Beiträge von Hammu

    Ein Subkick mit einem Mikrofon zu vergleichen ist schon bissl merkwürdig.


    Sorry, aber die Umkehrbarkeit bzw. Zusammenhänge von Mikrofon und Speaker sind nun einmal, technisch gesehen, Fakt, da kann ich auch nichts dran ändern.
    das gilt z.B. ebenso für den Piezo als Trigger und den Piezo als Tonerzeuger.


    Die "Ausrede" mit den tiefen Frequenzen ist ziemlich lachhaft,


    Ein Subkick wird wohl, bauartbedingt, kaum sehr viel hohe Frequenzen aufnehmen können, ist also eigentlich, technisch betrachtet, ein frequenzselektierendes "Mikrofon" (s. Frequenzdiagramm von <Majestic12>)

    .....Fazit: Wissenschaftlich ist das Buch katastrophal, da minimalste Grundregeln wie Quellenverweise etc. missachtet werden. Das Buch ist auch nicht sonderlich unterhaltsam geschrieben......


    Hört sich aber schwer nach "FDP"-Doktorarbeit an :D


    Vllt sollte ich auch mal die FAQs für E-Drummer hier aus dem Forum mit eigenen Worten zusammenfassen und ein Buch über E-Drums schreiben - wäre doch sicher eine Marktlücke, oder? :rolleyes: ;) Nein, nein, keine Sorge, mache ich nicht!

    ich kenne den micha als netten und kompetenten zeitgenossen ... und außerdem wird ja niemand gezwungen, etwas zu kaufen.
    wurde bei den büchern anderer forumsteilnehmer eigentlich auch so heftig reagiert und wenn nein, warum nicht?


    Das glaube ich dir sogar, auch wenn ich ihn nicht kenne.
    Aber ich denke, es ging hier auch garnicht so sehr um das Buch, sondern eher um die Art der indirekten "Bewerbung" desselben (s.1. Post), Wohnort des überaus zufiedenen Kunden, scheinbare Nähe zum "Produzenten", neues Mitglied, etc. - das macht hellhörig (auch wenn der eigentliche Schreiber des Buches wahrscheinlich nichts dafür kann).
    Wenn solche Dinge offen von den Herstellern/Schreibern in Firmen-News gepostet werden, kräht kein Hahn danach - indirekt euphorisch beworben, hinterläßt es aber ein "Gschmäckle".
    Freunde, Schüler oder Fans des Buchautors erweisen ihm somit echt einen Bärendienst.

    OK, verstanden - aber warum macht man dann im Studio den Aufwand und stellt einen Bassspeaker zusätzlich vor die Bassdrum, wenns doch ein gutes Mikrofon auch alleine könnte?
    Ist solch ein gutes Mikrofon denn soviel teurer, dass sich diese Lautsprecherkonstruktion trotzdem lohnt?
    Was kann der Speaker denn besser als das Mikrofon? Irgendeinen Sinn muß das Ganze doch haben.

    Was mich erstaunt ist, daß in dem Buch etwas über den Sound, Kesselmaterialien und Schwingungsverhalten von trommelkesseln geschrieben wird und gleichzeitig die BPC Trommelkessel mit diesen Swarovskikristallen beklebt werden.
    Wenn manche, nicht nur hier, bereits über unterschiedlichen Klang bei lackierten und folierten kesseln diskutieren, erscheint mir das Bekleben mit Kristallen erst recht fraglich.
    Ich hoffe mir wird jetzt nicht erklärt, daß das zum Finetunig gehört. :)


    Das hat ja sicherlich auch nichts mit gutem Sound zu tun, sondern das sind Trommeln für einen gewissen, solventen Käuferkreis, der sonst schon alles hat, was es zum Sammeln gibt - ich denke, diese Trommeln werden eh nie bespielt werden, könnte ja ein Kratzer drankommen (erinnert mich fatal an diese verrückten LP-Sammler, die noch eingeschweißte Exemplare aus den 70ern haben und hoffen, dass die langsam mal wertvoll werden, um sie dann doch nicht zu verkaufen, denn sie könnten ja noch wertvoller werden - arme Würstchen :rolleyes: ).


    Aber steht in dem Buch denn irgendendetwas drin, was ich nicht über die Suche hier im Forum, ganz ohne Geldinvestition, hätte finden können?
    Nix für ungut, ich gönne dem Schreiber ja seinen evtl. finanziellen Erfolg, aber ich dachte immer, hier wäre alles Wissenswerte in dieser Richtung schon zusammen getragen worden.

    Ein Mikrofon ist auch bei tiefen Frequenzen weitaus besser[/b].




    Meiner Theorie nach werden durch die große Membran des Speakers, die sich ja auch nicht besonders schnell bewegt (Masse!), die hohen Frequenzen viel weniger stark aufgenommen, sodaß die die aufgenommenen Bassanteile stärker in den Vordergrund treten - ist das so nicht richtig?
    Wenn nicht, dann frage ich mich allerdings, warum man dann überhaupt einen relativ großen Speaker nimmt und kein gutes Mirkrofon - die Ergebnisse sind auf jeden Fall hörbar tieffrequenter, als mit einem normalen Mikro aufgenommen.


    Bei einer Lautsprecherbox hat man ja ein Gehäuse (Kessel) zur der Bedämpfung des Speakers (oder besser seinen Schwingungen) - an der freien Luft hätte er eine wesentlich geringere Belastbarkeit und es käme zu einem akustischen Kurzschluß (bis die Schwingspule durchgebrannt ist).
    Bei einem Speaker, als Mikrofon verwendet, halte ich das Gehäuse eher für einen mechanischen Schutz für den Lautsprecher.

    ....wie befestigst du denn die membran so, dass sie mit der kesselgratung abschließt? ich hab nicht viel ahnung davon ehrlich gesagt, aber ich glaube, das muss doch ziemlich genau abschließen bzw. quasi wie jeder andere lautsprecher auch am rand rundherum befestigt sein durch kleber oder wie auch immer


    Die Membran des Speakers muß genauso wenig mit dem Fell abschließen, wie "normale" Mikrofone auch - der Bassspeaker fungiert, im Prinzip, als Mikro mit überdimensionaler Membran.
    Wird diese Membran durch die Schwingung des Resofells auch in Schwingung gebracht, so gibt der Speaker an den Anschlußpolen eine Spannung ab, die man im Mischpult verstärken kann und zum normalen Bassdrumsignal hinzumischen kann.
    Durch die viel größere Bassspeakermembran (gegenüber einer herkömmlichen Mikrofonmembran) können aber viel tiefere Frequenzen vom Resofell aufgenommen werden - die Membran eines Basspeakers ja auch viel größer, als die eines Hochtöners.
    Umgekehrt könnte man theoretisch eine Mikrofon Membran auch als Lautsprecher "mißbrauchen" - die wird aber aus mechanischen Gründen leider nicht lange halten (habe es leider durch eine falsche Verbindung mal selbst getestet, teurer Spass! ;( ).

    Wäre es nicht möglich, Käfig-Ring und Aufhängungs-(R.I.M.S-)Ring in einem zu realisieren?


    Eigentlich müßte das dadurch schon realisierbar sein, indem man die oberen Schrauben fest anzieht, d.h. man klemmt sozusagen den Stimmring und das Rims-System zwischen Schraube und "Böckchen" ein - bei dem MK-System reicht es ja, die Stimmung dann von unten vorzunehmen.


    Mich interessiert das System schon sehr, nur leider kann man auf der Homepage nicht wirklich erkennen, was nun zum Lieferumfang gehört - nur die Stimmröhrchen mit Snarespanner oder auch Stimmringe und Schrauben (zu einem Bausatz müßte ja eigentlich beides dazugehören, oder).

    Unterschied: Der Jellinghauskäfig hat einen Ring,
    an dem die Hülsen befestigt sind. MK hat den offensichtlich nicht.


    Und gerade diesen Ring finde ich immens wichtig für solch ein Konstrukt, verhindert er doch, dass die Hülsen sich beim Stimmen nicht verdrehen können und noch wichtiger, dass die Hülsen immer senkrecht bleiben wenn ein Fell gewechselt wird (die Hülsen könnten sich ja sonst u.U. "querlegen" und dann sind die Spannlöcher der Stimmreifen nicht mehr exakt übereinander, was zu einer wackeligen Sache führte.
    Soweit ich damals mitbekommen habe, ist das Jellinghaus System, welches ich immer noch für sehr innovativ und klanglich spitzenmäßig halte, auch genau daran gescheitert - es konnte kein Hersteller gefunden werden, der diesen Ring preisgünstig herstellen konnte (es mußte ja jede Strebe/Hülse einzeln verschraubt werden).


    Vllt hätte man ja viereckige Hülsen nehmen können, dann hätte zur Befestigung mittig eine oder zwei Schrauben gereicht.

    Wenn "most resonant" warum dann nicht richtig?


    Ganz einfach - man bekommt mit diesen Trommeln, mit einlagigen Fellen, sicher einen sehr resonanten Klang hin ("...most resonant-BlaBla" ist natürlich wieder mal übertriebenes Werbegewäsch, denn meine alten Pearl MMX Toms (4 mm!!! dünn) sind mit ihren aufgezogenen Ambassador coated Fellen sicherlich schon ebenso resonant, auch wenn sie schon so alt sind), aber den mag eben nicht jeder.
    Also werden andere Felle (Pinstripe (garnicht so übel, aber eben etwas aus der Mode) oder momentan eben die, auch zweilagigen, Emperor/G2 Felle) benutzt - der Klang wird ja nicht schlechter dadurch, nur anders (bei weniger resonanten Toms dann aber vllt schon zu trocken).
    Das ist auch wie mit den Obertönen - sie machen den Klang ja erst lebendig. wers nicht mag, dämpft die Trommel/Fell eben etwas ab (ja, auch Gaffa ist erlaubt), aber wenn die Trommel erst garkeine Obertöne erzeugt (z.B. durch schlecht Verarbeitung und/oder falscher Gratung), kann man sie leider auch nicht hinzudichten, wenn man sie braucht - die Trommel ist dann nur sehr einseitig (und eben nicht universell) nutzbar (eben nur, wenn man einen toten, stumpfen Klang bevorzugt).
    Daher das Bestreben einiger Drumfirmen, möglichst resonante (und damit universell verwendbare) Trommeln zu bauen - Faustregel: je teurer ein Drumset, desto mehr Klangrichtungen kann man damit abdecken (Custommodelle mit Speziallackierungen mal ausgenommen - da kann auch nur die Lackierung das Teure sein).
    Preiswertere Drumsets (z.B. Basix Custom, Magnum Birch, Sonor 2000, Ludwig Accent, etc.) sind da doch schon etwas limitiert in den Klang-Möglichkeiten, aber imo immer noch im grünen Bereich (zumindestens bin ich mit meinen beiden trotzdem zufrieden, sehe/höre aber eben doch einen kleinen, aber feinen Unterschied zu meinem Pearl MMX).

    Paar Jahre bin ich hier angemeldet und lese schöne Beiträge, und ich für meinen Teil wollte lediglich Anstöße und Empfehlungen hören.


    Dann verstehe ich deine Frage noch viel weniger, da solche Fragen schon gefühlte zigtausendmal beantwortet wurden - und eigentlich immer mit dem gleichen Fazit: Nur der Threadstarter selbst hat die letzte Entscheidung, da kann kein anderer helfen.
    Technische Fragen, wie z.B.: wie haltbar ( und praktisch oder auch nicht) sind die Hardwareteile von diesem oder jenem Set? Wie sollte eine Gratung beschaffen sei, wenn ich diesen oder jenen Sound erreichen möchte? Ist dieses Set zu diesem Preis ein Schnäppchen oder nur Abzocke? etc., etc...... wurden auch schon einige Male beantwortet.
    Also liegt die Grenze zur sinnlosen Frage imo schon recht nahe - zumal auch die, aus deiner Sicht vernünftigen Antworten, dir nicht die letzte Entscheidung abnehmen können.
    Ohne dir auf die Füße treten zu wollen, finde ich schon, dass man schon etwas Kritik vertragen können muß, wenn man, ein eigentlich abgegrastes, Thema wieder mal aufwärmt..

    Marken, welche ich bevorzuge sind Pearl, Sonor und Tama.
    .....


    Was möchtest du hören?


    Wenn du dich doch eh schon auf diese Marken fixiert hast, warum kaufst du dir dann nicht einfach ein Set dieser genannten Marken?


    Innerhalb einer Preisstufe (egal ob Unter/Mittel oder Oberklasse) sind doch die handelsüblichen Sets eh alle mehr oder weniger untereinander austauschbar - du mußt nur noch entscheiden, welche Holzart es sein soll, welche Farbe, lackiert oder foliert, etc.....


    Gebraucht bekommt man ein Set, bei gleichbleibendem Budget, eben eine Stufe höher (wenn man mit einem gebrauchten Set leben kann - kann ja sein, das der Vorbesitzer Raucher war, das Set regelmäßig mit Bier getauft oder sonst was mit dem Set getrieben hat :D :rolleyes: ).


    Wenns denn unbedingt neu und jungfräulich sein muß, gibts auch die Möglichkeit, ein Auslaufmodell der einschlägigen Marken zu ergattern - dazu einfach mal den Markt beobachten (besonders hilfreich dafür ist der "Schnäppchen-Thread" hier im Forum).


    Hajo K:

    P.S.: "Guten Tag, ich möchte mir wieder ein Auto kaufen. Ich hatte einen gebrauchten Golf und war damit zufrieden. Nun will einen Neuwagen bis 20.000 oder gebraucht bis 14.000 kaufen. Bevorzugte Marken sind VW, Opel und Ford. Was wäre da mal in meiner Preisklasse ein prima Auto? Was würdet ihr mir empfehlen?"


    Da gebe ich dir vollkommen Recht - solche pauschalen Fragen kann man eigentlich nicht zufriedenstellend beantworten, dazu ist das Angebot an Drumsets einfach zu groß und die persönlichen Vorlieben zu verschieden.
    Und ab einem bestimmten Preislevel ist die Gefahr, einen Griff in die "Kackekiste" zu machen, heutzutage doch sehr gering - das Verarbeitungsniveau ist selbst bei den neueren, teilweise noch unbekannteren "Marken" (Basix Custom, DDrum, Magnum, Drumcraft, etc.) sehr hoch.

    also ich frag mich echt wie viele Becken habt ihr in eurem Leben schon gespielt? (nicht nur angespielt).
    .....
    Zumal die Bleche in der Soundkabine auch noch anders klingen als Zuhause.
    Und jeder Hersteller hat mehr als zwei verschieden Serien...man was müste man da anspielen um sich über alle Becken ein Urteil bilden zu können.


    Ich lebe frei nach Motto: Informieren übers Equipment, was gibt es alles, was kann es, was will/brauch ich, was brauch ich wirklich, testen, kaufen, spielen und ggf. wieder verkaufen...da können aber schnell mal 15 Jahre vergehen ;)


    Und genau deshalb kaufe ich fast nur noch gebrauchte Becken - die kommen per Post zu mir nach Hause (üblicherweise zu einem Bruchteil des Neupreises erstanden), ich kann sie nach Herzenslust und solange ich will antesten (mit/ohne Band, im Proberaum oder Live auf der Bühne,etc.) und sollte mir irgendetwas daran nach einiger Zeit auf den Keks gehen, dann kann ich sie mit relativ wenig finanziellem Verlust wieder verkaufen (auch die unbekannteren "Marken").
    Aber auch auf diese Weise geht eine lange Zeit der Suche ins Land - aber anders gehts einfach nicht (das ist es bei Trommeln doch wesentlich einfacher zum Ziel zu kommen).

    Wenn ich Fernseher herstelle mache ich folgendes:
    Ich mache Meinungsumfragen und kucke wo die Schmerzgrenze liegt, z.B. bei 1500€. Dann kostet mein Fernseher eben 1499€.
    Den Preis mache ich so hoch, bis irgendwann überdurchschnittlich viele Leute keinen Fernseher mehr kaufen. Ich berechne mir einen max. Ertragswert. Das wird dann der Preis. Da spielt es keine Rolle mehr wie teuer der Fernseher in der Herstellung war...


    Große Beckenhersteller arbeiten genauso. Man kuckt sich die Marktpreise an und orientiert sich. Da sind türkische Hersteller keine wirkliche Konkurrenz, vor allem nicht bei weniger belesenen Schlagzeugern.


    Genau deshalb gibt es ja auch das Phänomen, das z.B. Meinl Becken in Amerika um einiges billiger sind, als hier in Deutschland - und das, wo sie doch quasi um die halbe Welt geschippert wurden.
    Oder das man einen Golf aus Spanien, als Euro-Re-Import, hier wesentlich billiger kaufen kann, als ein Golf, der hier normal im Laden steht - völlig verrückte Handelswelt :rolleyes: ;(