Beiträge von nils

    Ich habe bei wenigen Produktionen nach Klick spielen müssen,


    Das hatte ich auch schon und für mich ist es irgendwie blutleer, wenn ich meinen Teil trocken einspielen soll. Wir haben das dann so gelöst, dass mind. ein Instrument (Gitarre) mit mir spielt, um mich zu unterstützen und eine bessere Energie zu bekommen, ohne dass dieses mit aufgenommen wurde.


    Den Track auswendig kennen sollte man aber schon vor dem ersten Take.


    Das geht nicht immer. Ich hab mal 8 Tracks an einem Tag eingespielt und hatte vorher nur die Hälfte davon zu hören bekommen. Es musste spontan im Studio eine Schlagzeugspur entwickelt werden.
    Bei einer anderen Produktion haben wir als komplettes Ensemble einen Track von 60 min Länge eingespielt. Das war Meditationsmusik, die davon lebt, dass die Band gemeinsam im Moment der Aufnahme die Musik fühlt und natürliche Spannungsbögen entwickelt.
    Ganz grobe Richtungen waren abgesprochen und vorbereitet, aber insgesamt war es mehr wie auf der Bühne.

    vulfpeck: fast alle :D , aber besonders unfassbar:


    Dean Town
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    1612
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    Beastly
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    The fearless Flyers
    Ace of Aces
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    Ob DB oder nicht, Energie zu nutzen, anstatt sie zu verschwenden ist immer hilfreich. Weniger Dämpfung in der Bassdrum und ein lockerer Fuß ergeben durchaus Sinn, wenn man höhere Geschwindigkeiten eine Weile überstehen will.

    Probier es mal mit einem Zigarrettenblättchen zwischen Teppich und Reso. Wo genau es am besten wirkt, muss man ausprobieren, hat mir aber schon diverse Male geholfen.

    Schönes Projekt, danke für's Teilen.


    Dem Lack würde ich versuchen mechanisch beizukommen, z.B. mit einem Kupferschwamm oder Kupfertuch. Damit hab ich neulich Becken gereinigt, kommt zu Hause aber auch in Bad und Küche zum Einsatz, mal ohne und mal in Verbindung mit einem Putzstein.


    Das sind wenig umweltbelastende und trotzdem wirksame Reinigungsmittel. Ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen, beim Beckenputz geht z.B. nur der Schmutz runter, die Patina (Oxydschickt) bleibt.

    Was das Stimmen betrifft: Ist es sehr viel anders als eine Pauke zu stimmen? (Ich meine jetzt nicht, das Pedal zu treten ) Das kann ich nämlich


    Ja,komplett anders.


    - Eine Pauke eliminiert durch die geometrischen Eigenschaften die Grundschwingung des Fells und der dominante hörbare Ton ist der erste Oberton. Die weitere Obertonreihe ist annähernd harmonisch, weshalb man die Pauke als musikalische Note nutzen kann. => man stimmt eine Pauke auf einen Ton.


    - Eine Schlagzeugtrommel mit zwei Fellen hat als dominanten Grundton die Grundschwingung des Felles und dazu eine ziemlich komplexe Obertonreihe, weshalb man diese eher nicht als musikalische Note nutzen kann, sondern eher als Geräusch. Dieses allerdings kann man durch Verändern des tonalen Verhältnisses zwischen Schlagfell und Reso gezielt verändern. Grobe Faustregel: je größer die tonale Differenz zwischen den Fellen, desto kürzer das Sustain (Ausklingzeit) und desto geringer der Obertonanteil im Klangbild. => man stimmt eine Schlagzeugtrommel auf einen Klangcharakter.


    Die drei Grundregeln des Stimmens sind:
    1. Die Ohren sind das wichtigste Werkzeug
    2. Das Fell soll rundherum in Stimmung mit sich selbst sein (also gleichmäßig gestimmt)
    3. Durch die tonale Differenz zwischen den Fellen kann man den Klangcharakter einstellen. (Hüllkurve und Obertonspektrum)

    Okay, danke. Ich zeige euch mal das eine oder andere Drumset aus meiner Nähe. Was meint ihr?


    https://www.ebay-kleinanzeigen…-basix/1057641917-74-4748
    --> Konnte noch nicht herausfinden, welche Größen, den Verkäufer muss ich noch anrufen.

    Nein, das passt nicht, hat Standardgrößen 12-13-16-22-14



    https://www.ebay-kleinanzeigen…-serie/1046020261-74-4936
    --> 20er BD, Hocker dabei, ebenso zweite Tom, aber ohne Fell

    Besser, aber zu teuer. Bis 250 würde ich evtl. gehen.


    Für den Preis absolut OK. => aus deinen Links wäre dieses meine Wahl.


    Musik Produktiv Eigenmarke. Deutlich zu teuer, 150 wären OK.


    Nein, bitte nicht, ist die Kategorie "Thunder".


    Danke euch!

    Gerne!

    Allerdings tippe ich auf eine 22er Basstrommel, ich konnte sie aber noch nicht messen.


    Genau bei dieser Trommel entsteht ein typisches Problem für junge Kinder: sie ist so groß, dass insgesamt kaum ein ergonomisch vernünftiger Aufbau möglich ist, der mit den Körpermaßen eines 7-jährigen zusammenpasst. Die Toms über der Bassdrum sind viel zu hoch und die Bassdrum selber auch zu weit weg, weil die Snare zwischen den Knien den Abstand von Trommler und Bassdrum vorgibt. Man braucht also eine Lösung.


    Daher mein Tipp:
    Man kann aus dem (wahrscheinlich) 16er Floortom eine kleine Bassdrum machen.


    Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, die kostengünstigste Variante ist aber wahrscheinlich der Pearl JG-16 Adapter in Kombination mit einer ISS-Tomhalterung.
    Mit Pech muss man dann noch einen Weg finden, die anderen Toms an die Beckenstative zu hängen, falls sie sonst an der Tomhalterung auf der Bassdrum montiert sind.


    VG, Nils

    wobei sellanne mit seiner (sehr direkten) kritik nicht ganz unrecht hat


    Seelanne hat mit allen Details Recht und hat sogar noch ein paar Dinge nicht erwähnt. Die Mars-Nummer ist nicht nur insgesamt zu langsam, sondern schleppt beim Übergang in den Ref jedes Mal, ebenso beim Übergang aus der Halftime in die Normalzeit im C-Teil. Wenn man die Nummer einnigermaßen rüberbringen will, sollte man sich an den alten Police-Sachen orientieren, denn das hat Herr Mars auch getan und ganz ungeniert geklaut.

    Naja...ich nutze die Milennium Pro-Harware seit Jahren und kann das nicht bestätigen. Aber wenn es hier nur um die mitgelieferte Hardware von Komplettsets geht, mag das wieder anders sein. Das Problem mit den Flügelmuttern habe ich auch zu genüge mit "hochwertigen" Sets von Tama oder Sonor erlebt, wie sie bei jedem zweiten Musikverein seit Jahrzehnten rumstehen. Da halten dann die Toms nur noch, weil sie auf der BD aufliegen, und stehen mindestens im 45 Grad Winkel zum Spieler. Ist dann auch nicht schwer, "Beulen" reinzuschlagen oder vielmehr zu "stochern".

    Also ich habe diverse Hardware von Yamaha und Pearl, die zwischen 20 und 40 Jahren alt ist und ohne Probleme funktioniert. Alle Gewinde sind super, nix abgebrochen, Verchromung intakt. Dazu habe ich ein paar Noname-Sachen, einen Gibraltar Hocker, etwas Premier Zeugs und diese Sachen sind alle von maximal mittlerer Qualität und Haltbarkeit.


    Andererseits bin ich von meinem "Billig" Tama Club Jam Kit mehr als begeistert, was die Hardware betrifft. Und der Sound ist toll für die viel bemängelten "nur" 6 Stimmschrauben. Natürlich hat man Einschränkungen, aber ist doch alles immer relativ.

    Tama ist eigentlich hardwaremäßig die gleiche Liga wie Yamaha und Pearl. Bei Sonor kommt es sehr auf das Produktionsjahrzehnt an.


    Todd Sucherman sagte jüngst, je besser die Trommel, desto größer ihr Stimmbereich - aber man müsse sich auf die Trommel einlassen und kann nicht von verschiedenen Sets erwarten, dass man sie alle auf die gleiche Weise klingen lassen kann.

    Nun, die Richtung stimmt, das "besser" macht sich aber nicht nur am Preis fest. Ich hab schon 2000 Euro Snares in der Hand gehabt, die nix taugten, aber auch Trommeln vom Sperrmüll, die sehr ordentlich funktionierten. Selbstverständlich gibt die Trommel gewisse Grenzen vor. Dabei sind das Gewicht und die Gratung besonders von Bedeutung. Aber man kann kann schon sehr viel erreichen, wenn man stimmen kann.


    Letztlich schaue ich mir immer die Metallteile genau an, bevor ich etwas kaufe. Wenn die tourtauglich sind kaufe ich, sonst nicht.