Hallo,
ich schliesse mich meinem Vorschreiber weitgehend an. Timing ist das, woran Du zunächst am meisten arbeiten solltest. Funk darf einfach gehalten werden, muss aber auf die 12.
Nils
Hallo,
ich schliesse mich meinem Vorschreiber weitgehend an. Timing ist das, woran Du zunächst am meisten arbeiten solltest. Funk darf einfach gehalten werden, muss aber auf die 12.
Nils
Viele Spiralen = sensible Ansprache. Das ist nicht jedermanns Geschmack beim Trommeln. Ich bin nicht so filigran veranlagt, deshalb kommt mir ein Teppich mit 20-24 Spiralen eher entgegen als einer mit 42.
Ich bin über Backing Vocals nie hinausgekommen, was auch nicht schlimm für mich ist.
Mit einem "normalen" Mikro am Ständer bin ich nie zurechtgekommen, daher habe ich immer ein Headset benutzt.
nils
Schön entspannt gepielt.
ZitatOriginal von Der Benny
"Das wichtigste beim Schlagzeugspielen ist das Hören!!", sagt mein Schlagzeuglehrer immer.
Anders gesagt: Musik macht man mit den Ohren.
Isaac Stern hat mal gesagt: Das schlimmste Verbrechen eines Musikers ist, Noten zu spielen anstatt musik zu machen.
Ich habe sehr viel zu Musik gespielt, also Kopfhörer auf und dazu getrommelt. Dabei kann man viel über Formen und musikalische sSpiel lernen. Sehr viel heisst dabei Jahrelang täglich über Stunden, zusätzlich zum Technikgeübe.
Nils
Da gibts viel Möglichkeiten. Viel Dämpfung ist nicht mein Weg, um den Sound zu optimieren.
Generell gilt für die Bassdrum:
- Attack (Kick) steuert man mit der Schlagfellspannung
- BOOM-Faktor steuert man mit dem Reso
Was ich normalerweise tue:
- Reso montieren und zentrieren
- langsam von unten nach oben durchstimmen und immer wieder mit einem Finger anschlagen
- wenn der Ton im raum gut ist, aufhören
- Schlagfell montieren und zentrieren
- Fussmaschine anbauen
- langsam von unten nach oben durchstimmen und immer wieder mal die Fussmaschine treten
- wenn der Klang sich schon so anhört, wie man ihn in etwa haben will, nur noch zu viel Ton drin ist, etwas dämpfen (mein Favorit ist das EQ Pad)
Für Mikrofonierung und Proberaum habe ich dabei jeweils komplett andere Stimmungen. Mit Mikro ist vor allem das Schlagfell meist deutlich tiefer gestimmt als im Proberaum.
Bevor man sich die Trommel mit alten Wolldecken vollstopft, sollte man lieber erst mal richtig stimmen und dann so wenig wie möglich dämpfen - um so mehr gibtr die Trommel hinterher an Schallenergie ab. Besser als Decken sind bereits vorgedämpfte Felle wie EMAD, Powerstroke, G2, G3 ......
Nils
Hier kannst Du ein Birkenset hören. Das Sound Sample ist ohne Effekte und EQ. Vielleicht hilfts bei der Entscheidung.
Nils
Naja, man muss ja nicht gleich unflätige Worte verwenden ![]()
In diesem Forum kann man seine Posts schliesslich auch nach Wochen noch ändern. ![]()
ZitatOriginal von Drumstudio1
Edit... "Rechtschreibung - ick´hasse dir"
Du meinst Wörter wie Entgeld? ![]()
Mein BLX, das ich immer noch spiele, hat Mitte der 80er knapp 4000DM gekostet. 5-teilig standard Rockgrößen mit Hihatständer, Snareständer, 1 Beckenständer und Fussmaschine. Mittlerweile sind zwar Teile hinzugekommen, aber das Kernset ist immer noch da.
Mein erstes neu erworbenes Becken, Paiste 505 16" Crash, hat 1984/85 225DM gekostet, meine 2002er Medium Hats 420DM und ein oder zwei Jahre später mein 3000er Power Ride 22" 450DM.
nils
Da gibt es einen Thread hier im Forum, in dem so gut wie alles aufgelistet ist, was man NICHT KAUFEN (Guggst Du HIER) sollte. Im Umkehrschluss ist alles andere OK bis traumhaft.
Was ich tun würde:
- einen der großen Läden mit viel Auswahl ansteuern
- 2-5 Duzend HiHats grob antesten
- die nach erstem Eindruck besten 10 Paare mit zum Beckentestkit nehmen
- alle antesten, evtl. bekommst Du eine zweite HiHatmaschine, dann gehts leichter und schneller
- nach persönlichem Geschmack entscheiden.
Geld sollte nicht die zentrale Rolle spielen, denn gute Becken spielt man 20-40 Jahre, da relativiert sich der Preis.
Nils
ZitatOriginal von buddler
mh?
Wie ist das zu verstehen?
Du meinst, die Gehörbildung? Naja, sowas wie Töne und Intervalle hören, als Grundlage fürs Stimmen und die Zusammenarbeit mit anderen Musikern.
ZitatOriginal von buddler
Er lässt mich in letzter Zeit haufenweise zu Bassspuren spielen (die nicht so standardmäßig sind) und ich muss dann dazu auf der Bassdrum spielen, so dass es dazu passt. Und natürlich nicht so im Tempo eiern, sonst kriege ich wieder was ab. :]
Wunderbar, sowas kann enorm helfen (nicht unbedingt das "was abkriegen", aber das PlayAlong).
Nils
Recht so :D. Es gibt Lehrer, die auf mehr als korrekte Technik achten. Macht er auch Gehörbildung mit Dir?
Grundsätzlich ist Technik zu erlernen nicht falsch. Wenn dieser Teil der Basis stimmt, hat man viele Möglichkeiten, sich auszudrücken.
Aber:
- Technik ist nicht alles, Timing und Groove sind ebenso wichtig, werden aber deutlich seltener unterrichtet
- hat man musikalisch auch was zu sagen?
=> Musikalität sollte man nicht vernachlässigen, reine Technik ist totes Handwerk, beieindruckend aber nicht ansteckend.
Nils
Im Prinzip richtig, das die nix miteinander handeln, aber wenn Herr Okamoto ne Mail an Pearl Europe schreibt, geht's plötzlich immer gaaaanz schnell.
Mein Tip: melde Dich im PDF an und schicke dann eine PM an Gene Okamoto. Der kann meistens gut weiterhelfen.
Nils
ZitatOriginal von Buddy Poor
Und währenddessen kann er sich ja mal überlegen wo man an einer kaffemaschine am besten das Mikrofon positioniert. Am besten einfach in die kaffekanne legen ....oder was ?
ich wünsche viel spass beim Einführen des "Tontechnikers" in seinen job, ich hoffe der ist zugänglich...... KRAMPF
Wenn man daraus ein Sample macht, klingts bestimmt interessant.
Vielleicht kann der Techniker als Praktikant unterm Tisch was werden....
ZitatOriginal von rapid
Geil, wo ist das Studio, wie sind die ausgestattet?
Ich miete mir das dauerhaft und der Tech darf
Kaffee kochen, kann der das?
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Ist selbst als Übungsraum echt preiswert.
Echt geil.