Beiträge von nils

    Wie auch immer frage ich mich - insofern kein materieller Schaden am 14er Tom auszumachen ist - :
    -hat die Physik ihre Grenze und es ist garnicht möglich, die Toms in einer Konfiguration anzuordnen?
    -ist es einfach normal, daß ein 14er Tom abfällt?
    -oder liegt es wirklich nur an der Kunst des Stimmens?
    -oder ist dieses "timpered matched" einfach eine weitere Marketingstrategie, auf die ich naiver Trottel reinfalle?


    Durchaus mögliche Ansätze, es kann aber auch noch sein, dass der Raum die Ursache ist.
    hrk: hast du das Phänomen an unterschiedlichen Orten bzw. in verschiedenen Räumen beobachtet?

    Es ist recht unwahrscheinlich, dass große Klangunterschiede ohne Abweichungen am Material zustande kommen. Entweder ist es ein ganz anderes Holz (unwahrscheinlich), oder es gibt Abweichungen bei der Verarbeitung.


    - Hast Du mal die Gratungen genau betrachtet? Wenn die am 14er runder oder spitzer ist, als an den anderen Toms, könnte hier die Ursache liegen. Unebenheiten sind auch nicht hilfreich.
    - Auch ein schräg abgesägter Kessel kann Probleme verursachen. Wenn du den Kessel ohne Felle auf eine ebene Fläche stellst, ist rundherum ein rechter Winkel messbar?
    - Gibt es Unterschiede an der Hardware: dünnerer/dickerer Spannreifen als an den anderen Toms und/oder anderes Material (Guss statt triple flanged oder umgekehrt)?
    - Freischwingaufhängung: ist der Klagungterschied auch da, wenn du die Trommel locḱer in der Hand hälst?

    --und noch einer: Piff Paff Robbie Wood, ebenfalls von der jazzahead 2015 mit E-Drums und Silent Guitar gespielt.
    [soundcloud]

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    OK, das erklärt natürlich alles.


    Hier ist sie im Einsatz zu sehen:


    Hier eine lediglich vier Wochen alte Probreaumaufnahme (in MONO mit nur einem Mikro mitgeschnitten) der selben Nummer wie oben zum Vergleich, die mit dem Kit aus dem Bild entstanden ist.
    Ich spiele mit Regal Tip Kunststoffbesen.


    Das Stück heißt übrigens "More".
    More


    Edit: habs eben zum ersten Mal über Boxen gehört. In der Aufnahme ist irgendeine Dröhnfrequenz drin, die über Kopfhörer nicht zu hören ist, muss ich nochmal schauen, was das ist.

    Nils, bei aller Liebe: wenn das, was Du auf 2 + 4 spielst, eine Snare darstellen soll(te), au weia :D
    Den Sound bekommt man mit jedem Proberaum A-Set besser dargestellt....

    Eigentlich spiele ich ein umgebautes 8er Roto-Tom als Snare, das in Natura eine recht elektrische Klangfarbe hat. So eine richtige Snare sollte es tatsächlich nicht sein. Ich suche mal eine Proberaumaufnahme raus, die man als halbwegs öffentlichkeitstauglich hinnehmen kann.


    Musikalisch keine weiteren Einwände. Die Stimme ist wirklich bemerkenswert.

    Vielen Dank :)

    Die Band gefällt mir erstmal gut, (ganz) schön dreckiger Gesang :)

    Danke :)


    Du schrubst ja, dass du in dem Kontext eher weniger gängige Drumsounds wählst, daher würde mich vergleichsweise interessieren, wie ihr euch akustisch so anhört.

    Ich stell die Tage mal was rein. Mehr als Übungsraummitschnitte habe ich allerdings nicht.


    Hier auffällig sind natürlich die immer gleich klingenden Becken. Die BD ist wahrscheinlich "klein gewählt"?

    Ja, die Dynamikeinschränkungen....nein, die Bassdrum sollte nicht so dünn klingen, wird im Mix aber leider vollständig vom Bass maskiert. Da der Monitormix extra gemacht wurde, hab ich das beim Gig garnicht wahrnehmen können. Es gibt eine Stelle bei einer anderen Nummer, wo man das Schlagzeug alleine hört. Da finde ich sie OK, aber wenn die anderen Instrumente dazukommen, ist sie einfach weg.


    Um was für ein E-Set handelt es sich denn? Ich finde, Yamaha ist ganz schön in's Hintertreffen gerutscht bei unserer Roland-Aufmerksamkeit hier.

    Es war ein DTX700 mit 500er Modul soweit ich mich erinnere (oder war's umgekehrt?).


    Die Trommeln sind auf jeden Fall gut bestimmt :thumbup: (sorry, das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen ^^ )

    :D


    Ich finde, der Song beginnt sehr stark, spricht mich total an, meine Begeisterung flacht aber zum Ende hin immer mehr ab. Sorry. Spielerisch sehr gut, derbe Stimme, klare Gitarre, bassiger Bass und das E-Set klingt ganz ok. Aber der Song hatte anfangs mehr Erwartungen in mir geweckt, als dann am Ende erfüllt wurden.


    VG redsnare


    Vielen Dank für die offene Kritik. Die Band ist, anders als ihre Mitglieder, noch recht jung, wir sind an Feedback sehr interessiert. Könntest Du die Erwartung präzisieren, die wir enttäuscht haben?

    Hallo,


    Edit 15.03.2017: Live mit neuem Basser


    edit 21.07.15: Video in Post 15


    angesichts des Freds von pbu "50 ways to hate your E-Drums" dachte ich, es sei mal an der Zeit, etwas von meiner Band einzustellen, das mei einem E-Set gespielt wurde.
    Die Aufnahme ist im Rahmen der jazzahead! 2015 als Pultmitschnitt entstanden, also keine Produktion, erwartet also nicht zu viel. Wir haben auf der Yamaha Silent Stage gespielt mit einer Silent Gitarre, e-Drums und E-Bass. Für ein Akustik-Trio ist das eher ungewohnt, aber ich bin trotzdem ganz zufrieden, dass wir zurecht gekommen sind. Die Schwächen eine E-Sets kann man, neben meinen, auch erkennen. Aber hört selbst:


    More - Tobys Flying Circus


    So sah es aus:



    Nils

    Danke, Nils. Und Spieltechniken lernen (darum ging's)?


    Aus meiner Sicht geht das so nicht, jedenfalls nicht vollständig übertragbar. Ich habe gelernt, unter den Bedingungen des E-Sets, meine Musik möglichst nah am Originalsound umzusetzen.


    ABER: ein E-Set gibt leider nicht das klangliche Feedback, das man braucht, um seine Spieltechnik kontrollieren zu können. Ein bischen Dynamik kann man lernen, alles andere wird schwierig. Es schluckt abgesehen von der Anschlagstärke alle anderen Aspekte der Spielweise fast vollständig. Daher lernt man an einem solchen Set auch nicht, diese zu kontrollieren. Einen ähnlichen Effekt bekommt man übrigens, wenn man seine Trommeln sehr stark dämpft, Stichwort Tempo-Endorsment.

    Lasst doch mal ein paar Erfahrungen dazu da, oder Ideen, ob oder wie man das mit E-Drums in den Griff kriegen könnte.


    Ich durfte bei der jazzahead einen Gig auf einem aktuellen Yamaha E-Drum spielen. Mein Hauptproblem war, dass ich auf dem A-Set sonst hauptsächlich mit Besen und Mallets auf einem eher ungewöhnlichen Setup mit umgebautem 8 Zoll Rototom als Snare spiele und diesen Klangcharakter für die Band brauche. Daher war es sehr hilfreich, am Vortag schon mal 1-2 Stunden Zeit an dem Set zu verbringen. Ich hab Sounds gesucht, die am ehesten meinen sonstigen Sound abbilden und die Dynamikparameter so eingestellt, dass etwas weniger Attack da war. Außerdem habe ich die Triggerlevel so angepasst, dass ich auch auf dem E-Set mit Besen spielen konnte, um auch ein ähnliches Spielgefühl zu bekommen. Das Ergebnis ist sicherlich anders, als auf einem A-Set, aber durchaus passabel.
    Fazit: wie ein Vorschreiber bereits erwähnte werden einige Parameter am E-Set über Hard- und Software kontrolliert, die man am A-Set über die Spielweise steuert. Daher muss man sich mit eben jener Technik befassen, wenn man ein ansprechendes Ergebnis will.

    Bin ich der einzige, der nach vier Stunden am Set nicht im Eimer ist sondern sich pudelwohl fühlt? Komisch... was macht ihr denn alle für Spitzensport am Drumset?...


    Ich bin normalerweise nach einer ausgiebigen Probe besser drauf als vorher.


    Vorher:
    - müde von der Arbeit
    - Sehnsucht nach der Couch
    - mäßige Laune


    Nachher:
    - gute Laune
    - angenehm aufgeputscht, trotz gewisser Erschöpfung
    - Sehnsucht nach einem Feierabendbier und dem Bett


    Nur der Hintern tut mir meist weh, ich brauch wohl mal einen neuen Hocker...