Beiträge von Hammu

    Wenn die sowieso auf ein Rack gehängt werden sollen, kannst du dir die ISS sparen (Roland/Yamaha haben ja auch ihre Pads am Rack hängen und keine Freischwingeinrichtungen dran (und scheinen damit ja recht gut zu fahren).
    Allerdings haben die auch einen Trigger mittig unter dem Fell (und nicht wie du, am Rand) - wenn der mittige Trigger dann vllt noch von unten mit etwas Moosgummi (altes Mauspad z.B.) bedämpft ist, kann das schon einigen Trittschall/Übersprechungen schlucken).
    Schau dir diesbzgl. doch mal einige Bauanleitungen hier an, vllt kannst du das ja so bauen und verkaufst dann deine DDT Seitentrigger.Sorry, falscher Thread.


    E-Drums Eigenbau für Anfänger (FAQ)

    Wie gesagt/geschrieben: bei Ebay werfen sie dir die billigen, NoName 13" Toms fast hinterher (ist irgendwie doch nicht sooo gefragt, diese Größe), und die reichen, entsprechend gekürzt, vollkommen aus für eine E-Snare.
    Einen Qualitätsunterschied würde ich da nicht wirklich sehen - es sei denn, du hast eine teures TD12/TD20 Modul mit sensitiver Positionserkennung (oder so ähnlich) - die würde mit einem seitlich angebrachtem Trigger nicht wirklich gut funktionieren.


    Selbstbau schau mal hier: E-Drums Eigenbau für Anfänger (FAQ)

    Ich würde mir einfach eine TAMA Superstar BD in 20" x 18" besorgen - wenn du mal genau drauf achtest, benutzen überdurchschnittlich viele Metal-Drummer diese relativ kleine BD Größe.
    Durch den kleinen Durchmesser klingt die BD viel höhenlastiger/knackiger als eine 24er, durch die Tiefe von 18" aber auch schön trocken und setzt sich dadurch super durch, ist vom Spielgefühl allerdings auch um einiges härter als eine 24er Wumme (allerdings auch viel exakter und direkter).
    Ich besitze z.B. eine 20" x 18" BD aus der Basix Custom Serie (also auch Birke, wie das Süperstar) und die knallt wie Sau (mit Evans-Emad-Fell und Falam-Pad, ohne jegliche Innen-Dämpfung!!), ohne das Fundament ganz zu vermissen zu lassen - also richtig schön rund.
    Allerdings mußt du sie dann, auch bei kleinsten Gigs, mit einem Mic abnehmen - sonst geht sie im Rest der Band unter.


    P.S. Du kannst wahrscheinlich jede Birkenholz-BD in dieser Größe nehmen können, die tun sich nicht wirklich was im Sound - wichtig ist imo das Holz und das Fell.

    Hallo,


    wollte nochmal fragen wie ich meine Kessel am besten an meine 7/8" Tomhalter hänge?
    Habe entweder an ne normale Rosette (zB Pearl BT-3) oder Pearl ISS System gedacht.
    Letzteres hätte vll die Vorteile freier schwingen zu können?


    "Freischwingen" ist bei einem E-Drum völliger Blödsinn, da es klanglich nicht relevant ist - spare dir lieber das Geld.
    Die 7/8" Pearl-kompatiblen Halterungen (BT3) sind allerdings schon genau richtig dafür, es müssen auch nicht die Originalen sein - billigere Nonames tun es auch.
    Du kannst aber auch die normalen Tama-Halterungen (mit den L-Armen) nehmen, die brauchst du nur an den Kessel anzuschrauben.
    Ich habe das an meinem Set auch so (BT3), und ich habe keinerlei Probleme mit dem Trittschall - den fängt das, in Wohnungen absolut nötige, Podest ab.
    Und Fehltrigger gibts auch nicht - die Schwingungen werden vom Rack abgefangen.

    kann jemand sagen was ein Power Dot unten bringen soll?
    Oben kann ich ja noch verstehen, aber unten?


    Macht aber Sinn bei einem, ansonsten weiß aufgerauhten, Snarefell - bei eventuellem Besenspiel würde man, an einem obenliegenden Dot, sonst ja immer mit den Besen hängenbleiben.

    .....
    Zu den Becken gibt es auch noch viele Fragen. Ist die Legierung (8% oder 2o% Zinn) eine Geschmacksfrage oder ein Qualitätskriterium?
    .....


    Zunächst mal ist es kein direktes Qualitätsmerkmal, sondern reine Geschmackssache - trotzdem gibt es imo vergleichsweise mehr gute B20 Becken als gute B8/10/12/15 Becken auf dem Markt (unabhängig von meinem Geschmack).
    Es gibt allerdings auch wirklich grottenschlechte B20 Becken, auch in der teuren Region!
    B8/10/12/15 Becken sind, bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Paiste 2002, Meinl Soundcaster) relativ häufig in den unteren/mittleren Preisklassen angesiedelt, wovon sogar recht viele, sehr brauchbar sind.
    Aber da mußt du leider dein Ohr entscheiden lassen.

    Was für ein anderes Spielgefühl entwickelt denn ein 12" Tom oder eine 12" Snare mit Meshhead im Gegensatz zu einem PD-120?


    Was für ein anderes Spielgefühl entwickelt denn ein 12" Tom oder eine 12" Snare mit Meshhead im Gegensatz zu einem PD-120?


    OK, bei einer 12er Snare mit Meshhead mag das Spielgefühl schon gleich dem des PD120 sein - dieses ist nur leider sehr viel teurer.
    Ich würde sogar eher eine 13er oder 14er Snare als ideal erachten, da hat man dann auch fast wirklich ein Rebound ähnlich einer echten Normal-Snare.
    Eine 12er A-Sidekicksnare hat ja auch einen etwas gewöhnungsbedürftigen Rebound.

    ....... Bei der Snare spielt die Optik keine so große rolle mehr, da sie sowieso fast immer verdeckt ist. Es geht mir hauptsächlich um die Größe (12" wäre schön) und um das Feeling, bzw. die Bespielbarkeit, das/die natürlich einer echten Snaredrum so nah wie möglich kommen sollten.


    Habt Ihr derlei Lösungen schon umgesetzt? Was ist bei einer getriggerten Snare die bessere Lösung? Was hat sich bewährt? Das (Roland) Mesh-Pad oder eine echte Trommel? Vielen Dank für Eure Meinungen und Fakten.


    Da du den Trigger eh schon hast, würde ich dir zu einer, mit Meshhead versehenen, A-Snare raten - das Spielgefühl ist einer Snare mit normalem Fell doch wesentlich näher, als bei einem PD120.
    Es muß ja nicht mal eine teure Snare sein, oder gar eine Nagelneue - ein, billig zu bekommenes, altes 12er oder 13er Tom (bei Ebay oft schon für 1 - 5€ zu ergattern), auf die richtige Höhe gekürzt, reicht da imo vollkommen aus (die Gratung unten ist ja unwichtig).
    Bauanleitungen, Verschaltung des Rim Pickups, etc. findest du hier im Forum jede Menge.
    Da ist ein PD120 schon wesentlich teuer und auch nicht besser.

    Die Idee und Ausführung ist schon O.K., ich würde trotzdem empfehlen, abgeschirmtes Kabel im Inneren der Box zu verwenden (oder die Box mit Aluufolie auskleiden), da es ansonsten zu unschönen Einstreuungen von Sendern (Radio, Taxifunk, Gitarrensendern, defekte Starter von Leuchtstoffröhren, etc.) kommen kann - oder ist euer "normales" Mikrofonkabel auch ohne Abschirmung, also quasi ein Lautsprecherkabel?

    Ich sach mal so - du wirst, gegenüber einem A-Drum, schon ordentliche Abstriche machen müssen, klanglich (was z.B. die Klangmöglichkeiten auf einem echten Becken angeht - die Tomklänge sind imo, auch bei einem solchen Billigteil, brauchbar) wie Feelingmäßig (Gummi spielt sich eben anders als ein Fell).
    Nichtsdestowenigertrotz wird es zum reinen Üben sicherlich reichen - das Feeling kann man durch späteren Selbstbau von Meshhead- Drums (sehr einfach zu machen) noch etwas verbessern.
    Aber wenn das Geld eben für ein gebrauchtes Roland/Yamaha Teilchen (und auch da muß man trotzdem fast die gleichen Abstriche machen) eben nicht das ist, ist die Entscheidung doch recht einfach - Ja oder Nein!


    Das HiHat Pedal kann man nicht gut als zweites BD-Pedal nutzen, es ist zu einfach (gilt aber auch für teure Roland/Yamaha Pedale) gebaut und dadurch sehr träge/unpräzise.
    Aber mit einer Doppelfußmaschine solltest du das vorhandene BD-Pad auch bespielen können.


    Hier noch einige Links: http://www.drum-heads.de/d-tronicq-5.0.html
    http://www.youtube.com/watch?v=-IVbug6rAx4
    http://www.quickaudio.de/out/o…mages/0/DTEDQ5_Manual.pdf

    wer den unterschied nicht hört, der soll kaufem was er will.
    wenn paiste rock ist und zildjian jazz, dann haben generationen von drummern ohrenstöpsel in sämtlichen körperöffnungen stecken.


    durch das ganze hin und her ist die avedis serie völlig untergegangen, wie mir scheint.
    zum rocken gibts nix besseres als avedis.
    das die dinger heute scheisse klingen ist ein geheimnis des hauses zildjian. das zieht sich aber durch sämtliche serien.


    ....


    Du hast ja völlig Recht - ich habe auch nur wiedergegeben, was viele Verkäufer früher propagiert haben und was ich, als damaliger Anfänger, auch lange Zeit geglaubt habe - da gabs leider weder Internet, Google oder Drummerforum.


    @ Hochi: Janitscharen, Jericho und son Kram war ja vor meiner Zeit, deshalb habe ichs nicht mitgezählt - aber da gabs natürlich auch schon Becken und Gongs:D

    .....Die "Türken" dürften allesamt jünger als Paiste sein. Und selbst die echte Traditionsmarke Zildjian dürfte ihre Tradition eher auch nicht im Jazz haben, der ist nämlich eine relativ moderne Erfindung.
    .....


    Naja, zumindestens gilt das für die modernen "Türken" - da aber Zildjian seine Wurzeln ja ursprünglich auch in der Türkei hat und die alten Zildjians (Constantinopel, etc.) nach der, dort auch heute noch verwendeten, traditionellen Beckenschmiedekunst, gearbeitet wurden, sind Becken nach türkischer Tradition schon etwas älter als Paiste.
    Und da es zu den Anfangszeiten von Zildjian quasi nur Jazz und Blues (und Marschmusik) gab, waren sie imo schon immer eher dem Jazz verbunden.
    In den Siebzigern sagte ein Verkäufer immer: Junge, enn du Jazz/Blues spielst, kaufe dir Zildjian Becken - spielst du eher den lauten, neuen Rock, ist Paiste deine erste Wahl!
    Mann-o-mann, war das früher einfach mit der Beckenwahl.

    Das ist eben freie Marktwirtschaft - mögen die Teller auch noch so gut sein (das bezweifelt sicher auch niemand, der sie schon mal gehört/angespielt hat), sie sind einfach für die breite Masse der Drummer viel zu teuer (z.B. 400 - 500€ für ein!!! Ride-Becken), aber genau dieses Klientel bestimmt den größten Ab/Umsatz.
    Wenn es dann aus türkischen Landen ähnlich gute Becken für knapp die Hälfte des Preises gibt, ist doch klar, was gekauft wird und was nicht, oder?
    Keiner ist doch seinem Portemonnaie böse - nur einige unentwegte, sehr solvente Puristen (Liebhaber oder Endorser) leisten sich eben solche Teile, und das kann sich für Paiste nicht wirklich lohnen.


    Im Übrigen leuchtet mir auch immer noch nicht ein, wieso ein Becken soooo teuer sein muß - ist imo auch nicht mit Material, Entwicklung und Handarbeit erklärbar, es sei denn, es ist ein absolutes Einzelstück auf Custom-Basis und kein Industrie-Standard-Produkt.

    ..... Nur, wenn ich an meinem Zeltplatz Musik von 5 verschiedenen großen Anlagen höre, aber meine eigene nicht, dann ist das halt ein bisschen blöd.


    .....


    Aber das ist doch das eigentliche Problem!! Wenn jeder auf dem Camp versucht, seine eigene Musik ordentlich hören zu können, wird wattmäßig zwangsläufig aufgerüstet - und dann kann man sich auch die Hauptacts auf den offiziellen Bühnen gleich sparen, denn gegen den Grund-Lärmpegel eines ganzen Campingplatzes voller Klein-PAs haben die "normalen" PAs der Hauptbühnen dann keine Chance mehr - und das wäre doch eigentlich noch blöder, oder?


    Aber das war ja nicht der Grund deiner Frage, sorry für OT.