Beiträge von nils

    Steve Gadd über Instrument spielen und Musik machen:


    "I've seen so many drummers who have chops and technique that would make your jaw drop to the floor. People are doing some really incredible things. To me, though, I find it just as inspiring on a whole different level when I see somebody who can play a groove and get inside it and make me tap my toes. If you can get people tapping their toes, that's it - you're playing music."




    Branford Marsalis darüber, Risiken einzugehen:


    "I mean if you got a guy who can't recover from fucking up a song, what's he gonna do in his life? Life has bigger haymakers to throw you my friend. And you know, music is just not that important ... I don't enjoy messing up, but I accept that the only way to get better is to suck. And some people work really hard to circumvent that process by never playing a song that they haven't immaculately prepared, and when you play like that and think like that, then nothing magical can happen on stage. You have to learn to leave some room to let things happen. But that requires risk. And if you're risk averse, you shouldn't be doing this. You should be an accountant."

    Bin 40+, Job, Familie mit kleineren Kindern. Somit bleibt unter der Woche nicht viel Zeit zum üben ohne Band.


    So ähnlich sieht's bei mir auch aus, nur die Kinder sind nicht mehr ganz klein (13 und 15), dafür brauchen meine Eltern Unterstützung.


    Ich übe außerhalb der Proben zur Zeit eher sporadisch. Wenn es dazu kommt läuft es etwa so ab:
    1. Aufwärmen zu Musik aus der Konserve und frei daddeln (15 min)
    2. Handsatzübungen, meist ohne klick (ja, ich weiß, mit wäre besser....)(5-10)
    3. Hand-Fuß-Koordination (5)
    4. Übungen zur allgemeinen Tightness, z.B. Klick auf 40, alle Gliedmaßen schlagen 4tel, dann gelegentlich mit einer Hand/einem Fuß auf 8tel wechseln und immer schön alles gleichzeitig treffen. (5-10)
    5. am Set rumschrauben :D (10-15)
    6. nochmal frei daddeln oder zur Musik spielen


    Kontrollaufnahmen mache ich dabei sehr selten, dafür wird bei Bandproben alles mitgeschnitten, was meine Schwachstellen sehr gut offenbart.
    Manchmal übe ich auch gezielt Sachen für die Band, aber meistens hilft es mir und der Band mehr, wenn ich am grundlegenden Handwerkszeug arbeite.


    Außerdem habe ich festgestellt, dass ich auch im Kopf und durch reines Zuhören üben kann.
    Ich spiele häufig in unterschiedlichen Besetzungen live bekomme gelegentlich recht kurzfristig die Setliste, so dass es nicht zu einem Proberaumbesuch reicht.
    Dadurch habe ich gelernt, mir Nummern zu erarbeiten, indem ich sie mir ein paar mal genau anhöre. Früher hab ich mir die Abläufe rausgeschrieben, das mache ich aber nicht mehr.
    Ich habe festgestellt, dass ich am besten spiele, wenn der Kopf weitgehend ausgeschaltet ist, da ist Papier nur Ablenkung.

    Kann es sein, das die Bedämpfung von nur einer Seite, abhängig davon welche ich verwende, zu solch unterschiedlichen Ergebnissen führt?
    Habe ich vielleicht eine Fehler gemacht?


    Ja, das ist nicht nur wahrscheinlich, sondern typisch.


    Du änderst ja schliesslich die Massenverhältnisse in dem schwingenden System.
    Je nachdem an welcher Stelle die zusätzliche Masse eingebracht wird und je nachdem, wie die tonalen Verhältnisse sind, entwickelt sich das Sustain.


    Hinzu kommt das von Gerald beschriebene Problem der unebenen Gratung.


    ...Ich habe heute den ganzen Nachmittag damit verbracht verschiedenste Dämpfungen auszuprobieren. Das ist meine Lösung, mit der ich nun nen Sound hab' mit dem ich sehr zufrieden bin :)


    Genau so ist es richtig: selbst intensiv ausprobieren und am Ende eine Lösung, die genau das bringt, was Du haben wolltest - und du hast auch noch viel dabei gelernt.

    Es gibt Zitronensäure aus der Tüte im Backregal zu kaufen.


    Im türkischen Supermarkt meines Vertrauens gibt es für kleines Geld auch wesentlich größere Gebinde. Ich hab eine 200g-Packung daheim, die allerdings bei mir tatsächlich zum Backen gedacht ist - aber man weiß ja nie...

    ja so ist das gemeint.Die erste Note ist eine punktierte Achtel und daher 3 Sechzehntel lang! plus 2 macht 5


    Ja, das verstehe ich. Punktierte achtel plus achtel macht quasi 2,5 Achtel oder 5/16 oder eine Sechzehntel-Quintole, von der nur 2 Anschläge gespielt werden.
    Was ich nicht verstehe ist die Notation. Der Bogen mit der 5 sieht für mich so aus, als ob es sich um 5/8 handelt, oder versteh ich da was falsch? Naja, ich bin nicht so richtig notenfest, mir erschließt sich das jedenfalls nicht sofort aus den Noten.
    Für mich wäre es einsichtiger, eine Sechzehntel-Note mit einer Achtel-Pause, einer weiteren Sechzehntel-Note und einer Sechzehntel-Pause mit der 5 zu verbalken.


    ungefähr so wie hier bei g:

    Wow, echt nerdiges Zeugs :D Sowas find ich gut.


    Wenn ich Dein Ergebnis richtig verstehe, wäre die mathematisch korrekte Teilung 66 2/3 % zu 33 1/3 %, die beiden spielen aber 60:40 bzw. 61:39, also etwas in Richtung gerade 8tel verschoben - korrekt?


    Wie leitet sich davon die 5 ab? Wäre der zweite Schlag dann die 4. Position in einer Quintole? Und wenn ja, müsste dann die Notation nicht anders aussehen?

    Meine Lösung sieht so ähnlich aus wie die von Drummer2010, nur dass die Bodenplatte bis unter das Pedal reicht. Daher hab ich die spitzen Schrauben aus dem Pedal in die Bodenplatte eingebaut (auf den Bildern nicht zu erkennen). Dazu gibt es eine Hihat mit der Roto-Snare dran, die ich hier irgendwo schon mal gepostet hab. So bekomme ich ein normal spielbares Schlagzeug-Setup, ohne Verrenkungen, die mir nicht liegen.


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    Das Beta 91A hat vom tieffrequenten Bereich bis ca 1kHz eine ordentliche Richtwirkung, darüber lässt sie stark nach. Ich hab mal die Stelle aus dem Datenblatt angehängt, an der man das sieht. Was man auch erkennen kann, ist ein Frequenzgang mit einer hohen Empfindlichkeit (+5 dB ) von 6-8 kHz gegenüber etwa -2dB im gewünschten Bereich um 50 Hz. Hier liegt aus meiner Sicht ein Erklärungsansatz.


    Datenblatt Beta 91A

    Auch auf die Gefahr hin, als Eckenpisser wahrgenommen zu werden, weil ich ja selbst in Sachen Stimmen unterwegs bin, möchte ich auf ein weiteres Risiko hinweisen:


    wenn man ungleichmäßigen seitlichen Druck auf einen (Holz-)Zylinder ausübt, kann dieser dauerhaft verformt/unrund werden.


    Es sind also nicht nur Spannreifen in Gefahr beschädigt zu werden, sondern auch Kessel. Wenn man eine Snare aus gegossener Glockenbronze oder ähnlich festen Materialien hat, ist asymmetrische Belastung durch solche Stimmtechniken kein Problem. Besonders dünne Holzkessel sind dagegen empfindlicher, denn je größer der Durchmesser einer Trommel und je nachgiebiger das Kesselmaterial ist, desto leichter verformt sich der Kessel und desto größer ist das Beschädigungsrisiko. Deshalb empfehle ich im Sinne einer langanhaltenden Freude an den eigenen Trommeln immer auf gleichmäßige Fellspannung zu achten.


    My2cents.