Ich habe leider keine Idee, welcher Hersteller das gemacht haben könnte. Die Konstruktion sieht nach 50er-60er Jahren aus, Die aufwendigen Spannböckchen deuten auf gute Qualität hin.
Nils
Ich habe leider keine Idee, welcher Hersteller das gemacht haben könnte. Die Konstruktion sieht nach 50er-60er Jahren aus, Die aufwendigen Spannböckchen deuten auf gute Qualität hin.
Nils
1. Wann habt ihr angefangen Schlagzeug zu spielen? Also wie alt wart ihr da und wie lang ist das jetzt her..?
Mit 15 oder 16, das ist ca 21-22 Jahre her.
2. Wann habt ihr eure erste Band gehabt?
Sechs Wochen nachdem ich mit trommeln angefangen hatte.
3. Wie lang übt ihr durchschnittlich am Tag?
Früher mal 2-3 Stunden täglich, heute noch 1-2 mal pro Woche, je 2-3 Stunden + 1 Gig jeden Sonntag Morgen.
4. Wie oft finden eure Bandproben statt, wie lang gehen die und wie ernsthaft wird da "geprobt"?
Probe jeden Donnerstag 19:00-21:30 Uhr, für mich allein immer Montag abends so lange wie ich lustig bin. Donnerstags proben wir die Songs für Sonntag und Montags mach ich manchmal was ernsthaftes und manchmal spiele ich nur zu Spass.
NILS
ZitatOriginal von dimmun
Und Atombomben baust du auch?![]()
Dafür fehlen mir die technischen Möglichkeiten (Gasultrazentrifugen und so Zeugs).
In meiner Jugend habe ich allerdings viel Zeit mit der Herstellung konventioneller Sprengstoffe verbracht. Damals konnte man als Minderjähriger noch roten Phosphor, Kaliumchlorat, Aluminium- und Magnesiumpulver, Kaliumpermanganat und vieles mehr kaufen. Zweimal hätte ich bei solchen Experimenten beinahe mein Elternhaus angezündet. ![]()
Nochmal zum Druck:
p=F/a mit F:Kraft und a:Fläche. F und a sind Vektoren, also gerichtete Größen, des Resultat ist nicht gerichtet.
Wikipedia ist übrigens eine interessante Quelle, wenn man sich den Definitionen physikalischer Größen nähern will.
Nils
Ein Musikliebhaber ist ein Mann, der sein Ohr an das Schlüsselloch der Tür legt, hinter der ein hübsches Mädchen in der Badewanne singt.
Unbekannter ursprung
ZitatOriginal von 00Schneider
Ähm, wir haben es bei Druck immer mit Kraft zu tun, Druck ist Kraft pro Fläche...
Druck ist erst mal richtungslos. Was Du meinst ist die Kraftwirkung von Gasen oder Flüssigkeiten auf feste Körper. Innerhalb z.B. einer räumlich begrenzten Gasmenge gibt es das, was wir Druck nennen. Es ist letzlich eine Funktion von Bewegungsgeschwindigkeit (=>Temperatur) und Anzahl der Moleküle pro Raumeinheit sowie der Molkularmasse. Daraus resultiert die Kollisionshäufigkeit und der mittlere Kollisionsimpuls, welche zusammen den Druck ausmachen.
Seine Kraftwirkung wiederum ist der Summe aller Impulsübertragungen zwischen Gasteilchen und Festkörper.
Hierzu ein Zitat: "Druck ist eine skalare Größe, nur Lehrer und Autoren scheinen dieses im Grunde ihres Herzens nicht zu glauben." (McClelland, 1987)
Um Druck zu messen, verwenden wir meist Instrumente, die aus Festkörpern bestehen. Daher ergibt in diesem Zuammenhang die Definition des Drucks über seine Kraftwirkung einen Sinn.
Nils
Richtig, der Schall breitet sich nicht nur nach unten aus, deshalb kann er ja auch den Kessel anregen. Der Augangspunkt war, dass zorschl nicht glauben wollte, dass für die Energieübertragung kein direkter Kontakt zwischen Fell und Kessel nötig ist. Das denke ich ist auch rübergekommen.
Man sollte sich zum Thema Kraftrichtung noch folgendendes vor Augen halten: Ist die Enrgie erst mal in der Luft (Gas) angekommen haben wir es strenggenommen nicht mehr mit Kraft, sondern mit Druck zu tun. Der wirkt natürlich immer in alle Richtungen, woher der Kugelansatz kommt.
ZitatOriginal von 00Schneider
Da dürfte ähnliches gelten wie bei Lautsprechern, Schallwellen mit Wellenlängen größer als der Umfang breiten sich kugelförmig aus und je kleiner die Wellenlänge als der Umfang desto gerichteter ist der Schall.
Es gibt Unterschiede:
- Das Fell bewegt sich anders als die Lautsprechermembran, weil es am Rand unbeweglich ist.
- Wir betrachten was nach innen passiert, nicht nach aussen wie beim Lautsprecher.
- Der Schall kann zunächst nicht aus der Röhre (Kessel) heraus, der Kessel steht sozusagen seiner natürlichen Ausbreitung im Wege. Deswegen kommt es zum Auftreffen der Welle/(n) am Kesselinneren und daher zur Energieübertragung
- Das Auftreffen des Sticks auf dem Fell verursacht einen Stoß, der zunächst primär in der Mitte des Fells eine Verformung verursacht. Das bedeutet, dass ein guter Teil der Energie sofort nach unten in einem sehr kleinen Bereich des Fells weitergegeben wird. Der relevante Frequenzbereich liegt praktisch komplett unterhalb von 1-2-KHz, Das heisst alle Wellen sind gegen die bewegte Fläche lang.
ZitatOriginal von 00Schneider
Luftausgleichslöcher sind nicht zu unterschätzen. Beim Sonor Designer kann man dies ja durch eine Rendelschraube stufenlos verschließen, der Unterschied ob offen oder geschlossen ist nicht gerade gering. Und spätestens bei der Snare merkt man wie viel Druck darüber entweicht. Jetzt ist nur die Frage in welchem Bereich die Resonanzfrequenz eines Luftausgleichlochs liegt.
Als ich schrieb, die Luftausgleichslöscher hätten keine Bedeutung, meinte ich das bezogen auf den Gegenstand der Diskussion und nicht insgesamt. Das Prinzip der Übertragung von Schallenergie auf den Kessel hängt nicht von den Löchern ab, höchstens die Intensität der Kopplung.
Nils
ZitatOriginal von scarlet_fade
Denke ich doch...
Mehr Kontaktfläche -> mehr Interaktion zwischen Fell und Kessel -> stärkere Energieübertragung vom Fell zum Kessel -> stärkere Schwingung des Kessels...
So würde ich mir das zumindest herleiten....
Mehr Interaktionsfläche bedeutet nur, dass die vorhandene Schwingungsenergie schneller absorbiert (=gedämpft) wird und zwar durch Reibung der Flächen aneinander.
Bei senkrecht interagierenden Oszillatoren wie Fell und Kessel muss man auf die Richtung der Kraft schauen, wenn man die Übertragung beurteilen will.
Das Fell schwingt nach dem Auftreffen des Sticks nach unten durch, also wird die Kraft im wesentlichen senkrecht von oben auf die Gratung ausgeübt. Also kann die Kontaktfläche gar nicht darüber bestimmen, wie viel Energie übertragen wird.
Nils
ZitatAlles anzeigenOriginal von zorschl
...oder so! Danke!
Wobei ich mir bei der Vorstellung, der Kessel wird alleine durch die Druckänderung der Luft in Schwingung versetzt, etwas schwer tue, insbesondere wenn ich an die Luftausgleichslöcher denke...
Gruß
Alex
Ihr kennt doch alle das Problem, dass z.B das 10er tom den Snareteppich zum Mitschwingen anregt. Das ist ein Hinweis darauf, dass über die Luft Energieübertragung stattfindet, sogar von einer Trommel zur anderen.
Luftausgleichslöcher sind dabei nicht der große Faktor. Die Schallenergie versucht sich von der Unterseite des Fells halbkugelförmig auszubreiten. Sie kann aber nicht ohne weiteres durch die Kesselwand, wird also dort reflektiert. Ein Teil bleibt dabei am Kessel hängen und versetzt diesen in Schwingungen.
Ihr könnt ein einfaches Experiment machen, um dies zu überprüfen. Man nehme ein Papprohr, wie beispielsweise eines aus einer Küchentücherrolle und halte den Mund in geringem Abstand zu einer Öffnung ohne diese zu berühren. Nun brülle hinein, am besten einen gleichmäßgen Ton. Variiere die Frequenz, dann wird irgendwann die Resonanzfrequenz des Rohres erreicht. Spätestens jetzt, wenn nicht schon vorher kannst Du die Schwingungen des Rohres in der Hand spüren. (Ein aufgerolltes Blatt Papier geht auch)
Nils
P.S.: In einem alten Pearl Katalog ( 1978 ) finden sich die Varipitchcannons (sh. Bild). Was soll der Kessel, wenn er nicht mitschwingt?
Hallo,
das Problem kenne ich. Wie bastl schon schrieb, ist so eine gleichmäßige Stimmung nicht selbstverständlich, aber eben auch nicht unmöglich. Speziell bei Evans Fellen habe ich genau das Problem. Die sind einfach ein bischen größer als der Spannreifen. Ich verzichte allerdings auf Fell/Ring-Vergewaltigungsaktionen und stimme das Fell nach Gehör.
Nils
ZitatOriginal von Drumstudio1
Die andere sehr hoch stimmen. Oder je nach belieben und vertrauen in die Kesselkonstruktion eventuell auch ULTRA-HOCH. In diesem High-Pitch-Stimmbereich läßt sich fast jede traditionelle Snare soundtechnisch einer Piccolo (oder gar Soprano) annähern.
Go for it!
Kann ich bestätigen. Ich habe meine 14*8er deutlich höher als die 14*6,5er, obwohl die auch schon eher hochgezogen ist. Man benutzt sie dann aber besser MIT Gehörschutz.
ZitatOriginal von seelanne
das klappt doch nie, wenn der Sepp da nicht mitrührt:
See
Wer ist Sepp?
Jo. So is das.
ZitatOriginal von LarsKrachen
... das Pearl Reference Set an, da hat (glaube ich) jeder Kessel eine andere Gratung!
Die kleinen Trommeln haben eine halbrunde und die großen eine ganz runde, aber alle schimpfen sich 45 Grad. Die spitze Gratung ist nicht vom Reference, die ist vom Masters.
Je runder die Gratung, desto Kontaktfläche zwischen Fell und Kessel. Allerdings heisst mehr Kontaktfläche auch mehr Dämpfung des Fells. Dass der Keselklang dadurch verstärkt würde ist mir nicht bekannt. Der Kessel schwingt auch, wenn wenig oder gar überhaupt keine Kontaktfläche mit dem Fell vorhanden ist, da die Koppelung über die Luft stattfindet.
Metallsnares habe im Gegensatz zu Holztrommeln meist eine rundere Gratung, weil die Metallkessel wegen des Materials zu mehr Ring neigen. Das bekämpft man damit. Kupfer ist obendrein noch sehr weich. Spitze Graungen wären da gefährdet und möglicherweise instabil. Deshalb ist eine "Umbiegelösung", wie sie bei vielen Metallsnares zu sehen ist, sicher nicht schlecht. Die Ludwig Brass Edition, die ich rumliegen habe, ist auch umgebogen.
Es gibt übrigens nicht nur den Gratungswinkel als Parameter, sondern auch noch den Biegeradius. Beides ist von Bedeutung.
Nils
Von dem Problem mit den brechenden Trittplatten bei DW habe ich in aller Breite auch in anderen Trommlerforen gelesen. Da ist wohl was dran.
Hallo,
sehr schön, noch ein Kirchentrommler =).
Dein Problem kenne ich gut. Es ist durch Dämfungsmaßnahmen nur eingeschränkt lösbar, schliesslich will man auch noch etwas Klang, oder?
Mein Ansatz lautet daher: arbeite an Deiner Spieltechnik mit dem Fuß. Beim Lobpreis spiele ich mittellaut, Hacke hoch, aber mit weniger Kraft als z.B. bei mir im Proberaum. Da gehts mit der Lautstärke in Ordnung.
Später, wenn wir Begleitmusik zum Gebet spielen, stelle ich um auf Hacke runter, damit ich besser leise spielen kann. Das ist echt Übungssache. Als ich damit anfing war es echt schwer, mittlerweile gehts schon viel besser.
Ansonsten kannst du noch mit dem Standort des Kits im Raum experimentieren. Da wird es Stellen geben, an denen die Bass nicht ganz so laut klingt. Aber das sind nur Nuancen.
Nils
Reso hochziehen, und zwar deutlich. Dann in kleinen Schritten auch das Schlagfell. Da aufhören, wo der Klang gefällt.
Mit deutlich meine ich mind. eine halbe umdrehung an jeder Schraube, eher noch mehr. Mein Reso ist idR vom Punkt, wo der Faltenwurf beginnt 3-4 GANZE Umdrehungen entfernt.
Nils
Lass uns mal sammeln, was bekannte und weniger bekannte Musiker so alles von sich gegeben haben.
Ich fang mal an.
Isaac Stern: "Das größte Verbrechen eines Musikers ist es Noten zu spielen, anstatt Musik zu machen."
Buddy Rich (soweit ich weiss): "If it's good, it's good."
Unbekannter Ursprung: "The music business is a cruel and shallow money trench, a long plastic hallway where thieves and pimps run free and good men die like dogs. There's also a negative side."
Nils
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