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Original von renttuk
Das klingt stark pauschalisiert; das würde ich so nicht sagen. Kommt darauf an, wie man das umsetzt... (Relativ) Offener Sound heißt heißt für mich nicht, dass man damit nicht auch im Grunde Pop á la John Mayer oder sowas spielen kann - auch wenn solche Alben oft auf fetten Drumsound getrimmt sind.
Du hast weiter oben aber selber von der Pflicht zur Unterordnung geschrieben - das meinte ich. Man muss sich der akustischen Situation, dem TonIng und ggf. dem Publikumsgeschmack anpassen, wenn man keinen internationelen Namen hat. Da ist sehr viel Obertonspektrum meist nicht gewünscht. Es kommt also auf dein Durchsetzungsvermögen an. Aber auch ich wurde schon aufgefordert, Taschentücher mit Gaffa auf die Felle zu kleben.
Bei mir gibt es normalerweise nur in der Bass ein wenig Dämpfung, den Rest erledige über Stimmtechnik. Deswegen habe ich meist auch einen durchsetzungsfähigen Drumsound, der obertonreich aber kurz ist. So kann ich im akustischen Setup auch gegen eine PA bestehen.
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Original von renttukIch möchte nicht wissen, wie Little Wing mit Pinstripes auf den Toms klingt... *brrrr*
Da war der Cardbox-Sound auch noch nicht erfunden. Der kam erst ca. 2-4 Jahre später so richtig in Mode.
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Original von renttuk
....Weil einfach viele gleich equalized klingen.
Vor allem "compressed". Das ist das Hauptmanko vieler heutiger Produktionen: nur noch Druck, Kompressor ohne ende, fertig ist der Drumsound.
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Original von renttuk
Aber Steve Gadd hört man auch heraus und der ist ja bekanntlich kein Festangestellter einer Tanzband ;).
Gerade DER ist aber für seinen toten 70er Sound berühmt.