Primus rules. Frizzle Fry ist meine Lieblingsscheibe von denen.
Wie gefällt dir denn der Sound: http://media.putfile.com/Sound-Sample-Drums-unprocessed ?
Primus rules. Frizzle Fry ist meine Lieblingsscheibe von denen.
Wie gefällt dir denn der Sound: http://media.putfile.com/Sound-Sample-Drums-unprocessed ?
ZitatMeine Kritik an EST ("elitär und selbstgefällig...") sagt nur aus, daß ich es so empfinde. Möglicherweise tue ich den Jungs total unrecht und sie sind einfach nur abgehoben und arrogant?
Der Spruch hat Chancen zum Zitat des Monats zu werden. Sehr geil.
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Nach meiner Erfahrung ist das wichtigste am Beseneinsatz die Spieltechnik.
Kunststoffbesen klingen etwas dumpfer und weicher als Metallbesen aber sonst ?
Ich hab meine kleine Jazz- und Small-Gigs-Schüssel so gestimmt, dass die Toms schon Ton entwickeln, wenn man nur in deren Richtung ausatmet. Trotzdem klingen die nur, wenn man den Besen so spielt, dass er nicht auf dem Fell verweilt (=>Peitsche nennt man die nötige Technik glaube ich).
Nils
Man könnte das ja noch mal eben für 3 Phasen durchrechnen. Achja, und Stern und Dreieck......
ZitatOriginal von rapid
Unsere Zähler im Haus ignorieren Blindströme gänzlich,
die zeigen nur den Verbrauch der Wirkleistung.
Das meinte ich mit "...die der Kunde nicht bezahlt, ...."
Da wir nur die Wirkleistung hinter unserem Zähler bezahlen, kommt der versorger für die Leitungsverluste erst mal selbst auf. Zusätzlich gibt es noch das Problem, dass die Kraftwerksgeneratoren nicht gut mit großen Blinströmen zurechtkommen.
ZitatOriginal von rapid
Im Mittel gibt es die Blindleistung nicht, kurzzeitig schon. Deswegen mag
das E-Werk keine Blindleistung.
Insgesamt eine sehr schöne Erklärung. Besonders den Kinder-Vergleich finde ich klasse.
Das Problem an der Blindleistung ist, dass der damit verbundene Blindstrom trotzdem real durch die Leitungen fliesst. Dadurch entstehen auf den Leitungen Verluste (sozusagen Wirkleistung auf der Zuleitung), die der Kunde nicht bezahlt, und die Leitung muss genügend Durchmesser haben, um den Strom auch zu leiten. Letzlich müssen also Kapazitäten bereitgehalten werden, die niemand bezahlen will.
Das Maß für die Phasenverschiebung ist der cos phi (keine Ahnung, wie ich hier griechische Zeichen verwenden kann). In größeren elektrischen Anlagen gibt es dafür einen Anzeige.
Oft gibt es auch eine Kompensationsanlage. Die besteht aus einer ganzen Batterie von großen Kondensatoren (die meisten Verbraucherblindströme sind induktiv), die einzeln zu- und abgeschaltet werden können. Wegen der Blindströme sind übrigens die Kondensatoren in Leuchstoffleuchten eingebaut, so wird direkt im Gerät kompensiert.
Nils
Ich stosse auch noch mal ins gleiche Horn:
Wenn du alles gemacht hast, wie der Badewannenpilot beschrieben hat, wirst du hinterher mit allergrößter Wahrscheinlichkeit festellen, dass die erwähnten Störfrequenzen und die notwendige Anhebung/Absenkung bestimmter Frequenzbereiche extrem raumabhängig sind. Die Ergebnisse aus dem Übungsraum sind nur sehr bedingt auf die Livesituation in einem Club übertragbar.
Nils
Die Abgründe menschlichen Verhaltens.....Keine Ahnung, wie du das hinkriegen sollst.
ZitatOriginal von bathtubdiver
Danke für's Schicken Nils. Klingt natürlich sehr fein. Bist Du das selber? Also das Spielen mein ich...
Danke! Ja, das bin ich.
Auf http://www.putfile.com/nils gibts auch noch zwei komplette Stücke aus der Produktion zu hören.
Hochgeladen hab ichs als MP3, leicht qualitätsreduziert gegenüber dem originalen wav-File. Wer weiss, was putfile davon macht.
Youtube macht aus allem ein Flash. Man kann den Link aber direkt starten und muss die Datei nicht runterladen.
Zitat...Wenn Du die Bassdrum mikrophonierst und das ganze dann über Eure PA schickst...
Wer würde das tun? Und wozu? Wenn die Bass im Probraum zu leise ist, hat das höchstens 3 Gründe:
- die anderen sind zu laut
- die Bass ist für den Raum unpassend gestimmt
- der Trommler tritt nicht genug rein
In allen drei Fällen kann man was dagegen tun, ohne unbedingt das Teil abzunehmen. Ich spiele regelmäßig ohne abgenommen zu sein vor bis zu 160 Leuten gegen eine PA an. Trotzdem ist die Bass zu hören. Mit der richtigen Stimmung kann man echt was reißen.
Nils
Damit deutlich wird, was ich mit einem guten Basissignal meine, hier zum Reinhören ein Link zu einem Soundsample von meinem mikrofonierten Set. Nur Mikrofone und Trommeln, kein EQ.
http://media.putfile.com/Sound-Sample-Drums-unprocessed
nils
Oh, wie bitter. Was da alles kaputtgegangen ist.
Naja, wenn man anfängt, kann bei Punk die Geschwindigkeit schon zum Problem werden. Aber es kommt immerhin nicht so auf Exaktheit an.
ZitatOriginal von ElEhnez
Und genau da liegt das Problem: Will man live komprimieren, um anzufetten, geht das schnell in die Hose, weil dann auch die Feedbackrelevanten Frequenzen angehoben werden.
Was mich zu meiner ursprünglichen Ansage zurückbringt: gezielt stimmen und ordentlich mikrofonieren bevor man an die Knöppkes dreht.
Nicht unüblich ist aber auch die Variante, dass sehr leise Signale angehoben werden - was dann die Rückkopplungsneigung erhöht.
Mehrere Dinge:
Das wichtigste: Mikroposition optimieren. Du hast zwar geschrieben, dass du mit vielen Positionen rumprobiert hast, aber die Mikroposition ist nun mal DER Schlüssel für den Basissound.
Und: Stimmung der Bass auf Mikrofoniertes Spiel abstimmen. Meist heisst das, sie nach unten zu stimmen. Hier liegt ein genauso grosses Potential wie in der Mikrofonierung selbst.
Dann noch: Kompressor auschalten. Der ist vermutlich Teil des Rückkopplungsproblems, denn er dreht auf, wenn du nicht spielst.
Zusammengefasst könnte man sagen, sorg erst mal für ein optimales Bassisignal, bevor du an irgendwelchen Knöppkes drehst und Effekte einsetzt. Gerade WEIL deine Bass leise ist, hat sie größeres Rückkopplungspotential.
Nils
ZitatOriginal von Gsälzbär
Dienlich klingt in diesem Satz fast schon wie " Ich bin unwürdig bei Euch zu spielen".
Besser, meiner Meinung nach, wäre der Schlagzeuger ist in der Lage die Musik zu fühlen/spüren und kann dieses songdienlich umsetzen. Ausserdem ist er offen für eine gesunde Kommunikation mit der Band/Puplikum.
Für mich heisst der Band dienlich zu sein, so zu spielen, dass alle sich daran festhalten können. Ich muss immer wissen, wer wo ist und was machen soll, dann gebe ich über das, was ich spiele Zeichen für die anderen, die gleichzeitig den dynamischen Bogen über die Form des Stücks spannen. Das könnte man auch als "stille Regiefunktion" umschreiben, trotzdem hat es was mit dienen zu tun.
Dass man der Musik dient, halte ich für selbstverständlich, und dass man fürs Publikum spielt und nicht auf seinem Instrument onaniert, ist eine Frage der persönlichen Reife.
Nils
ZitatdeMaddin
Der Unterschied zwischen einem 1.500,- € Set und einem 3.000,- € Set ist nicht mehr so viel. Jemand der Zeit und viel Ahnung hat, kann die Dinger so nahe aneinanderbringen, dass 98% der Leute aus dem Staunen nicht mehr rauskommen. Darum hat er auch "einigermaßen gutes Equipment" geschrieben. Alles was drüber rausgeht, ist angenehmer Luxus der Soundtechnisch nicht mehr so viel ausmacht. Dran denken: "Live-Sound"
Absolut. Meine verhältnismäßig teure BLX/BRX-Burg (ich weiss, es gibt noch viel teurere Sachen) ist soundtechnisch vielleicht einen Hauch besser, als das Yamaha Stage Custom, das ich live oft spiele. Aber der Unterschied ist weniger gravierend, als man bei dem Preisunterschied annehmen sollte und ich kenne nicht viele, die den Unterschied auch hören würden.
ZitatIch versuche mein Set so zu stimmen, dass ich beim "Reindreschen" einen angenehmen Sound habe und auch beim leise "Anklopfen" auf das gleiche Ergebnis komme - ein bißchen Kompromiss ist da immer dabei.
Ich gönne mir den Luxus, für besonders kleine, leise Gigs ein extra Set zu verwenden, das schon richtig Ton entwickelt, wenn man nur drauf haucht (was in erster Linie nicht am Set selbst, sondern an der Stimmung und Befellung liegt).
ZitatHimmelherrgott das ist es doch, was Musik ausmacht - Dynamik!
Heute nicht mehr. Rammstein ist das genaue Gegenteil von dynamischem Spiel. Alles auf maximalen Druck über die gesamte Strecke ausgelegt - fertig. Auch die meisten Hits im Radio kommen ohne viel dynamische Sprünge aus. Schade, ist aber so.
ZitatAuch hier muss ich schmunzeln, ist es doch das, was ich auch denke. Bumm/Schack - fertig! Kein höher, weiter, schneller, Stockdrehen, 1295 über 384 und was nicht alles in diese Richtung geht. Nicht dass ich das auch nicht beeindruckend finde aber was bringt mir das im Kontext mit der Musik? Ich muss die Band führen, der rote Faden sein, das Halteseil, der sichere Hafen. Das ist für mich Aufgabe des Schlagzeugers. Den Grundbeat legen und wenn etwas Luft in der Musik ist - Raffinesse durchblitzen lassen. Ein Fillchen hier, eine Verschiebung da und dann schön weitergrooven.
Genau. Als Schlagzeuger hat man dienlich zu sein, den Mitmusikern, dem Publikum, der Musik. Alles andere ist nur das Sahnehäubchen.
Nils
Gute Idee sie hier reinzustellen, mal schauen, was die Mods sagen (Urhebberechtsverletzung....). ![]()
Wenns klappt, sag ich was dazu.