Dennoch würde mich mal interessieren, wie Du dir die Ablaufpläne gestaltest (gerne auch jemand anders hier).
So sehen die Dinger bei mir aus. Je nach Stück steht auch mal mehr an Details drin, aber immer möglichst wenig.
Dennoch würde mich mal interessieren, wie Du dir die Ablaufpläne gestaltest (gerne auch jemand anders hier).
So sehen die Dinger bei mir aus. Je nach Stück steht auch mal mehr an Details drin, aber immer möglichst wenig.
De facto ist doch das Konzept der akustischen Trommel schon seit Jahren technisch ausgereizt. Die Evolution ist quasi am Ende.
Die letzten echten Innovationen mit Relevanz für viele TrommlerInnen waren die Freischwingaufhängung und das Doppelpedal. Danach kam nichts mehr. Was sollte das auch sein? Das Konzept Hohlzylinder bestückt mit 1 oder 2 dünnen Membranen ist seit der Steinzeit unverändert und kann nach meinem Dafürhalten nicht verbessert werden.
Ahh ok... ich dachte echt, die meisten, die so lange schon spielen, können und machen das, dass sie den Song nur ein paar mal hören müssen und dann direkt los legen können. Quasi intuitiv.
Ja und nein. Ich kann mich auf einen Gig mit einer fremden Band und einem fremden Programm durchaus nur durch intensives Anhören der zu spielenden Musik vorbereiten. Aber ich muss mir die Strukturen aufschreiben, da ich mit denn doch nicht alles direkt merken kann. Das sind idR keine Noten, sondern Ablaufpläne.
Oben stehen Titel, Tempo und Charakter, dann folgen die Teile jeweils mit Länge in Takten, ggf. mit Substrukturangaben, also wenn z.B. eine Strophe einen A-Teil und einen B-Teil hat, dann schreibe ich das auch so auf. Pro Stück kommt meist eine halbe A4 Seite raus, manchmal eine ganze.
Aber bei bekannten Hits, die ich ohnehin irgendwie nioch im Ohr habe, kann ich auch direkt mitspielen.
So, ich habe gerade ein Tama Swingstar für 200 Tacken abgeholt. Das hatte so ein Schrat in seiner ziemlich verwanzten Bude fast 30 Jahre stehen. Da ist die 14x5“ Snare mit dem nahtlosen Kessel dabei (freu😁), und das Becken, nach dem ich gefragt hatte. Es ist ein 2002, 20“ Heavy Ride, Black Label. Alles komplett verschmulcht, aber technisch OK. Das gibt das Projekt für den kommenden Urlaub
Das gehört dann wohl eher in den Glückspilz-Thread, oder? Glückwunsch!
Genau mein Gedanke!
Also die Noten die ich hier hab, da gibt es nirgendwo die Kombination BD auf 1, 2+ und 3,
Ich hab das Original jetzt nicht geprüft, aber häufig sind Transkriptionen von Schlagzeugspuren leider in manchen Punkten falsch. Ich höre mir das immer selbst raus und schreibe es ggf. auf.
Evtl. kannst du dein Buch ja doch wieder in die Läden / Versandhäuser (mit neuer Auflage?) bringen? Ich wollte es mir zwischenzeitlich auch mal besorgen.
Das "Drum Tuning" (PPV 2007) gibt es ja noch, nur der "Drum Recording Guide" ist vergriffen.
Was ich dich eh schon länger mal fragen wollte: hast du Physik studiert?
Nein, ich hab mal Elektrotechnik mit Schwerpunkt Signalverarbeitung studiert. Da war natürlich viel Physik drin, aber auch Fourier und Konsorten*. Leider bin ich ohne Abschluss geblieben (zwei Prüfungen aus dem Vordiplom waren am Ende das Problem), es ist aber trotzdem was hängengeblieben.
* : ich hatte damals (ca. 1992) mit zwei Kommilitonen ein Projekt zur Enthallung von Sprache. Wir sind mit einem Mikrofonarray von 4 Mikros und einem 4-Spur-Festplattenrekorder im Auto herumgefahren und haben uns unterhalten. Anschließend haben wir per Schätzungsalgorithmus die jeweilige Signalquelle ermittelt und durch Laufzeitausgleich auf den Kanälen diese Fokussiert, um in den nächsten Schritten Rausch, Hall und Nebengeräusche herauszurechnen. Das Ganze wohlgemerkt mit einem 386er und MS-DOS 3.1.
Hier mal ein Video mit besserer Bild- und Tonqualität. Wir waren am 6.4.im Bergwerk in Quelkhorn (wo ist DAS denn???) und haben mit Kamera und richtigem Aufnahmerack dort mitgeschnitten. Hier die Nummer "Morgens auf der Weide"
Ist irgendwo eine Seriennummer eingeprägt? Mit der kann man bei Paiste erfahren, wann genau das Becken hergestellt wurde.
Uff, also grundsätzlich ist es immer gut, sich mit der Stimmerei zu beschäftigen. Nach Sichtung des PDF-Dokuments rate ich bei dieser Informationsquelle allerdings zur Vorsicht. Die Methoden sind insgesamt OK, die Erklärungen zur Physik sind allerdings eher von gefährlichem Halbwissen geprägt. Darüber hinaus fehlt es dem Text aus meiner Sicht an Struktur, es fällt schwer, einen roten Faden zu finden. Auch fehlen zentrale Aspekte, wie z.B. die Teppichspannung der Snare, die zentral für einen guten Snaresound ist.
Insbesondere beim Kapitel 5. De-Tuning werden Stimmungen mit ungleichmäßigen Fellspannungen propagiert, von denen ich wegen des Risikos, dass der Kessel unrund werden kann, grundsätzlich abrate (außer für Kessel aus gegossener Glockenbronze, Marmor oder dickem Stahl).
Also, wenn es kostenlos sein muss, dann doch lieber die Drum Tuning Bible, die hat zwar auch strukturelle Schwächen, ist aber insgesamt inhaltlich deutlich besser.
Die Nummer ist ja eine Ikone - trotzdem gehen mir am Schlagzeug neben anderen Dingen auch die ständigen Schläge aufs Crash auf die Nerven.
Tach zusammen,
ich finde, der junge Mann hat einen eigenen Thread verdient. Seit einiger Zeit rollt er die Social Media Plattformen mit seinem spektakulären Getrommel von hinten auf und nun ist er mit sein gerade mal 19 Jahren der neue Drummer bei Suicidal Tendencies geworden. Erstaunlich, denn die ersten viralen Videos von ihm sind traditioneller Jazz a la Buddy Rich, Gene Krupa oder Art Blakey..
Aber dann hat er sich anderen Stilen gewidmet
...was ihm wohl letztlich den Job bei Suicidal Tendecies eingebracht hat.
SUICIDAL TENDENCIES - Greyson Nekrutman ersetzt Drummer Brandon Pertzborn
Nils
Also vor allem in die Bildung der Leute investieren
Ich bin durchaus für Bildung, denn wissen ist besser als glauben (müssen mangels Wissen). Aber ich glaube nicht an das Heilsversprechen der Bildung, denn man kann gebildet sein und trotzdem dumm wie Brot und/oder ein misantropisches Arschloch.
Den Zusammenhang zum Zitat sehe ich gerade nicht.
Drogen Ge- und Missbrauch sind offenbar emotionale Themen mit politischer Dimension. Dazu gibt es sicher sehr viel zu sagen, man kann das alles diskutieren und abwägen. Persönlich bin ich für die staatlich kontrollierte Freigabe aller Drogen, gleichzeitig möchte ich aber die allermeisten der angesprochenen Substanzen selber nicht zu mir nehmen. Die Prohibitionspolitik der letzten 120 Jahre ist inhaltlich gescheitert (es werden mehr Drogen konsumiert als je zuvor) und wir haben damit gleichzeitig mächtige kriminelle Organisationen (kurz Mafia) herangezüchtet und stellen diesen einen gigantischen und teuren Polizeiapparat samt anlassloser Überwachung gegenüber. Darüber hinaus nehmen die Konsumenten / Süchtigen Stoff schlechter Qualität zu sich und landen in Gefängnissen, während im Anbau und Transport prekäre Arbeitsverhältnisse bis hin zu Sklavenarbeit üblich sind und die Anbau- und Verarbeitungsmethoden zumeist sehr umweltschädlich sind. Das alles ohne signifikante Hauptwirkung der geltenden Verbote.
Ok, genug Politik. Falls die Mods das hier zu politisch finden, sagt gerne Bescheid oder löscht meinen Text.
Ich glaube auch nicht, dass Drogen die musikalische Leistung verbessern. Bei mir wird es ab dem 2. Bier erwiesenermaßen schlechter mit dem Groove.
Bei jeder Probe, jedem Gig
Den Alkohol bei Proben haben wir schon lange abgeschafft. Ist einfach besser so.
Damals in der einen Band mit dem Sänger, das war katastrophal... der hat gesoffen wie ein Loch bei den Proben und hat natürlich nicht gemerkt, wie scheisse er dann gespielt hat.
Das hab ich mal mit 'nem Gitarristen erlebt. Der kam sternhagelvoll zur Probe (Sonntag Mittag!) und torkelte so stark, dass er Mikro- und Beckenstative umgerissen hat. Für mich war das dann beendet.
Den schlimmsten Fall von Drogen-Missbrauch habe ich allerdings tatsächlich bei Schlager Stars erlebt ...Die haben gezecht wie die Ketzer und hätten wohl jede Hardrock-Band locker unter den Tisch gesoffen.
Anders kann man das Schlagergeschäft wohl kaum aushalten.
Ansonsten glaube ich nicht, dass Drogen oder entsprechende Medikamente beim Schlagzeugspielen, bei dem es so stark auf Koordination, Konzentration und auch Kognition mit all ihren Facetten ankommt, Vorteile haben kann
Der Threadtitel enthält ja auch Doping, was ja etwas völlig anderes sein kann, als die landläufigen bewusstseinsverändernden Substanzen. Ich vermute, dass beispielsweise Ritalin durchaus fördernde Wirkung aufs Schlagzeugspiel hätte.
Nun gut, möglicherweise bin ich der Exot, den ich mag es,
wenn die Toms voll und resonant klingen.
Es ist schön, dass es für dich passt. Aber nennen wir das Kind beim Namen: man kann so ein Set nicht stimmen, weil technisch nicht möglich ist. Man kann, ähnlich wie bei einem Concert-Tom, die Tonhöhe bestimmen, das war's. Ist der Klang wie gewünscht, ist alles hübsch, wenn nicht, bleibt nur dämpfen.
Das drumstick-metronome läuft leider auf Mac nicht.
Gilt das als gesichert? Schließlich bringt MacOS mittlerweile ja auch bash als CLI mit.
Größter Nachteil dieses Systems ist natürlich, dass beide Felle immer die gleiche Spannung haben. Resonanzfell höher oder tiefer stimmen als Schlagfell fällt damit aus.
Man muss sich schon bewusst sein, das man Schlag- und Reso-Fell bei solchen Systemen niemals unabhängig voneinander stimmen kann -
Dieses Stimmsystem ignoriert vollständig die eigentliche Essenz des Stimmens: der Klangcharakter einer Trommel wird nun mal über die tonale Differenz zwischen Schlag-und Resonanzfell bestimmt. Diese Grundlegende Kritik am gesamten Ansatz habe ich dem Hersteller vor Jahren schon mal zukommen lassen, aber keinerlei Reaktion bekommen.
Ich bin mir zwar relativ sicher, dass man das mit Fellen unterschiedlicher Stärke / Masse (z.B. Emperor und Diplomat oder vergleichbar) umgehen könnte.
Das ist eine Möglichkeit, wenigstens ein bisschen mehr zu erreichen, als nur die Tonhöhe der Trommel ändern zu können.
Alles anzeigenUnd ja, konstruktionsbedingt ist es so, dass am Schlag- und
Resofell dieselbe Spannung anliegt und folglich, gleiche Felle
vorausgesetzt, beide die gleiche Stimmung haben. Dieser
"Nachteil" führt dazu, dass Toms maximal resonieren. Das
gilt es natürlich unbedingt zu vermeiden und das will ja auch
keine Sau.
Aus meiner Erfahrung wollen die wenigsten TrommlerInnen ihre Trommeln in resonantester Stimmung betreiben. Schon garnicht bei Aufnahmen.
Ich mag beispielsweise resonante Stimmungen nicht, weil mir das Frequenzspektrum von Toms nicht gefällt, wenn beide Felle auf den gleichen Grundton gestimmt sind.
Siehe oben ![]()
schade das Der Ochse nur ein ausschnitt ist
Vielen Dank! Auf meinem youtube-Kanal gibt es auch einige Stücke von uns in voller Länge, allerdings nicht den Ochsen. Wobei es sich bei uns grundsätzlich nicht um auskomponierte Stücke handelt, sondern um spontane Jams zu (meistens) vorher bekannten Grundideen. Manchmal spielen wir bei den Gigs aber auch einfach komplett drauflos, im Probraum sowieso.
Klasse Auftritt in der Tram
Dankeschön!