Helge Schneider
Stimmt, ich hab ihn Anfang der 90er live gesehen mit Pete York am Schlagzeug. Als ein Schlagzeugsolo gespielt werden sollte, musste "Peter" (wie Helge immer sagte) seinen Platz räumen und Helge hat es gespielt.
Helge Schneider
Stimmt, ich hab ihn Anfang der 90er live gesehen mit Pete York am Schlagzeug. Als ein Schlagzeugsolo gespielt werden sollte, musste "Peter" (wie Helge immer sagte) seinen Platz räumen und Helge hat es gespielt.
Bei einem Gig im März hatte ich das Vergnügen von Timo Hollmann am Pult gemixt zu werden. Er hat einfach ein Mikro vor dem ungelochten Reso meines umgedrehten 16er Toms platziert (siehe Foto) und es hat fett BUMM gemacht. Ich kann ihn ja mal nach dem Trick fragen. Meine (durchaus begründete) Vermutung ist, dass er einfach weiss, wo sein Mikro hingehört und die passenden Frequenzen kennt, um aus dem Signal was zu machen.
Das 8"-Tom könnte wie Split oben schreibt auch durchaus ein 10" sein, dass würde dann besser ins Gesamtkonzept passen. Das winzige Tom wird immer relativ perkussiv klingen, da helfen auch Fellwahl und Dämpfung relativ wenig. Zudem geht das Tom unmikrofoniert im gröberen Gesamtsound unter. Ich hab es stellenweise jedenfalls selbst nicht gehört.
Welche Musik covert ihr? Muss ja schon recht laut sein.
Ich hab ein 8x5,5er und ein 10x6er Tom (keine weiteren) zur 16x16er Bassdrum und mit Ton und Lautstärke keine Probleme.
Es gibt auch einen Laden Namens "Plattenfirma to Go" - schau Dich doch da mal um.
Besser spiele ich mit meinen 60 Jahren sicher nicht, aber routinierter und auch songdienlicher
Über allem die Frage: was ist gut? Wie bewertet man die festgestellten Fähigkeiten? Ich kann für mich sagen, dass mein Fokus sich in den 30+ Jahren meines Trommelns verschoben hat.
Ich bin zwar erst 46, aber es sind in meinem Spiel durchaus Symptome einer musikalischen Reifung zu erkennen => u.a. spiele ich routinierter und songdienlicher.
Ich kannn auch in Jamsessions viel besser mit anderen Musikern zusammenspielen.
Bisher kann ich auch noch keine konditionellen oder Geschwindigkeitsprobleme feststellen, ABER ich würde kaum noch so frickelig spielen, wie vor 20 Jahren, obwohl es noch ginge. Es macht mir einfach mehr Spaß zu grooven und ich würde sogar behaupten, dass ich fetter klingende Beats spiele, als ich ich das früher konnte.
Ob und wann sich die Entwicklung zum schlechteren dreht, weiss ich nicht abzuschätzen.
Krasse Nummer! Sehr aufgeräumt gespielt, Hut ab!
Soweit ich weiß ist Hilde Müller die Schwester von Moritz Müller - korrekt?
Herzlichen Glückwunsch! Ich hatte so eins mal in white marine pearl Folie. In jedem Fall kann man trotz gleicher Folie bei deinem Set sagen, dass es nicht ursprünglich zusammengehörte, weil sowohl Badges als auch Kesselmaterialien unterschiedlich sind.
Hast du überhaupt eines berücksichtigt?
Jupp, das ist die erste Adresse für Nachforschungen.
kristalline Metalle können sich langsam und unter ihrer eigenen Last verformen
Ok, aber das geht eher sehr langsam vor sich. Der Eiffelturm steht immerhin noch. Außer bei Leichtmetallen ist für Kriechen eine hohe Temperatur nötig (>100 C), die eher selten auf gelagerte Becken wirkt. Unter sehr hoher Belastung kann auch unterhalb solcher Temperaturen Kriechen auftreten, was durch die Lagerung aber eher nicht auftritt.
Ein befreundeter Metaller [von Beruf, nicht von der Musik her] hat mir auch gesagt, dass das Material mit der Zeit schwerkraftbedingt "nach unten" wandert.
yep, genau wie bei Glas. Deshalb haben wir alle nur horizontale Fenster.
Hmm, dann müsste Bronze ja wie Glas ein amorpher Feststoff sein und man müsste SEHR VIEL Geduld haben.
Zitat aus Wikipedia:
Wegen seiner Natur als unterkühlte Schmelze kann Glas auch in sehr begrenztem Umfang fließen. Dieser Effekt macht sich aber erst bei höheren Temperaturen bemerkbar. Die häufige Behauptung, dass Kirchenfenster unten dicker seien, weil das Glas im Laufe der Jahrhunderte durch die Schwerkraft nach unten geflossen sei, ist falsch, derartige Fließvorgänge hätten bei Raumtemperatur Jahrmillionen benötigt. Die Verdickung ist auf das damalige Produktionsverfahren (Zylinderblasen) zurückzuführen.
Man kann auch metallische Gläser herstellen, unsere Beckenbronze gehört aber nicht dazu.
Bronze hat ein Kristallgitter aus verschiedenen Mischkristallen, weshalb es sehr unwahrscheinlich ist, dass es absackt oder zerläuft.
"ist eben so, machen alle Händler so" abtun.
NEIN, es machen nicht alle! Punkt.
Stimmt, es gibt Händler mit Prinzipien. Samstag haben wir einen Gartenbedarfshändler nach Tomaten gefragt und er sagte, er wisse, dass man die Pflanzen fast überall bekomme, aber er verkauft sie erst nach dem ersten Maiwochenende, weil bis dahin der Nachtfrost die Pflanzen zerstören würde.
Schöner Fred, animiert zur Reflexion der vergangen Äonen.
Zu Frage 1:
Bei mir ist das Spektrum nicht ganz so krass gespreizt, aber bei mir sind es über 30 Jahre am Schlagzeug, da hab ich auch verschiedenes gemacht. Gestartet bin ich
1984 mit Rock Cover Zeugs. In der nächsten Band waren es auch ein paar eigene Stücke, aus dem Rock/Pop/Funk-Bereich, alles noch als ich zur Schule Ging. Dann hab ich (ich dachte, das hilft später beim Geldverdienen) etwa
1988 einen Ausflug in die Volksmusik bei einem Verein zur Pflege der traditionellen Blasmusik unternommen. Fast zeitgleich war ich einer Band, in der schon ein echter Künstler vertreten war, mit einer Musik, die ich schwer einordnen kann. Etwas später hab ich in den
frühen 90ern in einer Metalband ausgeholfen.
Etwa 94-95 hab ich in einer Tanz-und Showband gespielt. Aus der Zeit gäbe es einige "Fleisch ist mein Gemüse"-mäßige Geschichten zu berichten. Dann hatte ich
ca. 1995-97 eine ambitionierte Band mit eigenem Material und relativ ausgechecktem Rock/Popmaterial, teilweise könnte man das zum Prog-Genre zählen. Danach wurde es wieder funky. Dann kamen
1999 und 2001 die Kinder und ich hatte kaum noch Zeit. So hab ich mir eine Band zur Überwinterung gesucht, ohne große Ambitionen, aber mit wöchentlicher Probe mit Rock-Cover und ein paar eigenen Sachen. Danach war ich
2004/2005 in einer richtigen Funkband.
2005 hab ich angefangen regelmäßig in Gottesdiensten zu trommeln, was für mich bedeutete, viel leiser spielen zu lernen und ggf. auch sparsamer. Ein feste Band hatte ich seit 2006 wegen der trommestimmerischen Aktivitäten nicht mehr, erst seit letztem Jahr wieder.
seit 2014: Die neue Band läßt sich stilistisch nicht so fest einordnen, am besten vielleicht noch als Singer/Songwriter mit treibender Rhythmusgruppe und hohem Improvisationsanteil.
Zu Frage 2:
Tatsächlich hatte ich mich vom eigentlichen Musikmachen für 9 Jahre weitgehend abgewandt. Probleme beim Wechsel der Stilistiken hab ich keine entdeckt, einen "Ruf" hatte ich als Musiker sowieso nie, auch wenn ich zeitweise verschiedene Bands parallel hatte. Insgesamt betrachtet ist mein Spiel, mal abgesehen von den ganz kleinen Anfängen, tendenziell immer sparsamer geworden. Was ich bis Mitte der 2000er gespielt habe würde ich heute nicht mehr so spielen, sondern stark entschlacken.
Die jetzige Band ist für mich die Abkehr von der Festlegung auf einen Stil. Wir sind alle alte Kämpen und spielen nur noch, was uns in den Kopf kommt, ohne irgendein Klischee bedienen zu wollen. Viele Nummern entstehen aus spontanen Sessions, weshalb wir immer alle Proben mitschneiden, weil man nie weiß, wann was Neues kommt, das man weiterentwickeln will. Ich selbst spiele eigentlich nur noch Sachen, die sich für mich organisch anfühlen und achte sehr auf das, was die Mitmusiker gerade tun.
zu Frage 3:
Der Graph spricht eine klare Sprache.
![]()
Nils
viele namhafte Drummer zeigen ... mitunter nur prozentuale Bruchteile! ihres Könnens.
Ich hab mal Wolfgang Haffner mit Nils Landgren in Hamburg gesehen, da hat er fast den ganzen Abend four on the floor gespielt. Es hat gegroovt wie sau.
Schnittstellen:
sehr viele Audio-Interfaces haben USB 2.0 (manche haben Firewire und USB ), was man praktisch an jedem Rechner findet. Ist zwar nicht ganz so fett wie Firewire, taugt aber aus meiner Erfahrung auch ganz gut. Thunderbolt ist Apple-Technologie, findet man an Windows-PCs kaum. Expresscards sind teuer und zusätzliche Fehlerquellen.
Zwei Interfaces an einem Rechner - das kann nur schiefgehen. Das kracht ziemlich sicher in der Interruptverwaltung des Rechners. Wer 16 Kanäle braucht, muss ein 16-Kanal-Interface haben.
ja, Linux ist sehr speziell.
da muss man schon sehr Computer afin sein, um das zu managen.
wer das kann, kommt damit sicher ganz gut zu recht. Für mich wäre das nichts.
Stimmt schon, ist aber auch nicht mehr so krass wie früher. Ich bin zwar hauptberuflich ITler in einem normalen Büroumfeld und muss von daher natürlich auf der Windows-Schiene arbeiten, aber wenn ich wenig Stress und gute Performance mit älterer Hardware will, installiere ich Linux. Arbeit=Windows, privat=Linux.
Lubuntu ist in 20 Minuten ohne viel Gedöns installiert, dann noch Libre Office und Thunderbird drauf, fertig ist der Standardcomputer. Ich hab meiner Mutter (74) sowas als Ersatz für eine alte XP-Kiste hingestellt und sie hat nicht mal wirklich bemerkt, dass da was anders ist - so windowsmäßig kann Linux heute schon sein. Und die Installation von Software geht heute je nach Software per Doppelklick oder anderen Tools, die nicht schwer zu bedienen sind. Nur bei Zertifikatsgeschichten (Citrix und VPN) hab ich einige Probleme gehabt.
Die DAW Ardour lässt sich schnell und einfach installieren. Die sieht genau so aus und lässt sich bedienen, wie zig andere Programme dieser Art. Funktionsumfang und Plugins muss ich noch genauer checken.
Eine GbR ist eine ganz gefährlich Angelegenheit, weil die beteiligten Personen als Gesamtschuldner haften. Das gilt auch für Steuerschulden. Mein Schwager hat lange in einer Top-40-Band gespielt und Jahre nach Auflösung der Band stellte sich heraus, dass ein ex-Mitglied seine Steuern nicht bezahlt hatte . Ein hoher fünfstelliger Betrag wurde fällig, den die anderen Mitglieder gemeinsam zahlen mussten, weil der eigentliche Delinquent kein Geld hatte. Ergo: ich würde niemals in eine GbR einwilligen.
Wer also über den Euro nachdenken muss, kann heutzutage auch getrost auf die Windows Variante setzen und viel Geld sparen
Oder auf Linux. Ich teste gerade auf einer schon etwas gereiften Hardware (Toshiba A10) die DAW Ardour. Betriebssystem ist Lubuntu, das gegenüber dem normalan Ubuntu nochmal stark ressourcenoptimiert ist.
Weder OS noch DAW kosten Geld und außerdem ist alles Open Source, was ich sehr sympatisch finde. Der aktuelle Ubuntu 14.10 Kernel unterstützt diverse Audiohardware, die unter Ubuntu 12 noch nicht lief.
Bei uns läuft immer ein ZOOM R16 mit. Es hat zwei recht ordentlich eingebaute Mikros und man kann zusätzlich etliche Instrumente direkt einstöpseln. Auf der SD-Card findet man dann eine Stereo-WAV-Datei und so viele Mono-WAWs, wie man zusätzliche Kanäle benutzt hat. Die kann man dann in eine DAW-Software einsaugen und mixen.
@ Nils: Kannst du kurz was zu den Aufnahmen sagen? Equipment, Raum, Bearbeitung?
Das war in einem Studio auf dem Lande, genauer gesagt in Schwarme, in einem Aufnahmeraum von ca. 20-25 m², Deckenhöhe ca. 3m, Holzfussboden, zwei Wände mit Fenstern, Perserteppich unter dem Set.
Die Aufnahme war ein Mikrofoncheck und ist daher unbearbeitet. Seltsamerweise hatte der Tonmann 3 Overheads aufgestellt
![]()
Es ist ziemlich lange her, daher leichte Unsicherheiten bei den Becken.
Die Trommeln sind Pearl 8x8, 10x9, 12x10 BRX (2003) und BLX 14x12, 14x6,5, 22x14 (ca. 82/83), Hihat: Sabian Handhammered (80er), 2x16er Chrashes: Paiste 505 und Sabian Paragon, Ride: Paiste 3000 Power Ride.