"gutaussehende Blondinen im Publikum".
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"gutaussehende Blondinen im Publikum".
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Der PPC Schnäppchenmarkt ist eröffnet:
http://www.ppc-music.de/de/anz…chnappPPsearchCdrums.html
Ich schau mir die Lage nachher vor Ort an
Vielleicht trifft man sich da......
Nils
die sind einfacher zu kontrollieren als die
ambassador und und klingen lebendinger als die emperor
Das liegt vermutlich an der Konstruktion, die eine Mischung aus Ambassador und Emperor ist.
Ambassador: 1Ply 10mil
Vintage A: 2Ply 7+3mil
Emperor: 2Ply 7+7mil
Mit anderen Worten: das Vintage A ist genau so dick wie das Ambassador, und zweilagig wie ein Emperor. Also dünner als ein Emperor aber mit der gleichen Eigendämpfung.
Nils
Ja, zumindest mit Stöpseln, die eine einigermaßen gerade Kennlinie haben, geht das ganz gut. Man kann das trainieren, indem man beim Stimmen die Stöpsel immer wieder herausnimmt hört und dann wieder hineintut. So lernt man, das gefilterte Geräusch korrekt zu interpretieren.
Nils
Ach ja miles, bitte nie mit Gehörschutz stimmen, nur so als Tipp
Sogar das geht, mach ich öfter so.
Nils
Zum Thema Sustain in Anhängigkeit von der Position des Toms auf der Halterung gibt es eine wissenschaftliche Arbeit von Ingolf Bork, die im Bericht der 15 Tonmeistertagung 1988 veröffentlicht wurde. ( Kurz danach kam die Freischwingaufhängung auf den Markt.
)
Die Sustainzeit ändert sich erheblich mit der Änderung der Position der Trommel auf dem Befestigungsarm. Die mechanische Eingangsimpedanz der Aufhängung für den (gestimmten) Grundton der Trommel ist hier entscheidend. Die ändert sich mit der Einstecktiefe des Arms in die Trommel - oder man ändert eben den Grundton, wenn der Sustain nicht stimmt. Im Experiment wurde der Kessel (ein 13*13er Tom, sieht in der Zeichnung genau aus wie ein Sonor) mit Blei beschwert, was die Schwingungseigenschaften zwischen Trommel und Stativ so änderte, dass die Sustainzeit kaum noch durch die Anbringungsort beeinflusst wurde.
Nils
Hmm, also die angesprochene Methode hat einen Nachteil: sie basieert darauf, sehr unterschiedliche Spannungen an den einzelnen Spannschrauben eines Fells zu erzeugen. Ich hab dazu mal einen Thread in einem anderen Forum eröffnet, den ich hier zitieren will:
Zitat:
Hallo liebe Schlagzeuger,
Eine Nachfrage, die mich per Mail erreichte, brachte mich auf den Gedanken daran zu erinnern, dass ein Fell rundherum gleichmäßg gespannt sein soll, man nennt das auch "In Stimmung mit sich selbst". Dieser Thread bezieht sich auch auf einige Bemerkungen aus anderen Threads in diesem Subforum und dient dem Schutz Eurer Trommeln vor Beschädigung.
Die Gründe, die gegen ein ungleichmäßig gespanntes Fell sprechen, sind einfach zu erklären.
1. Ein ungleichmäßig gespanntes Fell bringt ungleichmäßige Spannung auf den Kessel und kann ihn dadurch beschädigen. Sicher nicht bei gegossender Glockenbronze oder Marmorkessel, aber Holzkessel (oder Acryl und dünnes Metall) können unrund werden, wenn dieser Zustand längere Zeit anhält (Wochen oder Monate)[Edit wegen der Frage unten]. Es gibt nichts schwierigeres zu stimmen als eine unrunde Trommel.
2. Ein Fell, dass nicht in Stimmung mit sich selbst ist, wird nie die ganze Klangfülle bringen können. Man erkauft sich ggf. Obertonkontrolle oder Zeitersparnis mit Abstrichen beim Fundament.
Letzlich kann man Änderungen des Obertonspektrums auch mit minimalen Veränderungen an allen Schrauben bewirken, was aber länger dauert.
Die Obertöne eines Fells, das in Stimmung mit sich selbst ist, können über die Spielweise kontrolliert werden. Denn ein sauber gestimmtes Fell klingt genau in der Mitte trocken und je weiter man ausserhalb der Mitte schlägt, desto mehr Obertöne werden hörbar. Abgesehen davon wird man für ein wenig variabel verwendete Dämpfung nicht gekreuzigt.
Das klangliche Ergebnis besteht immer aus Material, Stimmung und Spielweise.
Die Spielweise an eine Trommel anzupassen, die voll abgeht, wenn man nicht genau den Punkt trifft, ist auch etwas Arbeit. Aber es lohnt sich, weil man so innerhalb kürzester Zeit, nämlich von Schlag zu Schlag, entscheiden kann, wie die Trommel klingen soll. Die Stimmung bildet dafür die Grundlage.
Zitat Ende
Viele Grüße,
Nils
Ich hab in meinem Übungsraum mit den alten 12er Pearl-Toms immer etwas Schwierigkeiten. Allerdings auch mit den 13ern. Auf Bühnen ist es dann eher das 14er, das zickt. Die Schlussfolgerung daraus ist für mich: es liegt am Raum. Zumindest, wenn sich die Situation bei Ortswechsel ändert.
Nils
Ein Rogers! Ich war im März beim Jahrestreffen des Rogers Fanclubs, eine eingeschworene Gemeinschaft. Kennst Du den Fanclub?
Nils
Nach längerem Gebrauch hängt das Falams in der Mitte genauso durch, wie ein "normales", spielt man noch länger löst sich ggf. sogar die Mylar-Schicht von den Kevlar-Fasern - aber nur nach SEHR LANGEM Gebrauch. Gerissen ist mir nie auch nur eine Faser.
Nils
Nein. Ein normales Snarefell hab ich, je nach Aktivität, nach wenigen Wochen durch. Das Falams hält mindestens so lange in Monaten, wie ein normales in Wochen. Bei Set-Snares würde ich allerdings nur noch besonders stabile damit bestücken - also Glockenbronze, gegossener oder zumindest sehr dicker Stahl, Stein......
Nils
Hat mal jemand so etwas auf eine normale Snare gezogen?
Ja, ich hatte c a. 10 Jahre lang Falams2 auf meiner Snare. Nun ist der Kessel unrund
. Ich fand den Klang damals gut, würde das aber so nicht mehr tun. 32 Tacken sind für so ein Fell ziemlich wenig. Ich hab in den 90ern schon 75 DM bezahlt, zumeist kosten die Dinger heute über 50 Euro.
Nils
P.S.: Es war natürlich NICHT ein und dasselbe Fell 10 Jahre auf der Trommel, sondern mehrere nacheinander. ![]()
Danke!
Es gibt übrigens von Zoro eine CD "The Funky Drummer", schön auch als Playalong.
Nils
Wie ich schon schrieb, geht es NICHT um die, die mich buchen. Trotzdem bin ich etwas vorsichtig.
Gerald hat mich allerdings ermutigt, Ross und Reiter zu nennen.
Dazu der Hinweis: auch trotz meiner großen Erfahrung, dürfen meine Anmerkungen nicht als Verallgemeinerung genommen werden.
Es handelt sich um meine persönlich Eindrücke bzw. Erfahrungen, einzelne Trommeln sind nicht die ganze Serie.
Ich kann nur einige Erfahrungen beschreiben , eine vollständige Liste kriege ich weder zeitlich hin noch kann ich garantieren, dass ich mich an alles erinnere.
Fangen wir bei der Snare mit drei Snarebeds an. Die ist faktisch unstimmbar, zumindest ist der Teppich nie zur Zufriedenheit hinzubekommen. Ich habe Fotos gemacht und kann diesen Fall daher eindeutig belegen. Es handelt sich hierbei um eine
TAMA Superstar (Snare) ca. 2004 hergestellt. Ich habe eine weitere Snare der Serie in den Händen gehabt, die ebenfalls ausgesprochen zickig war. Sonst hab ich solche Erfahrungen mit der Serie nicht gemacht.
Pearl BLX (mein eigenes Set): Toms: Soundesel, Bass: mittel, Snare: Stimmzicke, Kessel ist nicht mehr rund
Pearl MMX (Snare(s)): zumeist Soundesel. Reagierten sehr sensibel auf Ortswechsel.
66er Ludwig (Set): Bass=Soundesel, Toms: irgendwo in der Mitte, Snare: Stimmzicke, ausgesprochen schmal, scharf und tief geschnittens Snarebed
DW Collectors (Set): Bassdrums: meist Stimmzicken, Gund unbekannt, Snares und Toms: Soundesel
Yamaha Stage Custom: Bass und Toms: Soundesel, Snare: Stimmzicke
Taye (Set): Bass: Stimmzicke, Snare und Toms: Soundesel
Paiste S-Bronze (Snare): Soundesel
Mapex Mars Pro (Sets, 80er Jahre): uneinheitliches Bild, eins war eine totale Stimmzicke, ein anderes ein Soundesel
Sonor S-Class (Set): Toms: trotz starker Gratungsschäden Soundesel, Bass: mittel, Snare: Soundesel
Ludwig Aniversary (Snare): Stimmzicke
Drumcraft Serie 8 (Set): Soundesel
DW Glockenbronze/Steel (Snares): Soundesel
Lunar (Snare(s)): Sehr unterschiedlich, manche echte Soundesel, einige echte Zicken.
PDP BX (Set): Soundesel
PDP Platinum (Set): Toms und Snare: Soundesel, Bass: Stimmzicke
MRS (Set): Bass: Stimmzicke, Toms: Soundesel
Pearl MBX (90er Jahre): Toms: Stimmzicken, Diagnose: Kessl unrund
Basix Custom (Set): Soundesel
Sonor Global Beat (Set): Soundesel (nach Fellwechsel)
Gretsch (Sets, neu): Stimmzicken.
Mapex Black Panther 10" (Snare): Soundesel
Ich hab bestimmt noch viele vergessen, aber mehr fällt mir gerade nicht ein.
Nils
P.S.: Dave Kobrehel hat ein Bild auf facebook veröffentlicht, das Hinweise auf stimmzickiges Verhalten liefert:
Sorry good guy! Im Verhältnis zu Deinem Wissen und Deiner Erfahrung ein absolut enttäuschender Beitrag! Du kommst Mir vor wie ein Politiker der es sich mit keinem der Großindustrieellen verderben will! Oder hattest Du wenig Zeit?
Naja, also, wenn ich hier loschreibe mit welcher Trommel ich welche Probleme hatte und welche besonders leicht gingen, geht schnell was schief. Ich kann hier leicht jemandem ans Bein pinkeln oder auch, gerade hier, Kommentare bekommen á la "jetzt macht der hier Werbung".
Da gibt es ganz konkrete Dinge, wenn ich die einfach hier rein schreibe, dann hab ich schnell einen Anwalt am Hals. Dabei geht es nicht um Firmen, die mich unterstützen, oder dafür in Frage kämen. Bevor ich sowas tue, bespreche ich das erst mal mit Gerald (drumstudio1)
LG, Nils
fwdrums: Geiles Set!
Ja, also ich habe schon viele Trommeln in der Hand gehabt und muss sagen, dass ich SEHR große Unterschiede in der Stimmbarkeit feststellen konnte. Diese sind weitgehend unabhängig vom Preis.
Ich hatte schon mind. 10 verschiedene Snares aus der 2000€+x-Klasse in den Händen. Einige gingen superleicht zu stimmen (z.B. die Zildjian Snare, ganze 2 Minuten), bei anderen braucht es schon etwas länger.
Aber auch bei günstigen Trommeln oder Vintage-Zeugs hab ich beides gefunden.
Alles aufzuzählen würde mir schwer fallen, erstens kann ich mich mit Sicherheit nicht mehr an alle Trommeln erinnern, zweitens will ich auch nicht den Anschein von Werbetätigkeit erzeugen.
Schwierig wird es immer dann wenn
- der Kessel nicht mehr rund ist
- andere Teile beschädigt sind
- der Stimmumfang der Trommel insgesamt klein ist
- die Snare von sich aus einen sehr reiches Obertonspektrum hat (schwerer zu kontrollieren)
Je kleiner der Bereich, in dem die Trommel funktioniert, desto mehr Arbeit hat man, diesen auch zu treffen.
Es gibt natürlich solche Spezialfälle, wie die Snare mit drei (!!!) Snarebeds, die ich neulich in die Hände bekam. Da war einfach nix zu wollen.
Den Hersteller möchte ich jetzt ungern nennen, nur so viel, es war einer der etablierten großen und die Trommel aus einer eigentlich anständigen Serie.
Nils
Also,
ich denke es gibt in Österreich kompetente Geschäfte, in denen Du
1. gut beraten wirst
2. verschiedene Sets antesten kannst
3. keinen Ärger mit Versand haben wirst
Versuchs doch mal bei Gerd Jessl (http://www.drumhouse.at) in Wien oder Gmunden (je nachdem was näher liegt). Ich war mal dort und hab eine üppige Auswahl an Material in den Segmenten gut bis exzellent vorgefunden. Derzeit gibt es für Lagerware sogar 25% Inventur-Rabatt, jedenfalls bis 31.7. Viel Erfolg bei der Jagd!
Nils
Hajo K hat möglicherweise den Punkt getroffen. Die innere Dynamik ist eine wichtige Sache. Jedes Instrument in der Trommel- und Beckensammlung des Schlagzeugers muss so gespielt werden, dass es die richtige Lautstärke im Gesamtkontext hat.
Die meisten unerfahrenen Schlagzeuger, und leider auch manche erfahrenen, spielen z.B. die Becken zu laut. So kann der Mixer kaum was mit den Signalen der Overheads anfangen und daher wurde das Close-Micing erfunden.
Nils
Was man auch wissen sollte ist, dass Bewegungen, die man beim Üben regelmäßig falsch macht, genau so gut gelernt werden, denn das Hirn unterscheidet nicht zwischen korrekt und falsch, es merkt sich einfach die repetitive Bewegung. Deswegen ist langsam und richtig immer besser als schnell mit hoher Fehlerquote.
Bewegungen, die man mal falsch gelernt hat, sind nur mühsam zu korrigieren, denn man braucht viel mehr Wiederholungen mit korrekter Bewegung, um die falsch gelernte zu "überschreiben" und hat immer die Neigung in alte Muster zurückzufallen. Also: Besser gleich richtig lernen als "erst mal so machen" und später korrigieren.
=>Das ist ein Plädoyer für guten Unterricht!!!!
Nils
Ganz weit vorne: Jan Delay in Bremen.
Nils