feierabend?


    Nils

    Die Lösung des Abhebungsproblems hängt von der genauen Ausführung ab.


    Ich habe zwei von diesen Snares mit S-017-Parallel Strainer, die aber unterschiedliche Einstellschrauben für die Teppichhöhe haben.


    Es gibt eine Version mit Kreuzschlitzschraube und eine mit einer gerändelten Mutter. Welche hast Du?


    Nils

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    Original von Zagschleuger


    Naja, was bringt dir das noch so gute Stimmen, wenn das Set für den gesuchten Sound einfach nicht gemacht ist?


    Unterschätze nicht die Möglichkeiten guter Stimmtechnik. Wenn eine Trommel technisch einwandfrei ist, dann kann sie auch wenigstens näherungsweise so klingen, wie man sich das vorstellt.


    Alle Trommeln haben zwar ein spezifisches Timbre, das von Kesselkonstruktion, -dicke, -gratung und Holzart bestimmt wird, aber darüber hinaus kann man fast jeden Sound aus jeder Trommel holen, incl. komplettes Eliminieren des kesseleigenen Timbres.
    Wegnehmen geht immer.
    Nur einen kessel, der konstruktionsbedingt nur wenig Resonanz hergibt, wird auch durch Stimmtechnik nicht zum Resonanzwunder.


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    nein, sowas habe ich gesucht, aber nur das hier gefunden. lese aber schon eifrig
    was für felle spielst du? dein sample hört sich gut an


    Die DT Bible ist sozusagen das Standardwerk. Auch wenn es zum Thema noch mehr zu sagen gibt, als man darin findet, kann es schon weiterhelfen. Die DVD von Bob Gatzen ist ebenfalls nicht schlecht, auch wenn sie nmM einige kleine Fehler enthält. Sie hat gegenüber dem reinen Text den Vorteil, dass man was sehen und hören kann.


    Die Felle in meinem Soundclip, der übrigens ohne jede Klangbearbeitung auskommt, sozusagen "nackt" ist, sind G2 clear/Resonant Glass auf den Toms, EQ2/3 auf der Bass und Aquarian High Energy / Remo Ambassador auf der Snare.
    Nils