Beiträge von nils

    Im Idealfall hat man für viel I/O viele Spindeln. So macht man das im Serverbereich. Man setzt RAID10 für schnelle Schreiboperationen ein, dabei werden mehrere Plattenpaare zu einem sog Stripeset zusammengfasst. Nach einer bestimmten Menge von Blöcken wechselt die Operation zum nächsten Paar. Auf die Weise verteilen sich sequenzielle Schreiboperationen auf die verschiedenen Spindeln => SPEED!


    Nils

    Das komische ist halt, dass ich bei ner Aufnahme von 8Spuren gleichzeitig gerademal 10% CPU Last hab und trotzdem bekomme ich Dropouts


    Vielleicht ein IRQ-Problem? Schau Dir mal die Interrupt-Verwaltung an (Systemsteuerung=>System=>Hardware=>Geräte-Manager)


    Sollte die Soundkarte sich ihren IRQ mit einer anderen Karte teilen müssen, wäre das ein Erklärungsansatz.


    Nils

    Ich sehe in dem Video viel Spiel an der Befestigung des Hebels (also da, wo man mit der Hand die Mechanik bedient). Kannst Du das etwas fester machen? Oder vielleicht eine zusätzliche Unterlegscheibe dort verbauen, damit weniger Spiel drin ist?
    Jedenfalls bewegt sich der Teil der Mechanik immer stark mit, wenn Du den Teppich in die Position bringst, die er eigentlich haben sollte.
    LG, Nils

    Hallo Wesso,


    mir fällt nix dazu ein, wie man das machen sollte, weil Dienste ja gerade Programme sind, die unabhängig von der Useranmeldung gestartet werden. Die laufen alle schon, bevor man sich anmeldet.


    Es ist aber nicht schwer ein kleines Skript zu erstellen, das alle Dienste abschaltet, die beim Recording nicht benötigt werden. Das wäre dann sowas, wie eine kostenfreie Version des angesprochenen Programms.


    Erstelle eine einfache Text-Datei, die z.B. DiensteAus.bat heissen kann. (Die Erweiterung muss zwingend .bat oder .cmd sein!)
    Diese enthält dann Anweisungen, die jene Dienste beenden, was dann so aussieht:
    net stop SharedAccess
    net stop AntiVirService
    ...


    Die erste Zeile beendet den Firewall-Dienst, die zweite den Online-Virenscanner. Man bekommt die Dienstnamen unter Verwaltung=> Dienste in den jeweiligen Eígenschaften des Dienstes zu sehen.
    Du musst nur noch entscheiden, welche abgeschaltet werden sollen.


    Wenn Du jetzt noch dieses Script in den Autostart-Ordner des neuen Users legst, dauert zwar die Anmeldung eine Weile, aber dann hast Du alle Rechenleistung zur Verfügung. Ich rate allerdings dazu, den Rechner ohne jedweden Kontakt zur Aussenwelt zu betreiben, wenn die sicherheitsrelevanten Dienste aus sind.


    Viele Grüße,
    Nils


    P.S.: die angesprochenen Programme machen im Grunde nichts anderes, als so ein Script, nurr dass die nicht wissen können, was Du so alles noch installiert haben könntest und daher werden sie nur Standarddienste abschalten.

    Für mich sind manche, die ein Instrument bedienen und dabei richtig was können, trotzdem keine Musiker und andere, die nicht so viel am Instrument können, trotzdem Musiker. Musik macht man mit den Ohren und wenn eine(r) die nicht benutzt, dann handelt es sich aus meiner Sicht eben um nicht um eine(n) Musiker/in, sondern um eine(n) Instrumentalisten/in. (sh. auch Beitrag von Hammu).


    Nils


    Das stimmt auch ganz grob nicht. Das Ergebnis wird besser wenn das Material dicker ist.


    Ich arbeite gelegentlich für ein Studio, in dem Bassfallen an den Wänden verbaut sind. In der Bauphase wurde mit dem Abstand zwischen sichbarer Bespannung und dahinterliegenden Akustik-Elementen experimentiert, um die Grenzfreqenz der Fallen einzustellen. Der Abstand zweier aukstisch wirksamer Komponenten bzw der Luftraum zwischen ihnen kann also durchaus eine Wirkung haben.


    Nils

    Ich glaube, dass ein Subwoofer viel teurer ist, als wenn du dir noch eine bebrauchte 22" oder 24" BD für reine Akustik Gigs kaufst.
    Ich habe Subwoofer nämlich bisher nur von DW gesehen, die kosten reichlich und gibts auch sehr selten gebraucht.


    Die DW-Teile sind echt nicht billig. Ich hab deswegen einfach zwei Bassdrums hintereinander geschraubt. => Hubraum statt Spoiler 8) :D Macht echt richtig BUMM! Es gibt die Originale so selten gebraucht, weil der Ansatz sehr tauglich ist und wer einen hat, wird ihn kaum wieder hergeben wollen.
    Nils

    Mein Tip dazu ist , dass Du nach der Raumresonanz suchen solltest. Bassdrums verursachen sehr lange Schallwellen, die sich im Raum leicht auslöschen können oder verstärken, je nach geometrischen Verhältnissen.
    Der Trick ist, die Bass auf einen Grundton einzustellen, der zur Enstehung von stehenden Wellen im Raum führt (=> Raumresonanz)


    Ich schrieb dazu schon vor langer Zeit etwas:
    Zitat (aus einem Post von 2007): "Suche die zur Bassdrum passende Raumresonanz, indem du das Reso langsam und rundrum gleichmäßig immer höher ziehst. Es sollte nicht gedämpft sein.
    Tippe es zwischendurch immer wieder an und höre genau hin, ob der Raum reagiert. Wenn das erreicht ist, tritt mal das Pedal.
    Ggf. muss das Schlagfell auch höher gezogen werden, damit die Trommel insgesamt harmoniert. "


    Viele Grüße,
    Nils

    Nun, ich glaube, dass ein Set, dass gut behandelt wurde auch 40 jahre schafft oder gar mehr. Mein uralt-BLX geht auf die 30 zu und klingt nach wie vor sehr gut.


    Bei den 4 mm Abweichung geht es weniger ums reine Hören, so eine Trommel ist für den Normaltrommler nahezu unstimmbar. Deswegen war der Besitzer ja mit ihr bei mir, weil ich herausfinden sollte, warum sie nicht gut klingt. Ich hab das Schlagfell dann extrem hochgezogen beim Zentrieren und dann ging es etwas besser. Der Stimmumfang der Trommel blieb aber eingeschränkt.


    Nils

    Ich hatte mal ein MBX in der Hand, das damals dem Forumer Hirnzwelf gehörte, bei dem das 16er 4 mm Abweichung im Durchmesser hatte. Da fällt das Stimmen schon schwer. Das 12er war auch nicht astrein.


    Es hängt davon ab, ob man die Fell immer schön in Stimmung mit sich selbst hatte, oder nicht. Wenn über längere Zeit grob ungleichmäßiger Zug auf dem Kessel ist, dann gibt er halt nach. Irgendwo schrieb ich schon mal was darüber, glaub ich......

    Jo lupi hat Recht, sofern das Set technisch in Ordnung ist.
    Ich würde allerdings dazu raten, mal die Schlagfelle abzuschrauben und nachzumessen, ob die Kessel noch rund sind, denn die sind konstruktionsbedingt empfindlicher als z.B. die durchgehend starken BRX-Kessel.


    Nils

    Hab mein 12er auch rechts an einem Doppeltomständer montiert sowie 8 und 10 oben.
    Sieh hier: http://www.der-trommelstimmer.…artikel_id=36_38__&navi=4


    Mit Rack ist das immer etwas anders, aber Tomhalter und Multiklammern gibt es ja in den verschiedensten Ausführungen, so dass da bestimmt was geht.
    Beine würde ich nicht an ein 12er schrauben, allein schon, weil die Standfläche im Verhältnis zur Höhe keine große Standsicherheit verspricht.


    Nils

    Mit den Worten des Finanzamts "Es liegt Liebhaberei und damit keine Gewinnerzielungsabsicht vor."


    Ja, diese Diskussion hatte ich mit dem Finanzamt auch, weil ich in den ersten Jahren mit der Stimmerei und dem Buch mehr Kosten als Einnahmen hatte. Mittlerweile hat sich die Situation geändert und das Finanzamt nimmt gerne etwas von meinem verdienten Geld.


    Im Marktsegement Workshops fühle ich mich mit meinen Gagen eigentlich ganz gut bezahlt, auch und gerade weil es Spaß macht, aber wenn ich im Nebenberuf wie im Hauptberuf was mit IT machen würde, käme ich auf bedeutend bessere Tagessätze (doppelt bis drei mal soviel). Aber es geht eben nicht nur ums Geld.


    Nils

    Hallo,
    ich denke, dass man differenzieren muss, um welchen Markt oder welches Marktsegment es jeweils eigentlich geht.


    Wie schon vorher jemand schrieb, gibt es Segmente, in denen nur 150% zuverlässige Profis ran dürfen, wie z.B. live im Fernsehen. Dort hat man sicher keine Amateure, die die Gagen versauen. Mich würde interessieren, ob auch dort die Gagen in den letzten Jahren gesunken sind. Ist hier jemand, der das weiss?


    Im Segment der Autorenmusiker, also Leute, die ihr eigenes Zeug spielen, war es immer schon schwierig, wenn man nicht bekannt ist, für den Gig auch noch Geld zu bekommen. Da hängt die Gage nun mal klar davon ab, wie viele Leute man zieht und es versaut auch niemand dem anderen die Gage, denn man sollte Äpfel und Birnen nicht vergleichen - es ist einfach anderes Material.


    Das bedeutet, es geht im Wesentlichen um Auftragsmusik - Coverzeugs, Gala, Tanzmucken.....wo sich das Drama abspielt, dass ggf. mehr oder weniger ambitionierte Wochenendmucker denen das Wasser abgraben, die sich entschieden haben davon leben zu wollen (und es dann auch müssen).
    Das Hauptproblem in diesem Segment ist aus meiner Sicht, dass Qualität nur sehr eingeschränkt eine Rolle spielt. Den Leuten ist es wurscht, ob die Band gut ist, oder ob alle Instrumente aus der Zauberkiste kommen und die Sänger nur ein wenige dazu trällern, während die "Musiker" ein Playback abliefern.


    Daher geht es über den Preis. Und beim Preis sind die besonders konkurrenzfähig, die das Geld nicht unbedingt brauchen, oder aus einem Land kommen, in dem das monatliche Durchschnittseinkommen dramatisch niedriger ist, als in Deutschland. Sven erwähnte oben schon die 9 Polen.


    Machen wir uns nix vor: aus dem Osten kommen hervorragend ausgebildete Musiker, die Qualität zum kleinen Preis liefern können. Natürlich nicht alle, aber genügend, um für heimischen Musikern zum Problem zu werden - nicht nur da, wo Qualität zweitrangig ist, sondern auch da, wo sie gefordert ist.


    Nils

    die sind einfacher zu kontrollieren als die
    ambassador und und klingen lebendinger als die emperor


    Das liegt vermutlich an der Konstruktion, die eine Mischung aus Ambassador und Emperor ist.


    Ambassador: 1Ply 10mil
    Vintage A: 2Ply 7+3mil
    Emperor: 2Ply 7+7mil


    Mit anderen Worten: das Vintage A ist genau so dick wie das Ambassador, und zweilagig wie ein Emperor. Also dünner als ein Emperor aber mit der gleichen Eigendämpfung.


    Nils