Beiträge von nils

    Beim MBX muss nicht nur eine neue Gratung geschnitten werden, sondern man muss auch einen neuen Verstärkungsring einleimen. Ich glub nicht, dass sich das lohnt, aber zwei Adressen zum Nachfragen hast Du ja schon.

    Hallo,


    ich bin eben auf ein Benutzerpofil gestossen, das ich nicht sehen konnte - die Meldung lautet


    Die Details dieses Benutzerprofils sind nur für Freunde von ».......« zugänglich.


    Gibt es das schon immer, oder handelt es sich um eine facebookisierung?


    Nils

    Jein. Es kommt darauf, könnte man sagen. In jedem Fall gibt es ein paar Dinge, die man bedenken sollte.


    Ich zitiere mich mal selbst:
    "Als weitere Stimmhilfe gibt es Messuhren zur Ermittlung der Fellspannung (engl.:
    „drum dial“) wie z. B. Tama’s Tension Watch. Diese bestehen aus einer Mess-
    mechanik, die in einem planen Metallzylinder angebracht ist. Solche Messuhren
    werden in industriellen Fertigungsprozessen eingesetzt, um kleinste Distanzen
    oder die Oberfächenrauheit zu messen. Der Metallzylinder wird auf das Fell
    gelegt, um für eine plane Aufage zu sorgen. Ein Messfühler in der Mitte des Zylin-
    ders ermittelt die Auslenkung, die je nach Fellspannung höher oder niedriger ist,
    und überträgt diese auf eine Anzeige. Die Messuhren kosten wesentlich mehr als
    ein einfacher Drehmomentschlüssel.
    Dennoch haben auch derartige Präzisionsinstrumente mit Problemen zu kämp-
    fen:
    - Dellen in Fell und/oder Gratung führen dazu, dass die Messuhr Höhenunter-
    schiede des Fells anzeigt, die man als Spannungsunterschiede missinterpre-
    tiert. Auch bei neuen beschichteten Fellen kann es ähnliche Probleme geben.
    - Die Flexibilität des Fells ändert sich mit der Folienstärke, die leider nicht über die
    gesamte Fellfäche konstant ist. Gleiche Anzeigenwerte an den Stimmschrau-
    ben bedingen deshalb nicht automatisch gleiche Tonhöhen. Umgekehrt kann
    trotz unterschiedlicher Messwerte das Fell in Stimmung mit sich selbst sein.
    - Ist das Fell nicht richtig zentriert, dann liegt es uneben auf der Gratung. Die
    entstehenden Falten im Randbereich verfälschen das Ergebnis. Sehr tiefe
    Stimmungen an der Grenze zur Faltenbildung wirken sich genauso aus.
    - Am Set stark angewinkelte Trommeln können ggf. falsche Ergebnisse verursa-
    chen, weil die Schwerkraft nun in anderer Richtung wirkt als bei der Messung.
    - Resonanzfelle montierter Trommeln können aus diesem Grund keine aussage-
    kräftigen Messwerte liefern.
    - Für die ursprüngliche Anwendung von Messuhren ist die Andruckskraft uner-
    heblich, bei elastischen Fellen allerdings nicht. Die Andruckskraft kann sich
    von Messuhr zu Messuhr unterscheiden, deshalb sind die Ergebnisse einer
    Messuhr nicht auf eine andere Messuhr übertragbar.


    Nils

    Das der Metal Man nicht mit einem Standart Set auskommt glaube ich schon.


    Also, ich hab mal Entombed live gesehen, ist zwar lange her (1994), aber wer die alten Scheiben kennt könnte denken, dass man dafür eine große Burg braucht. Tatsächlich hatte er ein Kit, dass man auch zu einem Jazzgig hätte mitnehmen können:
    Kleine Bassdrum, eine Hängetom, ein Floortom, Snare, etwas Blech. Hat gewummst wie sau.

    Ich habe im Proberaum eigentlich immer 4 Toms aufgebaut.


    Bei mir sind es sechs und zwei Bassdrums hintereinander (irgendwo hier gibts auch Bilder davon) plus ggf. die eine oder andere Extrasnare.
    Unterwegs viel weniger: Gestern hab ich ne 18er Bass und eine Snare mit gehabt, plus Hihat, Crash und Ride.


    Nils

    Nach meiner Erfahrung sind klassische Ständer flexibler im Aufbau. Man kann auch die Gesamtgröße des Kits je nach Bedarf variieren, was bei einem Rack zwar auch geht, aber z.B. bei verkleinertem "Reisekit" viele Lücken erkennen lässt.


    Am sinnvollsten ist sowas bei einer Tour, wo der Drumtech jeden Abend exakt den selben Aufbau reproduzieren muss. Da kann man das komplette Set einfach in die Kiste schieben und aufgebaut wieder rausholen. Für kleinere Sachen ist es eher überdimensioniert IMHO.


    Nils

    Das Blue Wave lohnt sich. Entspannte Atmosphäre, nette Menschen, schöne Umgebung, viel Musik.......


    Ich hatte das Vergnügen ein Stimmworkshop dort zu geben und nebenbei gab es immer schöne Sessions. Ausserdem war das Wetter sehr viel besser als im jetzigen "Sommer". Hoffentlich darf ich nächstes Jahr wieder dort hin.

    So wars am Strand von Göhren auf Rügen beim Blue Wave Camp. Viel Spass beim Anschauen.


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    So, da fährt man in den Urlaub und denkt nicht böses, als man ein Mittelalterspektakel besucht und dann das: eine 40er Bassdrum!


    Mehr Bilder folgen, sobald die Verbindung wieder besser ist (Fotos mit Edge hochladen macht einfach keinen Spass).



    Edith sagt:
    so, wie versprochen


    Man kann schemenhaft ein Podest erkennen, an dm die Trommel befestigt ist. Darauf sitzt der Drummer und so ist auch das Doppelpedal hoch genug um ohne überlangen Schlegel einigermassen de Mitte zu treffen.

    Bei Trommelklang ist ja immer die Rede von der Resonanzfrequenz, welche verstärkt wird. Nur resultiert nach Ansicht des Autors genau das Gegenteil, als was die meisten Trommler vermuten würden. Ich weiß noch nicht ob da was dran ist, aber wie gesagt: ich hatte nie behauptet dass Herr Becker absoluten Unsinn erzählt.


    Mal abgesehen von den Dingen in diesem Fred, die mir zu sehr "ans-Bein-gepinkelt" sind, bin ich schon neugierig auf das Buch geworden, wenn ich auch den Preis recht hoch angesetzt finde, egal was drin steht.
    Zum Thema Eigenton/Kesselresonanzfrequenz gibt es ja viel zu sagen. Die genaue These würde mich tatsächlich interessieren.
    Steht in dem Buch, dass die Trommel, auf den Eigenton gestimmt leiser ist als sonst?


    In Neugier verbleibend,
    Nils


    P.S: Falls Du nicht öffentlich zitieren magst, gerne per PN.

    Ist Recorderman in deinem Sinn? Ich kann mit 2 Rode NT-5 aufnehmen. Ein SM58 hätte ich auch noch. Wird aber auf jeden Fall erst nächste Woche zeitlich machbar sein.


    Cool, ich bin echt neugierig.


    Zu der Sache mit der Gratung gibt es übrigens ein interessantes Dokument, aus dem man ersehen kann, dass die Energieübertragung vom Fell zum Kessel tatsächlich besser ist, wenn die Gratung weiter zur Mitte der Kesselwand angebracht ist:
    http://www.volusiagig.com/musi…_Macaulay_Final_Paper.pdf


    Nils