snork:
dein 1. ist ein sehr guter Tip,
bei 2. hab ich so meine Bedenken. Über das Verhältnis kann man steuern, ob man eher wie Bonham oder wie Gadd klingen will, ohne irgendwas draufzukleben.
Beiträge von nils
-
-
Ich sage es mal so: es geht genauer und differenzierter.
Wenn ich das unterrichte, nehme ich mir für die Basistechnik ca. 6 Stunden Zeit.
Über Geschmack will ich hier nicht urteilen, es kommt nur darauf an, das man den Weg zum gewünschten Ziel kennt.Wenn man über den Status eines Hobbytrommlers hinauskommt, wird es wichtiger, gezielt bestimmte Stimmungen reproduzieren zu können, weil man voll Mikrofoniert mit der Geldverdien-Covertruppe bei der Zeltfete anders klingen muss als mit der eigenen Herzblut-Band beim kleinen Kneipengig ohne PA.
Von Studiogeschichten mal ganz abgesehen.
Zitatoriginal by Buddy Poor
Nils, aber du weisst doch was ich meine ??? bitte sag ja
JA! Optische oder auch visuelle Methode, hab ich das erste mal Anfang der 90er auf einem Video von Manni von Bohr gesehen.
Die Methode ist gut, wenn man nicht hören kann (z.B. hinter einer Festivalbühne, wenn die Vorgängerband gerade spielt) oder grundsätzliche Probleme hat, das Fell gleichmäßig zu stimmen. Zumindest kommt man so in die Nähe einer guten Stimmung :).Nils
-
ZitatAlles anzeigen
Original von Simon2
Nun, das trifft auf Vieles zu (vorsichtig ausgedrückt) .

Aber ich weiß schon, was Du meinst. Letztlich muß jeder seine Stimmerfahrungen selbst sammeln. Ein erfahrener "Stimmer" kann einem zur Seite stehen und damit den Lernprozess evtl. ein wenig verkürzen, aber nichts kann die persönliche Erfahrung dabei ersetzen. (anders als beim Gitarrestimmen und einer Menge anderer Dinge).
Gruß,
Simon2.
Letzlich handelt es sich hier um Physik und Gehör. Ersteres kann man durch Bildung erfassen, zweiteres ist tatsächlich Erfahrungssache. Gehörtraining heisst das an den Hochschulen.
Wenn ich verstandesmässig erfasst habe, was passiert, wenn an einer Schraube gedreht wird, dann muss ich es ausprobieren und lernen, auch zu hören, was ich bewirkt habe, also lernen den Klang zu interpretieren.
Die größte Hürde ist dabei erfahrungsgemäß, das Fell "in Stimmung mit sich selbst" zu bringen, wie die DT Bible es nennt. Wenn man die genommen hat, ist der Rest schon einfacher.
-
Glückwunsch, ich hab die Gitarristen meiner Bands auch immer beobachtet, aber ich könnte nicht gleich so Gitarre spielen.
....womit bewiesen wäre, dass es wichtiger ist, Musiker zu sein als Instrumentalist.
-
Es lässt sich schlicht nicht vorhersagen, wie hoch welches Becken im Einzelfall gesteigert wird. Es kann auch so kommen, dass Du noch was verdienst, wenn Du wieder verkaufst.
Nur berechenbar ist das nicht.Wenn Du allerdings Neuware irgendwo kaufst, dann ist ein Verlust sicher.
-
Das Problem ist das Adverb "verlustfrei".
-
Hallo,
ich hab noch ein Video meiner Ausführungen zum Thema an der Snare vom DF-Treffen im letzten April (ca. 45 minuten). Leider bin ich einfach zu blöd, das korrekt zu rippen und in webtaugliche Größe zu bringen. Wer kann mir helfen?
Nils
-
Wie miles_smiles bereits erwähnte, ist der Bassdrum-Sound ein Problembereich.
Du kannst den kick-Anteil reduzieren, indem du das Schlagfell hoch stimmst.
Dämpfung ist für ne Jazz-Bass nicht wirklich zu empfehlen, Ton ist angesagt.Also: offen und eher hoch stimmen + weich spielen. Ohnehin nicht unbedingt so viel einsetzen.
-
Zitat
Original von matzdrums
manche hören sich das raus. das ist natürlich eine sehr vage und nachgerade unseriöse methode.

-
Stimmtechnik ist hier fast alles. Wenn die Emperors zu offen sind, stimme die Trommel einfach etwas obertonärmer, dann hast du, was du brauchst.
Dazu stimme einfach das Reso 1-3 Töne höher oder tiefer als das Schlagfell. Hier heisst es ausprobieren.Ich habe durch geschicktes Stimmen schon mal ein 12er mit einem G1 in eine Reihe von Toms mit G2 eingepasst, ohne das das wirklich zu hören war. Nur wenn man es wusste und genau hinhörte, konnte man es erahnen. Dies im Übrigen ohne irgendwelche Dämpfungsmaterialien.
-
Schöne Grooves.
Beschichtete Felle, würde ich schätzen - stimmt's?
-
Zitat
Original von esCo_LA_
naja das is nen bayrischer tv sender, regional begrenzt, wie in berlin TVB.Ich wohne in Bremen, aber kann den Sender über analoge Satellitenschüssel sehen.
-
Pad: 1-2 mal pro Woche 2 Stunden Technik (Doubles, Paras, Moeller)
Set: 1* pro Woche 2-3 Stunden Grooves, Playalong, dazu 1-2 BandprobenDazu mind. 1 live Gig pro Woche (diese Woche 2).
-
Ich denke schon, dass viele Anfänger so ein niedriges Niveau benötigen. Wenn man sich verschiedene Aufnahmen aus der Hörzone hier zu Gemüte führt, kann man in etwa abschätzen, wo wer steht.
Für mich haben die beiden keine grossen Geheimnisse erzählt, da ich mal Elektrotechnik mit Schwerpunkt Signalverarbeitung studiert habe. Einzig bei der Lautsprecherpositionierung war ich auch überrascht.
Ich hätte mir allerdings noch ein paar Sätze zur Bedeutung von Frequenzen und eine Erläuterung zum Wort "Spektrum" gewünscht. Beispielsweise die Darstellung des Spektrums eines Tons bei der Gitarre, damit deutlich wird, aus wievielen verschiedenen Frequenzen bereits ein einziger Ton besteht. Eine Analyzer-Funktion, mit der man das zeigen kann, sollten solche professionellen Tools beinhalten.
-
Glückwunsch. Was lange währt wird endlich gut.
Den Ansatz, alles nur noch schriftlich zu machen, finde ich verständlich und notwendig.
-
Mazda 626 Kombi. Aber ein VW Polo würde es auch tun, ich nehme fast immer nur ein Miniset mit. 10-14-18, 10er Snare.
-
Earth, Wind & Fire.
-
Zitat
Original von DS
Naja, in jedem Fall hast Du bei den Aufnahmen was falsch gemacht. Clipping in dem Maße sollte nicht sein.Vielleicht war ein Kompressor drauf.
-
Zitat
Original von Hille
Jo, das ist das Weckl-Teil.Ich hab' auch eine Aufnahme ohnen das Teil gemacht.
Ist vllt. ganz nett, den Unterschied zu hören...Ich mag's lieber mit dem Teil.
Danke, sehr guter Service.
Ich finds ohne besser, aber wenn ich Studiojobs gegen Lohn machen würde, könnte ich mir Situationen vorstellen, in denen das Teil sinnvoll ist.
Ich hab mit einer Snare mit sehr viel Ring den Ing schon mal überreden können, weder gate noch Hall zu verwenden, weil das Ringing im Gesamtsound letzlich das gleiche bewirkt.
-
Das ist das Weckl-Teil. Hab ich bei Miles_Smiles mal in Aktion gesehen. Wenn man den Sound abschneiden will, ohne die Fülle zu vermindern ist das gut, sogar besser als alle anderne mir bekannten Dämpfungsmaßnahmen. Ich persönlich steh allerdings auf ausgiebigen, anhaltenden Ring.