Wenn ich mich recht erinnere, war der vom örtlichen Drumhouse Wien gänzlich gesponsert
Ja so wars, der Tschessl macht schon was los. Und danke für die Komplimente.
Nils
Wenn ich mich recht erinnere, war der vom örtlichen Drumhouse Wien gänzlich gesponsert
Ja so wars, der Tschessl macht schon was los. Und danke für die Komplimente.
Nils
G
Vielleicht kann man ja sowas auch mal ein wenig nördlicher machen.
Gibts demnächst in Bremen im alten Zollhaus - dann aber mit mir.
Da aus diesem Fred eine generelle Diskussion über Materialmenge/Setgröße geworden ist, geb ich hier auch mal meinen Senf dazu.
Neulich hatte ich einen Studiotermin einfach nur zum rumprobieren (ja, Luxus, ich weiss und ich habs genossen). So hab ich erst mal voll aufgefahren, 6 Toms, Bass mit extra Woofer Bass, Sidebass und ordentlich Becken. Ein paar Playalongs gespielt, Spass gehabt und gut.
Dann durfte ich zu einem halbfertigen Song, den sie noch liegen hatten, etwas rumtrommeln, mit dem Ergebnis, dass wir einen Termin gemacht haben, um den Song richtig einzutrommeln.
An dem Tag war mein Setup: Bass, Snare, Hihat, 14er Tom und ein 16er Crash. Mehr nicht.
Beweisfoto:
Ich fand es allerdings hilfreich, die wenigen Instrumente, die zu Einsatz kamen, aus einem ordentlichen Vorrat auswählen zu können.
Die Snare im Bild ist eine waschechte Marcus (von Forummitglied Moigus), Bass ist eine Pearl MLX von Anno dunnemals, 14er Tom BLX ebenso alt, Hihat paiste 602 noch viel älter, Crash Sabian Paragon 16 Zoll.
Nils
Ansonsten sind Crashes in Rockmusik ähnlich wie Mozzarella:
Das ist ein Kandidat für den POTM! ![]()
Ansonsten halte ich es mit der Devise, dass ich alles spiele, was gut klingt. Wer das definiert? Na ich! ![]()
Der Post ist sogar älter als das Buch.
Es gibt Räume, die sind so, dass man Mühe hat, überhaupt eine Raumresonanz zu finden.
Bei anderen hat man Mühe KEINE zu finden. Mit anderen Worten: der Raum verstärkt quasi alle Bassfrequenzen. Das ist dann eher ein Phänomen schallharter Oberflächen als eines der Geometrie.
Naja, die Dichte der Luft schwankt mit Luftfeuchtigkeit und Luftdruck - somit auch die Schallgeschwindigkeit und in der Folge alle vohandenen Raumresonanzen. Man kann für die Bass relevante Frequenzen durch ein einfaches stimmtechnisches Verfahren finden, das ich hier schon mal irgendwo beschrieben habe.
Probleme mit Bassdrumsound in anderem Raum
Nils
Ich wollte aber eher auf die Tieftemperatureigenschaften hinaus (unter dem Gefrierpunkt und weit darunter)
Nun, es wäre interessant zu wissen, ab welcher Temperatur Mylar so spröde wird, das das Fell reissen würde, sollte man es spielen
Damit hätte man auch den Bereich nach unten abgegrenzt, in dem man Kesselmaterialien sinnvoll untersuchen kann. ![]()
Nach oben hin beginnt bei 105°C die Schrumpfung des Fellmaterials - man sollte also nicht unbedingt in der Sauna trommeln wollen.
Ja, die Tendenz ist klar: trorz klarer Ansage das Set NICHT zu benutzen, wurde es verwendt und es sind Schäden entstanden => Vertrauen dahin => neue Band, neues Glück.
Ab jetzt mach ich Stimmworkshops!!!
Ich kann aus zuverlässiger Quelle berichten, dass man von Stimmworkshops nicht reich wird.
Spass machen sie aber sehr wohl. ![]()
Ich tu's ausser bei zwei(drei) Fellen:
- Snare-Reso, denn das ist so dünn, dass es sowieso gut auf der Gratung liegt
- Bassdrum, zumindest, wenn die tief und gedämpft betrieben wird, weil es dann auch nichts nützt
Wichtig: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Man kann ein Fell dabei töten, wenn man zu weit geht. Je dicker/mehr Lagen das Fell ist/hat, desto wenioger Spannung sollte man verwenden, dann liebe mehr Wärme oder länger warten.
Nils
Aber warum die schöne Folie (ausser bei dem Schwarzen natürlich) abziehen?
WORD!
Würde ich für ein President halten. Mein erstes Set sah so aus, nur in"marine white pearl"-Finish. Geschätzt frühe 70er - vielleicht weiss Drumstudio1 mehr - oder du postest die Bilder mal im Pearl drummers forum.
Nils
Ich würde den akuten Gebrauch von Halluzinogenen als weniger gefährlich einstufen als du,
Das Hauptproblem ist aus meiner Sicht die Gefahr, bereits prädispositionierte Psychosen auszulösen. So Mancher ist da nicht wieder rausgekommen.
Ursprünglich ging es ja um die Auswirkungen des akuten Drogenkonsums auf's Trommeln - es gibt aber auch Auswirkungen chronischen Konsums.
Dazu kann ich mit hinreichender Erfahrung sagen:
- Kiffen:
akuter Konsum ist schlecht für's Timimg und fürht zu Selbstüberschätzung
chronischer Konsum ist schlecht für's generelle Befinden, Motivation, Gesundheit und sozialesLeben
- Alkohol:
akuter Konsum ist zumeist ab einer individuell sehr unterschiedlichen Menge schlecht für Timing, Dynamik und allgemeine Orientierung
chronischer Konsum ruiniert alles
- Rauchen:
allenfalls bei chronischem Konsum Probleme, vor allem bei Gesundheit und Kondition
- Halluzinogene Drogen:
sowohl bei akutem wie chronischem Konsum gefährlich und machen ziemlich zuverlässig unfähig vernünftig zu trommeln
Zu Koks und Amphetaminen kann ich mangels eigener Erfahrung nur sagen, dass ich wegen sowas meinen ehem. Mitbewohner und Mitmusiker rausgeworfen habe.
Über Opiate muss man hier glaube ich seit Christiane F. nix mehr schreiben.
Nils
Ein Stimmworkshop lohnt sich grundsätzlich auch für Anfänger. Ich hatte sogar schon Teilnehmer, die garnicht trommeln, z.B. einen Gitarristen, der sagte, wenn der Drummer nicht stimmen könne, dann wenigstens er - oder Tonleute, aber auch echte Anfänger.
Ich kenne allerdings das Konzept von Udo Masshoff nicht, deshalb kann ich nicht sagen, wie viel Dir der Workshop helfen wird.
Nein, sie misst, wie weit das Fell aufgrund ihres Gewichts durchhängt.
Nein, sie misst, wie weit sich das Fell aufgrund ihrer Messkraft durchbiegt. Aber auch das ist fehlerbehaftet.
Ich hab an anderer Stelle hier im Forum schon mal ausführlich über die Schwächen technischer Stimmhilfen geschrieben.
Kommentar zum Drehmomentschlüssel
Kommentar zur Messuhr (Tension Watch)
Es gibt nichts besseres, schnelleres und genaueres als ein trainiertes Gehör.
Interessant, bei meinen Trommeln ist es so mit dem Drehwiderstand. Aber ich kenne auch nur die, das mag also durchaus bei anderen anders sein.
Wenn die Trommeln erst mal etwas älter geworden sind und die Gewinde ggf. wenig Kontakt mit Schmierstoffen hatten, stellen sich Unterschiede ein
Krumme Spannreifen können auch Probleme dieser Art verursachen.
Als Autor des im Eingangspost erwähnten Buchs kann ich vielleicht einen Tip geben.
Ich vermute, dass Du nicht genau hörst, welcher der Töne höher und welcher tiefer ist - jedenfalls spricht Deine Erfahrung, dass es durch Korrekturversuche schlimmer wird dafür, dass es so ist.
Leider gibt es an dieser Stelle keine Abkürzung - vielleicht aber eine Hilfe:
Hier im Forum hat Gerald (Drumstudio1) mal einen Trick gepostet, mit dem man seine Gehörleistung verbessern kann.
Spiele immer abwechselnd je einen Punkt jeweils im selben Abstand von zwei Spannschrauben auf dem Fell an. Am besten markiertst Du entsprechende Punkte, wie im Buch auf Seite 35 zu sehen. Höre auf die Töne an den beiden Punkten und stelle Dir vor, es wäre ein Uff-Tschak-Beat - an welchem Punkt hörst Du die Bass und an welchem die Snare? => Da wo Du die Bass hörst ist der Ton tiefer.
Ausserdem rate ich zu kleinen Winkeln, wenn Du an den Schrauben drehst. Man kann ganz schnell über das Ziel hinausschiessen.
Nils
klassischer fall für nen anwalt
Jürgen - bist Du nicht sogar selbst einer?
Damit Rookies aber hier keine falschen Schlüsse ziehen
Danke Gerald für den Hinweis - ich will da auch nicht missverstanden werden:
selbstverständlich haben Kesselmaterial, Dichte, Gesamtmasse, Aufbau und Steifheit der Konstruktion, innere Dämfung des Kesselmaterials, Gratung, Oberflächenbeschaffenheit, Hardwarebestückung (bzw. das Fehlen der Hardware bei free floating Konstruktionen), Aufhängung, Spannreifenmaterial, -Masse, -Festigkeit und wahrscheinlich noch weitere Parameter, die ich in der Aufzählung vergessen habe, Einfluss auf den Klang.
Sie sind nur nicht allzu sehr an der Abstrahlung beteiligt, wohl aber an der Entstehung des Klangs.
Nils