Finde jetzt die Preisvorstellung etwas übertrieben
Das ist etwa das drei- bis vierfache meiner Preisvorstellung zu diesen Trommeln.
Finde jetzt die Preisvorstellung etwas übertrieben
Das ist etwa das drei- bis vierfache meiner Preisvorstellung zu diesen Trommeln.
Natürlich nicht gleichzeitig, sondern wechselweise.
Ich sehe da kein Problem. Aus meiner Erfahrung behindern sich Treiber nur recht selten gegenseitig und das kommt eigentlich auch nur in den Fällen vor, wenn es sich um unterschiedliche Generationen desselben Gerätetyps handelt.
Aber immer auf der sicheren Seite heißt ja möglicherweise auch unkreativ.
Oder geschmackssicher. Die wichtigste Erwartung der anderen an das Schlagzeug ist doch, dass es passen soll, oder?
Da lob ich mir besser die dialtune snares!
Damit kann man immerhin beide Felle unabhängig voneinenander stimmen. Das System ist allerdings sehr schwer und wie wir wissen, sind schwere Trommeln lauter als leichte. Das kann also gut sein oder schlecht, je nachdem, wonach man sucht.
somit können deren Konstruktionen nicht als freischwingend gelten da es Kontakt zu schrauben und böckchen bzw Kessel gibt
Der Begriff Freischwingaufhängung ist ja eher ein Marketing-Schlagwort. Tatsächlich verringern diese Art Aufhängungen den Kopplungsgrad zwischen Trommel und Halter, was an sich schon ein enormer Fortschritt gegenüber hart verschraubten Aufhängungen ist.
Selbst mit Freischwinggedöns müsste man dann ja theoretisch, wenn man nicht dämpfen wollte, auf jeder Trommel, bezogen auf die Größe, ein anderes Fell verwenden, um ein exakt gleich langes Sustain zu bekommen.
Nein, man muss nur wissen, wie man stimmt. Die Länge des Sustains hängt, neben der schwingenden Masse und der anliegenden Dämpfung, von der tonalen Differenz zwischen Schlag- und Resonanzfell ab. Man muss einfach diese so einstellen, dass die Länge des Sustains stimmt.
Und dazu dann noch die Problematik Standtoms, die sowieso gänzlich anders "schwingen".
Bisschen viel Aufriss...
Ich will aber der Wissenschaft nicht im Weg stehen.
Standtoms haben im Grunde nur dasselbe Problem wie Hängetoms ohne Freischwingaufhängung: Die mechanische Impedanz der Anordnung hängt hier allerdings von der Bauart der Gummifüße und vom Bodenbelag ab. Deshalb gibt es ja mittlerweile auch Standtomfüße, die entkoppeln. Ansonsten sind sie aufgrund der großen Membranen etwas empfänglicher für von der Umgebung reflektierten Schall.
P.S.: Ich schreibe sowas nicht, weil die Wissenschaft Selbstzweck wäre, sondern weil das Schwingungsgeschehen an Trommeln nun mal Physik ist und ein gewisses Maß an Verständnis darüber das Leben enorm erleichtert, zumindest das Stimmen.
Für mich neu, aber vielleicht kennt ja schon irgendwer WTS Drums und kann was dazu berichten? Es scheint die ja schon länger zu geben.
https://www.welchtuningsystems.com/
Lg
Diese Konstruktion ignoriert völlig die Essenz des Stimmens: man formt den Klang der Trommel durch die gezielte Veränderung der tonalen Differenz zwischen Schlag- und Resonanzfell. Bei der WTS-Konstruktion kann man diese nicht einstellen und damit ist es Murks.
Aber ich finde es halt lustig, wie Profis alles für alles verwenden können. Wahrscheinlich, weil sie halt Profis sind.
Man muss kein Profi dafür sein, es reicht schon, wenn man sich innerlich von dem ganzen Marketing-Blah-Blah löst und seinem Gehör ein unvoreingenommenes Urteil zutraut. Wenn dann noch die Erkenntnis dazukommt, dass man über Schlegelauswahl und Spielweise den Beckenklang massiv beeinflusst, kommt man fast automatisch zu ganz anderen Beckensätzen.
im Bereich der Bassdrum wohl im Bereich der 8tel bewegen. 16 sind technisch nur was, wenn es ein langsamer Song ist,
Beziehst du das auf 16tel Doppelschläge, oder auch auf die -Zählzeiten generell? Falls dir Doppelschläge noch zu schwer sind, könntest du trotzdem gelegentlich einen einzelnen Bassdrumschlag auf eine der 16tel Positionen setzen, so z.B.:
1 e + e 2 e + e 3 e + e 4 e + e
b-----b-s---b---b-------s-b----
in meinen Beispielen mal in Bezug auf die Bassdrumfigur, passend zum Song machen.
Hier hilft aus meiner Sicht Hörerfahrung. Je mehr man Musik anderer Bands hört und je detaillierter man das Schlagzeug analysiert, desto besser wird die Grundlage für eigene Entscheidungen am Instrument.
dass gewisse Grooves die Musik "zu voll" machten und ein einfacher Bumm Tschack (BD auf 1 und 3) zu nackig waren.
Deine vorhandene analytische Hörfähigkeit reicht schon mal für so eine Feststellung. Der nächste Schritt ist, zu wissen, wie man den Weg dazwischen findet.
Den ganzen Mist an Trommeln dranzuschrauben, damit sie noch mehr Tonlänge bekommen? Wozu? Um dann hinterher mit Emperor und PinStripe alles abzudämpfen?
Nun ja, das Sustain lässt sich ja auch ohne Dämpfung über stimmtechnische Maßnahmen kontrollieren.
Der Knackpunkt bei den Freischwingaufhängungen ist, dass sich die Trommel unabhängig von der Position der Muffe auf dem Tomhalter immer gleich benimmt. Ingolf Bork hat bereits in den 1980ern eine Arbeit zum Ausschwingverhalten von Trommeln in Abhängigkeit von der Einstecktiefe veröffentlicht. Das Sustain ändert sich radikal, je nachdem, wie die Trommel auf dem Halter sitzt (Stichwort mechanische Impedanz der Anordnung). Das zwingt dazu, einen Kompromiss zwischen Aufbauergonomie und Klang zu suchen. Mit einer Freischwingaufhängung ist das Problem gelöst.
Unfassbar! Ich komme aus dem Staunen garnicht wieder raus.
Am Ende ist es irgendwo ein Kompromiss aus Sound, Spielbarkeit und Optik.
Und Transportkapazitäten ![]()
Songs, die mit 80-90bpm gespielt werden, 16-tel auf der Hihat, die spiele ich einhändig.
Das mache ich auch so, bis etwa Tempo 100.
Für meinen Geschmack fühlt sich das auch wie ein kleines Schlagzeug an, und nicht wie eine Holzkiste, was mir wesentlich besser gefällt.
So sehe und höre ich das auch. Meine Lösung ist ähnlich minimalistisch, nur noch kleiner.
16er Bassdrum, 8x5 und 12x7 Toms, 8" Roto-Snare, gespielt zumeist mit Nylon-Brushes (Regal Tip 595N Whiskers)
Davon abgesehen nimmt der Schalldruck mit zunehmender Entfernung ab und das wirkt sich durchaus erheblich darauf aus, wie das Resonanzfell anspricht bzw. wie beide Felle miteinander interagieren. Dazu ein Zitat von sengpielaudio:
Wie gesagt geht's dabei nicht nur um Luftmasse und Verzögerung, sondern auch um den Schalldruckpegel. Vereinfachtes Beispiel:
Bei einer 10" tiefen Trommel kommt nur noch halb so viel Schalldruck beim Resonanzfell an wie bei einer 20" tiefen. Das, was dann am Schlagfell wieder ankommt (der Rebound) beträgt dann nur noch ein Viertel des Schalldrucks.
So von wegen "physikalische Fakten" ...
Hier liegt glaube ich ein Irrtum vor. Der Schall einer punktförmigen Schallquelle, der sich ungehindert (=> in alle Richtungen) ausbreiten kann, nimmt so ab. Innerhalb einer Trommel kann der Schall sich aber nur in einer Richtung ungehindert ausbreiten, wodurch der Schalldruck nur sehr viel weniger abnehmen kann. Würde der Schalldruck in einer Röhre so schnell abnehmen, wie hier postuliert, wären Blasinstrumente SEHR leise.
Bringt uns zum Kern: Kann ein 4/4 ein 12/8 Takt sein?
Ja. Wenn man es mal genauer anschaut, geht es nur um binär oder ternär, dann kann man es zählen. Alle anderen lassen sich aus 2 und 3 zusammenkombinieren.
Vielen Dank für die Tipps und Hinweise. Ich mach mich mal ans Klinkenputzen.
Bei großen Bands sind oft die Drum-Techs und Gitarren-Techs die Backups.
Oh, so einen Job will ich auch!
Hallo zusammen,
da ich nächste Woche wegen einer Fortbildung in Dresden bin, suche ich nach musikalischen Möglichkeiten, die Abende zu füllen. Am liebsten gehe ich zu offenen Jamsessions, wo ich auch mitspielen kann, aber auch interessante Konzerte sind eine Option. Wer weiß was und hat einen Tipp für mich?
Ein TrommlerInnen-Treffen in einer gemütlichen Kneipe wäre auch schön.
Viele Grüße, Nils