Dealt hier jemand mit Alteisen? Dann hier Anteil nehmen:
Lauter Rohlinge zum Selberhämmern.
Dealt hier jemand mit Alteisen? Dann hier Anteil nehmen:
Lauter Rohlinge zum Selberhämmern.
Die Argumentation, dass man leise Spielen erlernen kann und das Jazzdrummer ja auch können, ist übrigens auch ganz einfach nur gedreht, wie er es braucht.
Jazz spielt man auch anders, hat ein anderes Feel als Rocksongs. Die Leute denken immer, dass die "Betriebstemperatur" am Schlagzeug regelbar wie die Masterlautstärke eines Gitarrenverstärkers wäre. Aber das ist halt auch direkt an den musikalischen Ausdruck gekoppelt.
Man kann ja die Lautstärke auch reduzieren, indem man die Physik nutzt. Kleinere Trommeln, leichtere Sticks und - das kann ich aus Erfahrung sagen - man kann wirklich lernen, leise(r) zu trommeln und trotzdem dynamisch. Der Knackpunkt ist, dass die leiseste Stufe, die man spielen kann, SEHR VIEL LEISER werden muss, als man zunächst denkt und dabei muss man lernen, trotzdem den stiltypischen Ausdruck beizubehalten. Dann hat man auch wieder Platz nach oben für Dynamik. Wenn ich so leise spiele, wie ich kann, kannst du direkt neben meinem Schlagzeug eine geflüsterte Unterhaltung führen.
Lautstarke ist nicht Sound
Lautstärke ist nicht Ausdruck
Lautstärke ist nicht Dynamik
Das beste Beispiel ist für mich David Garibaldi. Der groovt fett in der Pocket und ich denke, wir können uns darauf einigen, dass er einen ordentlichen Ausdruck und das passende Feeling für seine Musik hat. Dabei ist er ein Streichler, er spielt ziemlich sanft und leise.
Moin
Jetzt brauche ich auch mal wieder eure Hilfe.
Was ist das für eine Tama Snare?
Durchmesser soll 13" sein.
Auf jeden Fall ist es eine ungepflegte Snare, staubig und der Teppich ist auch kaputt. Die ist bestimmt schön funky, wenn man sie herrichtet.
In der afrikanischen Musik ist mir diese Abwandlung begegnet: rlrlrrlrlrlrrlrlrrlrlrlr. Ich meine, dass das Naningo heißt.
Steve Alexander
Ist das nicht der von Primus?
Wenn nicht der Höhepunkt.
Ihre Arbeit mit Jeff Beck war auch schon ganz obere Liga.
Laut diversen Medienberichten wird die Dame neue Schlagzeugerin bei Rush!
Herzliche Gratulation!
Das ist ja MEGA! Ein großer Schritt in ihrer Karriere.
Krass! Das sieht nach viel Arbeit aus.
Das ist nix für mich. Ich könnte mir das sicher draufschaffen, aber der Aufwand wäre schon recht groß und derzeit nicht darstellbar.
jener Drummer, der sich in Selbstüberschätzung auf etwas stürzt, nur um dann live übel zu scheitern. Das schmerzt dann dreifach. Drummer leidet, Musik leidet, Publikum leidet.
Gewollt und nicht gekonnt ist echt übel. Dann lieber angepasst auf die Fähigkeiten, oder die Nummer gleich ganz aus dem Programm nehmen.
Klar spielen die Künstler live selbst auch selten zu 100% ihre eigene Studio-Aufnahme nach. Wobei das auch sehr auf die Band ankommt.
Sowas gibt es und ich finde das dann eher langweilig. Dann kann ich mir auch die Studioaufnahme anhören. manchmal gibt es ja sogar beides zusammen: da hat mal einer einen Gig von den Eagles analysiert und nachgewiesen, dass mindestens die Stimmen vom Band kamen.
Löse dich jetzt einmal von der Vorlage und sei du selbst.
!!!
Irgendwann lernt man nicht mehr so viel durch stringentes Kopieren. Eigene Ideen für die Interpretation eines Stückes zu entwickeln gehört für mich zum Reifungsprozess als Musiker. Wenn ich koche, schaue ich auch mal ins Rezept, entscheide dann aber, wo ich davon abweichen will, weil ich denke, dass es anders besser schmeckt.
Der Lifter bedingt eine passende Rosette, sehe ich das richtig?
Ja, man braucht eine Halterung für 7/8 Zoll Rohr. Das ist aber leicht zu bewerkstelligen, entweder mit einer Pearl ISS oder einer Optimount, beides ist für kleines Geld gebraucht zu haben und passt an praktisch alle 16er und 18er Trommeln. Es geht auch mit Gauger RIMS, wenn man ein Pearl Bracket dranschraubt.
Ich benutze die Pearl JG-16 Beine, die mit einer Bodenplatte für das Pedal geliefert werden. Das Ganzekommt problemlos auch live zum Einsatz
.
Der Fokus sollte hier auf die Vor- und Nachteile innerhalb der Streamingwelt liegen.
Mein Kriterien wären:
- Klangqualität, im Idealfall quasi kompressionslos
- Bibliothek, also ob alles drin ist, was ich hören möchte
- Bezahlmodell
Beim Bezahlmodell gibt es zwar Unterschiede, aber aus KünstlerInnenperspektive finde ich immer noch alle schwierig bis indiskutabel. Ich würde das kleinste Übel wählen, das soweit ich weiß, Tidal ist...Edit: Offenbar ist Napster für KünstlerInnen besser als Tidal (siehe Post von danyvet ). Apple ist mir ohnehin schon zu mächtig.
Alles anzeigenVielleicht so halb offtopic, aber auch nur indirekt...
Ich bin ziemlich radikal, was den Konsum von Musik angeht, denn ich fahre zu 100 % ausschließlich mit physischen Medien: CD & Vinyl.
Sporadisch Kassette - spielt aber grundsätzlich kaum eine Rolle, das ist nur für's nostalgische Vergnügen.
Wenn's ein Album nur im Streamingdienst gibt, bin ich komplett raus - diese Musik werde ich nie hören.
Meine "Testhörtheke" ist Youtube.
+1
Drehmomentschlüssel sind also ungeeignet.
!!!
Ich habe auch mal die Mashoff und Von Bohr Methode zu Herzen genommen. Am Ende fühle ich mit zu unterschiedlich festgelegten Stimmschrauben nicht wohl.
Dein Bauchgefühl ist korrekt. Kessel aus dickem Blech oder Glockenbronze halten das aus, aber alle Holzkessel sind auf Dauer empfindlich gegen asymmetrischen seitlichen Druck. Sie können unter solch einer Belastung unrund werden und sind dann bei reduziertem Stimmumfang viel schwieriger zu stimmen. Ich hab selbst so eine unrunde Snare und habe diverse Kundentrommeln in der Hand gehabt, die unrund geworden waren. Deswegen rate ich grundsätzlich von Stimmkonzepten mit asymmetrischer Fellspannung ab.
dann ist abdämpfen von Fellen ein Frevel und man wird dafür in der Hölle in einen Raum ohne Schlagzeug gesperrt, nur mit einer Cajon und einem Bassisten mit schlechtem Timing...
Jaha, und das mit Recht! ![]()
Na klar dämpfe ich gelegentlich, aber tatsächlich reize ich zuerst die stimmtechnischen Möglichkeiten aus und dämpfe dann gerade so viel wie nötig. Zum Einsatz kommt dabei Gaffer auf den Fellen oder der Adoro Ring-Go, in kleine Knäuel gerollte Kissenfüllung in größeren Toms, Wolldecke in der Bassdrum, manchmal auch Mr. Muff auf dem Schlegel..
Beim Adoro hingegen gibt es rauhe Stellen und dann wieder ganz glatte.
Das liegt daran, dass es von Hand gesandstrahlt wird, und Handarbeit nicht immer ganz so gleichmäßig ist, wie Maschinenarbeit. Klanglich sind die Adoro Heritage ganz anders als die Remo, weil sie viel dünner sind. Die Remos sind beschichtet, während die Adoros aus Vollmaterial, also Folie mit 7,5mil Dicke und eingearbeiteten Fasern ohne Beschichtung bestehen, während die Remo aus 10mil dicker Folie bestehen und darauf die relativ dicke Faserbeschichtung aufgebracht ist.
Hier ein Felltestvideo von Kris Redus.