Beiträge von nils

    Da sind auf meinen Toms 6 bzw 8 solcher Schrauben die das Fell spannen. Schrauben ob nun aus Stahl oder Edelstahl sind in Festigkeitsklassen eingeteilt und bevor die abreißt zerlegt es das Fell bzw. der Spannring bekommt eine Beule.


    Zum einen kommt jedes Fell irgendwann in den plastischen, zumeist bevor eine Schraube an ihrer Belastungsgrenze ankommt und zum anderen reisst vor der Schraube die Gewindehülse. Ich musste schon einige davon tauschen. Ist ja auch gut, wenn die Sollbruchstelle in einem Bauteil ist, das nur wenige Cent kostet und teure Teile heile bleiben.

    Bis vor zwei Jahren hatte ich ca 50 m² in einem 200 m² Raum ohne Tageslicht, ohne Zentralheizung und mit nur zwei Abenden pro Woche, die ich nutzen konnte.


    Jetzt habe ich 12 m² mit Tageslicht, mit Zentralheizung und Zugang rund um die Uhr. Finde ich trotz der Platzbeschränkung viel besser. Damit es nicht zu eng wird, habe ich ein großes Regal in U-Form auf 1,95 Höhe gebaut, auf dem Trommeln un Cases gelagert werden, die gerade nicht in Gebrauch sind. Alle Wände sind mit Teppich abgehängt, auch auf dem Boden liegt Teppich. Bis vor Kurzem hatte ich noch ne Gesangsanlage drin, die ist jetzt aber ausgelagert und es gibt nur noch ne Hifi-Anlage und einen Tassimo für flüssige, wachmachende Drogen.


    Edith sagt: Proberaum kostet 12m² * 6 Euro/m² = 72 Euro/Monat incl. Heizung und Strom.

    nils: Da würde ich gerne nochmal nachhaken: Resofell der Snare hast du damit aber nicht gestimmt, oder? Ich hab es zumindest nicht hinbekommen.


    Hallo Marcus,


    nein, das hab ich nicht. Das Snarereso spanne ich tatsächlich nur noch nach Auge. Es ist so dünn, dass es schnell in den plastischen Bereich kommt und ich will, dass es eben sitzt.


    Die anderen Felle habe ich per Gehör in Stimmung mit sich selbst gebracht, das geht einfach schneller, als mit technischer Unterstützung. Lediglich bei der absoluten Tonhöhe/Frequenz setze ich den Tunebot ein, das aber mit Erfolg.


    Viele Grüße, Nils

    Und, Kaufempfehlung?


    Das Gerät hilft beim
    - Herstellen einer gleichmäßigen Fellspannung
    - Bestimmen und Reproduzieren einer definierten Stimmung
    - Feststellen absoluter Tonhöhen einer Trommel


    So gesehen kann ich den Kauf nur empfehlen, wenn Du mindestens eine dieser Fähigkeiten regelmäßig nutzen willst. Dazu kommt, dass es Grenzen bei sehr tiefen Stimmungen hat, wie weiter vorn in diesem Fred schon beschrieben wurde.



    Meinst du, dass das Ding auch für Percussion einsetzbar ist? Etwa um Congas auf eine bestimmte Tonhöhe zu stimmen?


    Ja, das geht. Man kann die Anzeige auch auf Noten statt Frequenzen stellen und soweit ich das ausprobiert habe, funktioniert das gut. Gerade Congas haben ja auch eine hohe Fellspannung, weshalb die o.a. Schwäche bei tiefen Stimmungen hier nicht zum Tragen kommt.


    Viele Grüße, Nils

    Hallo,
    ich war in den letzten Wochen als zuständiger Mann für den akustischen Klang des Schlagzeugs, quasi als zusätzlicher Drumtech nur für den Sound, mit Floyd reloaded unterwegs. Für mich war das die erste Produktion dieser Größenordnung (u.a. Mannheim SAP Arena), bei der ich so mitgewirkt habe.


    In den vorbereitenden Proben haben wir festgelegt, wie die Trommeln klingen sollen und anschliessend hab ich die Frequenzen mit dem tunebot dokumentiert. Bei der Entscheidungsfindung selbst, nütz das Gerät nicht viel, aber danach war es ein Leichtes, die Stimmung jedes mal zu reproduzieren. Gerade bei wechselnden Temperaturen in mittags leeren und abends gut gefüllten Hallen war das Gerät für mich eine große Hilfe dabei, schnell und zuverlässig einen bestimmten Zustand wieder herzustellen - und es hat ohne Zicken auch bei Nebengeräuschen aus der PA gearbeitet.



    Nils

    Aber ich besaß mal ein PEARL Standtom, das war definitiv aus Pressspan (relativ grobstückig, keine Ahnung mehr, aus welche Serie das war (da hatte ich noch keinen Kopf für - Hauptsache Standtom) und dementsprechend schnell hatte sich dann auch die Gratung zerlegt.


    Das hört sich nach Wood-Fiberglass an, sieht man häufig in der Bucht.

    als auch beim Export anfangs 80er Jahre (hatten wir im Musikverein) bestehen die Kessel tatsächlich aus einer Art Pressspan.


    Ich besitze ein 12er Export-Tom aus der Zeit. Genau wie das o.a. Tama hat es innen ein Coating, dass mit Presspan verwechselt werden kann. Da ich die Folie abgezogen habe, steht fest, dass es aus mehreren Lagen Holz besteht, vermutlich irgendein damals kostengünstiges Tropenholz.


    Die einzige Firma, die nach meinem Wissen dauerhaft Presspan zum Konstruktionsprinzip erhoben hat , ist Remo. Naja, es ist eher MDF als Spanplatte.

    Die Roto-Snare ist eine Low-Budget Lösung, funktioniert aber gut.
    Kit in Aktion:
    [video]

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    [/video]
    Das Video wurde mit dem IPhone aufgenommen und hat nur die Klangqualität des internen Mikros.
    Detailansicht der Roto-Snare im angehängten Bild

    Ein schwerer Kessel bewirkt mehr Attack und damit Lautstärke, weil die Anschlagsenergie schnelle wieder abgegeben wird.


    Schwere Kessel sind gelegentlich aus:
    - Eichenholz
    - Glockenbronze
    - gegossenem Stahl
    - Feinsteinzeug (gibts wirklich)
    und anderen Materialien hoher Dichte. Ersatzweise nimmt man weniger dichtes Material und baut dickwandige Kessel daraus.


    Ein weiterer Ansatz ist es, den Anteil hoher Frequenzen im Klang zu erhöhen, weil bei hochfrequentem Schall mehr Lautstärke bei gleicher Leistung herauskommt.


    Nils