Beiträge von Hammu

    .....unten wollte ich den geschmiedeten lassen, da der ja flexibel sein muss, wegen des snarebeds.


    Sorry, das verstehe ich jetzt nicht - was machen denn die armen Schweine, die teure Trommeln haben, mit Gussreifen oben und unten?
    Ein Spannreifen sollte sich idealerweise garnicht verbiegen - deshalb gibt es ja auch die 2,3 mm PowerHoops auf den teureren Pearl Drums (oder Mighty Hoops bei Tama), die verziehen sich kein bisschen.
    Und die sind nicht geschmiedet, sondern gezogen oder geschweißt ;) .
    Mit Gussreifen bekommst du nur einen lauteren, prägnanteren Rimclick hin und die Trommel bekommt etwas mehr Attack im Anschlag.
    Ich glaube auch nicht, dass das Unsaubere in deiner Stimmung von den Dellen herrührt - aber mach einfach was du für richtig hälst, wenn du das Geld über hast.

    Also die aktuelle Fame "Masters B20-Cymbal-Set, Natural Finish ist wirklich nicht übel, ich habe sie selbst im Laden angetestet und war positiv überrascht.
    Klanglich und qualitativ imo auf gleicher Höhe wie Zultan, Turkish, Troy und wie die ganzen türkischen Brand-Label alle heißen.
    Aber wie lange wird dieses Set noch unter der Marke Fame verkauft, dass ist hier die Frage.
    Es hat beim Musikstore immer mal wieder tolle Sachen unter der Hausmarke gegeben (derzeit z.B. auch die Fame DFM 9001), aber meist ist das alles zeitlich begrenzt, und dann kommt wieder irgendsoein Fimsch unter gleichem Label unter die Leute.
    Ein schönes Beispiel: Ich habe am Wochenende ein Ridebecken mit Musicstore-Aufdruck günstig bei Ebay geschossen (in den 70ern gab es ja noch kein Fame Brand) - das ist imo 100% ein Meinl Raker Ride - eine angesagte Serie in den 70ern!! (Jetzt, wo ich es in den Händen halte und auch schon testgespielt habe, bin ich mir noch sicherer, dass es eines ist.)
    Ich kann mich daran auch noch ganz genau erinnern, denn ich fand das Raker Ride (damals, wie heute) affenstark , doch als ich mir damals kurze Zeit später auch diese günstige "Musikstore"-Serie (viel billiger als das Original Raker) kaufen wollte, gab es plötzlich nur ganz billige Messingbecken unter dem gleichen Namen und zu gleichem Preis!! Da habe ich dann glücklicherweise Abstand vom Kauf genommen - mit weniger Aufmerksamkeit wäre ich aber sicher doch darauf hereingefallen.
    Also bei Brands nie auf einen Test bauen, bei akutem Kaufinteresse immer erst vor Ort anschauen/hören, obs auch wirklich noch die Teile sind, die in der Zeitschrift getestet wurden.


    Wenn du ansonsten mit dem Klang zufrieden bist, würde ich es einfach so lassen.
    Nur weil man jetzt weiß, dass Dellen drin sind, muß man doch nicht noch viel Geld in diese Snare stecken (auch wenn sie kein Schrott ist, das HighEnd-Teil ist sie ja auch nicht) - spare es lieber für eine Bessere.
    Sorry, aber wie man eine/mehrere Schraube/n sooo fest anziehen kann, dass der Spannring sich verbiegt, bleibt mir trotzdem ein Rätsel.
    Und Stimmstabilität hat eigentlich auch nichts mit der Gratung (und evtl. Dellen darin) zu tun.
    Wenn du an der Snare Stahl-Unterlegscheiben unter den Schrauben haben, versuchs mal mit Nylon-Unterlegscheiben aus dem Baumarkt unter jeder Stimmschraube - das hilft gegen das Verstimmen.

    Ja, dann entschuldige ich mich dafür das ich keine Ahnung habe und freundlich fragte ob es da professionelle Lösungsansätze gibt ...


    1. Eine andere Stellung der Overhead Mikrofone, weg von der Glocke - sollte der Mixermann aber eigentlich schon beim ersten Reinhören selbst drauf gekommen sein (scheint also nicht sehr professionell zu sein).
    2. Die Aufnahmen in einem anderen Studio machen, wo ihr zwar bezahlen müßt, aber das Equipment spielen dürft/müßt, was ihr wollt/besitzt.
    3. Den aktuellen Beckenständer samt teurem Becken vorsichtig zur Seite stellen und den eigenen Ständer + Becken ans Set stellen.
    4. In der Overhead-Drumspur einen Equalizer einsetzen, um die nicht gewollten Frequenzen rauszufiltern.

    Lass dich nicht vom Namen (Paiste505) täuschen, Hammu. Ich habe keins dieser Becken, noch treffen sie meine Soundvorstellungen (also nicht denken, dass mein vorheriger Post von persönlichem Geschmack beeinflusst war ;) ), aber bevor der Threadstarter gar nicht weiter weiß, soll er doch die 2002er als Referenz nehmen, damit Gedanken, dass Classics gleich gut wären, gar nicht erst aufkommen.#


    Xaver :) ( Zildjian Liebhaber ;) )


    Sorry Xaver, aber so habe ich das auch nicht gemeint (wollte dich nicht angreifen) - ich wollte nur klarstellen (eigentlich ebenso wie du) , dass die 505er schon in Richtung 2002er gehen , sie aber nicht wirklich erreichen und die Classics die 2002 schon garnicht.
    Die Classics sind gute Anfängerbecken, aber klanglich nicht mit den 505ern zu vergleichen - ausser, dass sie auch aus B8 Bronze sind.
    Von 402 auf Classics wäre echt rausgeschmissen Geld.


    Blödsinn, da steht doch oben Paiste 505 drauf, also sinds keine Stambuls (das sind die Vorgänger der 505er-Serie). Ich finde 80€ zu teuer.


    Auszug aus Wikipedia:
    "Paiste-Serien


    * Super: ab 1960er – Einsteigerbereich
    * Dixie: ab 1960er – untere Mittelklasse
    * Stambul: 1960er – gehobene Mittelklasse. Wurde sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz gefertigt, mit entsprechend veränderten Einpressungen. Später Stambul 65 (mit B-8-Legierung) und Stambul 66, mit geänderten Einpressungen.
    * Giant Beat: 1960er – Top-Linie
    * 101: ab 1970er – Nachfolger der Super
    * 404: ab 1970er – Nachfolger der Dixie
    * 505: ab 1970er – Nachfolger der Stambul
    * Formula 602: ab 1960er – Top-Serie. Stand preislich noch oberhalb der 2002. Die Becken waren sehr dünn, damit gerade für Jazz-Schlagzeuger geeignet, die viel mit Besen spielen. Allerdings waren die Becken insoweit auch sehr anfällig für Beschädigungen, besonders wenn sie sehr hart und mit kräftigen Sticks angespielt wurden, beispielsweise im Rock-Bereich. Dies war auch der Grund, sie letztlich so aus dem Programm zu nehmen. Formula 602 sind absolute Kultobjekte, sie werden zu extremen Liebhaberpreisen gehandelt. In dieser Serie wurden zum Ende der 1960er-Jahre erstmals Sound-Edge-HiHats (mit am unteren Becken gewelltem Rand) gefertigt.
    * 2002: ab 1971 – legendäre Top-Serie. Wird noch heute gefertigt. Zunächst mit schwarzem Aufdruck (sogenanntes Black Label), ab den 1980ern mit rotem Aufdruck (sogenanntes Red Label). HiHat-Becken sind in mehreren Versionen erhältlich, z.B. auch als Sound Edge.
    * Sound Creation: ab 1970er
    * Line: ab 1980er – Top-Serie
    * 200: ab 1980er – Einsteigerbereich
    * 400: 1986 bis 1995 – Einsteigerbereich
    * 1000: ab 1980er – Mittelklasse, aber unterhalb der 505
    * 1000 Rude: ab 1980er – nicht zu verwechseln mit den Rude
    * 3000: 1980er–1994 – ähnlich der 2002er-Serie
    * Rude: ab 1980er – Top-Linie
    * Brass Tones: ab 1990er – Einsteigerbereich
    ***s.u.
    * Alpha: preiswerte und hochqualitative Serie
    * Alpha 06: ab 2006 – Alpha-Serie mit neuem Logo
    * Black Alpha: ab 2008 – Alpha-06-Serie neu mit schwarzer Lackierung unter dem Label von Slipknot-Drummer Joey Jordison
    * Visions: 1990er–2000 – schwarz lackierte Becken, Top-Serie
    * Dimension: von 2000 bis 2005 hergestellte Serie
    * 101&201: ab 2000 – Einsteigerklasse
    * Twenty: ab 2007 – Anwendung im Pop, Blues, Soul, Rock, Jazz, Big Band, R&B, und Country"


    ***Ungefähr hier kommen noch die 302,402,502 und 802 dazwischen - die 802 sind davon die besseren.


    Nein, kommen sie nicht - aber an die Paiste 2002 kommen die Paiste 505 klanglich auch nicht ran (sorry Paiste505).
    Die Paiste 505 (nicht mit 502 verwechseln!!) werden auch nur ziemlich hoch gehypt, weil sie alt sind und Paiste draufsteht (Vintage-Bonus) - und sie manchmal noch gut bezahlbar sind.
    B20 Becken sind natürlich nicht übel, aber klanglich völlig anders, als B8/B10 Becken - wärmer, weicher.
    Da gibt es eben verschiedene Fraktionen - die B8/B10 Liebhaber und die B20 Fans - in beiden Lagern gibt es gutklingende Becken.
    Du mußt dein Ohr entscheiden lassen - man kann auch im Internet eine erste klangliche Vorauswahl treffen (Youtube), aber direkt im Laden ist es natürlich besser.

    Meines Erachtens wird der Click überbewertet. Die krankhafte Sucht nach dem "richtigen" Tempo ist ein Ergebnis der PC-basierten Musikproduktionen, in denen eben alles quantifiziert laufen muß, z.B. wegen den ganzen Copy und Paste Geschichten. Hört man sich alte Songs an, z.B. Hells Bells von ACDC oder auch alte Maiden oder Purple Stücke, so stellt man fest, daß sich das Tempo im Song ständig ändert. Ein Lied im gleichen Tempo spielen zu wollen ist eine absolute Modeerscheinung der letzten Jahre und beschränkt sich ausschließlich auf Pop/Rock. In der klassischen Musik oder im Jazz hat es sowas noch nie gegeben. Unser Drummer ist dem Click ebenso verfallen, ich find´s teilweise lästig. Bei Rammstein mag´s ja noch Sinn machen, wegen der Synthi-Automation, aber teilweise ist es echt daneben. Ebenso nimmt der Click bei Live-Gigs die Stimmung. Warum sollte man mit aller Gewalt einen Song im "richtigen" Tempo spielen, wenn die Leute aber gerade aufgeheizt sind, einen höheren Puls haben und dadurch ohnehin eine andere rhythmische Wahrnehmung?


    Und: Click und "Bandzusammenspiel" sind zwei völlig unterschiedliche Themen. Wenn der Rest der Band nicht tight ist kann der Drummer noch so sehr auf´s Metronom klopfen. Die Band wird dadurch nicht besser. Und daß der Drummer alleine für´s Tempo verantwortlich ist, wie hier teilweise postuliert, entspricht nicht der Realität. Eine Band ist die Summe aus allen.


    Perfekt ausgedrückt - dem kann ich nur voll zustimmen!!!!


    Jeder Musiker sollte allerdings ein gewisses "Grund"-Timing in sich haben (und nicht innerhalb eines Songs stark hin und herschwanken), sonst sollte er lieber gar kein Instrument spielen (zumindestens nicht mit einer Band zusammen) - und es gibt genügend Solisten (Liedermacher, etc.) die toll sind, aber nicht bandtauglich.
    Hat man nicht dieses Grundtiming, hilft nämlich auch kein Metronom mehr.
    Als Übungshilfsmittel finde ich Metronome schon sehr hilfreich, aber in der ganzen Band eher nicht - bremst imo die Entwicklung eigener Dynamik.


    Das Clickspiel ist ursprünglich ja eigentlich auch nur eine Vereinfachung für die Studios gewesen - so konnte man eben einfach irgendwelche Passagen neuspielen und dann taktgenau einmischen, ohne immer den ganzen Song neu spielen zu müssen.
    Aber ich mag diese strikte Mechanisierung der Musik einfach nicht - die Endergebnisse klingen fast immer klinisch tot.


    @Crudpats: "Ich sag nur soviel: Ohne Metronom geht gar nix. " Richtige, gute Musik gibt es also erst ab den 80er jahren, oder wie? :whistling:


    Edit: Ich meine da natürlich den verbreiteten Einsatz, z.B. in Studios, Metronome zum Üben gab es ja schon länger (die mechanischen Teile konnten Drummer aber eher schlecht hören ;) ).

    Gibts da klangliche Defizite, wenn ich mir RIMS von STDrums kaufe und da einbaue? Dann hab zwar noch 2 Löcher von der alten Halterung, aber was solls.
    Ist der Unterschied groß genug um 300€ mehr zu bezahlen?
    Danke


    Mit RIMS ists imo auf jeden Fall besser, aber die kann man auch später noch nachrüsten (wenn nötig, vllt gefällts dir auch so schon super). Die Löcher kannst du mit DC Fix abdecken (und die Halteplatte der RIMS über diese Stelle positionieren, dann ist es garnicht mehr zu sehen), das reicht vollkommen.

    Ich denke, die Qualitäten werden bei beiden Drums gleich sein - es gibt ja bei teureren Sets noch Endkontrollen (auch in China).
    Und wenn du noch ein 16" Tom dazukaufen willst, wird es wohl einfacher (und billiger) aus der 3007er Serie zu bekommen sein, als ein Force Maple.

    Danke für die vielen Antworten.


    kangaroo Wird schwierig bei den Materialpreisen:D
    Oliver hast recht...1. Lehrjahr^^ aber ich hätte es nicht selber geschweißt.


    Naja die Snare von HöHö schien mir doch ein wenig dünn. Und das mit dem runtersägen vom Rohr habe ich mir auch schon überlegt doch ist es schwierig ein Rohrstück mit 14 Zoll und 8 Zoll Länge herzubekommen^^


    Aber genauso soll ja die Ludwig Supraphonic "erfunden" worden sein - da es keinen Stahl mehr im freien Handel gab (Kriegszeiten), hat der olle Ludwig angeblich (der Geschichte nach) einfach Segmente von einem Aluminium Heizkesselrohr (oder so ähnlich) abgesägt und daraus seine Snares gebaut - zum Glück für die Drummer vieler Generationen!

    zum thema kalango
    ich hatte heute eine mahnung in der post, ich sollte 7 euro nachzahlen... habe daraufhin natürlich nochmal sorgfältig meine bestellungen und zahlungen durchgesehen mit dem resultat: da haben die herrschaften es wohl nicht geschafft, die zurückgesendeten becken richtig zu erfassen (worüber ich sie nun auch informiert habe)


    hat zufällig noch jemand dieses "problem"?


    Nein, aber die Mitarbeiter sind sehr nett, aber auch etwas chaotisch - ich habe das Gefühl, da weiß die rechte Hand nicht, was die Linke tut - da müssen die noch ein wenig lernen.
    Ich hatte, im Gegenteil einen beträchtlich Finanzvorteil zu meinen Gunsten, den ich aber ehrlich wie ich bin :) , wieder korrigierte - so Läden gibt es selten (die noch auf Rechnung verschicken), die sollte man unterstützen.


    Mehr als 90€ würde ich im Laden nicht bezahlen (und auch nur, wenns Garantie gibt) - gebraucht gibts die, wie DrummerinMR schon schrieb, zwischen 60 und 80€.
    Und die Glocke ist wesentlich besser als beim 2002er - so eine Glocke wirst du bei Paiste vergeblich suchen (ausser in der RUDE Serie (aber vllt meinst du ja auch die)), aber Paiste Ride Glocken haben mir noch nie richtig gefallen.
    Die Meinl Rakers sind richtig gute Rockbecken für kleines Geld.

    Einfach etwas anrauhen (mit feinem Sandpapier) und dann mit Autolack schwarz spritzen - das sieht neutral und ordentlich aus, hält den noch vorhandenen Chrom fest, dass er nicht weiterabblättert und schützt obendrein das Ganze vor noch mehr Rost.
    Es gibt aber auch Rostschutzlack in Schwarz, der bindet beim Aufstreichen (mit der feinen Rolle) auch sofort noch den schon vorhandenen Rost und schützt vor Weiterrosten - alles in einem Aufwasch.
    Ich würde Mattschwarz nehmen, das sieht imo edler aus, als so ein Hochglanzlack.
    Silberlack hält, nach meinen Erfahrungen, nicht besonders gut.


    Wußtest du es denn noch nicht ? Nach Weihnachten ist vor Weihnachten!!!
    Jetzt schon die Geschenke besorgen, dann hat man im Dezember keinen Stress :thumbup:


    Hier zur Erklärung für später Lesende (wenn die Auktion bei Ebay längst gelöscht ist): Die Auktion endet am 19.01.2011!!! ;)

    egal,


    ein 18er st.-tom für 75.-€ !


    zuschlagen. und linde is ja keine pappel...


    Ein 18er Tom mit nur 6 Spannschrauben auf jeder Seite? Sehr seltsam!!


    Edith: Auf dem Foto zum 16er Tom hat die Trommel 8 Stimmschrauben - wahrscheinlich wurden die Fotos vertauscht - aber nur 6 Stimmschrauben bei einem 16er Tom ist auch schon nicht soooo toll..


    josef: hier ist die Auktion fürs 18er - das Foto zeigt 6 Stimmschrauben! http://cgi.ebay.de/Floor-Tom-S…ssion&hash=item3cb426212c


    Das Set mag zwar die gleichen Größen haben, die Phil Rudd bei AC/ADC auch spielt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er wirklich nur ein Lindenholz-Set spielt. :S


    Wieder nur son Billig-"Signature"-Teil.

    Ich bin zwar nicht gerade der B8/B10 Freund (auch nicht Paiste 2002), da mir die, meist türkischen, B20 Becken grundsätzlich vom Soundcharkter besser gefallen.


    Aber diese neuen Meinl Becken klingen, zumindestens in meinen Ohren, doch garnicht so schlecht - und auf jeden Fall nicht so topfig/gongig wie die Classics.
    Es muß imo einfach eine Mittelklasse geben (wie in allen Lebensbereichen übrigens), da nicht jeder soviel Geld hat, sich die teuren Beckenserien neu zu kaufen (wobei die nach meinen Erfahrungen auch nicht nicht immer soooo gut klingen - aber Becken sind eh Geschmackssache).


    Und wenn alle nur gebrauchte Topbecken kaufen wollten - wo sollten die denn herkommen?
    Wer mit einem Becken zufrieden ist (die Zufriedenheit wird natürlich durch die Werbung immer sehr stark torpediert :D ), wird es ja eigentlich nicht mehr verkaufen wollen, oder?
    Aber einige Leute müssen sich nunmal die teuren Teile kaufen und nicht ganz zufrieden sein, sonst gäbe es keinen hochwertigen Gebrauchtmarkt, sondern nur noch Ramsch!!!
    Und so Hype-Becken wie alte K-Zildjian, alte Paiste 2002, Vintage Kram sind auch nicht immer ein Garant für superben Klang, wie ich leider schon öfter erfahren mußte.


    Doch viele Drummer sind auch schon mit den mittelpreisigen Becken/Drumsets sehr zufrieden - aber wie in allen kommerziellen Bereichen (Autos, Stereoanlagen,etc.) muß es ja auch hier etwas Luxus zum Träumen geben.


    Die ganz billigen Becken/Drumsets müssen natürlich auch sein, da sonst niemand mal eben für Minimum 1500€ mit dem Drummen anfängt, wobei er ja noch nicht weiß, ob er dabeibleibt (und die, die eh nicht lange dabeibleiben, hören auch im Zweifel keinen Unterschied - meine Frau sagt übrigens auch immer: diese Trommel macht genauso BUMM, wie die Andere, warum ist diese denn hier nun soviel teurer? :thumbup: ).


    Allerdings frage ich mich manchmal, warum die etablierten Hersteller sich das Geschäft mit den ganz billigen Blechen unter eigenem Label überhaupt antun - bei mir wäre es jedenfalls eher so, dass ich eine Marke, bei der ich, aus finanziellen Gründen, mit der billigsten Serie angefangen hätte und entsprechend qualitativ enttäuscht worden wäre, auf gar keinen Fall weiterhin spielen würde, auch nicht deren teuren Serien (aus Ärger und Entäuschung (über das gute verlorene Geld) , und natürlich auch aus Prinzip schon nicht).
    Aber scheinbar stehe ich da ziemlich allein mit meiner Einstellung - denn es scheint sich für die Markenfirmen zu rechnen 8| ;(


    Nochmal zu den neuen Meinl B10 Teilen: Nach Raker klingt da mal garnichts - ich habe ein 21" Raker Medium Ride und eine 14" Medium Soundwave HiHat, die klingen viel voller.