Beiträge von nils

    ...nicht nur Hindernisse wie regelmäßige Dienstreisen oder Schichtarbeit, Kinder / Familie und sonstige Zeitrauber dazu, sondern je mehr Erfahrungen man sammelt, desto weniger ist man und sind andere in der Regel bereit, Kompromisse einzugehen, .... Man muss das dann wirklich wollen.


    Bei mir ist es so, dass die Kinder schon volljährig sind und weniger Zeit von mir brauchen als noch vor ein paar Jahren. Allerdings spiele ich öfter mit meinem jüngeren Sohn zusammen, der Gitarre, Bass und Klavier spielt (gelegentlich auch Schlagzeug).
    Die abnehmende Kompromissbereitschaft kann ich bei mir auch feststellen.Ich muss mir nicht mehr jeden Scheiß antun.

    Basser muß in den Knast,... ausgestiegen und als Danke noch beklaut worden.

    Oha! Klingt, als könntest du ein Buch darüber schreiben.


    Ich hab auch schon viel komischen Kram erlebt, schließlich bin ich auch schon 50. Bands sind halt Beziehungskisten mit mehreren Beteiligten.


    Einmal hat eine Band ohne mich zu informieren Aufnahmen für einen Sampler (mit anderen lokalen Bands) gemacht und mich durch einen Drumcomputer ersetzt. Das war es dann für mich.


    Als ich in den 90ern in einer Tanz und Showband spielte, tauchte bei einem Gig der Chef nicht auf. Nach einer Weile Telefoniererei (damals hatten nur wenige Leute überhaupt ein Mobiltelefon), stellte sich heraus, dass er wegen Steuerhinterziehung und diverser Aktivitäten aus dem Bereich der organisierten Kriminalität im Knast saß. Dann wurden die Gagenzahlungen unregelmäßig und ich bin dann weg, weil ich mir solche Jobs ja nicht aus reinem Vergnügen antue.


    Heute suche ich nicht aktiv, es ergeben sich aus vorhandenen Kontakten neue Projekte, aus denen evtl. mal ne Band werden kann.

    Hmm, ruhig hier, muss mal einer füttern... 8o
    The True Loves

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    Ab 27:05, "The Derp" 8)



    Wenn man schon bei den True Loves ist, passt auch das Delvon Lamarr Organ Trio, allein schon wegen der Schnittmenge bei der Besetzung:


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    Ich hab zwei trommelmäßig identische Sets verteilt auf zwei Übungsräume. Identische Beckensätze habe ich nicht.


    Set1:
    13" Dream Bliss Hihats
    16" Noname irgendwas Crash
    20" Selbst gehämmertes Ride


    Set2:
    14" Noname Irgendwas Hats
    8" Paiste 2002 Splash
    18" Paiste 404 Crash/Ride


    Ich wechsle tatsächlich eher die Übungsräume als die Becken :D


    Die verwendeten Hihats und Rides sind charakterlich zumindest ansatzweise ähnlich, sodass ich ein einigermaßen konsistentes Spielgefühl und Klangbild bekomme.

    Dass Mid/Side voll monokompatibel wäre ist einfach falsch. Denn der Side Anteil ist die Differenz der beiden Kanäle und löscht sich beim Zusammenlegen der Kanäle aus. Ein Signal, das nur aus Side Anteil besteht, verschwindet bei Mono Wiedergabe komplett.


    Ich weiss ja nicht, wie du sowas machst, aber ich dekodiere erst mal das Signal nach links und rechts und mische es dann zu Mono zusammen. Dabei fällt die Seiteninformation auch nicht raus.

    Während XY voll monokompatibel ist, ist eine MS Mikrofonierung das nicht mehr. Denn der Side Anteil fällt bei Mono weg,


    Das sehe ich anders. MS ist ja lediglich ein Aufzeichnungsverfahren, beim Abspielen wird es ja grundsätzlich in XY gewandelt (dekodiert).


    Wenn X=Links und Y=Rechts ist, dann ergibt sich
    Links: X = M + S
    Rechts: Y = M - S


    Anders gesagt: XY und MS sind äquivalent, mathematisch gleichwertig. Analog war die Addition der MS Signale zu L und R noch verlustbehaftet, digital hat man das Problem nicht.


    Schlagzeug Overheads können keine Hauptmikrofone am Schlagzeug sein und bilden es auch nicht natürlich ab. Das geht damit los, dass ein Zuhörer VOR und nicht über dem Set steht, damit weiter, dass die Becken i.d.R. über den Trommeln hängen und damit auf den Overheads überproportional laut sind (abgesehen davon, dass Kompression und Höhenbetonung in der Nachbearbeitung das noch überzeichnet) und endet damit, dass die Bassdrum auf Overheads nie ausreichend gut rüberkommt.


    Vielleicht sollten wir einen Extra Fred dafür aufmachen. Hier gibt es eine Menge Diskussionsstoff. Ich denke, man muss zwischen live-Mikrofonierung und (Studio-)Aufnahmesituation unterscheiden. Für live bin ich ganz bei dir, da würde der Versuch, das ganze Set über die Overheads abzubilden in vielen Fällen obendrein zu starkem Übersprechen anderer Signalquellen führen. Aber im Studio kann man durchaus den Klang des ganzen Instruments hauptsächlich über die Overheads einfangen und nur wenig über die Nahmikrofonierung zumischen. Die passende Mikrofonauswahl und -platzierung sind dabei natürlich wichtige Faktoren*. Es mag nicht bei allen Musikrichtungen das jeweilige Klangideal treffen, aber dann kann man immer noch die Nahmikrofonierung nutzen.


    :* mit einem Crown SASS-P kann man sogar auf ein Bassdrum-Mikro verzichten, weil das auch die ganz tiefen Frequenzen einfängt.

    Ansonsten gilt für Aufnahmen ohne Bild eigentlich immer, dass die BD und die SN exakt in die Mitte kommen.

    !
    Dazu stellt sich die Frage, ob man reines Intensitätsstereo machen will (XY oder MS-Mikrofonierung, keine Phasendifferenzen, monokompatibel), Laufzeitstereo (klein/groß-AB, Stereoeffekt basiert auf Phasendifferenzen, nicht monokompatibel), oder Äquivalenzstereo (ORTF, NOS, Blumlein, hat Intensitäts- und Phasendifferenzen, eingeschränkt monokompatibel).


    Ein sehr breites Stereo mit Snare und Bassdrum in der Mitte, das man mit nur 3 Mikros umsetzen kann, bekommt man mit dem Recorderman-Verfahren, oder auch mit Glyn-Johns (4 Mikros). (Kann man alles googeln, wie das geht, es gibt aber auch Bücher, aus denen man das entnehmen kann *hust*)


    Ich nutze die Stereobreite bei Toms und Becken nicht so stark aus. Gerade so das man es noch wahrnehmen kann.

    Sofern man mit XY aufgenommen hat, kann man mit einem MS-Plugin nachträglich die Stereobreite verändern.

    ja, aufnehmen oder filmen ist ganz schlecht fürs Ego

    :D Mir wird beim betrachten solcher Aufnahmen immer schlagartig klar, wie dick ich geworden bin.


    Falls es hilft: geht mir genauso. Nach meiner Erfahrung hilft es nur eher wenig, die Stücke selbst zu üben. Besser sind Rudiments, Rudiments, Rudiments, über alle Gliedmaßen verteilt und immer schön langsam und mit Metronom... :sleeping:


    Rudiments standen bei mir nicht so im Mittelpunkt. Als neulich jemand nach meinem Lieblingsrudiment fragte, war meine Antwort: "rlrl".
    Ich habe über viele Jahre hauptsächlich daran gearbeitet, tight zu spielen, die Schläge, die ich mache richtig auf den Punkt zu kriegen. Das hat bei mir schon immer eine höhere Priorität als andere Koordinationsfragen oder Spieltechnik. Deswegen kann ich vieles nicht, aber das, was ich spiele klingt normalerweise ganz ordentlich (=> daher auch der Spruch in der Signatur).

    Das Standardformat für den fertigen Mixdown, der ans Mastering Studio geschickt wird, ist noch 24bit / 44,1kHz. 48kHz ist nur sinnvoll, wenn sowohl in 48 oder 96kHz aufgenommen wurde als auch das Ziel Medium (also definitiv nicht CD) in 48kHz ist.


    Der Unterschied in der Dynamik ist zwischen 16 und 24 Bit (Festkomma) schon enorm. Die CD hat Schwächen, insbesondere in leisen Passagen, bei denen nur wenige der unteren Bits verwendet werden, denn dort entsteht durchaus wahrnehmbares Quantisierungsrauschen und der Rauschabstand ist eher gering. Der Rauschabstand ist eigentlich nur in lauten Passagen sehr gut. Bei 24 Bit sieht es schon viel besser aus.


    48 kHz ist der Standard bei Film/Fernseh/Videoproduktionen und daher hat diese Abtastfrequenz ihre Berechtigung. Zur Musikarchivierung kann man darauf verzichten. Bei der Archivierung von Analogen Aufnahmen kann man aber durchaus über 88,2 kHz nachdenken, denn so bekommt man auch die Aspekte mit, die an oder über der Hörgrenze liegen, so wie die LP früher auch.

    Das sind die ersten, die den richtigen Ansatz verfolgen. Samplegewitter sind immer auf die Möglichkeiten begrenzt, die mit den rohen Samples gehen. Modellierung ist ein komplett anderer Ansatz, der es ermöglicht an allen Klangparametern herumzuspielen. Also, Fellstärke, Kesseldicke, Fellspannung, tonales Verhältnis zwischen Schlag- und Resonanzfell...ich konnte nicht alle Details in der Kurzbeschreibung finden, die ich dort erwarten würde, aber man wird sehen. Spannende Sache.

    Ich denke hierbei vielleicht an Oberwellen, 2. Harmonische Welle usw.


    Da es für eine Hochschule ist, folgender Hinweis:


    Die schwingende Kreismembran hat kein harmonisches Obertonspektrum. Die Obertonreihe wird über die Nullstellen der verwendeten Besselfunktion gefunden.
    Es gibt sehr viel Material dazu im Netz, Suchworte "schwingende Kreismembran", "Besselfunktion", "Zylinderfunktionen", "Chladnische (Klang)Figuren" ...


    Wikipedia zur schwingenden Membran


    Aus meinem Buch "Drum Tuning":

    ein Techniker mir auf das eine Overhead wegen des Chinas ein derartiges Gate gelegt hatte


    OMG!!! Ein Gate auf dem Overhead ist ja so ziemlich das letzte, was man braucht.


    Und dann regt eine Trommel nicht nur den Raum sondern gerne auch andere Trommeln an.


    Ich verstehe, dass das zu Problemen im Gesamtmix führen kann, andererseits ist dieses natürliche Übersprechen ein elementarer Bestandteil eines lebendigen Schlagzeugklangs.