Beiträge von nils

    Hallo zusammen,


    da ich nächste Woche wegen einer Fortbildung in Dresden bin, suche ich nach musikalischen Möglichkeiten, die Abende zu füllen. Am liebsten gehe ich zu offenen Jamsessions, wo ich auch mitspielen kann, aber auch interessante Konzerte sind eine Option. Wer weiß was und hat einen Tipp für mich?


    Ein TrommlerInnen-Treffen in einer gemütlichen Kneipe wäre auch schön.


    Viele Grüße, Nils

    Nürnberg - München ist ne überschaubare Distanz, man könnte vielleicht ne Kooperation mit Hieber-Lindberg in München anstoßen, falls es in Nürnberg keine Location gäbe.

    Bei Hieber-Lindberg war ich schon mal persönlich und hab mit einem von der Schlagzeugabteilung über die Möglichkeiten für einen Workshop gesprochen. Seine Frage war: "Machst du Remo?" Als ich sagte, dass ich Aquarian mache, war seine Reaktion, dass das nichts wird, weil er nur Remo machen will.

    Hallo zusammen,


    Irgendwie ist allen klar, dass ein Schlagzeug gestimmt werden muss, aber wie genau das geht und wie das Teil eingentlich klingen soll, darüber gibt es oft Unklarheiten. Diese werden im Workshop nachhaltig beseitigt.


    Die Agenda:

    10:00: Begrüßung, Einleitung

    10:15: Einheit: Zentriere das Fell

    10:45: 1. Übungsphase Zentrieren

    11:30: Einheit: Die Klangzonen

    12:00: 2. Übungsphase: Durch die Zonen stimmen

    12:30: Mittagspause

    13:00: Einheit: Klangzonen der Snare

    13:30: 3. Übungphase: durch die Zonen stimmen (Snare)

    14:00: Einheit: Fellauswahl

    14:20: Kaffeepause mit ausprobieren der Fellsorten

    14:45: Einheit: Bassdrum

    15:15: 4. Übungsphase: Bassdrum - finde die Raumresonanz, Dämpfung

    15:45: Einheit: Das ganze Set

    16:00: 5. Übungsphase: Intervalle stimmen, Klangcharakter der Trommeln

    zueinander anpassen

    16:30: Einheit: Stimmen für Situationen

    16:50: Einheit: Stimmen für unterschiedliche Stile

    17:30: Fragen, Bearbeitung von Problemtrommeln.......


    Im Idealfall bringt jeder seine eigenen Trommeln mit (Basisset, 12 Toms wären übertrieben, ein Tom und eine Snare reichen aber auch).

    Das Ganze gibt's für sagenhaft günstige 99 Euro.


    Anmeldung über nils.schroeder@der-trommelstimmer.de


    Viele Grüße, Nils

    Roland ist schließlich keine reine Schlagzeugfirma, sondern hat viel mehr Kapital als die typischen Mitberwerber, mal abgesehen von Yamaha.

    Ja klar. Ich dachte jetzt halt in erster Linie an das Gewa G9, welches ja als neuer losgelöster Ansatz im E-Drum Markt angepreist wird und ob Roland das so stehen lässt, oder ob ein G9 langfristig nach TDxy klingt. ^^

    Aber ja, fraglich, ob der Kauf bis in die unteren Ebenen wirkt.

    Die Frage ist, ob Roland durch die Akquisition auch Einfluss bei der GEWA bekommt, und/oder ob die Gewa noch Zugriff aud DW behält.

    Wer sich mit dem Feeling schwertut, spielt halt dann diese Fassung: 😉

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    Gehört für mich zu den "Dingen, die die Welt nicht braucht"

    OMG! Sie zerstört den eigenen Song!

    Lohnt es sich jetzt nicht mehr? Ich meine immer, es ist nie zu spät.

    Das stimmt und ich hab auch über die Jahre immer mal 'ne Stunde genommen - ABER - letztendlich müsste ich eigentlich meine ganze Technik ablegen und komplett neu lernen, was ziemlich lange dauern würde und es würde auch sehr viel Übezeit erfordern, die ich nicht habe / mir nicht nehmen will, weil ich ja auch noch Jobs spiele, die vorbereitet werden müssen und die Band ist ja auch noch da.

    Wenn ich etwas spielen soll, klappt das im Unterricht meist nicht so gut wie zu Hause. Er sagt, das sei normal. Er ziehe automatisch immer 10-20% der Qualität ab.

    Neulich habe ich mich mit einer Passage ziemlich schwer getan, die zu Hause lief.

    Ich sagte: "Du machst mich völlig verrückt!"

    Er sagte ganz trocken: "Find ich gut." :D :D

    Das wird ganz ähnlich laufen, wenn du vor Publikum spielen sollst. Die Aufregung blockiert einen Teil deiner Fähigkeiten. Nach dem Unterricht und den ganzen Üben ist der nächste große Schritt, diese Blockade zu überwinden.


    P.S.: ich hatte in meinem Schlagzeugerdasein nur sehr wenig Unterricht. Ganz am Anfang (ich war 15 oder 16) bei einem älteren Schüler aus einem höheren Jahrgang. Wie die meisten hier war ich von dem Vorsprung, den er mir gegenüber hatte sehr beeindruckt.

    Dann erst mal gar kein Unterricht mehr und später als Zivi und Student hatte ich nochmal 'ne Weile Unterricht an einer Musikschule bei einem gelernten Schlagzeuglehrer, dessen Fähigkeiten mich ebenfalls sehr beeindruckt haben.

    Insgesamt blieb der Einfluss des Unterrichts auf meine Trommelei eher gering, daher betrachte ich mich als Autodidakten. In der Konsequenz kann ich viele Dinge nicht, die normalerweise im Unterricht behandelt werden, sowas wie Noten lesen (entziffern ja, lesen nein), die meisten Rudiments kann ich nicht, überhaupt hab ich keine gute Technik, keine vernünftigen Doubles...you name it. Ergo: rechtzeitig ordentlichen UNterricht gehabt zu haben, hätte sich gelohnt.

    1. Was habt ihr alles schon erlebt?

    2. Wie laufen/ liefen bei euch die Proben ab?

    3. Wie ist eure liebste Art zu proben?

    Das könnte länger dauern....erst mal nur die herausragenden Erlebnisse:

    1.

    a) Erste Band nach 6 Wochen Schlagzeugunterricht: keiner konnte, was, ich am allerwenigsten, aber es hat Spaß gemacht. Es wurde einfache Rocknummern gecovert, wie Cocaine, es war hauptsächlich der Kampf mit dem Instrument, weniger echtes Musikmachen.

    b. Ausgeholfen in einer Metalband, in der Freunde mitspielten: total betrunkener Gitarrist schwankt herum und schmeißt dabei ein Beckenstativ um

    c. Tanz/Show/Top40 Band: es gab überhaupt nur eine einzige gemeinsame Probe, sonst nur kurze Proben für neue Nummern beim Soundcheck

    d. erste richtige Band mit Anspruch: konzentrierte Proben, sogar Registerproben Bass+Schlagzeug, alles ausgecheckt, sogar Stellproben für's Bühnenmonitoring und all so Zeug

    e. aktuelle Band: wir treffen us am Proberaum, dann gibts erst mal ne Kippe, dann jammen wir 30-45 min, entweder auf Grundmotiven, die wir schon haben, oder auch ganz frei. Dann Lüftungs- und Rauchpause, der Raum hat nämlich nur 12m² und muss sehr oft gelüftet werden. Alles wird aufgezeichnet und die coolen Sachen werden in anderen Proben wieder aufgegriffen.

    f. Künstlerbegleitung: ich werde gelegentlich für Jobs gebucht, wo ich mir ein Programm raufschaffe und dann mit anderen gebuchten Muckern Künstler begleite (zuletzt Bernd Sternberg, ein Dylan Interpret oder DEPUI, ein norwegischer Folkrocker). Dafür probe ich im Wesentlichen alleine und es gibt vor dem ersten Gig 1-2 Proben, bei denen konzentriert das Programm durchgespielt wird.


    2. siehe 1.e Wir sind halt strukturell eine Jazzband, daher gibt es wenige bis keine Regeln und wir müssen uns auch nicht viel merken.


    3. Ich mag es so, wie es in meiner aktuellen Band ist.

    In Studios sieht man ja auch oft, dass 3-4 Bassdrums ohne Fell hintereinander zu einem Tunnel aufgestellt werden.

    Oder auch mit Fellen. Ich habe das mit Fellen getan, weil man so zusätzliche Rückstellkraft bekommt. Im Studio versucht man mit solchen und anderen Methoden auch, die Kanaltrennung zu erhöhen, sodass die Bassdrum beim Schnitt besser korrigiert werden kann, wenn sie nicht exakt sitzt.

    Liegen die "Bassfrequenzen" nicht ungefähr im Bereich von 2-3m Wellenlänge

    Nein, eher 5-7m. Bei 60 Hz Grundton wären es 5,71m, 22er und 24er werden allerdings meist auf 50-55Hz Grundton gestimmt (außer bei traditionellem Jazz).

    dass meine 22x14 Buchentrommel mehr schiebt als die 22x18 Hyperdrive Birke.

    Wie ich oben in einem anderen Post schrieb, klingen kürzere Kessel wegen der physikalischen Eigenschaften kompakter.

    Hmm,


    grundsätzlich ist es ja so, dass der Durchmesser sich viel stärker auf das Klangbild auswirkt als die Kesseltiefe. Der Durchmesser gibt die Spanne zwischen höchstmöglicher und tiefstmöglicher sinnvoller Stimmung vor, die Kesseltiefe wirkt eher auf die Klangfarbe. Fellauswahl und Stimmung sind ebenfalls wesentlich prägender als die Kesseltiefe. Wir sprechen also von nur eingen Prozent des Gesamtklangs.

    Bei tiefen Bassdrums dauert es länger, bis das Resonanzfell bewegt wird; das System ist also träger.

    Dieser Punkt ist unstrittig. Nicht nur wegen der längeren Laufzeit, auch weil das größere Luftvolumen mehr Masse hat und damit mehr Energie nötig ist, um die Luftsäule in Bewegung zu setzen. Bei identischer Fellspannung ist wegen der höheren Luftmasse auch der Grundton tiefer, als bei kürzeren Bassdrums.

    Es entstehen Obertöne und ein höherer Gesamtsound, also die Bassanteile sind nicht mehr so präsent. (Ich hätte das Gegenteil erwartet.)

    Interessant wäre mal ein direkter Vergleich von kurzer und langer Bassdrum mit gleich eingestelltem Grundton. Nach meiner Erfahrung machen längere Kessel mehr Obertongeraffel als kürzere (bei gleichem Durchmesser) und klingen daher weniger kompakt.


    Die Frage ist ja, ob ein höherer Tiefbassanteil, egal, bei welcher Trommelkonfiguration dieser entsteht, tatsächlich hilfreich ist. Nach meiner Erfahrung begrenzt man diesen im MIx üblicherweise, weil viel Tiefbass überproportional viel Leistung verlangt bzw. Raum einnimmt und damit der Mix insgesamt leiser wirkt. Kleine Bassdrums mit weniger Tiefbass sind daher präsenter im Mix.