Beiträge von nils

    150$ - hmmm, also als Anfänger hilft ein Lehrer, der deine Bewegungen sieht und dich korrigiert viel mehr als eine DVD-Sammlung. Alleine gvehst du ein hohes Risiko unnötiger Verletzungen ein und lernst garantiert Sachen, die dich später als Sackgasse erweisen. Das kann ich aus Erfahrung sagen :)

    Ich hab sie auf der Muskmesse mal in der Hand gehabt und dran herumgeschraubt. Der Kessel ist von Alex (Troyan), also in Fassbauweise hergestellt und dann innen und außen abgedreht. Die Hardware ist von Adoro, wer von beiden die Gratung gemacht hat und welches Holz verwendet wurde, weiss ich nicht mehr - lässt sich aber rauskriegen.


    Wie es typisch für so dünne Kessel dieser Bauart ist, hat sie viel low End. Sie wist einfach zu stimmen und hat einen ordentlichen Stimmbereich, in dem sie funktioniert. Mit anderen Worten: eigener Charakter gepaart mit Vielseitigkeit. Sicher auch nicht ganz billig.


    Viele Grüße, Nils

    Ich könnte alles unterstreichen, bis auf das Wort "immer", das ist mir zu festgefahren. Ich spiele mittlerweile auch um die 30 Jahre Schlagzeug


    Geht mir auch so (auch das mit den 30 Jahren). Bei mir hängt es von der Musik ab. Ich muss oft recht leise spielen, dann halten die Sticks sehr lang, spiele ich aber am oberen Ende des Dynamikbereichs, kann schon mal eine Probe zu viel sein. Und ja, ich spiele Markensticks, die nicht ganz billig sind.

    Hallo Ihr,


    in einem Studio, mit dessen Besitzer ich gelegentlich zu tun habe, stehen ein paar alte Trommeln von Pearl. Der Badge ist soweit ich weiss ab 1970 verwendet worden, die Hardware (Bügeleisen-Böckchen und 6-eckige Tomhalte) ist eigentlich 60er Jahre, also vermutlich ein Set um die Jahrzehntwende 1969/70. Der Zustand ist eher bescheiden. Die Folie heisst "Dark Blue Pearl" und ist in mehreren Katalogen, die ich habe, in dem passenden Zeitraum zu sehen.


    Maße sind 22x14, 13x10, 16x16.


    Ich hab mal ein paar Bilder angehängt.


    Was denkt ihr über den Wert des Ensembles?


    Viele Grüße, Nils

    Liebe Leute


    Mein Problem ist folgendes: ich spiele wieder mal in einem Musical mit, kleine orchestrale Besetzung (9 Leute). Nun habe ich Probleme, meine Snare 1) auszuwählen 2) richtig zu befellen und vor allem 3) richtig zu stimmen, damit ich nicht alles zudröhne. 9/10 sind leise Parts, viel mit Besen, aber auch viele Wirbel.


    1) Da alle meine Snares nur 5" tief sind, habe ich mich für die Holzsnare mit dem dünneren Kessel entschieden: ist das schlau?


    Ja, leichte Trommeln mit dünnen Kesseln geben den Impuls nicht so direkt weiter und wirken deshalb etwas leiser.


    2) Auf die Snare habe ich das (wohl übliche) Ambassador Coated gespannt: gibt es Alternativen?


    Ja klar, alles, was dünner ist, könnte helfen, die leisen feinen Nuancen besser spielbar zu machen:
    - Diplomat statt Ambassador
    - Aquarian High Frequency
    ....

    3) Mein grösstes Problem: wie stimme ich das Teil, damit alles in dieser Konstellation gut tönt? Reso habe ich relativ gespannt gelassen, das Schlagfell ziemlich runtergestimmt, damit der Funky-Touch weggeht. Nun habe ich dafür einen mulmigen Brei, RasselSchepper, es tönt alles so breit und die Besen tönen gar nicht mehr gut. Wenn ich mehr spanne, scheppert die Snare wieder mehr…


    Du brauchst aus meiner Sicht eine gut kontrollierbare Snare mit sehr guter Teppichansprache, nicht zu obertonreich. Ich würde mal das Schlagfell wieder etwas höher stimmen (mittelfest) und dafür das Reso etwas tiefer im Ton als das Schlagfell. Spiel dann mal mit der Teppichspannung herum. evtl. das Schlagfell noch etwas fester ziehen.


    ! Erst ganz zum Schluss mit Dämpfung anfangen, wenn überhaupt nötig.


    My 2cents, Nils


    P.S.: Holzmichel hat mit seinem Hinweis auf den Tontechniker natürlich Recht.

    Im Laden machen die das vermutlich kostenlos, wenn du sie da gekauft hast. Es ist aber die Frage, ob sie es richtig können, und sollten sie es richtig können, ob der Sound dann auch für Deinen Raum passt - die Umgebung hat einen großen Einfluß aus das Endergebnis.


    Es gibt auch mal Fehlproduktionen, die sich nicht stimmen lassen, ich hatte z.B. mal eine Snare mit drei Snarebeds in der Hand.


    Dann auch bitte keine Handtücher oder sowas drauflegen!


    Das war auch mein Gedanke: bei so viel Dämpfung wird eben auch was weggedämpft.


    Zur Musik: klingt für mich sehr ausgereift und durchdacht, atmosphärisch, kein überflüssiger Schnickschnack drin, weiter so.

    Da spielt der doch glatt ein Solo zur Eröffnung seines Gigs in der Halbzeitpause beim Superbowl. Krass. Hat Eier vor so vielen Leuten seinen Gig so anzufangen. Yep. Wusste nicht mal, dass der trommelt, jetzt bin ich Fan.


    https://www.youtube.com/watch?…ilpage&v=Mu9B0VAouDU#t=76
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    Ab 1:28 gehts los


    Nils

    bei Meil findet man folgende Anleitung:
    Conga stimmen


    Beim Aufziehen neuer Felle hängt die Vorgehensweise von der Art des Fells ab, also Natur oder Kunststoff. Soweit ich weiss, ölen die meisten Conga-Spieler neue Naturfelle beim ersten Aufziehen ein wenig, auch von der Anwendung von Milch (auch zur späteren Reinigung) hab ich gehört. Kunststoff ist dagegen nahezu wartungsfrei, aber möglicherweise weniger schön im Klang (je nach Geschmack).


    Allerdings kommt man nur selten in die Verlegenheit, weil die Felle ziemlich lange halten. Meine Congas sind schon recht alt und habe noch nie neue Felle gebraucht.


    Viele Grüße, Nils