Beiträge von nils

    Die Föhn-Methode ist umstritten, keine Frage. Da ich sie in meinem Buch propagiere, here my 2cents.


    Die Fakten:
    Bei Mylar handelt es sich um ein Thermoplast der Wärmeklasse 105 Grad UL, das ohne Weichmacher auskommt. Das Datenblatt gibt es z.B. hier: http://www.schibli-ag-bellach.…l_WMY210bisWMY232_NEW.pdf


    Das bedeutet, die Folie ist bis 105 Grad Celsius Umgebungstemperatur schrumpfungsbeständig und kann in Umgebungen bis zu dieser Temperatur eingesetzt werden. (Z.B. in Transformatoren)
    Das bedeutet NICHT, dass die Festigkeit des Materials im Arbeitsbereich unveränderlich ist.


    Die Idee:
    Aus der Physik und der Chemie ist bekannt, dass viele Prozesse sich durch Zufuhr von Wärme beschleunigen lassen.

    Damit meine ich Prozesse, die auch ohne Wärmezufuhr ablaufen.
    Damit meine ich NICHT solche Prozesse, die eine eine Aktivierungsenergie brauchen.( Die physikalische Chemie versteht unter der Aktivierungsenergie die Energiebarriere, die von einem Reaktionskomplex überwunden werden muss, damit eine Reaktion ablaufen kann. sh. auch http://de.wikipedia.org/wiki/Aktivierungsenergie)


    Die Idee der Beschleunigung durch Wärme steckt hinter der Föhn-Methode. Das Fell würde sich auch so an die Gratung anpassen, aber eben erst nach deutlich mehr als zwei Minuten, die die Föhn-Methode braucht.


    Um keinen Schaden anzurichten sollte man ein paar Kleinigkeiten beachten:


    - Verwende einen handelsüblichen Haarfön - keinen Hobby-Heißluftfön!
    - halte das Gerät in konstanter Bewegung, damit die Erwärmung gleichmäßig geschieht und das Fell nicht unterschiedlich stark gedehnt wird.
    - erwärme das Fell nicht über 105 Grad Celsius (sh. oben).


    Ich hoffe damit zur Aufklärung und Entemotionalisierung des Themas beigetragen zu haben.


    Nils


    P.S.:

    Ohne das Gehör hilft weder der Fön noch irgendwelche anderen Spirenzien

    Word. Habe ich auch schon oft gesagt und geschrieben.

    So kann man dann auch Workshops zum Thema Stimmen geben und Bücher drüber schreiben.

    Nun ja, man kann natürlich alle Erfahrungen immer komplett selbst machen wollen und dabei das Rad neu erfinden - man kann den Prozess aber auch durch einen kompetenten Lehrer abkürzen.

    Hmm, also die Gewinde der Schrauben haben bei Pearl manchmal eine gewisse Streuung, so auch bei meinen 2003 erworbenen Toms. Da sind einige Schrauben (Edelstahl) richtig schlecht geschnitten.
    Bei den Gewindehülsen sind die Fertigungstoleranzen normalerweise gering, aber sie könnten unteschiedlich verschlissen sein.


    Man könnte mit einer Gewindelehre mal nachmessen, wo der Hase im Pfeffer liegt.


    Nils

    Viel Erfolg!


    Zitat

    Ich denke, dass der Sinn dieses Threads darin liegt, Gleichgesinnte zu finden, die ihre Begabung als Geschenk Gottes sehen und sie zu dessen Ehre und Gefallen einsetzen wollen.


    Word.


    Ich trommle seit einigen Jahren fast ausschliesslich in meiner Gemeinde, ansonsten nur gelegentlich kurze Soli bei Tuning-Workshops - zu mehr reicht die Zeit einfach nicht. Wo wird den DFJ-Projekt denn stattfinden?


    Viele Grüße,
    Nils

    Oh mann, ich bin ein Saurier. Als ich jung war, waren Bands wie Metallica oder Megadeth Metal und Entombed war Grind Core. Wie die Zeit vergeht.....

    Hallo
    auch von meiner Seite vielen Dank, dass ich da sein durfte, es hat viel Spaß gemacht! Herr Vogelmann hat einen Orden verdient - und sogar bekommen (von einer nicht unbekannten Beckenfirma....)


    Pete York ist eine lebende Legende, und ich freue mich besonders, ihn live erlebt zu haben.


    Sehr erfreulich auch die vielen Forumer, die dort waren und in wechselnden Konstellationen aufeinandertrafen. cd_cd, HiliteFreak, drummertarzan, LudwigDrummer, Gsälzbär, Wolle70 ..... uvm. haben sich mir gegenüber als Forumer geoutet, allesamt angenehme Menschen, die ich gerne wiedertreffen möchte.


    Viele Grüße,
    Nils

    Zum Besenworkshop: Ich hab von Florian schon zwei Besenworkshops gesehen und ich kann sagen, dass er sehr überzeugend mit den gängigen Vorurteilen der Rocker gegenüber Besenspiel aufräumt. Mit anderen Worten: Es lohnt sich da hinzugehen.


    Nils

    Es kommt noch ein Workshop am Samstag dazu: DF - Mitglied Nils S., bekannt als " DER TROMMELSTIMMER", ist ab 20 Uhr 30 auf der Kneipenbühne zugange!


    Ich freu mich schon drauf!


    Im Anschluss an den Workshop kümmere ich mich auch gerne um mitgebrachte Problemtrommeln.


    Edit fragt: Muss man da was mitbringen?


    Muss man nicht, kann man aber (sh. oben). Je nachdem wie viele Teilnehmer dabei sind, mach ich gerne was interaktives, so dass man gleich ein wenig üben kann. Dabei wäre eine Trommel ganz hilfreich.


    Viele Grüße,
    Nils

    Interessant! Bei meinem letzten Versuch eine Versicherung zu bekommen bin daran gescheitert, dass ich ein Sachverständigen- oder Händlergutachten zum Wert meiner Instrumente beibringen sollte, aber kein Händler hier am Ort sowas machen wollte.


    Nils