Beiträge von Hammu

    Mag sein, aber die Hardware meiner beiden Halb-Trommeln halten immer noch die Spannung der doppellagigen DDT Felle - das ist imo das Wichtigste.
    Vllt habe ich auch nur Glück gehabt - ich habe sie auch nicht extra gekauft, sondern hatte noch Müllenium Toms rumliegen, die keiner haben wollte.


    1. Ein Müllenium Tom reicht allemale (der Eigenklang und die Qualität der Gratung ist sowas von unwichtig für E-Drums, Hauptsache es ist rund und hat die erforderliche Teilung und Hardware) - aus einem Tom kann man auch, durch Durchsägen, zwei E-Drum Trommeln machen (man muß dann allerdings noch ein zweites Tomhalteböckchen für die zweite Tomhälfte kaufen).
    2. Du brauchst deshalb eine 6 - Armbefestigung, weil, so habe ich es jedenfalls verstanden, die mitgelieferten Abstandsbolzen in eine der Bohrungen der vorhandene Tomböckchen geschraubt werden (statt deren eigene Befestigungsschrauben).

    Dann wollte ich hochwertige Mechaniker dazu kaufen.


    Und ich dachte, du wolltest die selber bauen! :D


    Ich würde auch anraten, eine bessere Snare zu kaufen - in den wenigsten Fällen kommt was Ordentliches beim Selbstbau raus, schon garnicht ist es preiswerter.
    Wenns dir aber nur um den Spass beim Bauen geht, dann probiere es einfach aus, aber das Geld für eine neue Snare ist dann, bei einem evtl. klanglichen Disaster, weg.

    Wenn es vom Gesetzgeber gedultet wird, ist es legal...


    OK, ich habe es abgeändert - nicht alles, was von Gesetzes wegen legal ist, ist auch moralisch einwandfrei - rein nach Paragraphen natürlich schon, aber nicht nach gesundem Menschenverstand, was natürlich wirklich von den Bewertungsmaßstäben des Einzelnen abhängt, keine Frage.
    Ich fühle mich nun mal bei solchen Auktionen, Verpackungen etc. betrogen, bzw. es wird schließlich auf meine Unaufmerksamkeit gehofft, auf das man mir etwas Falsches, Minderwertiges oder Sonstwas unterjubeln kann.

    Spiel mal wer Anesthetize mit 2 Toms.
    5 toms machen schon Sinn.


    Sagt ja auch keiner was dagegen, solange die Teile, die man aufbaut, auch wirklich benutzt werden - oft genug ist es aber auch nur reine Show (naja, wenigstens den Händler wirds erfreuen ;) ).
    Im Übrigen nimmt bei mir, als Zuschauer, die Erwartungshaltung an den Drummer, wesentlich mehr zu, je mehr Trommeln/Becken da auf der Bühne herumstehen - und oft genug bin ich daher auch schon böse enttäuscht worden (allerdings gibts auch Ausnahmen - Mike Terrana z.B.).

    schaut mal auf irgend ne Müslipackung, was da alles draufgedruckt ist und nicht wirklich was mit dem Inhalt zu tun hat!


    Das ist in meinen Augen ebenso Betrug - nur weils oft so gemacht wird und vom Gesetzgeber scheinbar, für mich unverständlicherweise, geduldet wird, ist es noch lange nicht richtig und legal moralisch einwandfrei.


    Ich bin auch schon mal fast auf so einen "Blender" hereingefallen (ich bot auf eine Auktion für eine Bedienungsanleitung, wo aber nur das Bild eines Synthies abgebildet war) - auf Anraten eines juristisch ausgebildeten Kollegen habe ich dann mit einem Anwalt gedroht und nie wieder von dem Typ oder Ebay gehört.
    Ich kann dem erfolgreichen Bieter nur empfehlen wehrhaft zu bleiben - betrügerische Absicht scheint imo eindeutig hinter solchen Auktionen (oder eben, wie in deinem Beispiel, falsch deklarierten Lebensmitteln) zu stehen.
    Das darf man einfach nicht hinnehmen.

    Genau, sehe ich auch so.
    Du kannst das nur über deine eigenen Ohren entscheiden - nimm deine Becken mit in den Laden und und teste alles, was dir finanziell erreichbar erscheint, in Verbindung mit deinen Becken (K Zildjians sind nicht nur recht weich, sondern auch sehr teuer).
    Überlege aber vorher genau, ob dir deine jetzigen Becken überhaupt noch gefallen, bzw. was dich evtl. doch an ihnen stört - dann solltest du zunächst die, dir nicht so gut gefallenden, Becken ersetzen, bevor du was zusätzliches Neues kaufst.
    Einen kompletten Becken-Set würde ich nicht kaufen, da meistens doch mindestens ein Becken dabei ist, dass einem nicht gefällt.
    Ich teile ein Beckenset immer in vier Teilbereiche auf, die imo unabhängig voneinander gut klingen sollten:
    1. HiHat
    2. Ridebecken
    3. Crashbecken (sollten schon aus ähnlichen Serien bestehen - z.B. beim Mischen von B8 (deine MCS) und B20 ( A oder K-Zildjian) Becken wird es sicher ziemlich schwierig sein, einen homogenen Crashsatz zusammenzustellen)
    4. Splashes
    Und beachte auch:

    Ich wüd' dir raten dich nicht nur auf eine bestimmte Beckenmarke oder -reihe zu konzentrieren, sondern "offen für alles" zu sein..

    Ich stimme meine Toms (Live und im Proberaum/Studio) immer resonant und nicht zu tief, zumindestens auf größeren Bühnen höre/orte ich sie dann besser im Gesamtklang - und in kleinen Räumen (wo keine Mikrofonierung nötig ist) klingen sie dann auch im Publikum besser.
    Wenn ich sie kurz und trocken stimmen würde, könnte ich ja gleich auf Pappkartons spielen (obwohl - ein guter Mixer holt auch da sogar noch einen schönen Sound fürs Publikum raus).
    Je nach Räumlichkeit (manche Spielorte sind nun mal eben fürchterlich fürs Drumset) wird dann minimalst!!!! mit GaffaTape abgedämpft.

    Für 99% reichen Bassdrum, Snare und Hi Hat. Allerdings kommt dann irgendwann ein Fill in...


    Genau richtig - für Einsteiger zum Üben zunächst völlig ausreichend.
    Aber wie auch schon erwähnt kommt irgendwan der Punkt, wo man ein Fill-In spielen muß/will - dann sind Toms natürlich schon recht hilfreich :D .
    Und meistens kostet ein Komplett-Standard Marken-Drumset (z.B. BD, SD, 2 HT, 1 STT) meist weniger (Mengenrabatt), als einzelne Trommeln (BD,SD) aus der gleichen Serie kosten würden.


    Weitere Prioritätsreihenfolge wäre imo: Ride -> Crash (ein oder zwei) -> Splash -> China.
    Wenns dann die Band und deren Musik unbedingt erfordert, auch eine Doppelfußmaschine für die Bassdrum (obwohl - Nicko McBrain von Iron Maiden macht auch mit nur einer Fußmaschine ordentlich Metaldampf).
    Ich habe früher 2 Bassdrums, 6 Hängetoms und 2 Standtoms + etliche Becken mit mir rumgeschleppt - nur um z.B. gelegentlich mal in einem oder zwei Songs einen langen Tomlauf zu machen.
    Irgendwann habe ich mich mal intensiv selbst beobachtet und geschaut, welche Schlaginstrumente ich live wirklich immer benutzte und siehe da!! übrig blieben nur noch: 1 BD (mit DFM), SN, 3 Toms, HH, 2 Crashes, Ride und 2 Splashes - das reicht in allen meinen Bands völlig aus - viel weniger Schlepperei, schnellerer Auf/Abbau - perfekt.

    Probier noch mal ein wenig mit der Stimmung (mal etwas höher und auch die Schrauben um das Snarebed herum mal fest anziehen, oder ganz locker machen (hängt jeweils allein von der Snare ab)) und der Teppicheinstellung herum - meistens liegts, gerade bei Einsteigern, daran, wenn die Snare unnötig viel "scheppert".
    Neue Markenfelle sind natürlich auch nicht verkehrt.

    Du mußt das DD602 schon etwas mehr anpassen, ab Werk passt das nicht mal zu den eigenen Fellen - danach gehts aber auch recht gut, auch mit den Meshhead-bestückten Toms.
    Habe selbst mal ein DD602 bessessen und verwende das umgebaute Kicktriggerpad sogar heute noch.
    Einzig die fehlende Rimtriggerfunktion des DD602 Moduls ließ mich zu einem Roland TD6 wechseln.

    .....naja, du hast ja anscheinend davon Ahnung, aber dann solltest du wissen, dass ein Double Bass mit Direct Drive System auch im Rahmen von 250 - 300 £ käuflich ist (mit guter Quali).


    Dann frage ich mich (und dich) nur, warum du diese tolle, preiswerte Maschine dann nicht sofort kaufst (wenn es doch dein Vorzug ist, eine Direkt Drive Maschine zu spielen), und du dich stattdessen hier um Meinungen zur Qualität einer DW4002 (mit Kette) bemühst :rolleyes: .


    Deshalb glaube ich, durch deine Formulierung fast bestätigt,

    doch die erste (mit Band) sollte auch gut sein. ja mit Band oder mit Kette ist kein Problem, ohne wäre mein Vorzug, aber mit ist auch kein Problem

    dass du vllt noch garnicht weißt, worin die spielgefühltechnischen Unterschiede der verschiedenen Systeme bestehen - soll heißen:

    Gehe erstmal in einen Shop und probiere die verschiedenen Systeme selber aus, bevor du dir eine DFM kaufst (teuer ist nicht immer besser, schon garnicht, wenn man auf das, für das eigene Spielgefühl, falsche System gesetzt hat). Zusätzlich zu den "Schlegelbewegungssystemen" (Band, Kette, Direkt Drive) gibt es nämlich auch noch die Turbo Glide Version (asymmetrisch laufende Kettenblätter) und die Rolling Glide Version (rundlaufende Kettenblätter) zu beachten, die imo viel wichtiger für das Spielgefühl sind (übrigens seltsamerweise sowohl bei der teuren DW9002 (350€), als auch bei der billigen Millenium Pro DFM 222 (99€) stufenlos einstellbar!!!).

    Für mich fängt die DW Palette erst bei der 5002er an, alles andere ist überteuert (gegenüber der Konkurrenten im Niedrigpreissegment).


    @NikDrummer123: Dabei hätts ein kleiner Sucheintrag bei Google auch damals schon verhindern können - stelber suld :whistling:

    Hallo,


    reine Geschmackssache.
    Encore und UT hatte ich auch schon, die Originale klingen eben brillanter. Wenn man Felle länger spielt und nicht so oft wechselt, kann man mehr Geld sparen. Das ist dann meine Devise.
    Mein Force 3001 klang aber auch in der Originalbefellung (müsste UT gewesen sein) ordentlich und das alte neue Tama Superstar klingt ja mit Originalfellen auch nicht so furchtbar schlecht.


    Grüße
    Jürgen


    Schon richtig - aber wenn schon sparen, dann doch auch richtig: 14,90€ inkl. Bassdrumfell!!!! http://www.thomann.de/de/mille…ack_1_trommelfellsatz.htm :thumbup:
    Wenn es nur darum geht, das der Schweiß des Drummers nicht in Trommel kommt, kein Problem.
    Aber grundsätzlich ist es hier wie bei jeder "Beratung" - ich mag diese Billig Remos soundmäßig nicht, und deshalb rate ich da vom Kauf ab (das ist auch bei Becken und Trommeln so).
    Heißt ja nicht, das Andere genau den Sound mögen - schlagtechnisch haltbar sind sie auf jeden Fall, keine Frage.

    Und diese knapp 40€ sind mehr als das doppelte, was die Remo Encore kosten. Die Red Rock werden eben diesen Encores sein und dieEncores sollten wiederum den Remo UT entsprechen. UK ist wieder ne andere Baustelle.
    Viel dumpfer sind die UTs wirklich auch nicht. Der Unterschied ist in etwa so groß, wie der zwischen WorldMax Rims und den Originalen von jetzt Gauger. ;) Bist doch sonst so ein Sparfuchs, Hammu?


    gruß rubber


    Sicher bin ich ein Sparfuchs, aber nicht um jeden Preis - ich hatte die einschichtigen Remo UT z.B. auf meinem ersten Basix Custom.
    Allerdings muß ich zugeben - erst als diese abgespielt waren und ich danach die Original Remos aufgezogen habe, ist mir aufgefallen, das diese imo viel offener klangen, was mir persönlich viel besser gefiel.
    Und eine Testbestellung bei Ebay, ein doppellagiges Encore Pinstripe, war garnicht zu gebrauchen (Pinstripes im Allgemeinen sind ja schon recht dumpf - das Encore ging garnicht, es klang total tot).
    Wenn man allerdings diesen, etwas gedämpfteren, Klang mag (immer noch besser, als drei Lagen Gaffa-Tape :D ), sollte nichts gegen diese Felle sprechen (man darf ja auch Worldmax oder Gauger RIMS benutzen) ;) .


    Ich würde also dem Theadstarter raten, zunächst nur ein Fell dieser Sorte zu bestellen und zu testen - dann ist der finanzielle Verlust bei Nichtgefallen nicht ganz so groß (denn 21€ für einen Fellsatz reicht leider nicht für die kostenneutrale Rücksendung nach Fernabsatzgesetz).


    Dieser Encore Fellsatz ist im Übrigen schon ein extremes Sonderangebot (ideal also für eine "Verkaufsbefellung", wenn man ein altes Set mit abgespielten Fellen trotzdem gut verkaufen will), die RedRock Felle würden das Stück 7€ kosten, also 21€ der Satz (und es gibt nicht alle Größen und mischen würde ich auf garkeinen Fall).

    Die ursprüngliche Frage war doch eig nur ob es tragisch ist wenn man möglichst auf gleicher Tonhöhe spielen will wenn man eine Bass mit 22x17 und eine mit 22x16 oder 22x18 hat


    OK - exakte Beantwortung deiner Frage: Jaaa, das ist tragisch (vllt etwas übertrieben ausgedrückt, aber das war ja deine Formulierung) - denn der Grundklang einer Bassdrum mit gleichem Durchmesser, aber verschiedener Länge wird imo immer deutlich anders sein (je länger, desto mittiger, manchmal auch trockener), sonst würde eine Verlängerung des Kessels ja auch keine Sinn machen, oder? ;)
    Nein, im Ernst - marginale Unterschiede könnten u.U. hörbar sein - alles andere ist mehr oder weniger nur Verkaufsgewäsch und Marketing der Drumbauer.
    Besser so? Zufrieden?


    Wir sind außerdem eher nur so eine Hobbyband die zum Spaß spielt. Große Gigs und Abnehmen mit Mikros ist bei uns 0. Es soll einfach gut aussehen und möglichst gleich klingen...


    Tja, so bekommt man den Proberaum auch voll - frage aber lieber mal deine Mitmusiker, ob denen eine geile Optik des Drumsets oder mehr Bewegungsfreiheit lieber ist.
    Aber rege dich dann nicht auf, wenn die Gitarristen demnächst mit zwei Türmen anrollen und der Bassist zwei 18" Bassboxen in den Proberaum wuchtet.