Butter bei die Fische:
In diesem neu erstellten Hörzone-Fred hab ich mal eine Nummer aus dem oben erwähnten Gig bei der jazzahead gepostet. Es ist ein Pult-Mitschnitt, mithin keine Produktion, erwartet also nicht zu viel.
Beiträge von nils
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Hallo,
Edit 15.03.2017: Live mit neuem Basser
edit 21.07.15: Video in Post 15
angesichts des Freds von pbu "50 ways to hate your E-Drums" dachte ich, es sei mal an der Zeit, etwas von meiner Band einzustellen, das mei einem E-Set gespielt wurde.
Die Aufnahme ist im Rahmen der jazzahead! 2015 als Pultmitschnitt entstanden, also keine Produktion, erwartet also nicht zu viel. Wir haben auf der Yamaha Silent Stage gespielt mit einer Silent Gitarre, e-Drums und E-Bass. Für ein Akustik-Trio ist das eher ungewohnt, aber ich bin trotzdem ganz zufrieden, dass wir zurecht gekommen sind. Die Schwächen eine E-Sets kann man, neben meinen, auch erkennen. Aber hört selbst:So sah es aus:


Nils
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musste ich mich zusammenreissen, um wieder einen ordentlichen Zweischlagwirbel hinzukriegen
lol, das kann ich seit 30 Jahren nicht, obwohl ich fats ausschliessich akustisch unterwegs bin. -
Danke, Nils. Und Spieltechniken lernen (darum ging's)?
Aus meiner Sicht geht das so nicht, jedenfalls nicht vollständig übertragbar. Ich habe gelernt, unter den Bedingungen des E-Sets, meine Musik möglichst nah am Originalsound umzusetzen.ABER: ein E-Set gibt leider nicht das klangliche Feedback, das man braucht, um seine Spieltechnik kontrollieren zu können. Ein bischen Dynamik kann man lernen, alles andere wird schwierig. Es schluckt abgesehen von der Anschlagstärke alle anderen Aspekte der Spielweise fast vollständig. Daher lernt man an einem solchen Set auch nicht, diese zu kontrollieren. Einen ähnlichen Effekt bekommt man übrigens, wenn man seine Trommeln sehr stark dämpft, Stichwort Tempo-Endorsment.
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Lasst doch mal ein paar Erfahrungen dazu da, oder Ideen, ob oder wie man das mit E-Drums in den Griff kriegen könnte.
Ich durfte bei der jazzahead einen Gig auf einem aktuellen Yamaha E-Drum spielen. Mein Hauptproblem war, dass ich auf dem A-Set sonst hauptsächlich mit Besen und Mallets auf einem eher ungewöhnlichen Setup mit umgebautem 8 Zoll Rototom als Snare spiele und diesen Klangcharakter für die Band brauche. Daher war es sehr hilfreich, am Vortag schon mal 1-2 Stunden Zeit an dem Set zu verbringen. Ich hab Sounds gesucht, die am ehesten meinen sonstigen Sound abbilden und die Dynamikparameter so eingestellt, dass etwas weniger Attack da war. Außerdem habe ich die Triggerlevel so angepasst, dass ich auch auf dem E-Set mit Besen spielen konnte, um auch ein ähnliches Spielgefühl zu bekommen. Das Ergebnis ist sicherlich anders, als auf einem A-Set, aber durchaus passabel.
Fazit: wie ein Vorschreiber bereits erwähnte werden einige Parameter am E-Set über Hard- und Software kontrolliert, die man am A-Set über die Spielweise steuert. Daher muss man sich mit eben jener Technik befassen, wenn man ein ansprechendes Ergebnis will. -
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Weniger begeistert ist sie, wenn ich im Wohnzimmer das Schlagzeug komplett zerlege.
Ich mache das nicht mehr, das passiert mittlerweile im Übungsraum. -
Bin ich der einzige, der nach vier Stunden am Set nicht im Eimer ist sondern sich pudelwohl fühlt? Komisch... was macht ihr denn alle für Spitzensport am Drumset?...
Ich bin normalerweise nach einer ausgiebigen Probe besser drauf als vorher.Vorher:
- müde von der Arbeit
- Sehnsucht nach der Couch
- mäßige LauneNachher:
- gute Laune
- angenehm aufgeputscht, trotz gewisser Erschöpfung
- Sehnsucht nach einem Feierabendbier und dem BettNur der Hintern tut mir meist weh, ich brauch wohl mal einen neuen Hocker...
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Ich hab auch so eins und stimme Fl0gging in der Einschätzung zu, dass es als Ride zu undefiniert ist. Da ich ungern so große Crashbecken spiele, liegt es bei mir schon länger nur in der Kiste.
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Helge Schneider
Stimmt, ich hab ihn Anfang der 90er live gesehen mit Pete York am Schlagzeug. Als ein Schlagzeugsolo gespielt werden sollte, musste "Peter" (wie Helge immer sagte) seinen Platz räumen und Helge hat es gespielt. -
Bei einem Gig im März hatte ich das Vergnügen von Timo Hollmann am Pult gemixt zu werden. Er hat einfach ein Mikro vor dem ungelochten Reso meines umgedrehten 16er Toms platziert (siehe Foto) und es hat fett BUMM gemacht. Ich kann ihn ja mal nach dem Trick fragen. Meine (durchaus begründete) Vermutung ist, dass er einfach weiss, wo sein Mikro hingehört und die passenden Frequenzen kennt, um aus dem Signal was zu machen.
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Das 8"-Tom könnte wie Split oben schreibt auch durchaus ein 10" sein, dass würde dann besser ins Gesamtkonzept passen. Das winzige Tom wird immer relativ perkussiv klingen, da helfen auch Fellwahl und Dämpfung relativ wenig. Zudem geht das Tom unmikrofoniert im gröberen Gesamtsound unter. Ich hab es stellenweise jedenfalls selbst nicht gehört.
Welche Musik covert ihr? Muss ja schon recht laut sein.Ich hab ein 8x5,5er und ein 10x6er Tom (keine weiteren) zur 16x16er Bassdrum und mit Ton und Lautstärke keine Probleme.
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Es gibt auch einen Laden Namens "Plattenfirma to Go" - schau Dich doch da mal um.
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Besser spiele ich mit meinen 60 Jahren sicher nicht, aber routinierter und auch songdienlicher
Über allem die Frage: was ist gut? Wie bewertet man die festgestellten Fähigkeiten? Ich kann für mich sagen, dass mein Fokus sich in den 30+ Jahren meines Trommelns verschoben hat.
Ich bin zwar erst 46, aber es sind in meinem Spiel durchaus Symptome einer musikalischen Reifung zu erkennen => u.a. spiele ich routinierter und songdienlicher.
Ich kannn auch in Jamsessions viel besser mit anderen Musikern zusammenspielen.Bisher kann ich auch noch keine konditionellen oder Geschwindigkeitsprobleme feststellen, ABER ich würde kaum noch so frickelig spielen, wie vor 20 Jahren, obwohl es noch ginge. Es macht mir einfach mehr Spaß zu grooven und ich würde sogar behaupten, dass ich fetter klingende Beats spiele, als ich ich das früher konnte.
Ob und wann sich die Entwicklung zum schlechteren dreht, weiss ich nicht abzuschätzen. -
Krasse Nummer! Sehr aufgeräumt gespielt, Hut ab!
Soweit ich weiß ist Hilde Müller die Schwester von Moritz Müller - korrekt?
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Herzlichen Glückwunsch! Ich hatte so eins mal in white marine pearl Folie. In jedem Fall kann man trotz gleicher Folie bei deinem Set sagen, dass es nicht ursprünglich zusammengehörte, weil sowohl Badges als auch Kesselmaterialien unterschiedlich sind.
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Hast du überhaupt eines berücksichtigt?
Jupp, das ist die erste Adresse für Nachforschungen. -
kristalline Metalle können sich langsam und unter ihrer eigenen Last verformen
Ok, aber das geht eher sehr langsam vor sich. Der Eiffelturm steht immerhin noch. Außer bei Leichtmetallen ist für Kriechen eine hohe Temperatur nötig (>100 C), die eher selten auf gelagerte Becken wirkt. Unter sehr hoher Belastung kann auch unterhalb solcher Temperaturen Kriechen auftreten, was durch die Lagerung aber eher nicht auftritt. -
Ein befreundeter Metaller [von Beruf, nicht von der Musik her] hat mir auch gesagt, dass das Material mit der Zeit schwerkraftbedingt "nach unten" wandert.
yep, genau wie bei Glas. Deshalb haben wir alle nur horizontale Fenster.
Hmm, dann müsste Bronze ja wie Glas ein amorpher Feststoff sein und man müsste SEHR VIEL Geduld haben.
Zitat aus Wikipedia:
Wegen seiner Natur als unterkühlte Schmelze kann Glas auch in sehr begrenztem Umfang fließen. Dieser Effekt macht sich aber erst bei höheren Temperaturen bemerkbar. Die häufige Behauptung, dass Kirchenfenster unten dicker seien, weil das Glas im Laufe der Jahrhunderte durch die Schwerkraft nach unten geflossen sei, ist falsch, derartige Fließvorgänge hätten bei Raumtemperatur Jahrmillionen benötigt. Die Verdickung ist auf das damalige Produktionsverfahren (Zylinderblasen) zurückzuführen.Man kann auch metallische Gläser herstellen, unsere Beckenbronze gehört aber nicht dazu.
Bronze hat ein Kristallgitter aus verschiedenen Mischkristallen, weshalb es sehr unwahrscheinlich ist, dass es absackt oder zerläuft. -
"ist eben so, machen alle Händler so" abtun.
NEIN, es machen nicht alle! Punkt.
Stimmt, es gibt Händler mit Prinzipien. Samstag haben wir einen Gartenbedarfshändler nach Tomaten gefragt und er sagte, er wisse, dass man die Pflanzen fast überall bekomme, aber er verkauft sie erst nach dem ersten Maiwochenende, weil bis dahin der Nachtfrost die Pflanzen zerstören würde.