Beiträge von nils

    Mal abgesehen von den internen diplomatischen Verwicklungen, die es in der Band geben kann - ein vernünftiges Click hat die Möglichkeit, einen Fußschalter anzustöpseln. Einfach das Click stoppen, wenn die Trommelfreie Stelle kommt und einschalten, wenn es wieder mit Schlagzeug weitergeht. Hab ich so schon ein paar mal gesehen, z.B. bei König der Löwen.


    Ich persönlich spiele lieber komplett ohne, weil es der Musik gut tut, nicht in ein Korsett gezwungen zu werden. Das Tempo darf ruhig atmen, zumindest bei meiner Musik.

    Tu dir bitte selbst einen gefallen und entferne die G2 von der Resonanzfellseite. Dort haben diese Felle genau genommen nichts zu suchen. Die Unterseite heißt nicht umsonst "Resonanzfellseite". Sie ist für den Ton, das Sustain, das Klangvolumen und die Tonklarheit maßgeblich entscheidend. Um dort einen sauberen Ton zu erhalten, bedarf es eines dünnen Fells, das leicht in Schwingung versetzt werden kann. Ein G2 ist ein dickes, doppellagiges Fell, dass auf der Resonanzfellseite fast gar nicht in eine vernünftige Schwingung versetzt werden kann. Du kannst oben und unten herumschrauben soviel du willst - egal an welchem Schlagzeug - mit einem G2 als Resonanzfell wird es immer "matschig" klingen.


    Dem kann ich nur bedingt zustimmen. Generell sind einlagige Resos weit verbreitet, aber ich habe schon oft bei ungleichen Größendifferenzen verschiedener Toms mit Hilfe der Massenverteilung der Befellung bessere Intervalle hergestellt, indem ich bei einigen Toms doppellagige Resos eingesetzt habe.

    Ich habe eigentlich garkeine Blickrichtung, weil ich meistens mit geschlossenen Augen spiele, oder nur auf meine Trommeln starre. Das war auch schon gelegentlich Anlass für Kritik meiner Mitmusiker an mir.
    Trotzdem steht mein Set meistens so, dass ich direkt ins Publikum schauen KÖNNTE.

    Eigenschaften raus nach welchen sooo lange und laut gerufen wurde: Multi sample bassiert,


    Ein echter Schritt wäre der Verzicht auf Samples zugunsten einer Modellierung der Fellschwingung, ähnlich, wie Roland das im V-Piano für Klaviersaiten umgesetzt hat.
    Damit wäre dann auch der Maschinengewehr-Effekt Geschichte und man könnte noch ein paar andere Krankheiten der Samplebasierten Klangerzeugung beseitigen.
    Ich habe über sowas mal intensiv mit einem Hersteller von E-Drums gesprochen und die Systematik erklärt, wie man das umsetzen kann. Man hätte es eigentlich "nur noch" in Hardware gießen müssen, aber man hat sich damals dagegen entschieden.

    Naja, es kommt drauf an.
    Einerseits: Viele Trommler mögen einen eher gedämpften Sound, den man von mehrlagigen Fellen mit eingebauter Dämpfung bekommt. Werksseitig sind bei vielen Sets einlagige ohne großartige Vordämpfung montiert. Da wird schnell mal gemeckert.
    Andererseits: Im Schlagzeuggeschäft sind die Margen heute ziemlich klein. Da macht es für einen Hersteller schon einen Unterschied, ob er für Markenware aus den USA deutlich mehr als 5 Euro im Schnitt pro Fell oder für China-Ware nur etwa einen Euro pro Fell ausgibt. Es gibt also auch Sets, die mit Fellen fragwürdiger Qualität geliefert werden.

    Oder neulich im Proberaum: Ich spiele einen Beat mit Snare auf 1, 2+, 4 (Clocks von Coldplay) und der Keyboarder hat Probleme, nach den beiden 3er-Gruppen die 1 wieder zu erwischen,. Dann sagt der Gitarrist so: "Das sind ja dann Triolen". Sag ich "ne, am Ende sind es ja nur 2, das passt doch nicht!?" - Gitarrist: "Ja aber die ersten beiden sind Triolen". ...


    Ich hab mit 'ner Band mal so eine Übung gemacht. Alle marschieren in einer langsamen Polonäse herum und zählen 1-2-3-4. Im nächsten Schritt zählen alle 1-und-2-und-3-und-4-und-. Man erhöht die Geschwindigkeit. Dann klatscht man eine Clave dazu, z.B. die auf 1, 2+ und 4. So bekommen die anderen auch eine körperliche Rhythmuserfahrung, wie sie für Schlagzeuger alltäglich ist. Das kann man in allen möglichen Richtungen variieren.

    Nein, damit ist gemeint "Eine freie Benutzung ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ausgeschlossen, wenn es möglich ist, die auf dem Tonträger aufgezeichnete Tonfolge selbst einzuspielen." Quelle


    genauer (text aus der o.a. Quelle): ...dass es unzulässig ist, die auf einem fremden Tonträger aufgezeichneten Töne oder Klänge im Wege der sogenannten freien Benutzung für eigene Zwecke zu verwenden, wenn es einem durchschnittlichen Musikproduzenten möglich ist, eine gleichwertige Tonaufnahme selbst herzustellen


    Also ist das ganz abgefahrene Zeug frei, für andere Schnipsel braucht man eine Genehmigung? Seltsam.

    Also, ich hab mal so ein altes Export besessen. Das was nach Pressspan aussieht, ist bei meinen Trommeln lediglich eine Lackierung der Innenseite gewesen. Darunter fand sich irgendein eher weiches Tropenholz, das unter der Bezeichnung "Philipine Mahogany" verkauft wurde. Ich habe das herausgefunden, nachdem ich die Folie entfernt hatte. Kratz doch mal an der Innenseite oder schleife ein wenig am inneren Gratungsschnitt herum (Nicht oben auf der eigentlichen Gratung!), vielleicht findest du Hinweise auf Schichtholz.

    Hmm, ob die Bassdrum die Toms überdeckt oder das Ergebnis abschwächt, kann an der Phase liegen. Einfach mal die Phasen von Toms und Bassdrum kontrollieren und ggf. drehen.
    Musikalisch gesehen finde ich beides brauchbar, je nachdem, was die Musik erfordert.

    Herzleich Glückwunsch, Benny!


    "ich kopiere bis hin zum letzten Schlag meine Idole"


    Ist halt ein anderes Geschäftsmodell. Wäre auch nicht mehr meins, aber man kann auch damit was verdienen. Inhaltlich bin ich da ganz auf Bennys Linie. Selbst ist der Trommler.
    Ich bin heute ja trommlerisch auch eher Hobbymusiker. Als Student hab ich mit damit mal den Lebensunterhalt verdient, aber dann beruflich einen anderen Weg eingeschlagen.
    Vieles kann ich nicht, meine Technik ist nicht zum Weitergeben an die jüngere Generation geeignet, aber immerhin traue ich mich, wie ich zu spielen. Es ist mein ganz eigener musikalischer Ausdruck in seiner ganzen Unperfektheit.
    Das bedeutet nicht, dass mein Spiel unkontrolliert wäre, alles was ich spiele, kann ich auch, jeder Schlag ist genau da, wo ich ihn haben will, dafür lasse ich alles weg, was ich nicht kann.
    Etwa so, wie wenn ich Englisch rede. Das Vokabular ist beschränkt, aber ich meine, was ich sage.

    Signalausgänge müssen immer relevante Eingangswiderstände am anderen Ende haben, weil die Signalquelle selbst einen hohen Ausgangswiderstand hat. Bei zu geringem Eingangswiderstand geht die Ausgangsspannung auf nahe 0. Hast du zwei Ausgänge ohne Widerstand dazwischen, kannst du dein Gerät zerstören, weil mit Pech der Strom zu groß wird. In jedem Fall klingt es scheiße.