Meine Idealvorstellung ist eine Aufnahme mit einem Mikro in ca. 70-80 cm Entfernung zur Trommel ohne Klangbearbeitung - erst mal nur die Snare.
Beiträge von nils
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Sieht sehr schön aus. Soundfiles wären gut.
Nils
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Ein "Gratungsschnitt" am Spannreifen kann Abhilfe leisten!
Schau mal hier, da gibt es eine Foto-Story zum Problem und dessen Lösung.Allerdings klingt die Trommel immer noch hervorragend.
Wär doch wesentlich ungünstiger, wenn sie zwar perfekt aussehen, dafür aber schlecht klingen würde.Nils
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12m² für 72 Euronen Warmmiete. Nicht billig, aber mit Tageslicht und Zentralheizung und rund um die Uhr nutzbar.
Im selben Gebäude sind etwas über 40 Proberäume, man trifft daher öfter auf Kollegen und kann Klönschnack halten. -
Ich hol' den Thread nochmal aus der Versenkung.
Ich hab mir das Buch in der 3.Auflage zu Gemüte geführt und beim hören der CD wurde ich etwas stutzig.
Am Anfang von Track 8 spricht Nils davon dass das Snare-Resonanzfell jetzt auf den tiefstmöglichen Ton getimmt sei. Aber das folgende Klangbeispiel (Sekunde 16 oder so) ist doch kein Snare-Resonanzfell, oder? Das klingt für mich wie ein 16er Tom oder größer. (Und ja, ich höre auf einer gescheiten Anlage mit anständigen Kopfhörern)
Hat sich da der Fehlerteufel eingeschlichen oder hat mich eine anhaltende akustische Täuschung gepackt?Ich hab mir das eben auf meiner Anlage zu Hause mal angehört. Das ist die richtige Aufnahme: so klingt ein Snarereso bei extrem tiefer Stimmung. Jedenfalls ein neues. Mit gereiften "Jahrgangsfellen" kommt man nicht mehr so tief runter :D.
Nils
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Moin hier, kann man auch eine Ausbildung zum Schlagzeuglehrer machen.
Ich habe die 1 jährige Ausbildung,gerade hinter mir, und seit ein paar Tagen weiß ich nun auch das ich bestanden habe.

Ja, an Ronald hätte ich jetzt auch als erstes gedacht. Ich kenne jemand, der dort war und hatte gaaaanz früher sogar mal Unterricht bei Ronald (ca. 20 Jahre her).
Soweit ich das weiss, ist drumstudies die erste Schule für Schlagzeuglehrer mit offizieller Anerkennung.
Sonst hat man ja mit offiziellen Weihen nur die Unis/Hochschulen, die aber nicht konkret für das Lehrerdasein ausbilden (ausser für das Dasein als Musiklehrer an allgemeinbildenden Schulen).Nils
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Ich wurde übrigens hier im Forum, nachdem ich unwissender Weise zuvor etwas anderes behauptet hatte, darüber aufgeklärt, dass es gar nicht möglich ist, eine Schlagzeug-Trommel auf einen Ton zu stimmen.
Was wiederum leider falsch ist. Dieses hartnäckige Gerücht geht auf Carl Orff zurück, lässt sich aber nicht durch die Physik belegen. Im Gegenteil.
Ein Trommel ist sehr wohl auf einen Ton stimmbar. Jede Trommel hat je nach Stimmung einen dominanten Grundton (gelegentlich im Verlauf des Sustrain auch zwei). Lediglich die Obertonreihe ist nicht harmonisch.
Das schränkt die Nutzbarkeit als musikalische Note ein, bedeutet aber nicht, dass es nicht möglich ist.Man kann das Obertonspektrum stark aufräumen, indem man das Reso wesentlich höher stimmt als das Schlagfell. Das kann so weit gehen, dass der Grundton des Schlagfells aus dem Klangbild fast vollständig verschwindet und der erste Oberton zum dominanten Grundton wird. Darüber sortiert sich die Obertonreihe dann sogar annähernd harmonisch. So funktioniert das auch bei der Pauke*.
Zwei Hauptprobleme sind zu beachten:
1. Trommeln verstimmen sich sehr schnell und daher liegt man schnell wieder knapp daneben, was zumeist unschön klingt.
2. Auf welche musikalischen Noten soll ich meine Trommeln stimmen - die Harmonien wechseln in der Musik ständig, so dass es schwierig ist sich für passende Noten zu entscheiden. Bei Aufnahmen mag das noch gehen, aber live?Nils
P.S.:
@crudpats: es gäbe für den interssierten Leser einige wissenschaftliche Abhandlungen dazu zu lesen. Ich habs nur sehr kurz zusammengefasst.
Selbstverständlich hat die Pauke kein Resonanzfell. Das Verschwinden des Obertons im Klangbild basiert auf der Federwirkung der im Kessel enthaltenen Luft auf den Grundton. Dieser hat die maximale Schwingungsamplitude genau in der Mitte des Fells und kann nur dann durchschwingen, wenn die Luftsäule darunter verdrängt werden kann. Das relativ geringe Volumen des Pauken-Kessels im Verhältnis zum Durchmesser maximiert die Federwirkung. Für alle Obertöne gibt es mindestens zwei gegenphasige Schwingungen, für die die Luft im Kessel nicht komprimiert werden muss, sondern quer hin und her bewegt wird.
Analog dazu klart das Klangbild eines z.B. Toms auf, wenn man für eine solche Federwirkung sorgt, indem man das Reso schön hoch stimmt. -
Patina. Ich hab hauptächlich altes Zeug, das darf so historisch aussehen wie es ist.
Nils
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Eher modern:
Keziah Jones z.B. "Bluefunk is a fact"
Nils Landgren Funk Unit - speziell "Funky ABBA" ist empfehlenswert, auf der Schweibe trommelt Wolfgang Haffner.
Jan Delay - der hat eine der tightesten Bands der Republik, funky wie Sau.
Old School funky Tracks, die gerne übersehen werden:
Bob Seger "Live Bullet" - die Stücke "Bo Diddley" und "I've been workin'"
Marius Müller-Westernhagen - aus dem Album " Bittersüß" der Song "Ich geh' meistens bei rot", da ist Kurt Cress am Schlagzeug
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Ja, Tower of Power ist ne echte Hausnummer. Schau mal auf youtube nach "Soul Vaccination".
Nils
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Da ist noch eine Sache, die sehr hilfreich sein kann. Die meisten Trommler wollen, dass die Bass möglichst groß und fett klingt. Um das zu erreichen kann man zwei Dinge tun.
Entweder
mit Mikro abnehmen und über PA verstärkenoder
gezielt auf den Raum stimmen.Es liegt auf der Hand, dass die erste Methode wesentlich teurer ist als die zweite.
So stimmt man die Bass auf den Raum:
- Schlagfell so stimmen, dass der Kick ist wie gewünscht.
- Schlagfell ggf. etwas dämpfen
- Reso so tief stimmen wie möglich
- Reso in ganz kleinen Schritten höher stimmen und jedes Mal den Sound ausprobieren.Folgendes wird passieren: zuerst klingt die Bass wahrscheinlich tief, aber patschig und dünn. Dann stimmt man sie höher, probiert stimmt höher probiert......
Irgendwann im Laufe der Prozedur wird der Sound größer, man hat das Gefühl, der Raum "antwortet". Stimmt man dann weiter hoch, wird der Sound wieder dünner.
AHA! Wieder ein kleines Stück zurück und fertig ist die Laube.Nils
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nicht, dass hier noch jemand "vom glauben abspringt"

Hoffentlich hatte er einen Gehörschutz.@Topic: Es soll ja Trommler geben, die 20+ Snares mit ins Studio nehmen...
Das nächste Hörexperiment enthält dann eine Hand voll Aufnahmen, die alle mit der selben Snare in unterschiedlichen Stimmungen gemacht wurden. Mal sehen wie viele Kesselmaterialien dann herausgehört werden. -
Nils hat dort ein Drumcraft mitgebracht.
Ja, das war ein DC der Serie 8. -
Fletcher/Rossing "The physics of musical instruments"
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Der neue beyerdynamic DT 1350 könnte eine Alternative sein. Ich hab ihn im Direktvergleich mit dem DT 770 ausprobiert. Die Dämpfung ist geringer als bei dem DT770, den ich zum Üben benutze, trotzdem reicht sie zum Üben aus. Dafür ist der Klang neutraler und daher besser zum Abhören geeignet.
Nils
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Ohne neues Fell wirds schwierig. Du kannst versuchen das Reso etwas tiefer zu stimmen, mehr geht nicht.
Aber
ein schwereres Fell klingt bei gleicher Spannung tiefer. Wenn Du ein Ambassador drauf hast, probiers mal mit einem Emperor oder mit dem neuen Ambassador X, das aus dickerer Folie gemacht ist. -
Vieles was Bob Gatzen erzält ist richtig, manches auch hilfreich. Allerdings finde ich seine Sicht der Dinge etwas...sehr auf seinen eigenen Soundeschmack ausgerichtet.
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Ich hab einige Zeit bei Dream verbracht und muß sagen, daß es sehr interessante Becken dort gibt, (die mir von Scott Pellegrom vorgeführt wurden, der ebenfalls Dream-Endorser ist). Furztrockene Rides, die sich nicht aufschaukeln, hauchdünne Crashbecken und ausdruckstarke HiHats - von welchen ich mir gleich ein 13er Paar gesichert habe

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Hallo,
hier also mein kleiner Bericht.
Donnerstag:
Ankunft mittags, kurzer Besuch bei Beyerdynamic, dann Gespräche mit dem Verlag und potenziellen zukünftigen Partnern. Anschliessend Max und gleich noch ein paar Forumer am DC-Stand getroffen, noch ein ein bischen rumgeschaut, später Abendessen in einem kleinen Dorfrestaurant. Ich sitze zwischen Scott Pellegrom und Phil Maturano, es gibt leckeres Essen, Bier und jede Menge Drum-Talk. Schliesslich ins Hotel und gg 23 Uhr ist Zapfenstreich.Freitag:
Endlich mal ein Hotel mit wirklich gutem Tee zum Frühstück. Um kurz nach 8 zur Messe, Gerald Kloos getroffen (Drumstudio1) und um 11 Uhr schon bei ordentlichem Lärmpegel der erste Stimmworkshop mit ca. 12-15 Teilnehmern. Um 13 Uhr der zweite WS, danach Mittagessen und kurze Pause. Der geplante WS um 15 fällt aus, weil Suat Borazan mit einigen anderen eine Session spielt. Der Mann spielt so geil, da kann man nicht böse sein. Daniel Schild getroffen und für den nächsten Tag in der Korg-Kabine verabredet. Draussen erklärt Scott P. mir Möller, dann wieder ein zum 17 Uhr WS. Die Stimme neigt sich ihrem Ende entgegen, gut dass jetzt Feierabend wird, nur - wo ist meine Fahrgelegenheit???????? Puh, doch noch gefunden, also ab ins Hotel, lecker Essen, zwei Bier, 22:30 halb tot ins Bett.Samstag:
Frühstück mit Mike Terrana, der die ganze Zeit schon ziemliche Rückenschmerzen hat, aber sich trotzdem bei jeder Gelegenheit mit sehr professioneller Geduld und Hingabe um seine Fans kümmert. Echt bewundernswert. Dann ab zur Messe.
Der Lärmpegel steigt Schlag 9 Uhr ins unermessliche und bleibt da. Erst mal zu Beyerdynamic auf einen Kaffee und ein Pläuschchen. Um 11 der erste WS. Die Stimme ist schon fast weg, egal, auf zur Korg-Kabine. Die Band: Tom Coster/Stefan Rademacher/Daniel Schild - ganz großes Kino. Danach auf zur Nahrungsmittelaufnahme, unterwegs kleines Pläuschchen mit Gerald Stütz, dann Jost Nickel im GEWA-Backstage Bereich zugewunken und irgendwo auf Wolfgang Haffner getroffen. 13:00 der nächste WS, anschliessend weitere Gespräche mit potenziellen Unterstützern für das nächste Werk. 15 Uhr wieder ein WS, kann mich stimmlich aber kaum noch gegen die absolut schmerzfreien Dauerantester durchsetzen. Ich erkläre meinen Zuhörern unter großen Mühen etwas und direkt eine Trommel weiter wird hemmungslos draufgehauen. Unglaublich.
Zwischendurch ab in die Soundkabine der GEWA: erst JR Robinson (Drummer von Michael Jackson und vielen anderen, echt fette Grooves), dann Scott Pellegrom - selten hab ich so ein intensives, kreatives und musikalisches Drumsolo gesehen, absolut Vollgas mit Mut zum Risiko.
16:45: Abbaubeginn am Remo-Stand. Ich rechne mit nix mehr, mache mich nützlich und werde doch tatsächlich noch mal von zwei jungen Trommlern wegen des 17 Uhr WS angesprochen - na klar findet der statt. OK, danach weiter Abbau und dann auf nach Hause, nicht ohne auf dem Weg noch zwei Bierchen zu mir zu nehmen.Sonntag wurde in der Sonne gechillt. Bin noch etwas angeschlagen, aber schon wieder bei der Arbeit. Man sieht sich

Nils
