Beiträge von nils

    Dieser Absatz enthält soviel Fehlinformation und Unwissenheit, dass ich da gar nicht drauf eingehe.
    ...(wie arrogant das jetzt auch rüberkommen mag) und WEISS einfach, dass sowas nicht durchführbar ist.


    Erst hab ich überlegt, auch einfach nicht drauf einzugehen. Dann fiel mir ein Zitat ein:
    "Alle sagten, das geht nicht, und dann kam einer, der das nicht wusste und hat's gemacht."


    Ich weiss nicht genau, welches Hintergrundwissen so ein Informatikstudium bietet, deshalb fehlt mir möglicherweise etwas Theorie, dafür habe ich ein wenig Einblick in die Praxis und weiss, dass bereits einiges an Überwachung möglich ist und auch stattfindet - Rechenleistung hin oder her.


    Und für Menschen, die nicht Informatik studieren, wird es ohne DNS sauschwierig überhaupt irgendeinen Dienst im Netz zu nutzen, das steht mal fest. Die weltweite Zahl der Nutzer, die aus dem Stand wissen, unter welcher IP man Google findet, dürfte in Hamburg Platz haben. Was man dann ohne DNS mit den Ergebnissen anfängt sei mal dahingestellt.

    Ob anonym oder nicht ist völlig wurscht, wenn man die Inhalte von Datenpaketen prüft. Wenn solche Pakete mit Anonymisierung ihren Empfänger erreichen, dann muss man bloß bei irgendeinem der Provider, über die die Datenpakete transportiert werden, den Inhalt austauschen und schon kann man allen Beteiligten beliebige Botschaften senden, in jedem Fall aber unterbinden, dass die vom User gewünschten Inhalte ankommen.

    das internet kann nicht kontrolliert werden. punkt.


    Doch kann es. Bei entsprechendem technischen Aufwand kann man das. Man muss nur die Provider zwingen, alle IP-Pakete auf ihren Inhalt zu prüfen. Dann müssen nur verdächtige Pakete verworfen werden. Man könnte diese sogar durch Warnmeldungen an den Empfänger oder auch den Sender ersetzen.
    Nebenbei ist das komplette DNS eine hierarchische Struktur, die aus den USA kontrolliert wird. Würde man da die Wurzel kappen, bliebe der Browser dunkel.

    Rolling in the deep (Adele):
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    nur: Bei P2P-"Tauschbörsen" gibt es keine Betreiber!


    Das ist leider wahr.
    Nach dem, was ich im Netz so sehe, sind allerdings servergestützte Lösungen noch deutlich vorne. Z.B. [illegales Angebot(punkt)tld]: das sieht sogar irgendwie legal aus, obwohl es das natürlich nicht ist. Die Technik ist so gestaltet, dass der Nutzer noch nicht mal eindeutig illegal handelt, weil die angebotenen Filme nicht als File, sondernd als Stream bereitgestellt werden und daher nicht auf dem Zielsystem gespeichert werden.
    Sowas wird allein schon deshalb viel genutzt, weil es
    1. einfacher zu nutzen ist als legale Angebote
    2. sogar die Suchmaschinen besser sind als bei legalen Online-Videotheken
    3. neue Filme sogar schon vor dem Kinostart in Deutschland dort auftauchen


    Ich denke immer noch, dass man den Leuten ihre Gewinne wegnehmen muss, aber gleichzeitig muss die legale Branche technisch nachrüsten, um deutlich benutzerfreundlicher und damit attraktiver zu werden. Ich hab so viel Probleme mit dem DRM bei den Hörbüchern von audible, das macht einfach wenig Spaß. Ausserdem muss man über die Verwertungskette von Inhalten nachdenken, denn man kann ja an der Nutzung sehen, was die Leute eigentlich wollen.


    Editiert von mod orange

    Pearl hat damals das MBX aus dem Programm genommen, weil die Entwickler keinen Klangunterschied zum MMX feststellen konnten. Die Konstruktion dünner Kessel + Verstärkungsringe dominiert die Holzart offenbar so stark, dass sie keine Rolle spielt.

    Dass ein Gesetzesverstoß möglich und gang und gäbe ist, kann doch nicht zu dem Schluss führen, dass er automatisch legalisiert wird. Was für ein absurder Gedanke!


    Dieser Gedanke ist z.B. in der Drogenpolitik verbreitet und hat dort was für sich.
    Das Problem mit dem Verbot vieler Drogen ist, dass sich viel mehr Geld verdienen lässt, solange sie verboten bleiben. Die Alkoholprohibition der USA in den 1920er Jahren hat dort die Mafia erst richtig groß gemacht. Draus gelernt hat man nur eingeschränkt.
    Erst über das Steuerrecht hat man die großen Mafiosi der damaligen Zeit zur Strecke gebracht. Trotzdem macht man heute mit anderen Drogen die selben Fehler.


    Man muss die Gewinne abschöpfen und damit die Verbreitung unattraktiv machen - sowohl bei Drogen als auch bei digitalem Content.
    Daher denke ich, es hilft wenig die illegalen Sauger zu verfolgen, man muss ans Portemonnaie der Betreiber von Tauschbörsen.


    my 2cents

    live auf der jazzahead 2012:


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    Für mich DIE Entdeckung der Veranstaltung.

    Ein bedenkenswerter Beitrag wie ich finde.


    Zitat von Spiegel online


    Freiheit im Netz: Das Internet ist totalitär - SPIEGEL ONLINE


    http://www.spiegel.de/netzwelt…tik/0,1518,828270,00.html


    Das Internet sei allzu frei, ist derzeit öfter zu hören und zu lesen, gerade die Piratenpartei wolle eine digitale Welt ohne Regeln. Tatsächlich ist das Netz ideal geeignet zur Durchsetzung von Gesetzen - wenn man das denn will. Es hat sogar totalitäres Potential.

    ich habe grade eine zeitreise in meine vergangenheit gemacht - manchmal mit den tränen gerungen.
    Wie kommt das, das musik das innerste berührt ?


    Gute Frage - Der Geruchssinn bringt mich allerdings noch schneller in die Vergangenheit.


    Weils halt einer unserer Sinne ist, das Hören.


    Interessant finde ich in diesem Zusammenhang die Frage:
    Warum kann man die Augen schliessen, die Ohren aber nicht?

    Die Preise sind ja ganz schön saftig - so viel zahlt man in D kaum für Neuware. Die Frage, was genau für Becken es sind, wäre von Bedeutung.
    Das Session ist in jedem Fall überarbeitungsbedürftig, denn die Felle sind hin. Die Trommeln sind mit Remo Muffls ausgestattet, das muss man auch die Gratungen genau anschauen.
    Bei mir würden beide frühestens beim halben Preis in Frage kommen, wenn überhaupt.


    Die Session-Serie ist/war die kleine Schwester der Masters - weniger Fareben zur Auswahl, weniger und andere Spannböckchen, aber das gleiche Kesselmaterial, zumindest von der Verarbeitung. Session ist meist Birke, Master Custom ist Ahorn (Master Studio ist Birke).

    Ist dieses Dokument "Schwingungen und Schallabstrahlung von Trommeln" von Ingolf Bork irgendwo öffentlich zugänglich, kaufbar, einsehbar?


    Ich würde es in einer (Uni)-Bibliothek versuchen:
    Bork, Ingolf: Schwingungen und Schallabstrahlung von Trommeln
    Mainz: K.G. Saur Verlag München, 1988.


    Die Suche in Bremen ergibt folgendes:


    Ihre Aktion Das Schwingungsverhalten von Trommeln | 1 Treffer

    PPN: 276493788
    Titel: Das Schwingungsverhalten von Trommeln / Ingolf Bork
    Verfasser: Bork, Ingolf
    Ausgabe: 1. Aufl.
    Ort/Jahr: Nürnberg : BW-Verl. Bildung und Wissen, 1988
    Umfang: [4] S. : Ill., graph. Darst.
    Schriftenreihe: Musikinstrumente neu ; 11

    Falsche ISBN: *3-8214-8011-5


    zugehörige Publikationen


    Besitzende Bibliothek(en): Klicken Sie auf einen Bibliotheksnamen oder auf > Detailansicht


    Berlin, Staatliches Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz <B 763>
    Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz Haus Potsdamer Straße <1a>


    Seltsamerweise ist der Titel hier unter anderem Namen geführt und offenbar gibt es bundesweit nicht viele Exemplare davon.

    Ein weiteres, sehr interessantes, Ergebnis der angesprochenen Untersuchung ist, dass eine Trommel in der resonanten Zone (beide Felle gleicher Ton) ein Nierenstrahler ist, in der Warmen Zone annähernd ein Kugelstrahler. Dabei gibt es zwischen Nahfeld und Fernfeld große Unterschiede.
    Entfernt man bei einer Trommel in der resonanten Zone das Resonanzfell, sinkt der Grundton um 10%.
    .....
    Allein in diesem Dokument gibt es noch viel mehr, man kann ein Leben damit verbringen. Aber dafür braucht man einen anderen Thread.

    Jetzt mal Butter bei die Fische:


    1. Meine Erfahrung:
    Ich habe vor Jahren die Standardmuffen an meinen alten Trommeln durch verschiedene Freischwingsysteme ersetzt. Einige bekamen Optimounts, andere ISS, wieder andere RIMS, je nachdem was passte und verfügbar war.
    In jedem Fall hat sich das Sustainverhalten verändert. Die Trommeln haben allesamt mehr Potenzial für längeres Sustain - das kann gut sein, kann aber auch zum (lösbaren) Problem werden.
    Die RIMS haben dabei (subjektiv) die größte Wirkung entfaltet (ohne es gemessen zu haben)


    2. Wissenschaftliche Untersuchung
    In meinem Besitz befindet sich ein Dokument "Schwingungen und Schallabstrahlung von Trommeln" von Ingolf Bork (Vermutlich aus den 1980er Jahren). Darin wird u.a. das Sustainverhalten von gleichgroßen Trommeln mit unterschiedlich schweren Kesseln (ohne Freischwingaufhängungen, die es damals noch nicht gab) in Abhängigkeit von der Einstecktiefe der Halterung in die Trommel untersucht (bzw. der Entfernung vom Gelenk). Verwendet wurden 13x13er Sonor Toms.


    Ergebnis: Der Einfluss ist massiv, die Sustainzeit schwankt zwischen unter 1s (Entfernung vom Gelenk 7 cm) bis über 5s (bis 1cm).


    Herr Bork führt dies auf die mechanische Impedanz der Anordnung (Trommel an Stativ mit Tomarm) zurück, die sich mit der Einstecktiefe ändert. Die Kopplung zwischen Trommel und Stativ ist hoch. Um die These zu prüfen wurde ein Kessel mit Bleigewichten beschwert.
    Ergebnis: Die Einstecktiefe hat kaum noch Einfluss auf das Sustainverhalten. Die Sustainzeit schwankt nur noch zwischen 3,2s bis 3,5s.


    Die Änderung der mechanischen Impedanz führt also dazu, dass das Schwingungsverhalten sich verändert. Die massive Beschwerung des Kessels hat dazu geführt, dass die Einstecktiefe die mechanische Impedanz der Anordnung kaum noch verändern kann.


    3. These (begründet)
    Die Idee eines Freischwingsystems ist die massive Verringerung der Kopplung zwischen Trommel und Stativ. Damit wird ein ähnlicher Effekt erreicht, wie mit den Bleigewichten aus dem Experiment von H. Bork, denn die Entkopplung bedeutet auch eine Änderung der mechanischen Impedanz des Systems.


    4. Die verschiedenen Freischwingsysteme
    Je größer die von der Freischwingaufhänungeng bewirkte Entkopplung von Trommel und Stativ, desto mehr Sustainpotenzial hat die Anordnung.
    Mit anderen Worten: je loser die Trommel hängt, desto länger kann sie klingen.
    Das kann man einfach durch einen Test mit der Hand an der montierten Trommel prüfen und damit eine Vorhersage treffen, wie viel die jeweilige Aufhängung bringt.


    5. Frage (und hier schliesst sich der Kreis)
    => Wie viel Sustain brauche ich eigentlich?


    Viele Grüße, Nils