Beiträge von nils

    Die Lösungsansätze wären, entweder die Folie ein paar mm zurückzuschneiden oder man kauft passende Felle.

    Hat das keine Nachteile bezüglich Stimmstabilität und Haltbarkeit des Toms, es ist ja weniger Holz geschützt durch die Folie, wie sieht es beim Wiederverkaufswert aus, wird dieser Wert geschmälert, würdest Du solche Toms kaufen/abnehmen?

    Ich hatte mal ein 1970er Pearl President in White Marine Pearl Folie. Die war schon werksseitig einige mm kürzer als der Kessel. Insofern finde ich das völlig normal und würde solche Trommeln auch kaufen. Sobald ein Fell drauf ist, sieht man ja auch kein Holz mehr, es ist also auch genügend geschützt.


    Dagegen ist es schlecht für die Stimmbarkeit, wenn das Fell fest auf dem Kessel klemmt und sich nicht bewegen kann. Deswegen ja die oben angeführten Lösungswege.

    Es ist ja ein altbekanntes Problem bei folierten Vintage Sets, dass auf einige alte Trommeln moderne Felle nicht richtig draufpassen. Moderne Trommeln haben unterdimensionierte Kessel, während Vintagesets gelegentlich genau dimensioniert sind und mit Folie dann zu viel Durchmesser haben.


    Die Lösungsansätze wären, entweder die Folie ein paar mm zurückzuschneiden oder man kauft passende Felle.


    Aquarian hat für diese Trommeln extra die American Vintage Serie entwickelt, die etwas weitere Aluringe hat.

    Und der Band-Techniker hat vom FOH aus die Snare ausgewählt, die unverstärkt in dem Raum am besten klang.

    Den Stress spare ich mir und stimme die Snare so, dass sie zu den gegebenen Umständen passt. Das ist einfach weniger Schlepperei.

    Je leiser die Bühne - desto besser der Gesamtsound.

    AMEN, Brother! Dieser Satz sollte als Banner oben in der Titelzeile des Forums stehen.

    ein kleineres Becken oder eine tiefere Snare zu spielen klappen nicht, da in der Regel niemand mehrere Optionen zum Gig mitbringt.

    Brauche ich tatsächlich nicht mehr, da ich gelernt habe, leise zu spielen und stimmen kann.

    googeln was eine Grenzfläche ist,... Empfehlungen für Mikros (mit gutem P/L Verhältnis und so) nehme ich gerne

    Ein Grenzflächenmikrofon wird, wie der Name schon andeutet, an einer schallharten Grenzfläche platziert, also auf dem Boden, der Decke oder an der Wand, kann aber auch einfach in die Bassdrum gelegt werden. Ich lege das Mikro aber lieber vor der Bassdrum auf den Boden, weil für meine Ohren die Ergebnisse besser sind.

    Solche Mikros haben typischerweise eine geschlossene Kapsel, die quasi in einer Ebene mit der umgebenden Grenzfläche angeordnet ist, und nutzen durch diese Bauform den Druckstaueffekt => das direkte Signal wird bauformbedingt um 3 dB angehoben, das Raumsignal dagegen nicht. Die Richtcharakteristik ist eine Halbkugel, ebenfalls bauformbedingt.

    Weitere positive Wirkungen sind u.a.:

    - keine Kammfilter

    - keine störenden Reflexionen

    - Reduktion von Raummodeneffekten


    Ich hab dieses günstige Grenzflächenmikro, für das ich vor der großen Inflation noch 69 Euro bezahlt habe:

    Behringer BA 19A
    Behringer BA 19A; Kondensator Grenzflächenmikrofon für akustische Instrumente; Frequenzgang für Kick Drums, Klavier und Bass-Instrumente; Integrierte…
    www.thomann.de


    Hörproben von diesem Mikro findest du in meinem Fred zu meiner Band Kleinmusikverein. Die Trommel in den Aufnahmen ist ein umgekipptes 16er Floortom mit Bassdrumadapter.

    Evtl. mal das Yamaha EAD10 anschauen? An den Spannreifen der Bassdrum anklemmen, Kabel anstöpseln - fertig. So zumindest von der Grundidee her.

    Das EAD10 ist cool und kann eine ganze Menge. Eigentlich wurde es entworfen, um über das Mikrosignal sehr einfach Samples antriggern zu können, die Möglichkeit, das Set akustisch aufzunehmen, ist eigentlich ein Nebeneffekt.


    Ich selbst nutze am kleinen Besteck eine Grenzfläche für die Bassdrum und Kleinmembraner als Overhead/HiHat-Mikros, Nahmikrofone an Snare und Toms habe ich nicht im Einsatz. Meist reichen mir 3 Kanäle.

    Ist man ein Gefangener des Systems?>>binär und ternär<<

    Ich komme ja aus der mathematisch-ingenieurigen Ecke. Deshalb sehe ich das so:

    2 und 3 sind Primzahlen, die darüber hinaus auch nicht als Summe von 2en und 3en dargestellt werden können. Alle anderen Primzahlen sind als

    X = N x 2 + 3

    darstellbar. Sämtliche Zeitsignaturen und auch alle darüberliegenden Subdivisions können so dargestellt werden, also sind 2 und 3 die Basis von allem.

    Ein interessanter Fred. Ich hab nämlich grad so eine Situation.


    Wie sicher einige hier im Forum wissen, spiele ich seit einigen Jahren ein ganz kleines Besteck mit Roto-Snare, das ich bevorzugt mit Nylonbesen bediene. Dadurch bin ich sehr leise und kann in praktisch jeder Umgebung spielen, ohne dass es für irgendwen zu laut wird, insbesondere die Becken sind sehr dezent. Wenn ich spiele, kann man sich noch unterhalten. ABER, der Sound, zumindest der Snaresound, ist eben nicht so ganz von der Stange. Ehrlich gesagt finde ich, dass man bei Aufnahmen die 16er Bassdrum nicht als so klein wahrnimmt, auch die kleinen Toms klingen größer, als sie sind. Bei der Snare hört man schon, dass was anders ist.

    (Klangbeispiele gibt es in meinem Bandfred "Kleinmusikverein").


    Nun habe ich zugesagt, bei einer Countryband auszuhelfen, in der meine Schwester mitsingt. Ich kenne die anderen MusikerInnen z.T. schon länger und habe in anderen Zusammenhängen auch schon mit

    manchen gespielt. Wir hatten bereits zwei Proben, die gut gelaufen sind, der Bandleader hat explizit meine gute Vorbereitung gelobt. In den Videos, die ich zur Vorbereitung bekam, spielt der Ex-Drummer live eine Cajon als Bassdrum und Hotrods - nicht gar so weit weg von meinem Material. Allerdings waren die Gigs, bei denen die Aufnahmen entstanden sind, drinnen in eher kleinen Läden.


    Aber nun ist der erst Gig Mitte Juni draussen und der Bandleader möchte, dass ich ein großes Set und ggf. Sticks spiele. Mal

    abgesehen von ergonomischen Nachteilen, bin ich dann plötzlich wieder so laut, dass man einen Gehörschutz braucht und das Monitoring deutlich schwieriger wird. Der gesamte Bühnensound wird deutlich lauter und aus meiner Sicht damit auch schlechter. Damit ich die anderen hören kann, müssen die mehr Gas geben und ich brauche ein vernünftiges Monitoring für den Gesang. Alles Dinge, die man komplett weglassen kann, wenn ich so spiele, wie ich das am liebsten tue. Der Gig wird komplett abgenommen, es gibt ne PA, also KANN ich garnicht zu leise sein.


    Was würdet ihr tun?

    Das mit dem Binär/ternär nehme ich teilweise wieder zurück: bass und Gitarre versuchen schon, ternär zu spielen, aber das Timing und die Subdivision sind einfach so unpräzise, dass alles ins schwimmen gerät.

    Ich hab schon den Eindruck, dass man sich über das Thema nicht einig ist, von daher ähnelt es einigen Pop/Rock-Nummern aus den 1960ern, wo gerade sich Gitarren mit swingigem Schlagzeug reiben. Man wollte damals wohl Rock spielen, hatte aber nur einen Jazzdrummer zur Verfügung.

    Heute mal was düsteres vom Kleinmusikverein.

    Musik: live aus Bettys Betty's Black Pearl

    Bilder:Gniedel


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    Hmm, ich könnte auf Anhieb etwa 6 Proberäume ausstatten, oder zwei sehr große Burgen zusammenstellen. Beides kommt bei mir nicht vor, daher kann man schon sagen, dass ich deutlich mehr Trommeln besitze, als ich brauche. Insbesondere, da ich seit einigen Jahren meistens kleine Sets aus kleinen Trommeln benutze, brauche ich die großen eigentlich nicht mehr. Aber da praktische alle Pearl Trommeln aus dem 1980ern sind, und eben nicht die angesagten Vintage Marken, wie Ludwig, Gretsch, Slingerland..., kriegt man nicht viel dafür, also behalte ich sie.

    auf der reso mehr spannung und schlagseite ebenso. Schlag die Snare und nicht den Wackelpudding ^^

    So ist es. Erst mal das Reso etwas höher ziehen, dann das Schlagfell eine ganze Ecke höher schrauben und erst dann den Teppich von ganz lose nach ganz fest durchstimmen, um die richtige Teppichspannung zu finden.

    Für mich klingt das so, als ob das Gewinde überdreht, dass quasi die "Mutter" in der Mikroklemme einen zu großen Durchmesser hat oder die "Schraube" an der Halterung zu dünn ist. Du könntest versuchen, ob es besser wird, wenn du das Gewinde der Halterung mit ein paar Lagen Teflonband (aus der Sanitärabteilung des Baumarks deines Vertrauens) umwickelst.


    P.S.: Es könnte auch sein, dass die Kontermutter das Problem ist und diese überschnappt (und nicht die im Mikro).

    Ich hab vor langer Zeit mal dieses hier gepostet. Das Einmachgummi wurde mittlerweile durch eine Stahlfeder ersetzt.

    SO müssen Toms klingen!! :love:

    Die snare ist ein rototom oder?

    Vielen Dank! *

    Die Snare ist ein 8er Rototom mit einem untergebastelten Snareteppich. Ich hatte den abgeschnitten und die Enden umgebogen und dann mit einer Feder und einer Schnur befestigt. Klappt seit fast 20 Jahren.

    * : die Toms sind mit Aquarian Modern Vintage befellt und komplett offen gestimmt. Geschlagen werden sie mit Regal Tip Whiskers Nylonbesen. Und sie sind eher klein, 8x5 und 12x7.

    Vielleicht hilft dir das weiter:

    Vielen Dank, ich höre mir das nachher mal genauer an.

    so würd ich den dritten Teil notieren...

    Das Ding endet auf 1? Dann höre ich die 1 vermutlich an der falschen Stelle. Ich meine, technisch ist das Ding ja nicht schwer, aber irgendwie verwirrt es mich.

    Dazu noch die Bassdrum hinten auf die 1++ (oder "da" von "Ei ne da")

    OK, du denkst also, dass es hinter der 1 aufhört. Ich bleibe verwirrt.



    Hmm, ich höre das so, dass die ersten beiden Sequenzen den jeweils letzten Schlag auf der 4 haben. Das würde bedeuten, dass diese jeweils auf der zweiten Triole nach der 1 beginnen, also auf lei (wenn man ein-er-lei, zwei-er-lei.... zählt). Ist das konsensfähig?


    Viele Grüße, Nils


    P.S.: Ich frage das alles nicht einfach so aus Neugier, der Grund ist, dass ich in der Country-Band aushelfe, in der meine Schwester singt und diese Nummer ist in deren Programm.

    Tach zusammen,


    Hiillffee - ich habs mir jetzt mindestens 100 mal angehört, kriege aber dieses Intro nicht genau raus. Die ersten zwei Abschnitte sind kein Problem, im dritten Abschnitt folgen erstmal die gleichen Schläge, aber dann??? Ich meine, dass das Fill auf 2 endet, aber stimmt das auch? Wie würde man das notieren?


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    Vielen Dank im Voraus für's Kopfzerbrechen und die Hilfe!


    Nils