Also,
wie hier einigen möglicherweise bekannt ist, propagiere ich bei drei und mehr Toms eine Stimmung in ungefähren Terz-Stufen bezogen auf den dominanten Ton der Trommel**.
Meine Devise:
Große Terz (4 Halbtöne) und kleine Terz (3 Halbtöne) abwechselnd.
Begründung:
Das Intervall einer Trommel zur Übernächsten ist so immer eine Quinte. Gemeinsam gespielt klingen diese zwei besonders fett. Das liegt an der Enstehung von Differenztönen, wie sie in jedem Zweiklang vorkommen.
Nun ist der Differenzton einer Quinte wegen des Frequenzverhältnisses von 2:3 immer genau eine Oktave unter dem tieferen der beiden Töne des Zweiklangs. Man bekommt also einen harmonisch passenden tiefen Ton dazu geschenkt => FETT!
(Gitarristen kennen sowas als Powerchord.)
Nils
P.S.: Darüber, wie sinnvoll eine zylindrische Trommel im harmonischen Kontext verwedet werden kann mag es unterschiedliche Ansichten geben. Fest steht, dass die Obertonreihe dieser Trommeln nicht harmonisch ist, was in dem einen oder anderen Fred hier schon ausführlich behandelt wurde.
**: wie in anderen Freds schon korrekt erwähnt gibt es das Problem, dass eine Trommel mit unterschiedlich gestimmten Fellen mindestens einen Zweiklang produziert und ausserdem die unterschiedlich gestimmten Felle miteinder gekoppelte Schwingungen ausführen und.........das führt hier einfach zu weit.