Auch Gitarristen können komische Gesichter machen ![]()
Zur Musik: Daumen hoch!
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ich habe nur gute Sets, kann also nur "das Gute"
mitnehmen.
Geht mir genauso. Teilen gibts bei mir nur, wenn ich entweder den/die anderen Drummer gut kenne und weiss, dass sie nix kaputtmachen, oder der Veranstalter das Geld für einen neuen Satz Felle spendiert.
Da sind auf meinen Toms 6 bzw 8 solcher Schrauben die das Fell spannen. Schrauben ob nun aus Stahl oder Edelstahl sind in Festigkeitsklassen eingeteilt und bevor die abreißt zerlegt es das Fell bzw. der Spannring bekommt eine Beule.
Zum einen kommt jedes Fell irgendwann in den plastischen, zumeist bevor eine Schraube an ihrer Belastungsgrenze ankommt und zum anderen reisst vor der Schraube die Gewindehülse. Ich musste schon einige davon tauschen. Ist ja auch gut, wenn die Sollbruchstelle in einem Bauteil ist, das nur wenige Cent kostet und teure Teile heile bleiben.
Das wär auch was für den DIY Showroom. Schöne Aktion!
Wenn wir als Kinder damals "Band" gespielt haben, war ich meistens der Schlagzeuger - eine natürliche Affinität sozusagen. Irgendwann hab ichs dann wahr gemacht.
Bis vor zwei Jahren hatte ich ca 50 m² in einem 200 m² Raum ohne Tageslicht, ohne Zentralheizung und mit nur zwei Abenden pro Woche, die ich nutzen konnte.
Jetzt habe ich 12 m² mit Tageslicht, mit Zentralheizung und Zugang rund um die Uhr. Finde ich trotz der Platzbeschränkung viel besser. Damit es nicht zu eng wird, habe ich ein großes Regal in U-Form auf 1,95 Höhe gebaut, auf dem Trommeln un Cases gelagert werden, die gerade nicht in Gebrauch sind. Alle Wände sind mit Teppich abgehängt, auch auf dem Boden liegt Teppich. Bis vor Kurzem hatte ich noch ne Gesangsanlage drin, die ist jetzt aber ausgelagert und es gibt nur noch ne Hifi-Anlage und einen Tassimo für flüssige, wachmachende Drogen.
Edith sagt: Proberaum kostet 12m² * 6 Euro/m² = 72 Euro/Monat incl. Heizung und Strom.
nils: Da würde ich gerne nochmal nachhaken: Resofell der Snare hast du damit aber nicht gestimmt, oder? Ich hab es zumindest nicht hinbekommen.
Hallo Marcus,
nein, das hab ich nicht. Das Snarereso spanne ich tatsächlich nur noch nach Auge. Es ist so dünn, dass es schnell in den plastischen Bereich kommt und ich will, dass es eben sitzt.
Die anderen Felle habe ich per Gehör in Stimmung mit sich selbst gebracht, das geht einfach schneller, als mit technischer Unterstützung. Lediglich bei der absoluten Tonhöhe/Frequenz setze ich den Tunebot ein, das aber mit Erfolg.
Viele Grüße, Nils
Und, Kaufempfehlung?
Das Gerät hilft beim
- Herstellen einer gleichmäßigen Fellspannung
- Bestimmen und Reproduzieren einer definierten Stimmung
- Feststellen absoluter Tonhöhen einer Trommel
So gesehen kann ich den Kauf nur empfehlen, wenn Du mindestens eine dieser Fähigkeiten regelmäßig nutzen willst. Dazu kommt, dass es Grenzen bei sehr tiefen Stimmungen hat, wie weiter vorn in diesem Fred schon beschrieben wurde.
Meinst du, dass das Ding auch für Percussion einsetzbar ist? Etwa um Congas auf eine bestimmte Tonhöhe zu stimmen?
Ja, das geht. Man kann die Anzeige auch auf Noten statt Frequenzen stellen und soweit ich das ausprobiert habe, funktioniert das gut. Gerade Congas haben ja auch eine hohe Fellspannung, weshalb die o.a. Schwäche bei tiefen Stimmungen hier nicht zum Tragen kommt.
Viele Grüße, Nils
Hallo,
ich war in den letzten Wochen als zuständiger Mann für den akustischen Klang des Schlagzeugs, quasi als zusätzlicher Drumtech nur für den Sound, mit Floyd reloaded unterwegs. Für mich war das die erste Produktion dieser Größenordnung (u.a. Mannheim SAP Arena), bei der ich so mitgewirkt habe.
In den vorbereitenden Proben haben wir festgelegt, wie die Trommeln klingen sollen und anschliessend hab ich die Frequenzen mit dem tunebot dokumentiert. Bei der Entscheidungsfindung selbst, nütz das Gerät nicht viel, aber danach war es ein Leichtes, die Stimmung jedes mal zu reproduzieren. Gerade bei wechselnden Temperaturen in mittags leeren und abends gut gefüllten Hallen war das Gerät für mich eine große Hilfe dabei, schnell und zuverlässig einen bestimmten Zustand wieder herzustellen - und es hat ohne Zicken auch bei Nebengeräuschen aus der PA gearbeitet.
Nils
Ich finds auch richtig cool, vor allem die Keys mit dem Akkordeon - Respekt.
Wer das so spielen will, braucht eine ungewöhnliche Anatomie:
Aber ich besaß mal ein PEARL Standtom, das war definitiv aus Pressspan (relativ grobstückig, keine Ahnung mehr, aus welche Serie das war (da hatte ich noch keinen Kopf für - Hauptsache Standtom) und dementsprechend schnell hatte sich dann auch die Gratung zerlegt.
Das hört sich nach Wood-Fiberglass an, sieht man häufig in der Bucht.
als auch beim Export anfangs 80er Jahre (hatten wir im Musikverein) bestehen die Kessel tatsächlich aus einer Art Pressspan.
Ich besitze ein 12er Export-Tom aus der Zeit. Genau wie das o.a. Tama hat es innen ein Coating, dass mit Presspan verwechselt werden kann. Da ich die Folie abgezogen habe, steht fest, dass es aus mehreren Lagen Holz besteht, vermutlich irgendein damals kostengünstiges Tropenholz.
Die einzige Firma, die nach meinem Wissen dauerhaft Presspan zum Konstruktionsprinzip erhoben hat , ist Remo. Naja, es ist eher MDF als Spanplatte.
ZitatOmis Einweckgummi hält einen halben (???) Snareteppich?
Ja, einfach einen alten Snareteppich abgeschnitten, die Enden umgebogen und mit Schnur+Weckglasdichtung am 8er Roto festgemacht. Das kostet praktisch nix und ist sehr einfach im Handling.
Die Roto-Snare ist eine Low-Budget Lösung, funktioniert aber gut.
Kit in Aktion:
[video]
Mein Aufbau für leise Sachen:
Ich komme so wunderbar zurecht. Auf dem Filzschlegel ist ein Balladenpräser aus Flokati, damit es auf dem Holz nicht so hart knallt und die Snare ist ein modifiziertes Roto-Tom.
Hand aufs Herz - wie oft wechselt ihr Felle? Und wie oft ist dabei sehr große Eile geboten?
Hab ich irgendwas verpasst? Hat Pearl etwa Sonor gekauft?