Hallo Antonia,
bis jetzt weiss ich nichts Gegenteiliges. Heute abend treffe ich mich mit Klaus zwecks Vorbereitung des Workshopteils.
Nils
Hallo Antonia,
bis jetzt weiss ich nichts Gegenteiliges. Heute abend treffe ich mich mit Klaus zwecks Vorbereitung des Workshopteils.
Nils
Hallo,
die Rechte-Hand-Figur, die du da auf dem Keyboard und später auf den Set spielst heisst übrigens Naningo und ist afrikanischen Ursprungs. Dass man das auf einem Keyboard MIT Groove drin spielen kann, hab ich heute erstmals gesehen. ![]()
Nils
Nun, sie könnten eine deutsche Rechnung verlangen. Damit wäre dann für sie die Herkunft aus D nachgewiesen.
Der Zustand scheint sehr gut zu sein, die Hardware auch. Mit Cases zusammen ist der Deal erst mal OK, mich persönlich würde aber die Größenzusammnstellung nicht zufriedenstellen. Die Farbe ist aber sehr schön klassich.
Hallo,
das hängt sehr vom tatsächlichen zustand des Teils ab. Von Schnäppchen würde ich eher nichst sprechen, wenn alles gut in Schuss ist, kann der Preis aber OK sein.
Die Kesselgrössen kommen mir allerdings sehr merkwürdig vor.
Nils
Ich habs über http://www.muc.de tracen wollen. Aber da ging nicht viel auf dem letzten Stück.
[Sentimentalmodus] Da fühlt man sich direkt wieder jung. [/Sentimentalmodus]
Abgesehen davon ist das Gitarrensolo ein echtes Statement für Slow Food und gegen schnelles Skalengeschruppe.
Der PS-2 ähnliche Anschluss ist S-VHS und darf keinesfalls an den Mausanschluss.
Ist die Kamera analog oder digital?
Im ersten Fall brauchst Du eine Karte mit analogem Videoeingang, damit du das Signal digitalisieren kannst.
Im zweiten Fall brauchst Du ein Kabel, mit dem man die Kamera als datenquelle direkt an den Rechner anschliessen kann. Da kommen Fire-Wire oder USB in Frage.
Nils
Mir ist auch das wackelige Timing aufgefallen. Da würde ich dran arbeiten. Besonders, da es auch beim einfachen, geraden Beat gehörig wackelt, nicht nur an komplizierten Stellen.
Für Bildungsbeflissene (also, wer es wirklich wissen will):
Zu den physikalischen Grundlagen der Trommel gibt es in DIESEM THREAD
eine ausführliche Diskussion. Ab SEITE 3 wird es sehr grundsätzlich und systematisch.
Nils
Zitat
Genau DAS habe ich gemeint (und weiß auch, was das bedeutet). Und sie ist nicht nur nicht harmonisch, sondern auch noch von Trommel zu Trommel unterschiedlich, hängt von der Stimmung, dem Anschlagpunkt, dem .... ab.
Das stimmt nicht. Die Reihe selbst ist im Verhältnis zum Grundton immer gleich solange die Membran gleichmässig gespannt ist, nur die Amplituden der einzelnen Obertöne unterscheiden sich (=> Spektrum). So ensteht der Klangunterschied.
Zitat
Vielleicht ist das Problem hier auch einfach, dass ich als Amateur hier mich in ein Profithema eingemischt habe. Tut mir leid ....
Das Ding ist, dass dich ein Sound, der dich richtig ankickt, auch spielerisch weiterbringt, weil du automatisch lieber, länger und intensiver übst. Das ist meine Erfahrung.
ZitatAlles anzeigenOriginal von Simon2
Ach was,
ich persönlich empfinde Stimmen als Zeitverschwendung !
Wenn ich 2 Stunden vernünftig übe, wirkt sich das wesentlicher auf meine Performance aus, als wenn ich dieselbe Zeit mit Stimmen verbringe.
![]()
Gruß,
Simon2.
Einem jungen Musiker kann man eine solche Einstellung vielleicht noch durchgehen lassen, aber wer professionell mit dem Instrument umgehen will muss sich um seinen Ton kümmern, seinen Ton etwickeln.
Das gilt am Schlagzeug wie an der Gitarre oder an welchem Instrument auch immer.
Dazu tragen am Schlagzeug sowohl Spieltechnik als Stimmtechnik bei.
Hast du dich schon mal gefragt, warum der Gitarrist von nebenan auf der Strat nicht genauso klingt, wie Clapton? Das ist die Spieltechnik.
Am Schlagzeug hast du aber ungleich mehr Möglichkeiten, den Klang durch Stimmen zu ändern, als an der Gitarre. Nur ein Set, das nicht totgestimmt ist, gibt Dir überhaupt die Möglichkeit , ja, legt erst die Basis dafür , diesen Teil des Klangkosmos zu erforschen zu können.
Nils
ZitatOriginal von Simon2
Ich denke, es hat nicht unbedingt mit "Gehör allgemein" zu tun, sondern
- einerseits mit einem großen Erfahrungsschatz über die Klangveränderung bei bestimmten Stimmaktionen und
Das hab ich mit Gehör gemeint. Es ging mir nicht um die Abgrenzung zu gehörlosen Mitmenschen.
Zitat
- andererseits eine "feste Geschmacksvorstellung".
Ich habe oftmals schon den Eindruck gehabt, dass ein (nach Aussagen guter "Stimmer") "gut gestimmtes Set" zwar anders, aber in meinen Ohren nicht unbedingt "besser" als ein "ungestimmtes" klang.
Ich höre eigentlich immer mehrere Frequenzen, die sich überlagern ... nur halt mal diese und mal jene.
Selbstverständlich spielen Geschmacksfragen eine Rolle. Aber es ist etwas anderes, den eigenen Geschmack zu suchen und bedienen zu können als gezielt den anderer, wie z.B. Produzenten im Studio oder Veranstalter von Konzerten oder eben auch Publikum bedienen zu müssen. Da ist Wissen, Erfahrung und Systematik gefragt.
Zitat
"Gehörbildung" kenne ich auch, aber ehrlich gesagt nur im Zusammenhang mit "Tönen" und nicht mit "Klängen"; damit meine ich, dass man z.B: Tonintervalle/Mehrklänge/... heraushört. Das kriege ich eigentlich ganz gut hin, aber es hilft mir beim Drumstimmen eher wenig.
Trommeln haben, wenn sie sauber gestimmt sind, einen Grundton und Obertöne. Was man üblicherweise einstellt sind Grundtonintervalle zwischen den Trommeln. Man kann Lernen, die zu hören. Die Obertonreihe ist leider, im Gegensatz zu Saiteninstrumenten, nicht harmonisch. Das bedeutet, die Frequenzen der Obertöne sind keine ganzzahligen Vielfachen des Grundtons. Mehr dazu hier!
Deshalb behaupten manche, man könne Trommeln nicht auf bestimmte Töne stimmen.
Tatsache ist aber, dass die Intervalle den Gesamtklang des Sets beeinflussen.
Ebenso ist es hilfreich, wenn man versteht, das Obertonspektrum einer Trommel durch Stimmtechnik zu kontrollieren.
Zitat
Aber genug von mir; ich habe "stimmtechnisch" eigentlich aufgesteckt und spiele auf meinem Set mit großer Freude ... so wie es eben ist, seit mein Lehrer es vor 3 Jahren mal gestimmt hat.
Resignation ist bedauerlich. Ich kann nur jedem Drummer raten an der Thematik dran zu bleiben, denn wer besser klingt, muss weniger spielen und weniger können ![]()
snork:
dein 1. ist ein sehr guter Tip,
bei 2. hab ich so meine Bedenken. Über das Verhältnis kann man steuern, ob man eher wie Bonham oder wie Gadd klingen will, ohne irgendwas draufzukleben.
Ich sage es mal so: es geht genauer und differenzierter.
Wenn ich das unterrichte, nehme ich mir für die Basistechnik ca. 6 Stunden Zeit.
Über Geschmack will ich hier nicht urteilen, es kommt nur darauf an, das man den Weg zum gewünschten Ziel kennt.
Wenn man über den Status eines Hobbytrommlers hinauskommt, wird es wichtiger, gezielt bestimmte Stimmungen reproduzieren zu können, weil man voll Mikrofoniert mit der Geldverdien-Covertruppe bei der Zeltfete anders klingen muss als mit der eigenen Herzblut-Band beim kleinen Kneipengig ohne PA.
Von Studiogeschichten mal ganz abgesehen.
Zitatoriginal by Buddy Poor
Nils, aber du weisst doch was ich meine ??? bitte sag ja
JA! Optische oder auch visuelle Methode, hab ich das erste mal Anfang der 90er auf einem Video von Manni von Bohr gesehen.
Die Methode ist gut, wenn man nicht hören kann (z.B. hinter einer Festivalbühne, wenn die Vorgängerband gerade spielt) oder grundsätzliche Probleme hat, das Fell gleichmäßig zu stimmen. Zumindest kommt man so in die Nähe einer guten Stimmung :).
Nils
ZitatAlles anzeigenOriginal von Simon2
Nun, das trifft auf Vieles zu (vorsichtig ausgedrückt) .
Aber ich weiß schon, was Du meinst. Letztlich muß jeder seine Stimmerfahrungen selbst sammeln. Ein erfahrener "Stimmer" kann einem zur Seite stehen und damit den Lernprozess evtl. ein wenig verkürzen, aber nichts kann die persönliche Erfahrung dabei ersetzen. (anders als beim Gitarrestimmen und einer Menge anderer Dinge).
Gruß,
Simon2.
Letzlich handelt es sich hier um Physik und Gehör. Ersteres kann man durch Bildung erfassen, zweiteres ist tatsächlich Erfahrungssache. Gehörtraining heisst das an den Hochschulen.
Wenn ich verstandesmässig erfasst habe, was passiert, wenn an einer Schraube gedreht wird, dann muss ich es ausprobieren und lernen, auch zu hören, was ich bewirkt habe, also lernen den Klang zu interpretieren.
Die größte Hürde ist dabei erfahrungsgemäß, das Fell "in Stimmung mit sich selbst" zu bringen, wie die DT Bible es nennt. Wenn man die genommen hat, ist der Rest schon einfacher.
Glückwunsch, ich hab die Gitarristen meiner Bands auch immer beobachtet, aber ich könnte nicht gleich so Gitarre spielen.
....womit bewiesen wäre, dass es wichtiger ist, Musiker zu sein als Instrumentalist.
Es lässt sich schlicht nicht vorhersagen, wie hoch welches Becken im Einzelfall gesteigert wird. Es kann auch so kommen, dass Du noch was verdienst, wenn Du wieder verkaufst.
Nur berechenbar ist das nicht.
Wenn Du allerdings Neuware irgendwo kaufst, dann ist ein Verlust sicher.
Das Problem ist das Adverb "verlustfrei".