Beiträge von nils

    Das war nicht böse gemeint, aber die ganzen Antworten haben mich schon ziemlich gefordert.

    Das kann ich nachvollziehen. Wenn Du Unterricht hast, fragst du eine Person und bekommst wahrscheinlich auch nur eine Antwort, vielleicht zwei. Hier wirst du mit vieln, ggf. sehr unterschiedlichen Ansätzen konfrontiert und hast die Qual der Wahl.

    Das ist alles so schön auf den Punkt! Der Trick, die Hihat aufzuteilen ist charmant und funktioniert sehr gut. Ich könnte allerdings die Hihat nicht in dem Tempo sauber treten.

    Es geht ja hoch her in diesem Fred, aber bisher wurde Christin Neddens nicht erwähnt. Das soll jetzt nachgeholt werden.


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    Es gibt einen Unterschied zwischen "Instrument spielen" und "Musik machen". Der Anfang ist "Instrument spielen", denn zuerst braucht man ein paar Werkzeuge im persönlichen Kasten, die man später zum "Musik machen" einsetzen kann. Der Weg zu einem gefüllten Werkzeugkasten ist geprägt von relativ statischen Übungen zu einzelnen Bewegungsmustern, durch die man irgendwie durch muss.


    Im zweiten Schritt lernt man, diese unterschiedlichen Bewegungsmuster in verschiednen Abfolgen abzurufen, ohne ins Stolpern zu geraten. Diese Phase braucht viel Konzentration und dient im Wesentlichen der Automatisierung von Bewegungsmustern. Dein Rückenmark muss das lernen, damit das Gehirn nicht mehr so stark bemüht werden muss.


    Im dritten Schritt lernst du, diese Bewegungsmuster passend zum Ablauf von Musikstücken einzusetzen. Hierbei lernst du, dich in Musikstücken zu orientieren, also zu wissen, wo du gerade bist und was als Nächstes dran ist. Auch hier ist Konzentration gefordert, das bewusste Abrufen von vorher erlernten Mustern im Kontext von Musik. Diese Schritte laufen immer wieder nacheinander und auch parallel ab. Lernst du etwas Neues, muss erst mal der Bewegungsablauf passen, dann die Einbettung in andere Dinge, die du spielst und danach die Anwendung in der Musik. Bist du hier angekommen, kannst du covern oder Stücke mit festgelegten Abläufen spielen. Was du noch nicht kannst, ist auf das aktuelle Geschehen in der Band zu achten und darauf zu reagieren. Verpasst der Sänger den Einsatz, kommst du ins Straucheln, weil du bisher nur das Gelernte reproduzieren kannst: du bist noch nicht frei.


    Denn: Das eigentliche "Musik machen" fängt erst dort an, wo das Nachdenken aufhört und man einfach nur noch spielt. Dies gilt ganz unabhängig davon, ob man Noten benutzt oder nicht. Denn wirklich frei spielen kannst du erst, wenn du quasi vor deinem inneren Ohr hörst, was du als nächstes spielen möchtest und es dann einfach, ohne groß nachzudenken, umsetzt. Gleichzeitig bist du mit deinem Spiel nicht voll ausgelastet, sondern hast genug Kapazitäten, um den anderen Leuten in der Band zuzuhören und auf das zu reagieren, was sie spielen. Eben wenn Fehler passieren, oder die Musik improvisierte Elemente enthält. Der Weg dahin dauert für jeden unterschiedlich lang, je nach Begabung und investierten Ressourcen.


    Mein Vorschlag wäre, viel und exakt zu covern. Das kann man auch ohne Lehrer (meistens) und man lernt dabei eine Menge Dinge, die man so selber nicht spielen würde.

    So habe ich es im Prinzip auch gemacht. Das ganz freie Spiel lernt man allerdings am besten, indem man mit anderen Leuten zusammen improvisiert.


    P.S.: Es ist meine feste Überzeugung, dass alleine solieren zu können, die unwichtigste Fähigkeit am Schlagzeug ist, sozusagen die kleinste Kirsche auf der Torte. Die allerwenigsten können daraus eine Karriere machen, man sollte sich dabei nicht von den vielen Youtubern täuschen lassen, denn das ist in der Regel keine Karriere. Es ist für die allermeisten von uns viel wichtiger, sich sicher in einem Bandgefüge bewegen zu können und den anderen diese Sicherheit auch zu vermittlen. Die wissen es sehr zu schätzen, wenn auf dich Verlass ist.

    dass es Frauen gibt, die tatsächlich saugut sind, und zwar viel besser als der Durchschnitt.

    Wie zb. Sarah Thawer oder Senri Kawaguchi.

    Was ich an Sarah Thawer so mag ist, dass sie zwar einerseits unglaublich gut ist, sich aber dabei selbst nicht so ernst nimmt. In einem Video trommelt sie und rappt/singt dazu über ihre große Nase, obwohl sie offensichtlich weder singen noch besonders gut rappen kann. Diese Selbstironie finde ich wunderbar.


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    Ja mei, die besten Geschäftsleute sind nicht unbedingt die besten Musiker. Das Internet hat seine eigenen Gesetze, und da gehört (optisch) auffällig und smart zu sein mit Sicherheit mit zum Erfolgsrezept, ob man nun Handtäschchen, Concealer, Whisky oder Drumming präsentiert. Ich gönne es der jüngeren Generation, sich dadurch Karrieren aufbauen zu können, die wir alten Säcke nur durch herausragende Musikalität, viel Glück und langjähriges Durchhaltevermögen hätten erreichen können. Gleichwohl beeindruckt mich das bei keiner/keinem sonderlich. Musikalisch sind mir Covers eh zu dünn, und technisch gibt es mehr als genug tolle Drummer, die den YT-Stars locker das Wasser reichen können und sich ihre Brötchen trotzdem großenteils mit Unterricht verdienen müssen.


    Die Frage, ob die nun was können oder nicht, ist m.E. völlig irrelevant, weil's darum im Grunde bei keinem der heutigen Internetphänomene geht. Oder anders ausgedrückt, für mich ist es völlig belanglos, was Sina und Co so machen, weil es unter Abwesenheit jeglicher Kreativität stattfindet. Gilt übrigens ebenso für die Männer der Zunft, oder erinnert sich noch wer an Klobus Pottschieter, oder wie hieß der gleich?

    Wo kann man unterschreiben? :!:

    +1

    181 km , 1986 Höhenmeter, 7:02 Nettofahrzeit

    Wow! Angesichts der Höhenmeter ein krasser Stundenschnitt. Im Urlaub in Umbrien habe ich gemerkt, dass ich für Berge leider zu schwer bin (>100kg). Ich komm zwar hoch, aber es dauert SEHR lange. Für die Hausstrecke direkt am Campingplatz vorbei (265 Höhenmeter auf 4,1 km, 6,8% im Schnitt) habe ich 26 min gebraucht. Besonders der letzte km mit 9,6% Schnitt hat mich vor eine Herausforderung gestellt.

    die Welt beginnt ab 50 allmählich etwas anders auszusehen, das gilt eben dann auch bei extremer Hitze und gleichzeitiger körperlicher Belastung.

    In der Tat, ich kann das aus Erfahrung bestätigen.

    Proben ist für mich OK, da kann man ja Pausen einlegen, aber bei Gigs wird es schwieriger. Neulich ist mir auf der Bühne, draußen und in voller Sonne auf einer schwarz umkleideten Bühne, trotz extremer Wasserzufuhr regelrecht schwindelig geworden. Das war schon grenzwertig.

    Ansonsten stimmt die These nicht, denn es kann sogar mal das Gegenteil der Fall sein:

    Man kann etwas hören und klar nachvollziehen, aber selber tatsächlich nicht nachspielen.

    Das kommt vor, in so einem Fall ist das Hören besser entwickelt als die Spieltechnik bzw. die Koordination. Das ist in meinem Fall z.B. bei Double-Bass Parts sol. Kann ich überhaupt nicht spielen, aber sehr wohl heraushören.

    Naja, der maximal mögliche Durchmesser einer runden Trommel ergibt sich ja aus dem Durchmesser von Mitte der Außenfläche einer Daube zur Mitte der gegenüberliegenden Daube. (Heißt es nicht eigentlich abdrehen?). Das könnest du ja messen und schauen, ob es passt, denn abdrehen tust du ja im Wesentlichen das, was übersteht.

    also drei gegen zwei

    Eselsbrücke:

    Hoch-Spann-ungs-Mast:

    - HOCH (beide Gliedmaßen zusammen), lange Note

    - Spann (ein Gliedmaß, z.B. rechte Hand) kurze Note

    - ungs (anderes Gliedmaß, z.B. linke Hand) kurze Note

    - Mast (erstes Gliedmaß, also wieder rechts) lange Note


    Das klingt dann wie Damm-dadadamm-damm-dadadamm

    Da wir gerade ein Logo erarbeiten, das auf Gartenzwerge referenziert, könnte sowas wie Weste und Zipfelmütze herauskommen, dazu Blumen und/oder Kunstrasen als Deko auf der Bühne.

    Grandios, und jetzt hoffe ich nur, dass ihr alle mindesten 1 Meter 90 groß seid :D

    Nein, wir passen eher in das Gimli und Gloin-Schema (klein, bärtig und übergewichtig).

    Ist zwar jetzt kein klassicher Metal (aber offenbar ein subgenre von Metal, bei wikipedia steht: Rap Metal, Rap Rock, Funk Metal, Alternative Metal, Crossover),

    Ich war in den 1990ern dabei, als die Band populär wurde. Damals hieß das Crossover. Ich war zu der Zeit glühender Entombed-Fan und fand RATM beim ersten Hören zu weich. Insbesondere der Gitarrensound ist ja so garnicht Metal, da ist viel Rock, Blues und Funk drin, eher wenig Verzerrer und relativ viel Dynamik. es dauerte aber nicht lange, dann mochte ich sie doch :D

    Mit meiner Band Kleinmusikverein hatten wir bisher kein Kleidungskonzept, aber gestern kam eins auf. Da wir gerade ein Logo erarbeiten, das auf Gartenzwerge referenziert, könnte sowas wie Weste und Zipfelmütze herauskommen, dazu Blumen und/oder Kunstrasen als Deko auf der Bühne. Mal sehen.