Beiträge von nils

    Zitat

    Original von BattleBeast
    Eure erklärungen sind echt cool aber irgendwie gehts mir trotzdem net in Schädel...
    Ja ich kenn die Noten anordnung.
    Allerdings weiß ich es etzt immernoch net so richtig.
    Kann mit vielen der Angesprochenen Sachen was anfangen doch ich checks trotzdem net so wirklich.


    Hallo,


    es kommt auf das Feeling an, das erreicht werden soll. 3/4 oder 6/8 hört sich nach einer simplen mathematischen Erweiterung an. Ist bei gleichem Tempo auch gleich lang. Das Erstere ist aber vom Feeling her eher ein Walzer (kann nman auch etwas auflösen, um nicht nach Tanzmucke zu klingen), das zweitere ist Blues-Standard, also was völlig anderes. Die Taktschwerpunkte sind sozusagen von der Angabe abhängig, ob es 3/4 oder 6/8 ist. Das lässt sich auf andere Schemata auch übertragen.


    Da hilft in-Ear-monitoring ganz enorm!

    Also,
    im Studio finde ich es durchaus sinnvoll, sömtliche Trommeln auf die Grundtonart des Stückes zu stimmen. In einer live-Situation wird das eher selten möglich sein. Wenn Du nur die Grundtöne und Quinten zur jeweiligen Tonart spielst, klingt es am festtesten (wie die Powerchords auf der Klampfe, da lassen die Helden der Saiten auch die Terzen raus).
    Generell würde ich aber das Set in sich ausgewogen und fett abstimmen, ein Keyboard oder eine Gitarre sind als Stimmhilfe nicht schlecht. Die jeweilige Kesselnote, bei denen die einzelne Trommel Ihre Resonanzfrequenz hat, ist bei einigen Highend Kits eingeprägt oder gestempelt. Sonst kann man die Angaben aus der Drum Tuning Bible verwenden. Hier der Link:
    http://home.earthlink.net/~prof.sound/
    Für den Klang spielt der Raum auch eine wesentliche Rolle. Auch hierzu gibts einige grundsätzliche Tips in der DT Bible. Ich habe noch eine ältere Version davon auf deutsch, wer die haben möchte kann mir eine Mail schicken, dann sende ich ihm/ihr die zu.